Supermärkte – sind sie nicht die Waren-Paradiese der Moderne? An nur einem Ort bekommt man alles was man zum Leben braucht. Zu jeder Zeit, das ganze Jahr. Ob Tiefkühl-Pizza oder Chiquita-Bananen, alles liegt mit immerselben Geschmack am immergleichen Platz. Ein wenig Sicherheit tut dem modernen Konsumenten auch richtig gut, davon haben wir ja nicht besonders viel. Eigentlich könnte man sich in den Discountern so richtig wohl fühlen, beinahe wie im Schlaraffenland.
Supermärkte: Moderne Schlaraffenländer, die uns mehr als nur Geld kosten
Aber wir müssen für unsere Lebensmittel im Supermarkt bezahlen und das tun wir nicht nur mit Geld: hektische Leute, viel zu viele Dinge, die man nicht kaufen sollte, ewige Warte-Minuten an der Kasse, das ständige elektronische Gepiepse – wir zahlen auch mit unseren Nerven. In Plastik verpacktes und gespritztes Gemüse, Obst, das nach nichts schmeckt, Gummi-Brot und Fertigprodukte voller ungesunder Zusatzstoffe – wir zahlen auch mit unserer Gesundheit und unserem guten Geschmack. Unzählige Lebensmittel werden absurderweise aus den weitentferntesten Ländern der Welt herbeigeholt, obwohl vieles vor unserer Haustüre wächst und dort produziert werden kann. Wir zahlen also auch mit unserer Eigenständigkeit und den unzähligen ökologischen und sozialen Problemen, die eine globale Zentral-Versorgung mit sich bringt.
Es geht auch ohne Supermarkt
Es gibt gute Gründe nicht mehr bei Aldi, Lidl und wie sie alle heißen, einzukaufen, aber geht das überhaupt? Ja, mit der Öko-Kiste, Mundraub und anderen regionalen Alternativen für gute Lebensmittel. Utopia zeigt 10 Wege aus dem Supermarkt.
Haben Sie weitere Supermarkt-Alternativen parat? Teilen Sie Ihr Wissen in einem Kommentar und helfen so anderen Utopisten weiter.


Deutschlandweite Biokisten
Kommentare (51)
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Oder benutzen auch solche Bauern in der Regel Spritzmittel usw.? Das würde mich sehr interessieren. mehr weniger