Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Utopia-Konferenz 2010 – Live-Mitschnitt von Renate Künasts Vortrag

"Wir nehmen auch Quereinsteiger!“

Werdet politisch, war das Motto des Nachmittags vom zweiten Tag der Utopia-Konferenz 2010 in Berlin. Die Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Renate Künast, widmete sich auf der Utopia-Konferenz 2010 dem Thema „Warum es sich jetzt lohnt, in die Politik zu gehen". Sehen Sie im Video, warum es sich auch für Sie lohnen könnte!


„Die Bürger gehen nicht mehr nur alle vier Jahre zur Wahl, sondern 365 Tage im Jahr – und zwar auf der Straße“, so Renate Künasts Fazit. Und Artikel 5 werde genutzt, das Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung. Die Welt justiere sich neu, die Menschen versuchen, miteinander zu leben und zwar nicht auf Kosten anderer und anderswo, weshalb eine neue Definition von Politik notwendig werde. Ihr Schlussaufruf war, dass sich mehr Menschen in den Parteien engagieren sollten – sie könne zwar nur für ihre Partei sprechen, jedoch: „Wir nehmen auch Quereinsteiger!“

 

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Stand: 04.11.2010 von

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    schrieb am 14.01.2011 um 12:21
    Lange Rede kurzer Sinn, Kommunalwahl 2011 geht in Massen hin!
    Aktiv werden heißt zur Wahl gehen, sich in Parteien und Vereinen vor Ort zu engagieren. Es geht gar nicht darum, dass man besonderes Fähigkeiten hat, sondern seine normalen Fähigkeiten für einen Verein nutzt und einsetzt. Das Leben umbauen fängt bei uns selber an, in unserer direkten Umgebung. Ich persönliche freue mich über jedes Angebot für Hilfe im Verein. Denn viel zu oft ist der 1.Vorsitzende, der alleinige Macher und es gibt nicht genug Bereitschaft vom Vorstand oder den Mitgliedern sich zu engagieren. In den Vereinen ist dringender Bedarf an Menschen die sich einsetzen wollen, an Menschen die etwas verbessern wollen. Wartet nicht auf Einladungen von Vereinen, geht hin erkundigt euch und sucht euren persönlichen Bereich, wo jeder sich für die Zukunft einsetzen kann.
    Dann macht es auch nichts mehr ob dein Auftreten der offiziellen Kleiderordnung entspricht. Wer sich kennt achtet sich meistens, ob als Gegner oder Mitstreiter.
    Es geht wirklich, nicht so einfach , aber es geht. mehr weniger
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    schrieb am 07.01.2011 um 20:28
    Auf Worte, wie sie von Renate Künast kommen, warten wir schon seit Mai 2010. Seither rufen wir zum Masseneintritt der Nachdenklichen die Parteien auf. Vgl. www.demokratievonunten.blog.de
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    schrieb am 24.11.2010 um 05:21
    Kleider machen Leute..... schoener Satz...... nur ein Vergleich

    In einer Grossstadt nich weit von Trier..... waren in einigen Bussen
    Leute (Maenner) die gutgekleidet waren und haben die Insassen
    dieser Busse um ihre Brieftasche erleichtert..... soviel zu dem
    Satz Kleider machen Leute....

    Mir ist schon passiert dass ich ein Auto kaufen wollte und in meiner
    Jeans nicht bedient worden bin ????

    Ein Bekannter von mir hat mir erzaehlt dass ein Freund von ihm in
    ein deutsches Autohaus gegangen ist, mit dem Geld wovon er das
    Auto bezahlen wollte..... er wurde aber nicht bedient weil er keinen Anzug
    anhatte ........

    Da stelle ich mir so meine Fragen ?????
    Besteht unser Gesellschaft nur noch aus Anzugtraegern die den Leuten
    Sand in die Augen streuen und sich eine S..... drumscheeren was sie
    da fuer einen Mist verbreiten.....

    Sicher muss sich auf dieser Welt vieles veraendern..... aber dass versuchen
    wir doch schon die ganze Zeit...... aber in einem Lied von 2RaumWochnung
    heisst es doch...... wer von uns kann auf dieser Welt seinen Muell verhindern
    oder so...... egal wie wir das Drehen..... wir kommen nichtdrumrum auf dieser
    Welt unsern Muell zu hinterlassen...... mehr oder weniger...... in einigen Laendern
    auf dieser Welt werden harte Strafen verhaengt wenn man Kaugummi auf die
    Strasse wirft.....

