Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Kauf, Entsorgung, Verhalten bei Bruch

Vorsicht bei Energiesparlampen!


Anlass zur Sorge bot die kürzlich durchgeführte Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) zur Gefährdung von Personen durch Quecksilber:

Zwei Energiesparlampen (2mg und 5 mg Quecksilbergehalt) wurden in heißem Zustand zerbrochen und die Messwerte in einem Meter Höhe über der Bruchstelle genommen.
Das UBA hat bei beiden Lampen Quecksilber-Werte von bis zu 7 Mikrogramm je Kubikmeter Luft (μg/m3) im Zeitraum von fünf Minuten bis fünf Stunden nach dem Zerbrechen der Lampe gemessen. Damit lag die Quecksilber-Belastung um das 20-fache über dem Richtwert von 0,35 μg/m3, der zur Beurteilung eines potentiellen Gesundheitsrisikos in Deutschland gilt! Wird dieser Wert überschritten, sollten sofort Maßnahmen zur Beseitigung der Ursache getroffen werden. Denn: Das Einatmen von Quecksilber ist giftig und kann bei Einatmen zu schleichenden Vergiftungen von Nerven und Nieren führen.

Worauf Sie bei Einkauf und Entsorgung achten sollten:

  • Quecksilbergehalt: Der maximal zulässige Wert in der EU beträgt 5 mg. Seit dem 1. September 2010 müssen Hersteller laut der Ökodesign-Richtlinie über den Quecksilbergehalt ihrer Energiesparlampen auf der Verpackung und im Internet informieren. Hierbei wird jedoch nicht das Wort „Quecksilber“ erwähnt, sondern die chemische Bezeichnung „hg“, unter der kaum ein Verbraucher Quecksilber vermutet. Mittlerweile gibt es schon Energiesparlampen mit weniger als 1 mg Quecksilber.
  • Zusätzlicher Hüllkolben: Wie der Test des UBA gezeigt hat, besteht auch bei Bruch einer Energiesparlampe mit geringem Quecksilbergehalt ein hohes Gesundheitsrisiko! Die bereits im Handel weit verbreiteten Energiesparlampen mit zusätzlichem Hüllkolben bieten daher ein Mehr an Sicherheit. Der Verbraucher muss hierbei für die höhere Sicherheit allerdings gewisse Komforteinbußen in Kauf nehmen. Die Lampen sind teurer und benötigen mehr Zeit, um die maximale Helligkeit zu erreichen. Erhältlich sind diese z.B. vom Hersteller Philips.
  • Rücknahmepflicht: Bisher besteht noch keine Rücknahmepflicht für die Hersteller und Verkäufer, sondern nur der Verweis auf selbst organisierte Rücknahmestellen oder Wertstoffhöfe. Da Energiesparlampen im Vergleich zu Metall, Dosen oder ähnlichem jedoch schwer schädliche Stoffe beinhalten, ist eine richtige Entsorgung unerlässlich. Tipps zu Rücknahme und Sammelstellen gibt es auf www.lichtzeichen.de.

>>>Was tun, wenn die Energiesparlampe kaputtgeht (Seite 2)<<<

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Stand: 23.12.2010 von

Kommentare (42)   abonnieren

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    schrieb am 23.12.2010 um 12:40
    Leider ist der Artikel etwas unvollständig.

    Zum einen wäre unbedingt der Hersteller Megaman zu erwähnen, der über den Utopiapartner memo zu beziehen ist
    http://www.memo.de/Bueroartikel/Beleuchtung/Energiesparlampen/Megaman_Energiesparlampen.memo?groupId=7278&page=group.jsp
    , dieser verwendet zum einen Amalgan in seinen Leuchten, was das Quecksilber besser binden soll und es gibt einige Lampen mit Splitterschutz.

    Zum anderen die Aussage bei LED Lampen gäbe es nur welche vergleichbar zu 40 Watt Glühlampen, auch diese Aussage ist veraltet.
    Hier gibt es durchaus schon Angebote die eine 60 Watt Glühlampe ersetzen sollen:
    http://www.dahlhaus-leuchten.de/LED2008.php?gclid=CJW1zLKkgqYCFdGVzAodsGBFmw
    http://www.leds.de/LED-Lampen-und-Leuchten/LED-Lampen-Leuchtmittel/Toshiba-E-Core-LED-Birne-E27-8-4W.html

    Erfahrungen zu diesen Leuchtmittel habe ich allerdings noch keine, da ich derzeit noch ESL verwende.
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    schrieb am 23.12.2010 um 14:00
    Hier im Artikel fehlt leider noch einiges, abgesehen vom als Amalgam gebundenen Quecksilber und Splitterschutz setzt der Betrieb einer Glühlampe immernoch mehr Quecksilber frei als der Betrieb einer ESL - selbst wenn man jede Energiesparlampe am Ende ihrer Lebensdauer zertrümmern würde, wäre die Gesamt-Quecksilberemmission der ESl immernoch geringer als die der Glühlampe, denn die Stromerzeugung setzt (bei dem normalen deutschen Strommix) auch beachtliche Mengen an Quecksilber frei...

    http://www.duh.de/fileadmin/user_upload/download/Projektinformation/Energiesparlampen/Toolkit/Infoblatt_Energiesparlampen_2008.pdf
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    schrieb am 23.12.2010 um 16:14
    Die Aussage "jedoch leider nur bis zu 40 Watt" stimmt nicht, das mit dem "etwas stolzeren Preis" trifft zu.

