Utopia-Konferenz: Live-Blog (2)




13:04 Uhr: Nette Geste vor der Mittagspause: Moderator Alfonso holt Claudia Langer und das Stiftungskuratorium auf die Bühne - samt Weltkugel für ein wunderbares Pressefoto. Schließlich muss die Utopia-Botschaft in die Welt hinaus getragen werden. Blitzlichtgewitter hält noch an - ansonsten strömen die Zuhörer in den Saal und lassen sichs schmecken.






























12:58 Uhr: Er fordert weiterhin, dass sich die Lücke zwischen dem Verhalten im Privatleben und dem Moment, wo der Anzug angezogen wird geschlossen werden muß. „Lasst uns das zusammen machen!“ Alles klar, hier stößt die Message auf offene Ohren. Applaus.
 

12:56 Uhr: Jetzt wird Gerhardt energisch und fordert: „die existierende Technologie muß angewendet werden! Sie existiert! Wir müssen es nur machen!“ Seine Message an die Unternehmen: es ist ein riesiges Potential da, Konsumentenmassen und damit ungeahnte Möglichkeiten für die Wirtschaft.


12:55 Uhr:  auf die Erfüllung von Nachhaltigkeit zu untersuchen, sei ein Privileg - so sieht es Herr Gerhardt. Das Privileg sollten noch mehr Berater wahrnehmen!


12:48 Uhr: Es ist also ganz einfach! Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, zwischen den reichhaltigen Angeboten der Natur und den Bedürfnissen der Menschen zu vermitteln. Also was sind denn nun den die Bedürfnisse? Nahrung, Wasser, ein Haus, Mobilität etc. ... Ein Chart zeigt, dass die Grundbedürfnisse in Deutschland zu fast 100 % befriedigt werden. Jetzt kommt ein neuer Chart, wie viel Prozent der Bedürfnisse werden den auf „nachhaltigem Weg“ erfüllt. Bei Wasser noch 95%, bei Mobilität klägliche 20%.  Gerhardt erklärt, dass die Technik da ist und die Bedürfnisse auch, allein es muss gehandelt werden. Die Wirtschaft sollte handeln.


12:45 Uhr: Dr. Carsten Gerhardt von der Unternehmensberatung A.T. Kearney betritt die Bühne. Er wird über die Vision 2040 sprechen.




12:44 Uhr: Teamarbeit klappt übrigens prima. Daniel, Henrik und Kathrin machen die Interviews mit den Sprechern, die bald auf Utopia zu sehen sind. Und nachdem Mick Bremans gerade von der Bühne tritt, ist Daniel zur Stelle und führt ihn in den Presseraum. Das ist Absprache!


12:43 Uhr: Na, das passt doch: Mick Bremans, der Chef einer Firma für ökologische Waschmittel prangert Greenwashing an - etwa die "Formel eins", die den Green Award for creativity and sustainability gewonnen hat oder eine Fluglinie, die besonders klimaschonend fliegt... Ja eine Firma mit dem Anspruch und den Verdiensten wie Ecover darf mal Kollegenschelte betreiben. Umgekehrt stellt Bremans ja auch Firmen vor, die ähnlich wie Ecover in Sachen gesellschaftlicher Verantwortung schon einiges leisten wie Ben and Jerry's.


12:31 Uhr Zunächst räumt Bremans mit dem Missverständnis auf, dass Ecover-Produkte 100 Prozent natürlich sind. Sind sie nicht. Sie sind zwar grüne Chemie, aber es ist nun mal Chemie.


12:30 Uhr Die Herstellung von Seife und Reinigungsmitteln ist oftmals ein dreckiges Geschäft. Mick Bremans von Ecover erklärt jetzt wie es ihm gelang, CSR in diesen Produktzweig zu integrieren.


