Film
Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane
Eine Welt ohne Fische? Aus heutiger Sicht unvorstellbar, denn reist nicht ständig irgendein Bekannter mal wieder zum Tauchen und berichtet von der farbenfrohen Unterwasserwelt, die er bestaunt hat? Und nimmt die Zahl der Sushi-Restaurants nicht eher zu als ab? Sind das nicht alles bloß Unken, fragen sich viele.
Doch Wissenschaftler prognostizieren, dass bereits im Jahr 2048 die Bewohner der Weltmeere zum Großteil verschwunden sein werden. Der Grund dafür ist die fortlaufende Überfischung der Ozeane, die dramatische Folgen für uns alle mit sich bringt. Der Umweltjournalist Charles Clover ist zwei Jahre rund um den Globus gereist und hat über die drohende Ausrottung des Thunfisches vor Ort recherchiert. Die Gefahr wird ausgelöst durch die steigende Nachfrage nach Sushi in westlichen Ländern. Die Auswirkungen auf das Gleichgewicht der gesamten Meerespopulation sind dabei
fatal. Ein Befragter sagt im Film: "Wir führen Krieg gegen die Fische – und wir gewinnen."
Sehen Sie den deutschen Trailer zum Film:
Die erste Dokumentation zum Thema Überfischung der Ozeane in Spielfilmlänge feierte auf dem Sundance

Film Festival 2009 im Wettbewerb ‚World Cinema Documentary’ ihre Weltpremiere. Basierend auf dem Buch „Fisch kaputt“ des preisgekrönten Reporters Charles Clover schildert die eindrucksvolle wie schockierende Dokumentation nicht nur Fakten zur derzeitigen Situation, sondern setzt diese auch in ihren politischen und wirtschaftlichen Kontext.
Die Agentur Zukunft - Neuzeitsolutions startet nun unter der Schirmherrschaft von Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke eine bundesweite Kinofilm-Bildungskampagne, bei der die Dokumentation von Rupert Murray gezeigt wird. Auch ist der Film vom WWF mitfinanziert worden.
Darüber hinaus findet auf der Frankfurter Buchmesse am kommenden Freitag, 8. Oktober 2010 von 15:30 bis 17:30 Uhr, eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion mit Experten von Umweltorganisationen statt.
Sponsoren: Gütersloher Verlagshaus und Sunfilm Entertainment
Foto: tiberius film


Kommentare (93)
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MaxDeubner
schrieb am 17.10.2010 um 19:18 ¶rehse
schrieb am 13.10.2010 um 17:19 ¶Kommentar schreiben
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