    Vom Hersteller BIOLEDEX [ http://www.bioledex.de ] gibt es LED-Leuchtmittel mit 1000 Lumen, die ohne Weiteres eine 100 Watt Glühlampe ersetzen können: Verbrauch 13 Watt statt 100 Watt, also noch weniger als die quecksilberhaltigen "Energiesparlampen". Gekauft habe ich sie beim Online-Shop von DEL-KO in Augsburg [ http://www.del-ko.de ], for den "etwas stolzeren Preis" von 45 Euro, die 600-Lumen-Version (Ersatz für 60 Watt Glühlampe) kostet 30 Euro und verbraucht 8 Watt statt 60 Watt.

    Die BIOLEDEX-Leuchtmittel sollen 25 Jahre (bei angenommener täglicher Nutzungsdauer von 6 Stunden) halten (ich habe sie erst ein Jahr, kann dazu also noch nichts sagen), danach landen sie im Hausmüll und nicht im Sondermüll.

    Nach den 25 Jahren wird es wohl die OLED-Leuchtmittel (Organische LED) geben, die noch besseren Wirkungsgrad versprechen und wenn sie verbraucht sind auf dem Kompost landen können :-)

    Die quecksilberhaltigen "Energiesparlampen" gehen schneller kaputt als auf der Verpackung steht, vor allem wenn sie häufiger an und aus geschaltet werden (Treppenhaus, Gäste-WC); den LED- Leuchtmitteln schadet das nicht. Außerfdem kommen die sofort mit voller Beleuchtung daher.
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    schrieb am 28.12.2010 um 22:34
    Freue mich über Deine Euphorie, aber:

    Allein die Möglichkeit, elektronikhaltigen "Müll" zurückzugeben und damit in der Wertstoffkette zu behalten sollte Anlaß genug sein, überhaupt nicht ein einziges Elektronikteil in den Hausmüll zu werfen - jetzt nicht, zukünftig noch weniger!
    OLED: Es gibt in der Consumer- Elektronik noch überhaupt keinen Cradle-to-Cradle-Ansatz, der die Kompostierbarkeit eines Produktes ermöglichen würde. Bisher sind die Firmen noch damit beschäftigt, die WEEE / ROHS umzusetzen. Für die vielen hundert anderen chem. Stoffe, die in der Elektronikindustrie verwendet werden, muß jeweils entweder ein kompostierbarer Ersatz ODER eine komplett neue Technik erfunden werden! Das kann wirklich noch dauern - und ist im Sinne von Cradle to Cradle (C2C) nicht einmal nötig (ggfs. bei C2C weiterlesen)

    Ich habe immer etwas Angst, daß Utopien wie Deine falsch zitiert / im falschen Zusammenhang verbreitet werden, deshalb der Versuch der Klarstellung. OK?

    Molzen
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    schrieb am 23.12.2010 um 17:56
    Zum Thema OLED: Das wäre wunderbar. Noch muss alerdings geschafft werden, dass OLEDS langlebiger und energieeffizienter als LEDs sind. Wenn das geschafft ist und OLEDS billig geworden sind, dann könnte man auch viel besser noch eine OLED-Leuchtdeckentapete statt einer herkömmlichen Lampe haben! Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten! Und sind OLED-Bildschirme erstmal billig genug kann man auch gleich OLED-Bildschirmdeckentapeten verwenden und so z.B. einen Sternenhimmel an die Decke zaubern oder was man eben gerade will.

    Vielen Dank übrigens für die LED-Lampentipps. Ich finde die auch toll. Leben viel länger als Energiepsarlampen und verbrauchen noch weniger und haben nicht das Problem, dass sie beim Anschalten zuerst funzelig sind wie die Energieparlampen. Zusätzlich enthalten sie auch keine giftigen Stoffe wie die Energiesparlampen!
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    schrieb am 23.12.2010 um 18:22
    Das leidige Thema Rücknahme, da gebt Ihr in Eurem Artikel nur den Hinweis zu http://www.lichtzeichen.de/ . Eine Initiative der Lampenhersteller!, die sich noch immer weigern, ihre Lampen zurückzunehmen. Hier kann man nachlesen, wie man sich verhält, wenn eine Energiesparlampe zerbricht, z.B. den Staubsauger benutzen, aber danach bitte den Beutele wechseln. Weiter heißt es auf deren Website:<i> "...wenn eine Sparlampe zerbricht. In diesem Fall entweicht das Quecksilber langsam in die Luft, da es bei Raumtemperatur verdampft. Die Konzentration ist dabei aber sehr gering und liegt deutlich unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte."</i>
    Nachzulesen hier: http://www.lichtzeichen.de/lichtzeichen-profi/kundentipps/zerbrochene-lampen.html

