Die besten guten Fragen
2Utopia zeigt die besten guten Fragen aus dem Jahr 2011.mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Utopia Sie sind Profisportler. Was machen Sie genau?
Stefan Hiene: Ich bin Radsportler und fahre Mountainbikerennen. Diesen Sport betreibe ich professionell. Ich bin aber kein Berufssportler und verdiene bisher kein Geld mit dem Sport. Das ist aber auch gar nicht mein Ziel. Mein Ziel ist es, mit ursprünglicher Ernährung sportliche Höchstleistung zu bringen und das
Leben so zu genießen, wie es sich jedem von uns offenbart – als großes
Abenteuer. Dazu muss ich eigene und neue Wege beschreiten, die vorher noch
niemand gegangen ist und dabei die ersten Schritte wagen, ohne darüber
nachzudenken, ob diese Schritte wissenschaftlich anerkannt und
gesellschaftlich akzeptiert sind. Dabei möchte ich weder Mythen, noch
Medien, Werbung, Wissenschaft oder Medikamenten, sondern mir selbst und
meinen Erfahrungen vertrauen.
Viele Sportler schwören auf Pasta als Energielieferant, aber auch auf
mageres Fleisch mit Salat. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich anders
zu ernähren, als es Sportler normalerweise tun?
Ich habe seit 2003 viele Erfahrungsberichte über den positiven Effekt von
Rohkost bei schweren Krankheiten gelesen und mit Menschen gesprochen, die
sich durch die Umstellung auf rohe Pflanzennahrung unter anderem von
Arthritis, Arthrose, Bluthochdruck, Depression, Diabetes, Multipler
Sklerose, Morbus Crohn und sogar Krebs geheilt haben. Als ich dann 2006
meine alte Leidenschaft, den Mountainbikesport, wieder für mich entdeckt
habe, stellte ich mir eine einfache Frage: Wenn die vitalstoffreiche rohe
Ernährung Kranken hilft, sich selbst zu heilen, welchen Effekt hat sie dann
bei Leistungssportlern?
Was essen Sie denn? Beschreiben Sie mal einen durchschnittlichen Tag!
Das typische an meinem Speiseplan ist, dass ich auf das Abendessen komplett
verzichte. Ich esse nur in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr. Das ist
eigentlich ein alter Trick, der sich am Körperzyklus orientiert und mir das
Einschlafen zwischen 19.00 und 21.00 Uhr erleichtert. Viele langlebige
Menschen berichten von ähnlichen Verhaltensweisen. Ich stehe zwischen 02.00
und 04.00 Uhr auf und gehe morgens eine Stunde laufen. Zwischen 9.00 und
11.00 Uhr beginne ich dann in der Regel mit einem Grassaft oder mit einem
grünen Smoothie (z.B. Banane mit Mangold oder Spinat). Mittags und
nachmittags trainiere ich auf dem Mountainbike. Wenn die Trainingseinheit
nicht länger als drei Stunden ist, nehme ich selten mehr als ein paar Äpfel
und einige Datteln zu mir. Nach dem Training esse ich einen Salat mit Gurken
und sonstigem saisonalen Gemüse. Getränke stehen selten bis überhaupt nicht
auf dem Speiseplan. Wenn ich Durst habe, esse ich Obst oder trinke
Quellwasser.
Können Sie kochen? ;-)
Nein, aber ich kann köstliche Rohkostgerichte zubereiten! Am 18. Oktober
2009 mache ich das sogar im Rahmen eines Workshops in München gemeinsam mit
Dietmar Körner, einem Bio-Händler und Rohkost-Chef aus Jena.
Kommentare (130)
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MaxDeubner
schrieb am 17.10.2010 um 19:17 ¶raw-power
schrieb am 22.09.2010 um 15:19 ¶Kommentar schreiben
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