Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Öko-Kiste, Mundraub & Co.

10 regionale Alternativen für gute Lebensmittel


Supermärkte – sind sie nicht die Waren-Paradiese der Moderne? An nur einem Ort  bekommt man alles was man zum Leben braucht. Zu jeder Zeit, das ganze Jahr. Ob Tiefkühl-Pizza oder Chiquita-Bananen, alles liegt mit immerselben Geschmack am immergleichen Platz. Ein wenig Sicherheit tut dem modernen Konsumenten auch richtig gut, davon haben wir ja  nicht besonders viel. Eigentlich könnte man sich in den Discountern so richtig wohl fühlen, beinahe wie im Schlaraffenland.

Supermärkte: Moderne Schlaraffenländer, die uns mehr als nur Geld kosten

Aber wir müssen für unsere Lebensmittel im Supermarkt bezahlen und das tun wir nicht nur mit Geld: hektische Leute, viel zu viele Dinge, die man nicht kaufen sollte, ewige Warte-Minuten an der Kasse, das ständige elektronische Gepiepse – wir zahlen auch mit unseren Nerven. In Plastik verpacktes und gespritztes Gemüse, Obst, das nach nichts schmeckt, Gummi-Brot und Fertigprodukte voller ungesunder Zusatzstoffe – wir zahlen auch mit unserer Gesundheit und unserem guten Geschmack. Unzählige Lebensmittel werden absurderweise aus den weitentferntesten Ländern der Welt herbeigeholt, obwohl vieles vor unserer Haustüre wächst und dort produziert werden kann. Wir zahlen also auch mit unserer Eigenständigkeit und den unzähligen ökologischen und sozialen Problemen, die eine globale Zentral-Versorgung mit sich bringt.

Es geht auch ohne Supermarkt

Es gibt gute Gründe nicht mehr bei Aldi, Lidl und wie sie alle heißen, einzukaufen, aber geht das überhaupt? Ja, mit der Öko-Kiste, Mundraub und anderen regionalen Alternativen für gute Lebensmittel. Utopia zeigt 10 Wege aus dem Supermarkt.


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Stand: 10.10.2012 von

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    schrieb am 25.10.2012 um 21:44
    Bei Biodirekt kann man Bio Obst und Gemüse online bestellen. Wollte fragen, ob jemand Erfahrungen damit hat?
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    schrieb am 23.10.2012 um 08:29
    Kann man eigentlich sagen, dass auf Wochenmärkten Händler, bei denen steht, dass sie aus eigenen Anbau Gemüse verkaufen, also kleine Betriebe, eher in Bioqualität anbauen, obwohl sie kein Siegel haben?

    Oder benutzen auch solche Bauern in der Regel Spritzmittel usw.? Das würde mich sehr interessieren. mehr weniger
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    schrieb am 22.10.2012 um 15:50
    In dem Artikel fehtl noch etws: Man kann ja auch viele Lebensmittel online bestellen, sogar bio. ISt das jetzt ökologischer oder nicht, als wenn ich zum Supermarkt gehe?
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    schrieb am 19.10.2012 um 23:02
    @Christoph du hast Recht, es steht drin, wenn auch schwach. Ich denke, es sind auch die Standpunkte klar geworden:)
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    schrieb am 18.10.2012 um 22:53
    Ich bin mir sicher, dass der Tip mit dem Mülltauchen einen positiven Hintergrund hat und ich bin auch keine permanente ja, aber ... - Sagerin, ich finde es aber wichtig, dass die Illegalität des Mülltauchens genannt wird. Utopia hat viele Mitglieder und auch viele Mitleser, einige davon sind garantiert Minderjährig und suchen nach Vorbildern, Idealen, etwas dem sie sich anschließen können und wenn man das eben so liest, dann klingt das Mülltauchen im ersten Moment positiv. Aber das ist es nicht, oder zumindest nicht ausschließlich. Auch ich finde es fatal, dass so viele gute Lebensmittel weggeworfen werden. Aber man hätte vielleichte eine andere legale Alternative wählen können, wie zum Beispiel die Tafeln. Auch da werden Lebensmittel, die noch gut sind und sonst weggeworfen würden ausgegeben. mehr weniger
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