    Schon im August 2009 hab ich mich in meinem Blog zu den angeblichen Energieseinsparung ausgelassen, denn es zählt natürlich nicht nur der Verbrauch wenn sie denn leuchtet sondern, welche Energie benötigt sie, um zu dem zu werden, was sie am Schluß ist, eines der giftigsten Leuchtmittel aller Zeiten und fern von jeglicher Nachhaltigkeit.
    Hier mal ein paar Zahlen und Fakten: http://www.blog.pixelkollektiv.de/?p=759
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    schrieb am 23.12.2010 um 19:06
    Wichtige Infos sind das - und ein Grund mehr, LED zu verwenden
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    schrieb am 24.12.2010 um 00:03
    Mittlerweile sind viele am Nach-Denken, ob die Idee, die Glühlampe abzuschaffen, wirklich sinnvoll ist oder war:
    http://motivation.erhoehen.de/2010/12/endlich-licht-in-der-birne/

    P.S. Sollten wir alle Energie sparen?
    Oder vielleicht auch anderes, wie z.B. Gas, Benzin oder Wasser?
    Ich spare im Jahr ca. 5 Millionen Liter Wasser.
    Wär das interessant für dich, wie das geht?

    http://motivation.erhoehen.de/weihnachten
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    schrieb am 24.12.2010 um 01:14
    Glücklicherweise ist Wasser in Deutschland auch nicht so das Problem. Höchstens bei der Planung mal in wirklich großen Großstädten - in London haben sie etwas Schwierigkeiten mit dem Ausbau und müssen die Wasserförderung noch mehr ausbauen. London hat 7,5 Millionen Einwohner. Es gibt aber sehr viele Gegenden wo es ein Problem werden kann und teilweise sogar ist. Auch könnte es in einzelnen Gegenden wie Berlin in fernerer Zukunft mal Dürreperioden geben. Dass Wasser das Öl des 21. Jahrhunderts ist und es Wasserkiege geben wird ist aber glücklicherweise dank neuer Erfindungen dazu, die sicherstellen, dass Wasser nicht mehr als 2 Cent po Liter kostet, unwahrscheinlich. Der Slingshot verwandelt auch die übelste Brühe in Trinkwasser (verdampft Wasserenthaltendes und destilliert Wasser und zwar energiesparend so dass die Restwärme zur weiteren Destillation verwendet wird und ist obendrein in ein handliches Format für den Haushalt gebracht worden und soll 2000 Dollar kosten) und Ähnliches leistet auch der Membranfilter mit lauter dünnen Membranschläuchen.

    Gas und Benzin sind übrigens Energieträger (fossile Brennstoffe wie auch bei den Fossil-KWs wie z.B. Kohle-KWs, Erdöl-KWs oder Gas-kWs) und das Sparen daran fällt technisch auch unter das Energie sparen.
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    schrieb am 28.12.2010 um 23:05
    Im Link von Jeshua geht es um vegane Ernährung - die spart soviel Wasser, nämlich dort, wo die Rinder in unseren Ställen ihr Futter herbekommen, u.a. aus Afrika. Es ist genau das Futter (und also das Wasser), was diejenigen, die es sich nicht leisten können, dann an unsere Wohlstandsrinder verlieren...
    Zusammengefaßt: Wir fressen denen die schon kargen Felder ab und saufen deren Brunnen leer!
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    schrieb am 24.12.2010 um 17:32
    dass die gefährlichen und nicht gerade ansehnlichen, auch nicht die beste lichtqualität abgebenden leuchtmittel auf den namen "Energiesparlampe" getauft wurden, war gewiss ein raffinierter verkaufsbeschleuniger. zu deutsch: ein etikettenschwindel.
    led sind sparsamer, wesentlich stromsparender als die angeblichen sparlampen.
    wenn das bundesumweltamt warnt, ist das bezeichnend für die wilde marktwirtschaft ohne wirkliche kontrollen. bei den nachgewiesenen gefahren der esp, hätte das bua das schlechte leuchtgerät verbieten und aus dem verkehr ziehen müssen. aber dazu ist es nicht befugt.