12:27 Uhr: Nach dem Betterplace-Vortrag liest Moderator Alfonso eine Nachricht von Claudia Langer vor, die sich bei allen Konferenzteilnehmern bedankt, die den Tag mit einer Spende unterstützen. Dann geht eine Weltkugel durch die Reihen, in die alle Utopia-Unterstützer, die noch weitere Ideen haben, ihre Visitenkarte stecken - es sind ganz schön viele!


12:19 Uhr: Übrigens sorgt der Verkehr nicht nur für Umweltverschmutzung - die Zahl lärmerkrankter Menschen wird täglich größer. Elektroautos schnurren fast lautlos. Die Autohersteller haben die Bauanleitungen übrigens schon lang in der Schublade. Was fehlt, ist der Mut. Schumann macht Mut: "Wir machen einfach weiter. Wir haben das Problem der Batterie gelöst, wir werden auch schaffen die Infrastruktur zu realisieren." In Israel und Dänemark könnte bald der Anfang gemacht werden für Flächendeckende Ladestationen. Großer Applaus für diesen komprimierten Vortrag.


12:19 Uhr: Schlussworte: "Wir machen einfach weiter, weil es funktioniert. Zero Emission – und das Geschäftsmodell rechnet sich sogar." Das einzige, was sich noch ändern könnte: Die Politik könnte die Elektroautos besser fördern. "Aber wir machen weiter, egal ob die Politik mitmacht oder nicht". Riesenapplaus.


12:17 Uhr: "Lassen Sie uns die Sonne nutzen. Da oben hängt doch die große Energiequelle. Und es gibt nur Gewinner, auch in der Automobilindustrie." Die lokale Infrastruktur würde sogar zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.


12:15 Uhr: Bisher gibt es Better Place in Israel und Dänemark, aber Schumann zeigt, dass das System auch in Australien funktionieren würde, wo Menschen in Metropolen wohnen, aber auch große Distanzen fahren müssen (oder wollen). "Was ist der Hintergrund? Es ist die Kombination von Technik und Geschäftsmodell." Außerdem wären die Autos leise und würden ohne Abgase allein in Deutschland 200000 Menschen weniger krank machen.


12:14 Uhr: Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus, wenn es nach betterplace geht. Morgen gleich Auto aus der Ladestation holen und emissionsfrei davon brausen. Brauchen Elektroautos eigentlich einen Auspuff?


12:12 Uhr: Rolf Schumann spricht über die Mobilität, die Betterplace anstrebt und spricht erst mal konsequent von "Parkzeugen" statt Fahrzeugen, weil das ein "Oxymoron sei". Kichern im Publikum. Größtes Problem von Elektroautos: die Batterie, weil sie teuer, ineffizient und nicht einfach zu entsorgen sei. Die Lösung: Wie in einer Waschanlage muss die gleiche Batterie nur aufpoliert werden - dann gibt es auch kein Recyclingproblem. Das Aufladen der Batterie wurde jahrelang als "technisch unmöglich" bezeichnet. Da hat die Batterien-Industrie wohl ganze Arbeit geleistet ... Rolf Schumann weiß mittlerweile, dass es geht. Für diese Pionierleistung brandet kurz Applaus auf.


12:10 Uhr: "Wir haben kein Interesse, mit fossilen Energien Benzin zu ersetzen. Wir wollen mit erneuerbaren Energien Benzin ersetzen." Die Technik, sagt Schumann, ist da. Man muss nur ein Geschäftsmodell daraus machen. "Wir verkaufen Kilometer Mobilität wie Inklusivminuten beim Handy". Man kauft quasi Kilometer-Abos. Und das Auto kriegt man dazu.


12:08 Uhr: Batteriewechsel als Back-Up, wenn man vergessen hat aufzuladen, soll gehen wie in der Waschstraße: Durchfahren, Batterie kommt unten raus, neue rein, fertig. "Das geht schneller als tanken!"


12:06 Uhr: Das dritte Element: Wie tankt man sie auf? Schumann sagt, das Wort Fahrzeug führt in die irre: Autos stehen 22 Stunden am Tag – sie sind Parkzeuge. Und in diesem Fenster muss es aufgeladen werden. Wann? Wenn man Windkraft hat. Denn sonst währen 50000 Autos ein Kraftwerk.
 

