Wildkräutersammeln mit Utopia

Kräuter: Leckeres und Nützliches vom Wegesrand


An einem Weinberg in Dossenheim bei Heidelberg hat sich an einem sonnigen Sonntagnachmittag ein kleines Grüppchen unterschiedlichster Leute versammelt. Auch Utopia ist dabei, gespannt was Birgit Dörffel-Hemm, Diplom-Biologin und Kräuterfachfrau uns so alles zeigen wird, am Wegesrand. Wir sollen noch auf viele alte Bekannte treffen in den nächsten drei Stunden, aber auch einiges für uns Sammelanfänger Unbekanntes hält die Tour bereit. Zwei bemerkenswerte Details vorab. Auf Nachfrage zur Fuchsbandwurmgefahr winkte Frau Dörffel-Hemm nur müde ab. Diese sei zwar gegeben, im Leben gebe es ja immer ein Restrisiko, aber sie sei wie ein Sechser im Lotto und nicht größer als beim Freilandgemüse allgemein, da sich Füchse genauso in unseren Feldern aufhielten. Das Erhitzen über 60 Grad tötet die Eier im Übrigen ab. Die zweite Überraschung: Alle Blüten essbarer Pflanzen sollen ebenfalls genießbar sein. Noch eine kleine Warnung: Beim Kräutersammeln sollte man sich sicher sein. Wenn man eine Pflanze nicht einwandfrei erkannt hat, sicherheitshalber die Finger von ihr lassen, sie könnte giftig sein.

Dann kann's jetzt losgehen. Viel Spaß mit unserer Kräuterwanderung!

 

Literaturtipps:

Aichle, D.: "Was blüht denn da?", Kosmos-Verlag

Schönfelder, P.: "Der Kosmos Heilpflanzenführer", Kosmos-Verlag

Helm, E. M.: "Feld-, Wald- und Wiesenkochbuch", Heyne-Verlag

Hammerle, B.: "Wildgemüse mit Rezepten", Pinguin-Verlag

Bildergalerie

Kräuterwanderung im Weinberg

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    Martin Tillich
    schrieb am 16.06.2011 um 15:24
    Liebe Kollegin, schöne Bilder sind das geworden!
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    Christian Silberhorn
    schrieb am 16.06.2011 um 11:54
    Ein wirkliches brauchbares Buch ist: "Essbare Wildpflanzen" - 200 Arten bestimmen und verwenden von Fleischhauer, Guthmann, Spiegelbauer aus dem AT Verlag ISBN 978-3-03800-355-9
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