    vor 2 jahren habe ich umgestellt auf led-beleuchtung, und zwar komplett. grelle helligkeit zu erzeugen, überlasse ich der sonne. aber mit dem üblichen spotlight der lichtdioden, die es vor 2 jahren im handel gab, kann ich im haushalt bestens auskommen. etwa beim lesen oder wie hier jetzt beim tippen.
    allerdings kosten die leuchtdioden deutlich mehr als die veralteten glüh- und hg-lampen. und sie geben auch schon mal vor der zeit den geist auf. ist bei mir bis jetzt zweimal passiert.
    das ökologische siegel hat seinen preis. wer nicht bereit oder in der lage ist, den zu zahlen, muss weiterhin giften. am ende ist das aber teurer als die led für 15 bis 30 € das stück.
    die auswahl an led-beleuchtungen wird stets größer, und wenn mehr gekauft werden, besteht die aussicht, dass die preise sinken.
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    schrieb am 26.12.2010 um 22:14
    Bei der Entsorgung sollte man als erstes bei dem regionalen Müllentsorgungsunternehmen ( Wertstoffhof) nachfragen, denn die bei Lichtzeichen.de angegebenen Adressen können schon mal mehrere Kilometer entfernt liegen
    Die Energiesparlampen im Baumarkt zur Entsorgung zurück zugeben, kann ich aus eigener Erfahrung nicht empfehlen, denn dort wurden sie doch glatt im normalen Restmüll entsorgt.
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    schrieb am 27.12.2010 um 19:45
    Nun, letztendlich wieder eine Aktion der Verbraucher: Was am meisten gekauft wird, setzt sich durch.
    Dummerweise sind wir gerade dort am besten zu manipulieren.
    Und wenn es erst mal hunderttausende gekauft haben, muss (!?) es ja gut sein, oder?
    (Wenn 3 Millionen Menschen Shit kaufen {z.B. Lebensversicherungen oder stark medikamentenbehaftetes Billig-Fleisch oder mit Giftstoffe versetztes, von "hohen" Stellen für gut befundendes Salz oder, oder, oder...)
    dann bestätigt der hohe Absatz die Richtigkeit und Gesundheitsunbedenklichkeit des Produktes!
    Oder soll ich mir vielleicht zu jeder Sache selbst eine Meinung bilden?
    Viel zu anstregend...


    ...Wer Ironie findet, darf sie behalten oder verschenken...
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    schrieb am 27.12.2010 um 21:37
    Warum nicht zu jeder Sache selbst eine Meinung bilden? Ich mache es tatsächlich so! Bei mir gibt es kaum was, was ich nicht selber auch überprüft hätte. Genau deshalb entsprechen meine Beiträge auch nicht dem typischen Ökomainstream und auch sonst kaum einem Mainstream - extreme Positionen, wie sie teilweise sogar in ein paar Mainstreams zu finden sind, finden sich dafür bei mir auch nicht - höchstens ein paar, die subektiv zunächst als etwas extrem empfunden werden könnten, sich bei näherer Betrachtung aber doch als nüchtern und gut begründet erweisen. Am häufigsten bilden sich offenbar noch mit den verbreitetsten Mainstreams Schnittpunkte - ähnlichste Meinungen mit dem feinen Untrschied mehr Argumente zu haben.

    Dass das anstrengend ist, kann ich allerdings schon bestätigen. Dazu muss man schon eine begeisterte Intellektuelle sein und gerne alles mögliche analysieren. Ich brauchte einst als Kind beispielsweise auch 2-5 Jahre um entgültig die Spreu vom Weizen zu trennen. So ab 1996 jedoch hatte ich es dann gelernt und konnte dann weniger glaubwürdiges allein schon an der Sache selbst von seriöseren, glaubwürdigen Dingen unterscheiden unabhängig von der Quelle. Es gibt aber welche, die lernen es ihr ganzes Leben lang nicht.

    Dass Energiesparlampen als Energiesparlampen bezeichnet wurden (technisch genauerer Begriff ist eigentlich Kompaktleuchtstoffröhre) hat seine Wurzeln übrigens darin, dass es sie schon in den neunzigern gab und damals waren sie konkurrenzlos am energiepsarendsten. Die Weiße LED war ebenso wie ein weiterer Versuch der Radiolampe erst so ab 1996 in einem Wissenschaftsmagazin zu finden und von einer Marktreife noch weit entfernt. Erste LEDs waren zwar auch schon in den 80ern nicht neu, jedoch hatte man noch nicht raus damit weißes Licht zu erzeugen.

