Thekey.to: Eigenwillig und einzigartig nachhaltig

Immer wieder haben wir davon berichtet, dass die Berliner Fashionweek mehr und mehr nachhaltig produzierte Mode präsentiert. Im Juli 2009 titelte Utopia "Fashionweek Berlin: Grün ist das neue Schwarz" oder im Juni "Berlin: Hauptstadt der grünen Mode" und bereits im Februar "Green Area Fashionweek: Zeigt her (Eure) grünen Kleider!". Dieses Jahr waren neben unserer Modejournalistin Romy Uebel: Tendenz zu grünem Luxus, zehn Utopisten auch Moderator Alfonso Pantisano mit Kamermann Stefan Preuhs vor Ort: Die beiden haben sich für Sie einfach mal umgesehen und nehmen Sie mit auf einen zehnminütigen Rundgang.

Zu sehen im Video:

 

Moderation: Alfonso Pantisano

Kamera und Schnitt: Stefan Preuhs

Foto oben: Screenshot

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Fashionweek: Nachhaltiger Luxus

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  • old_shatterhand
    schrieb am 25.01.2010 um 19:27
    Immerhin ein erster Anfang in eine richtige Richtung. Dennoch ist "grün" nur die halbe Wahrheit. "Fair" wäre der andere Teil - idealtypisch vereinfacht gesagt, denn natürlich sind beide Aspekte ineinander verwoben; beispielsweise schadet Bio-Baumwolle nicht nur der Natur weniger, sondern auch den Arbeiter/innen auf den Feldern, die bei konventioneller Herstellung jährlich zu Tausenden wegen der Gifte krank werden, oft sogar tödlich. Dennoch schließt beipsielsweise ein Textil aus Biobaumwolle nicht aus, dass es unter Missachtung von Menschenrechten genäht wurde. u.s.w.

    Besonders irreführend ist es, wenn bei dem Ausdruck "bio-fair", der sehr in Mode ist, unkar bleibt, ob es meint, dass die Ware nur insofern "fair" ist, als sie "bio" ist, oder ob damit gemeint ist, dass es in etwa den Kriterien des sog. fairen Handels entspricht (wie z.B. bei Waren mit"Transfair" Siegel).

    Eigentlich ist es ein Skandal, dass es überhaupt erlaubt ist, ohne Sanktionen (mindestens Strafzölle und/oder spezielle Steuern) Waren zu verkaufen, die nicht nachhaltigen Mindeststandards genügen, sowohl bzgl. "bio", als auch bzgl. "fair" - wo doch im deutschen Bundestag fast nur Leute sitzen, die (angeblich) ökologische Nachhaltigkeit und soziale Fairness gut finden.
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