„Die Bürger gehen nicht mehr nur alle vier Jahre zur Wahl, sondern 365 Tage im Jahr – und zwar auf der Straße“, so Renate Künasts Fazit. Und Artikel 5 werde genutzt, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung. Die Welt justiere sich neu, die Menschen versuchen, miteinander zu leben und zwar nicht auf Kosten anderer und anderswo, weshalb eine neue Definition von Politik notwendig werde. Ihr Schlussaufruf war, dass sich mehr Menschen in den Parteien engagieren sollten – sie könne zwar nur für ihre Partei sprechen, jedoch: „Wir nehmen auch Quereinsteiger!“


Kommentare (11)
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Aktiv werden heißt zur Wahl gehen, sich in Parteien und Vereinen vor Ort zu engagieren. Es geht gar nicht darum, dass man besonderes Fähigkeiten hat, sondern seine normalen Fähigkeiten für einen Verein nutzt und einsetzt. Das Leben umbauen fängt bei uns selber an, in unserer direkten Umgebung. Ich persönliche freue mich über jedes Angebot für Hilfe im Verein. Denn viel zu oft ist der 1.Vorsitzende, der alleinige Macher und es gibt nicht genug Bereitschaft vom Vorstand oder den Mitgliedern sich zu engagieren. In den Vereinen ist dringender Bedarf an Menschen die sich einsetzen wollen, an Menschen die etwas verbessern wollen. Wartet nicht auf Einladungen von Vereinen, geht hin erkundigt euch und sucht euren persönlichen Bereich, wo jeder sich für die Zukunft einsetzen kann.
Dann macht es auch nichts mehr ob dein Auftreten der offiziellen Kleiderordnung entspricht. Wer sich kennt achtet sich meistens, ob als Gegner oder Mitstreiter.
Es geht wirklich, nicht so einfach , aber es geht. mehr weniger
In einer Grossstadt nich weit von Trier..... waren in einigen Bussen
Leute (Maenner) die gutgekleidet waren und haben die Insassen
dieser Busse um ihre Brieftasche erleichtert..... soviel zu dem
Satz Kleider machen Leute....
Mir ist schon passiert dass ich ein Auto kaufen wollte und in meiner
Jeans nicht bedient worden bin ????
Ein Bekannter von mir hat mir erzaehlt dass ein Freund von ihm in
ein deutsches Autohaus gegangen ist, mit dem Geld wovon er das
Auto bezahlen wollte..... er wurde aber nicht bedient weil er keinen Anzug
anhatte ........
Da stelle ich mir so meine Fragen ?????
Besteht unser Gesellschaft nur noch aus Anzugtraegern die den Leuten
Sand in die Augen streuen und sich eine S..... drumscheeren was sie
da fuer einen Mist verbreiten.....
Sicher muss sich auf dieser Welt vieles veraendern..... aber dass versuchen
wir doch schon die ganze Zeit...... aber in einem Lied von 2RaumWochnung
heisst es doch...... wer von uns kann auf dieser Welt seinen Muell verhindern
oder so...... egal wie wir das Drehen..... wir kommen nichtdrumrum auf dieser
Welt unsern Muell zu hinterlassen...... mehr oder weniger...... in einigen Laendern
auf dieser Welt werden harte Strafen verhaengt wenn man Kaugummi auf die
Strasse wirft.....
Es muss auf dieser Welt auch nicht nur Leute geben, die Jeans tragen sondern
auf Anzugtraeger...... aber wie waere es denn wenn verschiedene Grosshandelskonzerne
mal auf das Produzieren der Ware in Laendern der dritten Welt wie Bangladesch
verzichten wuerden.......
Ich habe einen Beitrag ueber diese Produktion hier auf Utopia gesehen.....
kann nicht verstehen warum das weiter geduldet wird ?????
Wie wuerdst Du @mfazzi reagieren, wenn du einem Rechtsanwalt gegenueber sitzt
der unrasiert mit langen ungepflegten Haaren laessig eine raucht und sich
fuer dein Problem nicht im geringsten interessiert ????
Ich wuerde mir einen serioeseren Anwalt suchen...... nur um damit
auszudruecken dass die Kleidung auch fuer das Verbreiten der Glaubwuerdigkeit
seines Berufsstandes steht....... oder ein Bankbeamter der dir einen Investment
Fond anbietet..... der muss doch gutgekleidet sein oder ?????
Mfg
mctobi mehr weniger
Leben, Wohnen, Transportieren, Produzieren - dieses Leben müssen wir umbauen!
Das war sehr prägnant ausgedrückt.
Auch der Satz, dass wir in einer Industrieverbändestruktur leben (Nadelstreifen + großes Auto), dass man hier auch was Umbauen müsse. So weit, so gut.
Aber wie justieren wir das neu?
Ich bin leider nicht so fündig geworden. Ich persönlich habe mich eher bei Herrn Shayar (attac) oder Fr. Vogtel (350.org) wiedergefunden.
Shayar war so deutlich in seiner Aussage ("Wann treten Sie in eine Partei ein?"), dass er im Workshop sagte, er möchte sich dem nicht aussetzen, er ist gegen eine Zeitverschwendungsmaschine, die Lebensgestaltung ist nicht attraktiv, so eine krass abgeschottete Parallelgesellschaft (29.10.2010)
übrigens hat mir sehr gut gefallen, dass Shayar in legerer Hose und Sweat-Jacke und t-shirt drunter zur Konferenz kam. Ich bin absolut FÜR Kleiderordnungs-Lockerung.
Kleider machen Leute.
Nicht alles was kleidsam ist, ist auch ratsam (kann man das so sagen?)
(ach ich wollt eigentlich sagen, dass mir am liebsten wäre, wenn alle Konferenzen dieser Welt - wirklich alle - bunter wären, wie die Menschen selber eben auch, wir sind ja auch kariert, geringelt, in Frottee, geblümelt, plüschig, kra(e)tzig...) mehr weniger