    Für die LED-Lampe habe ich übrigens folgende, kurze, gute Argumente: Noch viel langlebiger, energiesparender und ohne Gift und ohne den Nachteil nicht sofort volle Leuchtkraft zu haben und mit dem Vorteil noch besseres Licht zu erzeugen. Sofortige volle Helligkeit, Langlebigkeit und Sicherheit bezüglich Ungiftigkeit und noch besseres Licht ist außerdem auch was wert. Kürzlich las ich übrigens darüber, dass eine Lape in Stiftung Warentest nicht ihrer angebenen Lebensdauer entsprach. Da sollte man sich wohl an den Testsieger Bioledex Birne oder eine halten übe die so was nicht drin steht. Und wenn man immer schön die Quittung aufbewahrt und sich auf die angegebene Leebensdauer beruft wird wohl auch die Geschäftspraxis mit der zu kurzen Lebensdauer wieder aussterben zumal das wohl sowieso eher ein Phänomen ist bei dem Versuch LEDs für die breite Masse marktreif zu machen was noch nicht ganz jedem Hersteller wie gewünscht gelingt. Die Forstschritte sind aber auf jeden Fall gewaltig. Noch 2007 hieß es bei Conrad: LEDs sind kein echter Ersatz für eine Glühbirne. Sagte der Verkäufer selbst! Sie seien zu funzelig und wie ich nun weiss stimmte das auch. 2009 dann die ersten Durchbrüche: Erstmals über 400 Lumen mit Luminea bei Pearl und der viel teureren Osram LED. Und dieses Jahr schon wieder ein neuer Höchstleister einmal in 600 und einmal in 1000 Lumen! Die Bioledex LED und diesmal Testsieger und nicht viel teurer als die Luminea LED. 400 Lumen sind ungefähr wie 40 Watt, 600 Lumen ungefähr wie 60 Watt und 1000 Lumen ungefähr wie 100 Watt! Vorsicht übrigens vor LEDs ohne Lumenangabe mit verdächtig niedriger Wattzahl wie 1 oder 2 oder 3 - die sind dann auch nur bestenfalls wie eine 25 Watt Glühbirne.
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    gelöscht am 10.07.2011 um 17:58 von YouMe
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 28.12.2010 um 22:13
    Mich würde mal viel mehr intressieren, warum das alles jetzt so gepuscht wird. Aufeinmal wird, was jahrelang bekannt war, als was ganz neues - eine NEU erkannte GEFAHR ( fast wie bei James Bond der "Elliot Carver" nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten...) ja propagiert wie BÖSE die Energiesparlampe auch sein kann. Und das alles nach dem der Beschluss des Glühbirnenverbots verabschiedet ist - hopla da wird doch nicht etwa nachgedacht??? UUUiii. Na also so was! Sarkastisch? JA!!!!!! Denn in den so genannten Energiesparlampen war noch nie nur Luft und Liebe. Ja, diese Lampen können auch runter fallen o.ä. und das nicht erst seit die Politik das vor ein paar Wochen erkannt hat.
    Wer steckt also dahinter das dies alles noch mal überprüft wird. Die Untersuchungsergebnisse sind es ganz sicher nicht alleine!!! Das wäre viiiiiiieeeel zu einfach und leider hat darauf die Politik zu selten gehört. Die beantragen dann neue Untersuchungen bis das Ergebnis passt (siehe Atommüllendlager etc.). Man erinnere sich mal an die aufgebrachten Museumsdirektoren, wegen des Verbots der 100 Watt Birne. Aber das dies alleine ausreicht... na ich weiß nicht... Schau mer mal ob wir dies je erfahren werden - vielleicht ja ein wenig utopisch???
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    schrieb am 28.12.2010 um 23:56
    Oh je, ich muß noch ein drittes Mal schreiben:
    Ich wundere mich, wieso kaum jemand über die seit Ewigzeiten bekannten Standardleuchtstofflampen hetzt. Die sind doch noch viel größer (40...120cm lang)und enthalten noch mehr Quecksilber als eine kleine CFL (Kompaktleuchtstofflampe).
    http://tinyurl.com/2w677ej zeigt, daß es zumindest bei OSRAM in die richtige Richtung geht - aber nie zu Null werden kann. CFL ist m.E. definitiv eine Übergangstechnik.
    Deshalb ist LED sowieso die Technik der näheren Zukunft, das wissen alle, die sich damit beschäftigen - sonst täte es nämlich keiner! Das Potential ist gigantisch.
    Die Lebensdauer von 20000h sollte m.E. nicht überschritten werden müssen, denn sonst ist es wie mit einer zu alten WaMa / Kühlschrank: Sie verbraucht zuviel! Auch bei einer LED-Leuchte muß das Leuchtmittel ab und zu ersetzt werden, um den Fortschritt sicherzustellen. Klar wäre es möglich, ein Leuchtmittel mit 100000h Lebensdauer (34 Jahre Lebensdauer bei tägl. 8h Einsatz!) zu bauen. Aber die Birne ist nach 5-8 Jahren veraltet! Und dann? Muß neu!, denn wer weiß: Vielleicht braucht sie nur noch 4W statt 15W, weil die LEDs besser geworden sind.
    Und wenn dann, wenn wir alle bei den Würmern liegen, die Nachfolgebeleuchtungstechnik sich Bahn bricht, wird auch die jetzt bekannte LED sich langsam verabschieden. So ist der Gang der Dinge.
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    schrieb am 29.12.2010 um 20:34
    @ Molzen
    "Ich wundere mich, wieso kaum jemand über die seit Ewigzeiten bekannten Standardleuchtstofflampen hetzt. Die sind doch noch viel größer (40...120cm lang)und enthalten noch mehr Quecksilber als eine kleine CFL (Kompaktleuchtstofflampe)."