12:04 Uhr: Die fünf Grundlagen: Echte Autos (keine Golfcarts). Autos mit fünf Sitzen, die auch lange Strecken fahren können. "Keine Nische", sagt Schumann, "richtige Autos". Zweiter Punkt: Batterie. Sie sind teuer, packen 11000 Dollar auf den Autopreis drauf. Deswegen will Better Place die Batterie rausnehmen: Man bezahlt sie kilometerweise, quasi gemietet.


12:01 Uhr: Warum lösen Elektroautos unsere Probleme? Weil wir heute 50 Prozent des Öls für den Autoverkehr verbrennen. Und Better Place glaubt, dass sie Elektroautos als Massenprdukt in den Markt bringen werden. Als Vergleich sehen sie Google: Die Technik war schon da, aber Google hat ein Geschäftsmodell draus gemacht.


12:00 Uhr: Rolf Schumann lässt gleich mal abstimmen, ob er englisch oder deutsch sprechen soll. Eindeutiges Ergebnis: Deutsch. Damit haben die simultanübersetzer in der Kabine links neben uns auch was zu tun. Und ich, der Multitasking-Blogger, bin auch etwas entspannter.


11:58 Uhr: Rolf Schumann von Better Place kommt auf die Bühne. Better Place ist die Firma von Shai Agassi, die die Welt mit Elektroautos ausstatten will.


11.57 Uhr: Es geht weiter: wir sehen einen Film, in dem Kinder uns erzählen, wie wir die Welt retten können.


12:02 Uhr: Hier ein paar Stimmen der Gäste in der ersten Pause

Maurice Morell - Utopist
Ich freue mich dass ich hier so viele Leute wiedertreffen, die ich mag. Hier sind wirklich gute Menschen, alles ist super organisiert. Ich bleibe bis heute Abend und hoffe ich schaffe noch den letzten Zug zurück heim, ins schöne Eckernförde, wo die Luft so gut ist!
 



Brigitte Liermann – Marktingberatung
Es ist noch besser als ich erwartet habe. Auf Dr. Lovins hatte ich mich am meisten gefreut. Der Vortrag war fantastisch.
 
 
 
 
 
 
 
 
Bastian Scheefewww.weltretter.org
Ich komme aus Hamburg und twittere von der Konferenz. Ich finds sehr cool. Ich hatte mich im Vorfeld mit Amory Lovins befaßt, die Infos im Netz waren recht trocken und analytisch. Hier live war er wirklich beeindruckend und superpraxisbezogen. Am meisten freue ich mich auf Daryl Hannah.
 




Michael Sladek – Elektrizitätswerke Schönau
Ich bin natürlich in erster Linie wegen heute Abend da (Anm. d Red: die Elektrizitätswerke Schönau sind für den Utopia-Award in der Kategorie „Unternehmen“ nominiert), aber bis jetzt bin ich völlig begeistert. Dr. Amory Lovins hat mich besonders interessiert, aber ich bin sicher es kommt noch viel Spannendes. Der Rahmen und das Haus hier sind wunderbar ausgewählt. Habt Ihr gut gemacht!

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11:50 Uhr: Während der Rest der Besucher Kaffee schlürft, bereiten wir die kommenden Stunden im Pressebüro vor und führen Interviews mit Greg Craven und Amory Lovins.


11:30 Uhr: Nachtrag zu der Schüssel, die Amory Lovins in seinem Vortrag ans Mikro gehalten hat und die so herrlich 'zuuuuuuuummmm' gemacht hat: Es war eine Karbon-Schüssel. Danke an colorador, der nicht nur ein fantastischer kreativer Kopf in der Community ist, sondern auch so immer zur Stelle ist, wenn man Hilfe braucht!