    Es muss auf dieser Welt auch nicht nur Leute geben, die Jeans tragen sondern
    auf Anzugtraeger...... aber wie waere es denn wenn verschiedene Grosshandelskonzerne
    mal auf das Produzieren der Ware in Laendern der dritten Welt wie Bangladesch
    verzichten wuerden.......

    Ich habe einen Beitrag ueber diese Produktion hier auf Utopia gesehen.....
    kann nicht verstehen warum das weiter geduldet wird ?????

    Wie wuerdst Du @mfazzi reagieren, wenn du einem Rechtsanwalt gegenueber sitzt
    der unrasiert mit langen ungepflegten Haaren laessig eine raucht und sich
    fuer dein Problem nicht im geringsten interessiert ????

    Ich wuerde mir einen serioeseren Anwalt suchen...... nur um damit
    auszudruecken dass die Kleidung auch fuer das Verbreiten der Glaubwuerdigkeit
    seines Berufsstandes steht....... oder ein Bankbeamter der dir einen Investment
    Fond anbietet..... der muss doch gutgekleidet sein oder ?????

    Mfg

    mctobi mehr weniger
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    schrieb am 12.11.2010 um 22:22
    Ich habe nochmal geblättert in meiner Mitschrift zur Rede von Frau Künast (wenn mans ich halt nix merken kann, muss man zu seinem Protokoll greifen...) und habe etwas gefunden, was mir sehr gut gefallen hat:
    Leben, Wohnen, Transportieren, Produzieren - dieses Leben müssen wir umbauen!

    Das war sehr prägnant ausgedrückt.

    Auch der Satz, dass wir in einer Industrieverbändestruktur leben (Nadelstreifen + großes Auto), dass man hier auch was Umbauen müsse. So weit, so gut.
    Aber wie justieren wir das neu?
    Ich bin leider nicht so fündig geworden. Ich persönlich habe mich eher bei Herrn Shayar (attac) oder Fr. Vogtel (350.org) wiedergefunden.

    Shayar war so deutlich in seiner Aussage ("Wann treten Sie in eine Partei ein?"), dass er im Workshop sagte, er möchte sich dem nicht aussetzen, er ist gegen eine Zeitverschwendungsmaschine, die Lebensgestaltung ist nicht attraktiv, so eine krass abgeschottete Parallelgesellschaft (29.10.2010)

    übrigens hat mir sehr gut gefallen, dass Shayar in legerer Hose und Sweat-Jacke und t-shirt drunter zur Konferenz kam. Ich bin absolut FÜR Kleiderordnungs-Lockerung.

    Kleider machen Leute.
    Nicht alles was kleidsam ist, ist auch ratsam (kann man das so sagen?)

    (ach ich wollt eigentlich sagen, dass mir am liebsten wäre, wenn alle Konferenzen dieser Welt - wirklich alle - bunter wären, wie die Menschen selber eben auch, wir sind ja auch kariert, geringelt, in Frottee, geblümelt, plüschig, kra(e)tzig...) mehr weniger
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    schrieb am 11.11.2010 um 13:40
    Ein Problem von vielen dabei ist: Engagement in der Partei-Politik braucht 1. viel Zeit und 2. ein gewisses rhetorisches Geschick. Sehr viele Leute, die sonst vielleicht sowohl fähig, als auch interessiert wären, haben das nicht. Zumindest das Zweite könnten sie sich zwar in Kursen etc. erwerben, aber dazu brauchen sie dann noch mehr Zeit. Dazu kommt, dass sie sich das evtl nicht so recht zutrauen, bzw irgendwie nicht wohl dabei fühlen, weil die meisten anderen bisherigen Politikerinnen und Politiker nicht aus ihren Berufsgruppen kommen. Da überwiegen bekanntlich Berufe wie Lehrer_innen und Jurist_innen, vielleicht noch ein paar Mediziner_innen und Selbstständige. Aber umso mehr ist "eigentlich" der Aufruf von Frau Künast zu begrüßen. mehr weniger
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