    Dann müssten die ja schleunigst sämmtliche Schulhäuser und Beamtenbüros davon befreien und das wäre viel zu teuer. Im übrigen zerbrechen die bestimmt nie, vor allem im Schulhaus ist dies völlig ausgeschlossen;-)

    Ne im Erst, irgend ein Thema muss man doch pushen sonst merkt der einfache Bürger doch dass wir viel grössere Probleme haben, welche viel unbequemer zu lösen sind und das will doch keiner und schon gar nicht die, welche wiedergewählt werden möchten.
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    schrieb am 30.12.2010 um 13:12
    @oekomark,

    ich halte CFL bei verantwortungsvollem Umgang (also durch Erwachsene) nicht für gefährlich. Mir ist noch nie eine solche Lampe aus Versehen geplatzt. Wenn ich aber sehe, wie dumm die Rücknahme von sowohl Langröhren als auch CFL organisiert ist (dazu gab´s u.a. Fernsehberichte), dann könnte ich kotzen.
    Auch lustig: "Gut lüften und die Splitter wegfegen". Nein - ich lasse Glas grundsätzlich auf dem Boden liegen, weil ich mir so gern die Füße aufschneide.
    Und wohin wirft der gemeine Unkenntnismensch die Splitter? In seinen Restmülleimer in der Küche! Da kann dann das Rest-Quecksilber in aller Ruhe verdunsten. Ist das bescheuert!
    Aber das kann man ja wohl nicht den Leuten anlasten, daß die nix wissen.
    Ich fordere Beipackzettel zu diesen Lampen, schon aus Produkthaftungsüberlegungen!

    Molzen
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    schrieb am 30.12.2010 um 16:55
    Bei uns muss die jeder Händler zurück nehmen, dies hat einige dazu gebracht, grosse Tonnen mit einem runden Loch im Deckel aufzustellen, so wie wir das z.B. für Glasflaschen kennen, den Rest kannst du dir ja denken.

    Das mit dem Lüften und Splitter vorsichtig wegfegen habe ich schon länger auf der Webseite der US Gesundheitsbehörde gelesen. In typischer Ami Dramatik halt. Aber wenn ich mich recht erinnere, haben die immerhin dazu geraten die Trümmer zur Sammelstelle zurück zu bringen.
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    schrieb am 01.01.2011 um 13:17
    @oekomark,

    genau, den Rest kann ich mir denken (klirr!) - vielleicht wissen die Mitarbeiter in den Läden auch nichts von ihrem Glück? Ich werde mir im hier lokal sehr rührigen Drogeriemarkt mal ein Bild von der Situation *in* deren Sammelbox machen...
    Thema: Informationen auf Webseiten: In DE haben viele, bes. ältere Leute, keinen Webzugang. Woher sollen die solche Informationen bekommen? Wie Blogwart oben (23.12.) schreibt, ist auf der LICHTZEICHEN-Seite auch ein genauerer Hinweis enthalten.
    Aber wenn man den nicht sieht / liest? Das ist einfach unfair. Deshalb: Packungsbeilage!
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    schrieb am 12.01.2011 um 19:09
    Die Stiftung Warentest sieht keinen Grund zur Panik und gibt Tipps für den Ernstfall bzw. zur Vorbeugung:

    http://help.orf.at/stories/1670785/

    "Es komme sowieso höchst selten vor, dass eine Energiesparlampe so zerbricht, dass das Quecksilber tatsächlich austreten könnte." Und es gibt auch Modelle mit eingebautem Splitterschutz.
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    schrieb am 12.01.2011 um 23:50
    Aber trotzdem ist Quecksilber drin, die Lampe muss als Sondermüll entsorgt werden.
    Verbrauchte LED-Leuchtmittel haben mehr als die doppelte Lebensdauer und kommen danach in den Hausmüll.
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    schrieb am 13.01.2011 um 05:54
    Auch LED Lampen sollten nicht in den Hausmüll da auch dort Elektronikbauteile enthalten sind, schon wegen dem stofflichen Recycling.
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    schrieb am 13.01.2011 um 07:19
    Wie die Deutsche Umwelthilfe bereits 2008 festgestellt hat (http://tinyurl.com/39wsgal) wird bei der Stromerzeugung (bei dem durchschnittlichen deutschen Strommix) so viel Quecksilber freigesetzt, dass eine Glühlampe mehr Quecksilber durch ihren Stromverbrauch freisetzt als eine ESL, selbst wenn die ESL kaputt gehen würde. Demnach müsste Luft auch Sondermüll sein, selbst wenn es rausgefiltert wird entsteht der Sondermüll sowieso, nur an anderer Stelle.

