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WM 2010 in Südafrika - Moses Mahbida Stadion in Durban

Mehr als ein grüner Rasen


Das Moses Mahbida Stadion in Durban ist eines der zur Fußballweltmeisterschaft errichteten Stadien in Südafrika und enthält nachhaltige Designelemente, weshalb wir es auf Utopia vorstellen möchten. Das vom deutschen Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner entworfene Gebäude besteht zum Teil aus recyceltem Material seines Vorgängerstadions. Rund 30.000 Kubikmeter des Abrissmaterials wurden im neuen Stadion wiederverwertet.

Showroom Stadion Durban WM 2010

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Showroom mit Fotos des Stadions in Durban!

 

 

 

Die Dachkonstruktion des Moses Mahbida Stadion besteht zudem aus 50 Prozent transparentem Teflon und kann so das Tageslicht für die Beleuchtung nutzen. Das Stadion verfügt außerdem über ein energieeffizientes Heiz- und Kühlsystem und eine Speicheranlage für Regenwasser, um damit die sanitären Anlagen zu betreiben. Bei einem Fassungsvermögen von bis zu 85.000 Menschen während der WM und 54.000 danach ein wichtiger Faktor, um Wasser zu sparen.

Der Name der Sportstätte, die ein wenig an ein ausgefallenes Gefäß mit geschwungenem Henkel erinnert, wurde nach dem südafrikanischen Politiker Moses Mahbida benannt und am 28. November 2009 eröffnet. Am Sonntag, den 13. Juni 2010 um 20.30 Uhr trifft dort das deutsche Fußballteam auf die australische Mannschaft.

Mehr Infos über die Architektur auf Englisch bei World Architecture News.

Hier ein Video des südafrikanischen Fernsehens, um einen Eindruck vom Gebäude zu bekommen:

 

Foto: Screenshot/ O. Lange Architects & Planners

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Stand: 08.06.2010 von

Kommentare (5)   abonnieren

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    schrieb am 08.06.2010 um 14:39
    Da fehlt beim Nachhaltigkeitskonzept aber eigentlich noch, dass das Stadion seine eigene Energie erzeugt. Was ist mit PV und/oder Geothermie?
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    schrieb am 08.06.2010 um 15:53
    wollte ich auch gerade noch ergänzen. Gerde im sonnereichen Südafrika könnte die Dachfläche sogar so viel Strom erzeugen, dass sich sogar die Energie, die für die Herstellung des Stadions nötig war (Beton etc.), in einigen Jahren "amortisieren" würde. Und trotzdem noch genug Licht für Spiele durchlassen, die tagsüber stattfinden
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    schrieb am 08.06.2010 um 15:56
    Für ein Fußballstadion relativ vorbildlich in diesen Aspekten.

    Wie nachhaltige Entwicklung gerade n i c h t geht, zeigt leider - wie ich neulich schon in meinem Blog geschrieben habe - ein in Aussicht gestellter Weltbank-Kredit von ca 3,7 Milliarden Euro für ein rieisiges neues Kohlekraftwerk in Südafrika. Dazu eine Online Petition unter:
    http://action.350.org/l/ger/p/dia/action/public/?action_KEY=2439
    .
    Bitte unterstützt die Petition und sagt es weiter.

    Schreibt bitte auch an die südafrikanische Botschaft Eueres Landes (Bundesrepublik Deutschland etc.) und betont, dass die Menschen Südafrikas eine gute, nachhaltige Entwicklung haben sollten, aber dies genau das Gegenteil davon ist, zudem dem Weltklima schadet und damit auch vielen andern Menschen, auch in Afrika.
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    schrieb am 08.06.2010 um 18:14
    Ich find das sieht von oben aus wie ein Auge...

    Wohin das wohl schaut????
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    schrieb am 09.06.2010 um 12:24
    Kritisch lässt sich auch der Gebrauch von Teflon anmerken:

    Aus Wikipedia ( http://de.wikipedia.org/wiki/Polytetrafluorethylen#Umweltproblematik ):

    Umweltproblematik

    In den letzten Jahren ist die Herstellung von Fluorpolymeren in die Kritik geraten, da die dabei benötigte Perfluoroctansäure (wie alle perfluorierten Tenside) als persistenter und bioakkumulativer organischer Stoff im Verdacht steht, krebserregende und auch sonstige toxische Eigenschaften zu haben. Bei der Herstellung von Teflon entstehen langlebige perfluorierte Alkylsubstanzen, die in der Muttermilch nachgewiesen werden können. Wie sich diese Substanzen auf die Gesundheit auswirken, ist unklar.
    Bei der Entsorgung (Verbrennung) von Perfluorpolymeren gelangen Fluorverbindungen in die Umwelt, typischerweise Flusssäure und Perfluorkohlenwasserstoffe wie Tetrafluorethen oder Trifluoressigsäure.

    Siehe auch: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/teflon-ia.html
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