Jede Google-Suche, jedes Youtube-Video und auch jeder Versand einer Google-Mail benötigen nicht nur Strom am eigenen Rechner, sondern auch in den Google-Rechenzentren. Bisher wusste niemand so recht wie viel. Aber jetzt hat Google sein streng gehütetes Geheimnis verraten. Das Unternehmen ist wie eine Glühbirne, die ständig 260 Millionen Watt bezieht. Das würde reichen, um eine Stadt mit 200.000 Einwohnern zu versorgen, also beispielsweise Mainz oder Kassel. Anders ausgedrückt, ist es ein Viertel der Leistung eines Kernkraftwerks. Immerhin 30 Prozent können vom potentiellen Viertel-Kraftwerk aber abgezogen werden, denn soviel Grünen Strom bezieht Google nach eigenen Angaben bereits.
Utopia meint, da besteht noch viel Verbesserungspotential im Bereich Erneuerbare Energien und bestimmt hat Google noch etwas Luft nach oben, wenn es um Energieeffizienz geht. Aber, die Veröffentlichung der Zahlen ist ein mutiger Schritt von Google und gleichzeitig Anreiz für die 'Konkurrenz'. Wer macht es besser als Google? Das wäre doch eine Schlagzeile!
Quellen: New York Times, Google


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Kommentare (12)
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Aber natürlich muss das Ziel immer sein, weniger Energie zu verbrauchen und wenn, dann saubere, erneuerbare Energie.
Und es werden nicht 80% der Einnahmen aus den Suchanfragen gespendet, sondern nur von den Einnahmen, die über Werbeklicks generiert werden.
Wer also nie auf Werbelinks klickt, sondern nur sucht, generiert keinen einzigen Cent für den Regenwald.
Ebenfalls äußerst suspekt ist inzwischen der WWF, mit dem Ecosia zusammen arbeitet.
Ecosia ist in meinen Augen maßlos überbewertet.
Deshalb lieber mal "Rechner aus", wer wirklich was tun will zum Stromsparen.
Naja, ich gebe es zu, ich gehe da nicht gerade mit gutem Beispiel voran.;-)
Wenn jemand Energie sparen möchte, dann fange sie/er bei sich selber an, da ist das Verhältnis von Einfluss zu Einsparmöglichkeit immer noch am größten. Und macht Werbung dafür, dass jeder bei sich anfängt, dann multipliziert sich das. Und zusätzlich könnt ihr dann ja auch noch eure Online-Aktivitäten optimieren und somit die ganzen Rechenzentren entlasten. macht Spaß und spart Geld!
Viel Erfolg!
D.h. Bing verbraucht die Energie für die Suche -genau wie Google- und Ecosia verbraucht zusätzlich Energie für Darstellung auf der eigenen Webseite und die eigenen Server.
Die Regenwald-Spende funktioniert nur, wenn jemand auf einen echte Werbe-Anzeige klickt (was ich im Jahr vielleicht 1x mache).
Diese Werbeanzeigen werden von Yahoo geliefert.
Wer also Ressourcen sparen möchte und nicht ständig auf Werbelinks klickt, bleibt lieber bei einer der Suchmaschinen, die direkt suchen, also Bing oder Google.
Stromverbrauch und Anzahl der Suchen(Livecounter):
http://www.worldwide-datas.com/google-suchen/