    LED Lampen sind Elektronikschrott und dürfen auch nicht über den Hausmüll entsorgt werden. Das Recycling ist auch sehr teuer. Wenn man sich wirklich wegen jedem Giftstoff aufregt sollte man auch erwähnen, dass die Halbleiter in LED- sowie Energiesparlampen Arsen und ähnliche Sachen enthalten - wenn auch in geringen Mengen.

    Auf Straßen leuchten seit Jahrzehnten Queckilberdampflampen (die glücklicherweise durch Natriumdampflampen ersetzt werden), in Schulen und öffentlichen Gebäuden flimmern auch Jahrzehntelang Leuchtstoffröhren. Grad in Schulen ist die Bruchgefahr doch um einiges höher als bei einer ESL Zuhause - da hat sich auch noch keiner aufgeregt.

    Nichtsdestzotrotz sind LED Lampen die bessere Wahl, zudem scheint es so, dass das Glühlampenverbot der LED Technik doch einen ordentlichen Schub gegeben hat. Insbesondere in Hinblick auf Lichtausbeute kommerzieller Leuchtmittel und die Preise...
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    schrieb am 17.01.2011 um 22:43
    Couchpotatoes aller Länder erhebt Euch und schraubt die gute alte Glühbirne wieder in Eure Lampenfassungen:

    Zehn gute Argumente gegen Energiesparlampen findet ihr hier:

    http://www.diagnose-funk.ch/technik/energiesparlampen/zehn-argumente-gegen-energiesparlampen.php
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    schrieb am 18.01.2011 um 08:22
    Zehn Vorurteile gegen Energiesparlampen - alle falsch:

    http://www.utopia.de/blog/sedl/gluehbirnen-raus
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    schrieb am 21.01.2011 um 23:06
    Meines Wissens enthält der Starter einer Sparlampe sowie auch der Starter von Leuchtstoffröhren im allgemeinen ein radioaktives Gas, echt gruselig. Ausserdem erzeugten die Mistdinger einen Elektrosmog (HF)
    wie ein Röhrenfernseher ( sehr beeindruckend selbst zu messen,...Vollanschlag), also, wenn man so ein Teil betreibt, sollte man auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand achten. Was die Radioaktivität betrifft, so weiss ich das nur vom Höhrensagen, vielleicht hat ja jemand einen Geigerzähler zur Hand oder weiss da etwas genaueres....? Bis auf die Ausführungen in Schwarzlicht und als Pflanzenlampe machen die Dinger doch alle ein ganz ödes Licht, oder? Selbst eine superteure Version mit Tageslichtspektrum aus dem Künstlerbedarf ist kaum auzuhalten, finde ich. Ansonsten empfinde ich solche Lampen für Wohnzwecke als schlechten Scherz, das ist ja schon psychische Gewalt, ne Unverschämtheit, mir fehlen die Worte....die Hersteller selber benutzen die bestimmt nicht zu Hause.
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    schrieb am 21.01.2011 um 23:29
    Starter für Leuchtstoffröhren enthalten eine Glimmlampe und ein Kondensator, wie er genau funktioniert kannst du hier http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtstoffr%C3%B6hre lesen. Moderne Leuchtstoffröhren kommen ohne Starter und Drossel aus, sie fünktionieren mit einem elekronischen Vorschaltgerät wie eine ESL auch.
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    schrieb am 22.01.2011 um 10:43
    Tja, wie das so immer ist mit dem Hörensagen ! ;-)

    Wissen ist besser und bei Nichtwissen besser erst fragen bevor man Hörensagenweisheiten von sich gibt, darüber entstehen nämlich dann die berühmten Mythen !
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    schrieb am 22.01.2011 um 15:36
    Tatsächlich gab es früher *Starter* mit einer geringen Beigabe eines radioaktiven Edelgases (85-Kr; Krypton). Es diente der Ionisierung der Gasfüllung des Starters.
    Seit ~1990 ist dieser Punkt Geschichte und nur noch in noch älteren Startern und Uralt-Röhren mit eingebautem Starter ein Thema.
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    schrieb am 23.01.2011 um 01:51
    Hallo, Urwalder, hast ja recht...war das erste Mal , dass ich überhaupt mal irgendwo etwas geschrieben habe und dann auch noch spontan....aber man lernt nie aus. Einen Vorteil hatte die Sache: für meinen Teil bin ich jetzt schlauer, nicht nur , was das Benutzen von solchen Foren angeht, ich hätte mich sonst nie im Leben mal durch dir verlinkten Themen gebissen...danke tschau
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    schrieb am 23.01.2011 um 12:16
    Hallo WasOrginelles, da hast Du wohl Recht mit dem nie Auslernen.
    Ich halte mich da immer wieder gerne an die alte Sesamstraßenweisheit, wer wie was wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm.
    Ich freue mich schon auf das, was ich von dir lernen kann !

