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Weltveganertag

Veganer absolviert 5 Ironman-Triathlons in 5 Tagen

19 km Schwimmen, 900 km Rad fahren und 206 km Laufen in insgesamt weniger als 62 Stunden – so lautet das Ergebnis des veganen Extremsportlers Arnold Wiegand beim diesjährigen Wettkampf „Deca Iron Italy“ auf Sizilien.


Zehn Tage in Folge täglich ein Ironman-Triathlon, das heißt 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,2 km Laufen. Beim diesjährigen Deca Iron Italy (Zehnfach-Ironman vom 29.9. bis 09.10.2011) nahmen insgesamt nur 19 Athleten aus 13 verschiedenen Ländern teil. Darunter auch VEBU-Mitglied Arnold Wiegand aus Deutschland.

In insgesamt 61 Stunden und 40 Minuten absolvierte der gebürtige Kelkheimer die ersten fünf Ironmans. Schon nach vier Tagen hatte er sich einen deutlichen Vorsprung von 1:30 Stunden erkämpft.

Wiegand hat damit erneut unter Beweis gestellt, dass gerade mit einer rein pflanzlichen Ernährung Spitzenleistungen im Ausdauersport möglich sind.

Besonders beim Radfahren stellte er seine Leistungsfähigkeit unter Beweis. Am ersten Tag erzielte der Extremsportler auf der 180 Kilometer langen Radstrecke eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 34 km/h. „Die ersten vier Tage liefen fantastisch. Ich habe das erste Mal am Deca Iron Italy teilgenommen und hätte nie gedacht, dass ich so deutlich in Führung gehen würde“, so der Athlet und Autor.

Leider musste Wiegand den Wettkampf trotz seiner deutlichen Führung, am Ende des fünften Tages aufgrund einer Sehnenentzündung am rechten Fuß, abbrechen. Erst zwei Monate vorher hatte der 48-jährige beim Dreifach-Ironman in Lensahn (41 Stunden Wettkampf ohne Schlafpausen) den fünften Platz erreicht. Zwei extreme Ausdauer-Wettkämpfe in einem derart kurzen Zeitraum zu bestreiten, zeugt von einer exzellenten Regenerationszeit, die der Veganer auf seine Ernährungsweise zurückführt. Die Zeiten des veganen Extremsportlers der ersten fünf Ironman-Triathlons in Italien waren: 11:47, 11:38, 11:37, 12:53, 13:45 Stunden.

Thema: Vegetarisch & vegan, Stand: 31.10.2011 von

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    schrieb am 21.08.2012 um 15:59
    Geht zwar nicht um den Ironman, dafür um einen so genannten Ultra-Marathon. Der Marathon-Läufer Marc Hofmann möchte im nächsten Jahr zusammen mit anderen Veganern die 440 Kilometer lange Bundesstraße 12 in einer Ultramarathon-Staffel ablaufen:

    http://www.achim-achilles.de/laufthemen/ernaehrungstipps-fuer-laeufer/20585-qveganer-koennen-auch-ultramarathon-laufenq.html mehr weniger
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    schrieb am 19.12.2011 um 11:10
    Ich habe höchste Achtung vor dieser Leistung-mit und ohne das Attribut 'vegan'. Bin selbst Triathletin und habe eine Vorstellung, was es heisst 5 Ironman in 5 Tagen zu machen und das mit veganer Ernährung ist der Hammer! Bei mir klappt das leider nicht, weil mein Eisenspiegel dann immer wieder so sehr in den Keller geht, dass an Training nicht mehr zu denken ist.

    Mit sportlichen Grüßen,
    Bee mehr weniger
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    schrieb am 07.11.2011 um 12:37
    Ich finde die Leistung ganz toll !
    und gratuliere zu dem grossen Erfolg, hoffentlich geht es gesundheitlich bald wieder gut.

    Was das mit veganer Ernährung zu tun hat verstehe ich aber nicht ganz.
    Soll es bedeuten ,auch mit veganer Ernährung kann man solche Leistungen erbringen ?,oder nur mit veganer Ernährung ist so etwas möglich ?
    Was mich aber wirklich wundert ist was wieder für diskussionen entstehen, wenn die v-Wörter (vegan,vegetarisch) in einem Artikel auftauchen.
    Irgendwann geht es dann gar nicht mehr um das eigentliche Thema, es wird nur noch am Thema vorbei diskutiert, das gehört dann wirklich in einen anderen Block. mehr weniger
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    schrieb am 07.11.2011 um 11:34
    Inhaltlich ging es im Artikel ja um die Spitzenleistung eines Sportlers, der sich vegan ernährt. Von diesem Thema hat sich die Diskussion dann immer weiter entfert und u.a. zu einem heftigen und teilweise sehr emotionalen Schlagabtausch darüber geführt, wie eine "vegane Zukunft" aussehen könnte und welche Bedenken es dagegen gibt. Ich schließe mich elise und gerfi an und bitte darum, diese Diskussion nun zu beenden und sie ggfls. in der Veganer/-innen Gruppe weiterzuführen: http://www.utopia.de/gruppen/veganer-innen-167/beschreibung mehr weniger
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    schrieb am 07.11.2011 um 11:32
    Da mich das Kommentarsystem von Utopia in Anbetracht der zahllosen Kommentarverschachtelungen so langsam nervt und ich nicht weiß, wie ich sinnvollerweise an der richtigen Stelle kommentieren soll, antworte ich jetzt einfach hier:

    topist schrieb am 06.11.2011 um 22:46:
    -> Wenn nur noch 2-3 Milliarden Menschen leben dürfen sollen, dann reicht "nicht mehr vermehren" nicht. Es geht dir ja ums Vermindern. Mit welchen Maßnahmen soll das denn deiner Meinung nach erreicht werden?

    Meine Antwort da drauf:
    Ganz einfach langsam, indem keine Kinder mehr in die Welt gesetzt werden und die Alten eines natürlichen Todes sterben. Dazu würde es jedoch vmtl. leider erst viel zu spät kommen. Statt dessen wird es wohl Verteilungs- und "Klimakriege" geben, die die Anzahl Menschen reduzieren.

    emmaradio schrieb am 06.11.2011 um 22:57:
    -> Jetzt kriege ich wirklich Angst. Wer unternimmt den solche Studien? Ich bitte um genaue Quellenangabe. Das ist ja ungeheuerlich.

    Meine Antwort da drauf:
    Ein sehr guter Artikel dazu findet sich unter http://www.ecofuture.org/pop/rpts/mccluney_maxpop.html
    Weiterhin: "David Pimentel, Professor Emeritus of Cornell's Department of Ecology, determined that, long-term, Earth can sustain only 2 billion of us." (http://myemail.constantcontact.com/DAY-of-SEVEN-BILLION.html?soid=1103172936704&aid=KByvJBDs8ZA)
    Sowie: http://www.worldpopulationbalance.org/3_times_sustainable mehr weniger
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