Die Rußfrei-Kampagne von der Deutschen Umwelthilfe, dem BUND, NABU und Verkehrsclub Deutschland sucht witzige, berührende oder nachdenklich stimmende Kurzfilme, die auf den Zusammenhang zwischen Ruß und Klimawandel und die Folgen für die Umwelt aufmerksam machen. Die Beiträge können künstlerisch oder sachlich, Computer-animiert, gezeichnet oder gespielt sein.
Der Klimawandel ist eine unserer drängendsten globalen Herausforderungen. Die Liste der Luftverschmutzungen der heutigen Zeit ist vielfältig, jedoch die ultrafeinen Rußpartikel tragen entscheidend zum Klimawandel bei. Dieselmotoren in PKWs, LKWs, Schiffen und Baumaschinen sind die Hautquellen für die auch als Feinstaub bekannten schwarzen Partikel. Einmal freigesetzt, werden sie mit dem Wind bis in die Arktis transportiert.
Neben CO2 gilt Ruß als Hauptverursacher für den überdurchschnittlichen Temperaturanstieg in der Arktis, der die Gletscher und Eismassen rasant abschmelzen lässt.
Daher ruft die Kampagne mit einem Kurzfilmwettbewerb interessierte und talentierte (Nachwuchs-)Filmemacher und Filmemacherinnen auf, witzige, berührende oder nachdenklich machende Kurzfilme zu produzieren, die den dramatischen Zusammenhang zwischen Ruß und Klimawandel thematisieren.
Zugelassen sind alle Kurzfilme mit einer Dauer von maximal zwei Minuten. Die Teilnehmer müssen dabei gewährleisten, dass der eingereichte Kurzfilm von ihnen geschaffen wurde und alle Rechte zur Nutzung und Veröffentlichung bei ihnen liegen. Handelt es sich um eine Gemeinschaftsarbeit, müssen alle Beteiligten mit einer Unterschrift diese Gewährleistung geben. Eine Jury, zusammengesetzt aus Kampagnemitgliedern, wird über die Platzierungen entscheiden. Im Falle einer Prämierung gehen die Nutzungsrechte für fünf Jahre an die Rußfrei-Kampagne. Einsendeschluss ist der 31.10.2010.
Ein Video zum Thema:


Kommentare (3)
abonnieren
Es zeichnet sich durch hohen Schwefel- und Metallgehalt aus und enthält auch Asphaltene, zyklische Kohlen- und Stickstoffe, manchmal auch Zeolithe. Gerne wird auch Rückstandsöl beigemischt, Reste aus der Kunststoffherstellung oder Altöle mit vielerlei Verunreinigungen. Das spart Entsorgungskosten. Die 2.5 % nichtbrennbaren Bestandteile werden direkt vor der Verbrennung im Motor abgetrennt und in Sludge-Tanks (Schlamm-Tanks) gesammelt. Da deren Entsorgung an Land Geld kostet, werden die auch mal ganz liberal im Meer verklappt, Meere sind Gemeingut, weiß jeder BWL-Student.
Was bei der Verfeuerung dieser Gemenge alles an interessanten Verbindungen, im Ruß oder als Gas, entsteht und ungefiltert ausgestoßen wird, wissen noch nicht mal Chemiker so ganz genau. Wir wollen es auch lieber gar nicht so genau wissen, gelle?
Bunker-C-gehört einfach nur verboten! mehr weniger
Wie sagte der Skipper im Hamburger Hafen so schön: "Wenn die Schiffe den Dreck der Rohölindustrie getankt haben, dann fliegen manchmal handtellergroße Russpartikel aus den Schornsteinen."
So wird die hübsche Kreuzfahrt zu den ach so schönen Eisbären gleichzeitig auch die Besiegelung ihrer Existenz!?
Mehr dazu auch unter:
http://www.bildwiese.de/shop/klimawandel/ mehr weniger
Mehr über Solarsegelschiffe etc auch hier:
http://www.utopia.de/blog/pirat-der-freiheit-bei-utopia/solar-segelschiffe-statt-herkoemmlicher
. mehr weniger