11:24 Uhr: Amory Lovins wird mit Extrabeifall verabschiedet und macht sich auf nach Peking. Das Publikum macht sich auf zur ersten kurzen Kaffe- und Kommunikationspause.
Der straffe Zeitplan kippt schon jetzt. Die Redner haben einfach zu viele interessante Facts mitzuteilen. Der Aufmerksamkeit tut dies keinen Abbruch. Generell kann man sagen, dass die Zuschauer von den bisherigen Rednern gebannt sind, viele machen Notizen, recken die Hälse um die Präsentationen besser sehen zu können. 


11:20 Uhr: Moderator Alfonso hatte schon drauf hingewisen, dass die Vorträge nicht länger als 25 Minuten dauern sollen, Lovins wird aber niemand böse sein, wenn er überzieht. "Der Mann hat was zu sagen. In so einem freundlichen Tonfall hört man selten so viel Revolutionäres: "Nuclear power's market collapse is good for clmate!" Vattenfall zittert schon.


11:15 Uhr: Nun ist Lovins beim Thema wohnen und heizen. Dämmen ist auf jedenfall angesagt in "in cold and cloudy climates like Germany", dazu ein Foto eines Passivhauses, mit Wärmebildkamera aufgenommen. Da geht keine Energie flöten. Über das schlechte Wetter in Deutschland müssen wir aber nochmal sprechen, Mr. Lovins. Das ist ein Vorurteil. Es regnet übrigens gerade in Berlin ...


Bloggerproblematik: Tippen, E-Mails versenden und dann die falsche
Tastenkombination, die gleich das Windows (!)-Programm beendet ... so verpasst
man, was Lovins eben ans Mirko hält und einen langen Ton macht, nachdem er
mit dem Finger dagegenschnippt. Denke mal, es ist eine Karbon-Schüssel.
Karmakonsum-Blogger Christoph Harrach, der rechts neben mir bloggt, kennt
das Multitaskingproblem, er hat die akustische Stoffprobe von Lovins auch
verpasst. Wir fragen ihn im Anschluss an seinen Vortrag, versprochen.

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10:55 Uhr: 87 Prozent des Kraftstoffs wird selbst bei modernen Autos
unnötig verbrannt. Weil die Ergonomie nicht stimmt, die Materialien
weiterhin zu schwer sind. Alles eine Frage des manufacturing. Autos aus
Carbon statt Stahl verbrauchen nur ein Bruchteil an Kraftstoffen. Man fühlt
sich gerade wie bei Captain Future: Die Auto-Prototypen sehen aus, als
würden sie auch fliegen können. Dennoch sagt Lovins, dass mehrere
Autohersteller an Konzeptautos mit Carbon werkeln. Gutes Zeichen, sind aber
alles Japaner. Deutsche Autobauer: schnarch.

 
10:50 Uhr: "Klimaschutz macht ökonomisch nur Sinn, wenn er sich auch ökonomisch
lohnt." Klingt wie eine Binsenweisheit, ist aber Lovins geniale Idee: Den
Unternehmen beweisen, dass Klimaschutz eine profitable Geschäftsidee ist.
Jetzt leitet er gerade zu seinem Lieblingsthema: Was machen mit dem Öl,
das noch da ist? Der Mann spricht glasklar und verständlich. Im Saal kann
man eine Nadel fallen hören. (Eine Zusammenfassung des Vortrages steht auch hier)

10:45 Uhr: Oha: "Saving energy costs less than buying it, so firms are starting to buy
energy efficiecy - whether or not they worry about climate ..." Das ist ja
mal ein Satz...

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10:42 Uhr: Lovins: "Entschuldigung, dass ich meinen vortrag auf englisch
halten werde, weil mein Deutsch, dass ich auf dem Gymnasium Lernte, wohl
nicht ausreicht", sagt Lovins in lupenreinem deutsch – Schmunzeln im
Publikum.

10:40 Uhr: Nach dem riesigen, langanhaltenden Beifall für Greg Craven,
kommt jetzt wieder ein Vertreter aus den USA auf die Bühne: Amory Lovins,
Geschäftsführer des Rocky Mountains Institute und Träger des
Alternativen Nobelpreises.
Zur Begrüßung kräftiger Applaus.

