Vitra Möbel: Stilprägendes Design und nachhaltige Langlebigkeit
Vitra steht für stilvolles und intelligentes Design. Seit 1950 entwirft und baut das Schweizer Unternehmen hochwertige Möbel fürs Büro, für Zuhause und für öffentliche Räume. Namhafte Designer wie Ray und Charles Eames, Jean Prouvé und George Nelson schmücken die Unternehmensgeschichte und Vitra Möbel verleihen den unterschiedlichsten Orten ihren Charme: im Plenarbereich des Deutschen Bundestages in Berlin wird auf Vitra-Bürostühlen gesessen und diskutiert – genauso in der EU-Kommission in Strassburg. Am deutschen Standort in Weil am Rhein, in der Nähe von Basel, führt Vitra seit 1989 ein eigenes Design-Museum.
Vitra genießt weltweit hohes Ansehen. Neben dem stilprägenden Design der Möbel gibt es dafür noch einen anderen guten Grund: Die Langlebigkeit der Produkte. Ein Bürostuhl etwa, der trotz täglicher Nutzung nicht mindestens 15 Jahre hält, zählt bei Vitra nicht. Langlebigkeit als Selbstverständnis hat beim Designmöbel-Hersteller schon lange zu einem nachhaltigen Handeln geführt, ohne dass man groß darüber reden musste:
„Mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit der Moral: Man soll sie leben, aber wenig darüber reden. Unsere Wurzeln im Design der Moderne machen den ersten Schritt einfach: Produkte, die alles Überflüssige weglassen und lange leben“, heißt es bei Vitra-Chairman Rolf Fehlbaum. Darum versteht Vitra unter ökologischer, sozialer und ökonomischer Verantwortung keine Pflicht, die von außen an das Unternehmen herangetragen werden muss, sondern eine Design-Frage, die schon immer Teil der eigenen Industriekultur war. So gehört es ganz natürlich zum Nutzwert eines Möbels, dass seine Produktion, seine Verwendung und seine Entsorgung keinen Schaden verursachen.
Changemaker: Noch nachhaltiger mit messbaren Zielen
Nachhaltigkeit steckt sozusagen bereits in der DNA von Vitra, dennoch möchte man diese noch weiter zur Entfaltung bringen. Darum hat das Schweizer Unternehmen das Utopia Changemaker Manifest unterschrieben. In zehn „Commitments“ wurden konkrete, messbare Ziele und Maßnahmen formuliert, zu deren Einhaltung sich Vitra selbst verpflichtet.
So sollen etwa alle neuen Bürodrehstühle das Blaue Engel-Zertifikat erhalten und die insgesamt wichtigsten Produkte anhand eines intern konzipierten ökologischen Bewertungsschemas analysiert und weiterentwickelt werden. Die Treibhausgasemissionen durch Reisetätigkeit sollen im nächsten Jahr insgesamt um fünf Prozent reduziert werden und bereits jetzt deckt Vitra seinen Bedarf an zugekauftem Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien. Dennoch will man sich auch hier noch verbessern: unter anderem durch den Ersatz alter Heizungen durch Blockheizkraftwerke. Und nicht zuletzt strebt Vitra die Entwicklung von Produkten an, die sich am Ende ihrer Lebensdauer in Kreisläufen fast vollständig wiederverwerten lassen.
Als Changemaker möchte Vitra auch nach außen hin als Vorbild für die gesamte Möbelherstellerbranche vorangehen und für ein neues Bewusstsein bei den Kunden werben. Beim Möbelkauf sollte nicht nur unter „kurzfristigen Gesichtspunkten“ und dem „Diktat des Preises entschieden werden“, meint Vitra-Geschäftsführer Rudolf Pütz. Stattdessen müsse man viel stärker auf Werte wie Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und Qualität setzen.
Mit Vitra geht nun ein weiteres Unternehmen gemeinsam mit Utopia den Weg in Richtung Nachhaltigkeit – eines das selbst schon ein gutes Stück zurückgelegt hat. Willkommen Vitra!!


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