Die 10 grünsten Promis
2Viele Prominente nutzen ihre Popularität für die „gute grüne Sache“.... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Ich brauche... dringend Urlaub.
Ich kann verzichten auf... die Berliner Schnodder-Schnauze. Ein bisschen mehr Freundlichkeit täte der Stadt mal ganz gut.
Ich bin abhängig von... Red Bull.
Ich habe gelogen als ich... meiner Mama erzählt habe, ich würde mir von meinem Mittagspausengeld in der Schule was Gesundes kaufen....
Ich könnte weinen, wenn... Ach, hört mir auf! Ich weine eh schon viel zu viel!
Ich werde furchtbar böse bei... Ungerechtigkeiten.
Ich bin glücklich mit... meinem Freund.
Meine größte Öko-Sünde: Ab Oktober ist meine Heizung immer voll aufgedreht, da mir immer wahnsinnig kalt ist... Ökologisch gesehen total schlecht, aber ich bin eine absolute Frostbeule....
Was mich antreibt: ...mein Ehrgeiz.
Wer ist Ihr Stromanbieter? ...Stromio Green.
Welches nachhaltige Projekt inspiriert Sie? Das Social Fashion Label Armedangels. Alle deren Kreationen sind Fairtrade-zertifiziert und werden zu 100 Prozent aus organischer Baumwolle gefertigt. Außerdem wird von jedem verkauften T-Shirt ein Euro an verschiedene Hilfsprojekte gespendet. Ich finde die Idee, tolle Mode mit einem guten Gewissen zu verbinden, großartig und trage die Shirts von ihnen sehr gerne privat – und auch vor der Kamera. Umso mehr freue ich mich, dass es jetzt mit einer Zusammenarbeit geklappt hat: Ich habe ein T-Shirt-Motiv für das Label entworfen. Von jedem verkauften "One good deed every day"-Shirt gehen fünf Euro an das indische Kinderheim St. Catherine's Home in Mumbai. Ich habe St. Catherine`s Home selbst besucht, habe die Kinder kennengelernt und deshalb einen ganz persönlichen Bezug zu der Einrichtung. Ich bin stolz auf mein eigenes Design und noch mehr darauf, mit meinem Shirt-Design ein klein wenig zu einer besseren und gerechteren Welt beitragen zu können.
Ansonsten: jedes Projekt. Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Menschen sich für Nachhaltigkeit einsetzen. Das ist ein Thema, dass uns alle angeht. Jedes Projekt, und ist es noch so klein, ist wichtig. Der größte Fehler, den viele Menschen machen, ist zu denken: "Was kann ich alleine denn schon bewirken?" Das ist ein komplett falscher Gedanke (!!), egal ob es um das Thema Nachhaltigkeit, Wählen gehen oder andere wichtige Themen geht. Je mehr Leute ein Bewusstsein für dieses Thema entwickeln, desto besser. Jeder kann etwas bewirken.
Welche Person ist Ihr "grünes" Vorbild? Der Umweltaktivist David de Rothschild.
Ich habe ihn mal bei einer Veranstaltung kennen gelernt. Dort hat er mir von seinen Aktionen erzählt und davon berichtet, dass er mit einem Boot aus Plastikflaschen den Pazifik (siehe Artikel auf Utopia) überqueren möchte, um auf die Verschmutzung des Pazifiks aufmerksam zu machen. Damals dachte ich: "Was für ein Spinner", aber er scheint tatsächlich Ernst zu machen. Ich finde es gut, dass er sich so für die Umwelt einsetzt, gerade wenn man bedenkt, aus was für einer Dynastie er stammt. Anstatt den ganzen Tag im Luxus zu schwelgen wie andere reiche Söhne, setzt er sich für eine grünere Welt ein. Das finde ich sehr bewundernswert.
Was tun Sie für ein besseres Klima? Müll trennen, Strom sparen, Armedangels unterstützen...
Welchen Tipp gäben Sie einem Anfänger in Sachen Nachhaltigkeit? Lieber im Kleinen anfangen als gar nicht.
Was ist Ihr Lebens-Motto? Niemals aufgeben.
Welches Projekt zum Thema Nachhaltigkeit haben Sie sich im Jahr 2010 vorgenommen? Ich möchte dafür sorgen, dass im Jahr 2010 möglichst viele Leute in Klamotten der Armedangels herum laufen, und sich somit stylish für Nachhaltigkeit einsetzen.
Schon mal bei einem "grünen" Label gekauft? Ja, klar.
Wenn ja, was und wo?
Jeans: Kuyichi
T-Shirts: Armedangels!
Kosmetik: Dr. Hauschka
Snacks: Obst und Gemüse
Foto: Armedangels, www.theplastiki.com, dr. hauschka
Kommentare (10)
abonnieren
Monik.Bauer
schrieb am 03.06.2010 um 20:18 ¶lukita
schrieb am 26.01.2010 um 14:58 ¶Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu: auch über