    Herzliche Grüße Urwalder
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    schrieb am 18.03.2011 um 11:26
    Hallo Leute,

    kauft doch einfach LED - Lampen, die sind energiesparend und umweltfreundlich und werden bei Gebrauch nicht heiß ... also auch optimal bei Kindern

    liebe Grüsse Dagmar
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    schrieb am 09.05.2011 um 20:02
    Immerhin, daka,

    sie bestehen auch aus Elektronik, das kann nicht per se als umweltfreundlich bezeichnet werden. Falls Du meintest, sie enthielten kein Quecksilber - ja, das stimmt.
    Aber nur, weil sie der ROHS-Direktive genügen, gibt es dennoch viele Stoffe, die darin sind und unter das Prädikat "ungesund" fallen.
    Aber großer Pluspunkt: Sie brauchen nochmals nur etwa 1/2 soviel Strom wie eine CFL.
    Das ist schon ein Fortschritt.
    Wer noch lachen möchte, kann sich in meinem Blog ansehen, wie man eine LED-Lampe selber bauen kann (für 12V-Betrieb):
    http://www.utopia.de/blog/beitrag/und-wie-weiter
    ..dazu gibt´s mehrere Teile.

    :zwinker:

    Molzen
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    schrieb am 09.05.2011 um 23:32
    wie umweltfreundlich hängt auch davon ab, wie gut sie am Ende recycelt werden (können), finde ich; "umweltfreundlich" sind sie aber zumindest schon wegen des geringen Energiebedarfs, denn das Adjektiv sagt ja nicht, dass sie perfekt ohne jegliche Umweltbeeinträchtigung sind (was immer das dann wäre ...), zumindest verstehe ich (und viele andere Leute)

    Weißt du zufällig wie das mit dem Recycling von LED.s ist oder in naher Zukunft voraussichtlich sein wird ????
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    schrieb am 10.05.2011 um 11:01
    Die LED-Leuchtmittel sollen auch als Elektroschrott entsorgt werden (also im Recyclinghof abgegeben werden), aber bei der langen Lebensdauer (25 Jahre bei angenommener täglicher Benutzungsdauer von 6 Stunden) wird das nicht so bals nötig sein :-)
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    schrieb am 09.05.2011 um 12:38
    Hey Leute,

    ich habe gelesen, dass die Energiesparlampe von Megaman hier http://www.gruenspar.de/energiesparlampe-globe-e27-15w-matt.html von Stiftung Warentest mit "gut" bewertet wurde, weil die irgendwie kein Quecksilber enthält. Was wisst ihr darüber? Stimmt das? Und wenn ja, hat das dann für die Qualität irgendwelche Nachteile?

    Danke schonmal!
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    schrieb am 12.05.2011 um 21:44
    Hab ich mir angesehen. Der Test ist von 2003. Kannst Du eindeutig vergessen, alles, was vom Testdatum älter als zwei Jahre ist, ist für mich ein Witz - damit zu werben, gehört sich nicht, finde ich.

    Molzen
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    schrieb am 09.05.2011 um 13:00
    Hallo paulina10,

    ich hatte zwei von diesen MEGAMON-Energiesparlampen als Esstisch-Beleuchtung im Einsatz.

    Zunächst störte mich das anfängliche Funzeln bis die volle Leuchtkraft erreicht war, und dann ist eine davon nach wenigen Monaten ausgefallen.

    Inzwischen kaufe ich nur noch LED-Leuchtmittel bei http://www.beleuchtung-mit-led.de/index.php, auch wenn diese LED-Leuchtmittel sehr teuer sind (ein 600-Lumen-NUMO-LED-Leuchtmittel, das einer 60 W Glühlampe entspricht und nur 8 W braucht, kostet 34,99 Euro, ein 800 Lumen Leuchtmittel 5 Euro mehr).

    In Baumärkten erhältliche LED-Leuchtmittel sind Funzeln (maximal können sie 25 W Glühbirnen ersetzen) - damit kann ich nichts anfangen.

    Gruß, Christoph
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    schrieb am 12.05.2011 um 22:49
    @ paulina ESL von Megamen enthalten Amalgam statt Quecksilber auch halten einige ziemlich viele schaltgänge aus. Desweiteren werden die schneller hell als meine ESL von IKEA. Und mitlerweile gibt es auch welche mit verringerten EMF. http://www.memo.de/Bueroartikel/Beleuchtung/Energiesparlampen/Megaman_Energiesparlampen/Megaman_Sensible_Strahlungsarm.memo?groupId=13043&page=group.jsp

    Gibt es eigentlich schon erste Informationen zum Thema LED Leuchtmittel und Elektrosmog ?

    Eine möglichkeit LED Leuchtmittel zu testen bietet " LED Leutschtmittel David " an. http://david-led.de/index.php?option=com_artforms&formid=1&Itemid=99999 Leider nur für gewerbliche.
  • gelöscht am 24.05.2011 um 14:38 von admin
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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