 

 

 

 

 

10:25 Uhr: Warum kann es nicht mehr Lehrer geben wie Greg? Den Mann muss man in die
Lehrerfortbildung schicken. Super Rhetorik, immer wieder einen Lacher und
das bei einem ziemlich ernsten Thema: "Wake up, freak out - then get a
grip!" Das Publikum ist begeistert. (Eine ausführliche Zusammenfassung der Rede gibt es hier)

craven2

10:20 Uhr: Greg erklärt, wie er zu Youtube kam: "Ich bekam Highspeed-Internet und
lernte Youtube kennen. Eine Möglichkeit, meine Ideen zu visualisieren und
sie einem Millionenpublikum zu zeigen". Mann, jetzt hat er eine Rechnung
aufgestellt, die wieder sticht: "Egal ob es die Erderwärmung gibt oder
nicht: "Take action!" ist die einzige Alternative!"

10:16 Uhr: Jetzt steht er an einem Clipboard und beginnt wieder mit seinem unverkennbaren Graphen: "We hung up with our question: Is global warming true? Super!

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10:13 Uhr: Greg Craven ist dieser wahnsinnig sympathische Lehrer aus Oregon, der in Youtube-Videos nachweist, dass wir unbedingt gegen den Klimawandel aktiv werden müssen, und damit Millionen Zuschauer gefunden hat.

Sympath Craven im Anzug:

"Ich fühl mich wie ein Kind in den Klamotten seines Vaters."

 

10:11 Uhr: Wir sehen Greg Cravens "The most terrifying video you'll ever see":
http://www.youtube.com/watch?v=zORv8wwiadQ

10:07 Uhr: Jetzt wird das Kuratorium vorgestellt, in einem Super-Film von unserem
AV-Producer Philippe Stalla. Moderator Alfonso Pantisano weist nochmal
darauf hin, dass diese Menschen (u.a. Randy Hayes, Sandra Maischberger,
Rainer Grießhammer, Peter Hennicke) ihren Einsatz, ihren Namen, ihr Wissen
ehrenamtlich und allein für die Sache Utopia geben. Applaus. Offensichtlicher Publikumsliebling: Axel Milberg.

10:00 Uhr: Jetzt geht es in medias res. Langer: "Zehn Jahr bleiben uns noch, um die
wichtigsten Weichenstellung zu unternehmen, um diesen Planeten lebenswert
zu erhalten. Wir wollen heute darüber unterhalten, was jetzt getan werden
muss - wir wollen heute konkrete Handlungsanweisungen holen - von den
Changemakern, die heute bei der Konferenz sprechen werden."

9:57 Uhr: Tona und Dannie, die die Konferenz organisiert und durchgeführt haben,
bekommen auch ein Dankeschön - Claudia vergisst keinen. Und Reante Künast
bekommt noch ein Extra-Lob, dafür, dass sie sich beim Oktoberfest-Anstich
mit dem Utopia-Shirt "Change is good" direkt gegen über von Günter
Beckstein gesetzt hat - eine Woche vor der byerischen Landtagswahl - lachen
im Saal.

9:53 Uhr: Das Stiftungskuratorium wird vorgestellt.

Langer: "Das Kuratorium ist uns heilig, weil es uns hilft, komplexe Themen zu verstehen und dafür sorgt, dass wir keinen 'Schmarrn' schreiben."

9:43 Uhr: Jetzt spricht Claudia Langer.

clClaudia spricht! Erst mal Blumen fürs team, weil wir uns ein Bein für
Utopia ausreißen. Tut gut! Dann ein Dank an die Community - eindeutig die
beste, intelligenteste und kritischste - und ein Gruß an Renate Künast,
die sich als "Realistin aber auch Utopistin fühlt". Mit über dreißigtausend Mitgliedern nicht mal nach 12 Monaten hat Utopia die
Mitgliedstärke der Grünen sehr bald erreicht.

