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VCD Umweltliste 2012 - Die Gewinner

Das sind die besten Autos 2012

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat seine Umweltlisten veröffentlicht. Seit langer Zeit gewinnt mit dem VW eco up! wieder ein deutscher Wagen die Gesamtwertung. Elektro-Autos werden jedoch nach wie vor nicht in das sonst umfassende Ranking einbezogen.


Ob City-Flitzer oder Familienkutsche – wer bei seinem neuen Auto auf ein möglichst umweltfreundliches Modell setzen möchte,  bekommt mit dem jährlichetn  Ranking des VCD die wohl beste Orientierungshilfe an die Hand.

Abgesehen vom Sieg des deutschen Erdgas-Autos in der TOP TEN, dominieren in den Kategorien Kompaktklasse, Familienauto und Siebensitzer die Hybride aus japanischer Produktion. In der Kompaktklasse führt der Lexus CT 200h das Feld an. In der Kategorie Familienauto belegt der Toyota Prius Hybrid den ersten Platz. Spitzenreiter unter den Siebensitzern ist der Toyota Prius+ Hybrid.

Noch außer Konkurrenz: Elekroautos

Zum zweiten Mal in Folge hat der VCD auch eine Extra-Liste für Elektro-Autos veröffentlicht. Reine Elektroautos legen zwar mehr Umweltfreundlichkeit an den Tag als Hybride, sind aber für das eigentliche Ranking des VCD noch nicht konkurrenzfähig: „Elektrofahrzeuge werden kaum produziert und gekauft, die Datenlage ist noch viel zu unübersichtlich, um sie in das allgemeine Ranking aufzunehmen",  sagte der verkehrspolitische Sprecher Gerd Lottsiepen. Mal sehen, wie’s im nächsten Jahr mit den Elektro-Schlitten aussieht ...

Der Frage, warum die Deutschen ständig Autos und immer noch mehr PS brauchen, sind wir in unserem Artikel "Deutschland. Dicke Autos - kleine P...?" mit einem Augenzwinkern auf den Grund gegangen.

Stand: 27.08.2012 von

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    schrieb am 15.11.2012 um 17:36
    Musste mich mit dem Thema neues Auto auseinadersetzen und bin beim Skoda Citigo gelandet. Leider ist mein Weg zur Arbeit ohne Auto nicht zu machenn (kaffiger Vorort ohne gescheite Bus und Bahnverbindung und zu weit weg fürs Rad). Niedriger Verbrauch und was größeres brauch ich nicht. Naja und günstig war er halt auch. Würde extrem gerne ein e-Auto fahren, oder Erdgas ... aber die sind einfach in den Anschaffungskosten zu hoch für mich. So war meine Lösung ein so kleines Fahrzeug wie möglich mit geringem Spritverbrauch zu kaufen. Hatte lange Zeit eine Fahrgemeinschaft, was ich jetzt wieder versuchen werde hinzubekommen. Ist halt ein wenig schwierig, gerade wenn man mal was länger arbeiten muss. Und außerhalb des Penderalltags gibt es dann doch wieder das gute, alte Fahrrad :) mehr weniger
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    schrieb am 02.09.2012 um 14:09
    meiner meinung nach kommen erst dann richtig gute alternativen zum zug wenn die verbraucher gemolken sind. schließlich gab es ja schon in den zwanzigern des vorigen jahrhunderts e-fahrzeuge.
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    schrieb am 02.09.2012 um 12:09
    Aber bei mir wäre die Akzeptanz für das Twike Active voll vorhanden ;-) aber als Zweitwagen ist mit dieses Fahrzeug einfach zu teuer.
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    schrieb am 01.09.2012 um 11:27
    Meiner Meinung nach sind die Elektroautos eine Sackgasse. Eine gute Lösung erscheint mir eine Umstellung auf Gas betriebene Fahrzeuge. Die Gründe dafür sind
    - Man kann ganz einfach Strom aus Erneuerbaren Energien in Methan verwandel und speichern. (Elektrolyse –Wasserstoff – CO2 – Methan)
    - Methan kann im bestehenden Erdgasnetz gespeichert und transportiert werden
    - Das bestehende Tankstellennetz kann weitgehend weiter verwendet werden
    - Gasfahrzeuge sind Stand der Technik,
    - Akzeptanz in der Bevölkerung ist gegeben, da kein Verhaltensänderung notwendig ist

    Unabhängig von dem oben Gesagtem ist das mein Traumzweitwagen 

    http://www.twike.com/de/angebot/twike+active/twike+active.html

    Michael mehr weniger
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    schrieb am 01.09.2012 um 08:34
    »Umweltentlastungspotenziale von Elektrofahrzeugen –
    Integrierte Betrachtung von Fahrzeugnutzung und Energiewirtschaft«

    Link: http://www.oeko.de/oekodoc/1283/2011-413-de.pdf

    , eine Studie vom Oeko-Institut für das Deutsche Umweltamt gibt ein umfassendes und meiner Meinung nach neutrales Bild wieder und ist sehr zu empfehlen. Die Studie ist relativ aktuell (November 2011). Das Potential von Elektrofahrzeugen für das Klima schätzt die Studie langfristig als sehr gross ein. Es kommt jedoch auf viele Faktoren an, ob ein Elektrofahrzeug auch wirklich CO2-neutral unterwegs ist.

    Wenn ich mir jedoch ein Elektrofahrzeug kaufe und zusätzlich zu Hause mit Effizienzmassnahmen den Stromverbrauch massiv senke und eine Solaranlage installiere, die dem Verbrauch des Hauses und der Fahrleistung entspricht, dann bin ich schon der Meinung, dass ich netto etwas gegen die Klimaerwärmung getan habe. mehr weniger
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