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Wie man die US-Automobilindustrie rettet - oder auch nicht
"You took the money - and you blew it!"
Etwa 25 Milliarden US-Dollar - so viel wird die US-Autoindustrie nach eigenen Abgaben benötigen, um die Zeit bis Ende März zu überbrücken. "80 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, sie würden kein Auto von einem bankrotten Hersteller kaufen", so die verzweifelte Lagebeschreibung des GM-Chefs Richard Wagoner.
Wie Schuljungen werden die drei Unternehmensführer von den Senatoren gescholten. Dabei jedoch besonders verwunderlich: Keiner von ihnen scheint auch nur ansatzweise begriffen zu haben, worum es hier wirklich geht. Lieblingspassage: 1 Minute 10 - der kalifornische Kongressabgeordnete Brad Sherman fragt in die Runde:
"Wie viele von Ihnen sind mit einem Linienflieger statt mit dem Privatjet hergekommen? Geben Sie mir ein Handzeichen."
Keine Reaktion. Darum fragt Sherman weiter:
"Wie viele von Ihnen würden ihren Privatjet jetzt verkaufen und einen Linienflug nach Hause nehmen?"
Keine Reaktion.
Die beste Frage wurde allerdings erst später gestellt und fehlt im CNN-Clip:
"Sie alle haben Werke in Indiana und Missouri geschlossen und sie nach Mexiko und Kanada verlagert. Kann einer von Ihnen durch Handzeichen bestätigen, dass er ein Rettungspaket bei einer der dortigen Staatsregierungen beantragt hat?"
Nachvollziehbare Empörung zeigt der Kongressabgeordnete von Massachusetts, Michael Capuano: "Verdammt, ich hab keine Lust euch schon wieder zu helfen und mir hinterher von meinen Leuten anhören zu müssen: Ihr habt das Geld genommen, und ihr habt es versemmelt!"
Youtube


Kommentare (4)
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Sabine Kannengießer
schrieb am 09.12.2008 um 10:50 ¶anonym
schrieb am 07.12.2008 um 21:29 ¶Kommentar schreiben
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