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Utopist LilliGreen im Interview

Berlins grüne Lilli


Utopia: Sie stecken hinter dem Alias “Lilli Green” und betreiben unter dem Namen einen “Blog für nachhaltiges Design”. Wie kam es denn dazu?

Leopold Brötzmann: Leidenschaft und Begeisterung für Design haben mich schon immer begleitet. Zusätzlich hab‘ ich seit frühester Kindheit eine Sensibilität für Umwelt, Ökologie und Nachhaltigkeit. In einem Design-Buch bin ich dann auf ein paar Arbeiten (Design-Klassiker) gestoßen, die sich eben mit beidem, Design und Nachhaltigkeit beschäftigen. Das hat mich gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen.  

Was steckt hinter dem Namen?

Leopold Brötzmann: „Lilli Green“ ist ein Fantasiename, der bewusst für eine fiktive Person steht. Der Nachname "Green" erklärt sich von selbst und der Vorname war mehr oder weniger Zufall. „Lilli Green“ ist eine Verfechterin des fairen Handels, von ökologischen Materialien, Energieeffizienz und anspruchsvollem Design. Und „Lilli Green“ ist eine Verächterin des Greenwashing, Umweltsündern, gesundheitsschädlichen Substanzen und CO2-Schleudern jeglicher Art. 

Woher kommen all die Geschichten und Projekte?

Leopold Brötzmann: Den Blog gibt es mittlerweile seit gut einem Jahr. Am Anfang war die Suche sehr mühsam, doch mittlerweile haben sich einige Bücher im Regal angesammelt und die Liste an internationalen Quellen wächst permanent. Zusätzlich sind im Laufe des Jahres einige sehr interessante Kontakte, Bekanntschaften und auch Freundschaften entstanden, die immer wieder spannende Sachen finden und an „Lilli Green“ weiterleiten.

Was steht für “Lilli Green” an im Jahr 2010?

Leopold Brötzmann: 2009 war bereits sehr ereignisreich, aber 2010 geht’s erst richtig los! Ich möchte nichts verraten, weil Überraschungen doch am schönsten sind. Aber bei „Lilli Green“ wird das Sortiment im Shop erweitert, ohne den nachhaltigen Anspruch zu vernachlässigen. Zusätzlich stehen interessante  Zusammenarbeiten vor der Tür. Wir werden im Blog und Shop-Newsletter darüber ausführlich berichten! 

Es gibt in Berlin auch den “Lilli Green”-Laden – was können Kunden dort kaufen?

Leopold Brötzmann: Im „Lilli Green“-Shop finden Sie Wohnaccessoires, Geschenkideen, Eco-Fashion, Solar-Gadgets und vieles mehr. Alle Produkte im „Lilli Green“ Shop zeichnen sich durch fairen Handel, Recycling, Verwendung nachwachsender Materialien, Kompostierbarkeit oder Energieeffizienz aus. Vor allem aber sollen sie Spaß machen und beweisen, dass Nachhaltigkeit und anspruchsvolles Design kein Widerspruch mehr sind. Wir freuen uns über jeden Interessierten und erzählen gerne die Geschichte hinter den Produkten. Denn Transparenz und umfangreiche Informationen sind Voraussetzung für nachhaltigen Konsum.

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Stand: 20.01.2010 von

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    schrieb am 14.04.2010 um 17:46
    Toll dein Laden, ich bin begeistert. Im Juni bin ich in Berlin und werde vorbei kommen und mir Lilli Green angucken. Mehr davon, ein riesen Kaufhaus in jeder Stadt!!! Schau doch mal bei mir vorbei, www.stoffrecall.de. Ich habe gerade erst gegründet. Stoffrecall steht für Design und Produktion von nachhaltiger Kinderkleidung. Alle Stoffe stammen ursprünglich aus ehemaliegen Lieblingskleidungsstücken Erwachsener, z.B. Oberhemden, Blusen, Jeanshosen usw.. Die Stoffe sind nahezu schadstofffrei, weil sie schon öfters gewaschen wurden. Und ich will keine Altkleidersammlungen und Rückfuhr in sogenannte "Dritte-Welt-Länder", keine Transportkosten, kein Wasser für neuen Baumwollanbau, usw. Vielleicht wäre das ja auch noch was für deinen Laden.
    LG Martina von stoffrecall mehr weniger
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    schrieb am 30.01.2010 um 13:34
    vielen Dank @derkleinebuddha. Das gilt für euch natürlich auch. @Evamarialambert: Hosen gibt es bei uns leider nicht, aber zahlreiche Möglichkeiten ein unbedenkliches Beinkleid aus Bio-Baumwolle und fairem Handel zu erwerben. In vielen Städten gibt es Eco-Fashion Stores und alternativ ebenso vielen Online-Shops.

    @Spreephilantrop: ich garantiere dir, dass es sich um keinen Marketing-Gag handelt! Ohne entsprechenden Idealismus wäre Lilli Green (Shop) überhaupt nicht möglich. Aber komm doch einfach vorbei und wir stehen gerne und ausführlich Rede und Antwort. :-) mehr weniger
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    schrieb am 28.01.2010 um 19:30
    Eine interessante Sache .Und vielversprechend.
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    schrieb am 25.01.2010 um 13:23
    Prima, dann können wir Berliner künftig mit besserem Gewissen shoppen gehen. Hoffentlich sind die Produkte nicht überteuert. Bin jedenfalls sehr gespannt, wie die Designs in natura aussehen. Ist jedenfalls keine schlechte Idee und hoffentlich mehr als ein Marketing-Gag.
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    schrieb am 22.01.2010 um 12:58
    Hoffentlich bekommt man recht bald Hosen (anstelle von gebleichten Jeans, die tausenden von Türken das Leben kosten) aus Hanf oder ähnlichem Material. Mein Enkel hatte neulich Geburtstag. Er sollte sich eine neue Jeans gönnen, weil er eine neue brauchte. Ich war entsetzt, als er mit einer gebleichten Jeans nach hause kam. Meine Tochter behauptet fest, es gäbe keine anderen mehr, die nicht gebleicht sind. Das sei die Globalisierung. Stimmt das, bezw. wo gibt es normale Jeans ?

    Liebe Grüße eine Oma mehr weniger
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