Die Debatte über den Ausstieg aus der Atomenergie ist Wahl-Kampfthema Nummer eins. Während SPD und Grüne am geplanten Ausstieg aus der Atomenergie festhalten, wollen CDU und FDP den Ausstieg verhindern. Sprich, die Frage, wer künftig regiert, entscheidet, welchen Kurs in der Energiepolitik Deutschland in den nächsten vier Jahren verfolgen wird. Noch bleibt ein Funken Hoffnung für den Atomausstieg. Denn laut jüngsten Umfragen bröckelt die Mehrheit für eine schwarz-gelbe Regierung, allerdings könnten die Überhangmandate – sie entstehen, wenn eine Partei mehr Erst- als Zweitstimmen bekommt – eine schwarz-gelbe Koalition ermöglichen.
Noch ist alles offen. Gehen Sie wählen. Argumentieren Sie für den Atomausstieg. Das Öko-Institut gibt Ihnen mit einer neuen Broschüre alle Argumente an die Hand, die überzeugen. In der Broschüre finden Sie und Ihre Freunde Antwort auf alle diese Fragen: Welches Potential zur CO2-Einsparung hat die Kernenergie tatsächlich? Wie ist die heutige Sicherheit von Kernkraftwerken zu bewerten? Mit welchen Folgen müsste die Gesellschaft rechnen, falls es wirklich zu längeren Betriebszeiten bestehender Kernkraftwerke kommen würde, oder zu einem Ausbau im größeren Stil? Viel Spaß bei der Lektüre!


Kommentare (5)
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Und da liegt meine Hoffnung: Es lohnt nicht mehr. Wie im richtigen Leben zählt auch hier: "Beim Geld hört die Freundschaft auf."
So sei es.
natürlich ist es so klar, wie es klarer nicht sein kann, dass man keine brücken ins blaue hinein baut, ohne das andere ufer zu kennen bzw. jemals betreten zu haben.
genau diesen bau aufs geratewohl haben die betreiber und begünstiger der atomwirtschaft vor jahrzehnten angefangen. jetzt dämmert denen noch immer nicht, dass es so ein tiefes loch in der erde, das sie endlager nennen, gar nicht geben kann, an keinem ort der erde. denn die im innern glutflüssige erde ist in bewegung. das zeigt die versuchsatommüllkippe asse II unleugbar. doch die großen stromkonzerne wollen das eindeutige ergebnis des versuchs nicht wahrhaben, weil es ihnen nicht in den gewinnorientierten kram passt. geld ist macht, mehr macht als wissen. das erleben wir leider. die parteihansel und -gretel, die sich vor den karren der atomwirtschaft spannen lassen, ohne an das wohl der bevölkerung zu denken, haben keine stimme verdient. das ist so klar wie wahr.
aber schaun wir mal, wieviel betrunkene oder gekaufte trottel trotzdem den lakaien der atomerei ihre stimme gegeben haben. mehr weniger