Emotion statt Intellekt
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Die Leuphana in Lüneburg. Aufgeräumte Gänge, leere Hörsäle – es sind Semesterferien. Stefan Schaltegger vom Center for Sustainability begrüßt uns in seinem Büro und beginnt gleich zu erzählen; über die „Manager der Zukunft“, wie er seine Studenten nennt und über die sich verändernde Wirtschaft, für die Nachhaltigkeitsfragen immer wichtiger werde. Und wie sehr die Unternehmen auf seine Nachhaltigkeitsexperten made in Lüneburg angewiesen seien – „die finden sofort einen Job.“ Wir vergessen bei diesen geballten Informationen beinahe, die Kamera aufzubauen, und verlassen am Ende des Gesprächs die Universität mit der beruhigenden Einsicht, dass selbst Chemiekonzerne zu Umweltengeln werden können, wenn ihnen Wirtschaftswissenschaftler beweisen, dass sich Nachhaltigkeit betriebswirtschaftlich lohnt.
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Video: Philippe Stalla
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Kommentare (3)
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Hannes Gaschnig
mäßiger Koch
Hannes Gaschnig
schrieb am 01.04.2009 um 17:23oder... oder... oder... auf allen gleichzeitig? Versteht mich nicht falsch, dass sind alles wünschenswerte Entwicklungen. Doch hinter ökonomischer Nachhaltigkeit verbirgt sich allein eine Anpassung auf eine steigende Nachfrage und politische Vorgaben - und Marktanteile von Unternehmen, die das verpennen, werden schlichtweg sinken.
Kathleen Richter
in sich ruhender Fernsehmuffel
Kathleen Richter
schrieb am 09.03.2008 um 12:06Prof. Schaltegger macht in seinen Ausführungen u.a. deutlich, dass das Vorantreiben nachhaltiger Produktionsweisen in der Industrie maßgeblich vom Gesetzgeber und von öffentlichem Druck abhängt. Als Beispiele nennt er zwei wichtige Industriebranchen - Auto und Chemie. Diese sind durch EU Regularien und Bundesgesetze gezwungen worden, zunehmend auf eine umweltschonende Produktion umzusteigen. Das deutet daraufhin, dass es in erster Linie Aufgabe von Politik sein muss, diesbezügliche Weichenstellungen vorzunehmen. Auch Studien im In-und Ausland (z.B. Globescan) belegen, dass primär eine klare Gesetzgebung eine effektive Nachhaltigkeit herbeileiten kann.
Nachhaltigkeitsmanager können diesen Prozess m.E. vor allem unterstützen und konsequent weiterentwickeln.
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