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Wie viel Energie verbraucht Google?

Google legt Stromrechnung offen


Jede Google-Suche, jedes Youtube-Video und auch jeder Versand einer Google-Mail benötigen nicht nur Strom am eigenen Rechner, sondern auch in den Google-Rechenzentren. Bisher wusste niemand so recht wie viel. Aber jetzt hat Google sein streng gehütetes Geheimnis verraten. Das Unternehmen ist wie eine Glühbirne, die ständig 260 Millionen Watt bezieht. Das würde reichen, um eine Stadt mit 200.000 Einwohnern zu versorgen, also beispielsweise Mainz oder Kassel. Anders ausgedrückt, ist es ein Viertel der Leistung eines Kernkraftwerks. Immerhin 30 Prozent können vom potentiellen Viertel-Kraftwerk aber abgezogen werden, denn soviel Grünen Strom bezieht Google nach eigenen Angaben bereits.

Utopia meint, da besteht noch viel Verbesserungspotential im Bereich Erneuerbare Energien und bestimmt hat Google noch etwas Luft nach oben, wenn es um Energieeffizienz geht. Aber, die Veröffentlichung der Zahlen ist ein mutiger Schritt von Google und gleichzeitig Anreiz für die 'Konkurrenz'. Wer macht es besser als Google? Das wäre doch eine Schlagzeile!

 

Quellen: New York Times, Google

Stand: 09.09.2011 von

Kommentare (12)   abonnieren

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    schrieb am 09.09.2011 um 15:07
    Wow! Das ist ja mal eine im wahrsten Sinne wirklich erhellende Meldung! Mutig, finde auch ich und bin gespannt welche Schlussfolgerungen Google daraus zieht.
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    schrieb am 12.09.2011 um 08:24
    Da fehlen mir die Worte......
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    schrieb am 12.09.2011 um 18:23
    tja, was habt ihr geglaubt, was all unsre weltweiten www-Aktivitäten am Laufen hält? Luft und Liebe?
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    schrieb am 13.09.2011 um 11:16
    ...ich find's gar nicht so viel, wenn diese Zahlen stimmen. Millionen Menschen nutzen täglich diese Dienste - und teilweise nehmen sie einen großen Platz im Alltag ein, vor allem Youtube. Angesichts der Internationalität Googles erscheint mir die Bilanz zumindest akzeptabel. Andersrum könnte man auch fragen, weshalb Städte wie Mainz und Kassel, in denen "nur" 200.000 Menschen leben, soviel Strom verbrauchen, wie die Institution Google, die von Millionen Menschen weltweit genutzt wird.

    Aber natürlich muss das Ziel immer sein, weniger Energie zu verbrauchen und wenn, dann saubere, erneuerbare Energie.
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    schrieb am 15.09.2011 um 18:20
    Mal abgesehen vom Stromverbrauch - wie wäre es denn mit einer grünen Alternative zu Google? ecosia.de spendet nach eigenen Angaben 80% der Einnahmen aus den Suchanfragen der Internetuser an Regenwaldprojekte....
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    schrieb am 15.09.2011 um 19:02
    Naja sowieso ;-)
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    schrieb am 15.09.2011 um 19:46
    Bitte dabei bedenken, daß der Stromverbrauch bei einer Suche mit Ecosia eher höher ist, weil die Suchanfragen ganz normal an die großen Suchmaschinen gehen und dann bei Ecosia noch extra verarbeitet werden müssen.
    Und es werden nicht 80% der Einnahmen aus den Suchanfragen gespendet, sondern nur von den Einnahmen, die über Werbeklicks generiert werden.
    Wer also nie auf Werbelinks klickt, sondern nur sucht, generiert keinen einzigen Cent für den Regenwald.
    Ebenfalls äußerst suspekt ist inzwischen der WWF, mit dem Ecosia zusammen arbeitet.
    Ecosia ist in meinen Augen maßlos überbewertet.
    Deshalb lieber mal "Rechner aus", wer wirklich was tun will zum Stromsparen.
    Naja, ich gebe es zu, ich gehe da nicht gerade mit gutem Beispiel voran.;-)
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    schrieb am 15.09.2011 um 20:09
    Ich glaube dass der tatsächliche Energieverbrauch noch wesentlich höher liegt. Durch massive Virtualiserung der Rechnerlandschaft könnte erheblich Energie gespart werden. VM´s werden natürlich eingesetzt nur in welchem Umfang? Interessant wäre auch, inwieweit aktiv gekühlt werden muss und ob evtl. die Abwärme von den Rechenzentren genutzt wird. Neben den primären Internetdiensten werden im Hintergrund in hohem Maße Auswertungen durchgeführt und Profile erstellt. Das hat eine ähnliche Dimension wie bei facebook wenn auch der Weg ein anderer ist. Ich möchte nicht wissen was die Datenanalyse und Speicherung alleine an Energie benötigt.
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    schrieb am 15.09.2011 um 21:31
    Die Diskussion ist doch sowieso total akademisch, denn groß ändern können wir am Energieverbrauch von google, facebook, youtube, amazon, ebay und co. nichts.

    Wenn jemand Energie sparen möchte, dann fange sie/er bei sich selber an, da ist das Verhältnis von Einfluss zu Einsparmöglichkeit immer noch am größten. Und macht Werbung dafür, dass jeder bei sich anfängt, dann multipliziert sich das. Und zusätzlich könnt ihr dann ja auch noch eure Online-Aktivitäten optimieren und somit die ganzen Rechenzentren entlasten. macht Spaß und spart Geld!

    Viel Erfolg!
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    schrieb am 25.09.2011 um 16:08
    Es muss ja nicht google sein www.ecosia.de ist sowieso viel besser ...
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    schrieb am 16.05.2013 um 18:43
    Bitte immer bedenken - ich weiß nicht, wie oft ich das noch schreien werde - daß Ecosia seine Suchergebnisse von Bing erhält.
    D.h. Bing verbraucht die Energie für die Suche -genau wie Google- und Ecosia verbraucht zusätzlich Energie für Darstellung auf der eigenen Webseite und die eigenen Server.
    Die Regenwald-Spende funktioniert nur, wenn jemand auf einen echte Werbe-Anzeige klickt (was ich im Jahr vielleicht 1x mache).
    Diese Werbeanzeigen werden von Yahoo geliefert.
    Wer also Ressourcen sparen möchte und nicht ständig auf Werbelinks klickt, bleibt lieber bei einer der Suchmaschinen, die direkt suchen, also Bing oder Google.
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    schrieb am 16.05.2013 um 18:32
    Ich finde jetzt 22 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr nicht viel, das sind ja gerade mal gut 3 pro Erdenbürger.
    Stromverbrauch und Anzahl der Suchen(Livecounter):
    http://www.worldwide-datas.com/google-suchen/
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