Die wichtigsten Zitate im Schnellgang:

"Wir wollen ein 'positives Netzwerk' der Changemaker bilden."

"Willkommen in Utopia."

"Der Utopia-Start war wie Stage-Diving. Wir sind gesprungen und mussten hoffen, dass uns jemand auffängt. Politik, Medien - Leute, die am gleichen Strang ziehen wie wir."

"Wir haben keine besondere Technik, wir haben keine Killer-Applikation, sondern eine Killer-Motivation."

9:39 Uhr: Schnell die wichtigsten Zitate von Alfonso Pantisano:

"Ich bin Utopist!"

"Das letzte jahr war ein Weg voller Hoffnungen, Wünsche, Träume. Keiner hätte gedacht, das so etwas Großes darauswerden würde."

"Utopia ist bunt, kreativ - und laut!"

"Claudias Biographie ist eine Liebeserklärung an die Kinder dieser Welt."

9:37 Uhr: Utopist und Moderator Alfonso Pantisano ist auf der Bühne,gleich wird er
Claudia ankündigen. Alfonso erklärt Utopia: Intrelligent, innovativ und:
alfLAUT! Genau so ist es, Alfonso!

PS: Wusste jemand, dass Claudia Langer als Schülerin Thomas Gottschalk in
ihre Schule geholt hat, damit der die Schulpartys aufmischt? Hat Alfonso
gerade verraten - die Frau schafft alles!

9:36 Uhr: Leute, der erste Gong! Die Halle ist jetzt voll, einige Plätze noch an den
Seiten frei. Derweil ist an den Akkreditionsdesk noch Trubel. So viele
inspirierende Leute auf einmal: Utopia wirkt, wirkt, wirkt! Ha! Und da ist
Claudia Langer, schwarz gekleidet, lässt sich die Technik am Pult
erklären - sie wird gleich mit der Begrüßung beginnen - es klingelt zum
zweiten Mal, getuschel im Saal wird leiser. Hat was von A-Premiere in der
Oper.

 

9:34 Uhr: Eindrücke aus dem Foyer und dem Saal:

 

Axel Milberg und Gregor Wöltje.

 

 

 

 

 

 

Gerhardt Dr. Carsten Gerhardt von A.T. Kearney (rechts)

 

Utopias Daniel Kruse mit Dr. Amory Lovins. Daniels Zwischenstand: Das Radialsystem liegt direkt an der Spree, verbindet Backstein und modernes Betongrau, hat aber nur den einen engen Fahrstuhl. In den drück ich mich mit Energiepapst Amory Lovins. Er hat zwei große Rollkoffer dabei. Und Hunger. Lovins kommt aus London und muss recht bald nach seiner Rede weiter nach China. Ich drücke mir noch eine Bio-Stulle rein und lauere Lovins weiter auf, denn der soll noch vor die Kamera in der Presselounge.  

 

9:33 Uhr: Der allmählich steigende Lärmpegel lässt darauf schließen, dass sich mittlerweile etwa drei- bis vierhundert Personen in der Halle des Radialsystems befinden. Claudia Langer begrüßt einige bekannt Gesichter zwischen den Rängen. Soeben trifft Christoph Harrach von Karmakonsum ein und begrüßt einige Freunde mit Überschwang. Auch die Redner scheinen vollzählig zu sein. Lediglich Daryl Hannah fehlt. Gerüchten zufolge hat sie sich am Morgen am Fuß verletzt. Die Regie spielt einen Gong, um zur Sitzplatzeinnahme zu gemahnen. Primärgetränk der Anwesenden in diesem Augenblick: Tee.

 9:31 Uhr: Von Claudia Langer noch keine Spur; aber schon gesehen: Axel Milberg,
Utopia-Stiftungskurator Daniel Dahm, Greg Craven. Utopist colorador lobt a)
was Utopia wieder auf die Beine stellt b) das Mürbegebäck das gereicht
wird. Ein Konferenzteilnehmer zu seinem Sitznachbarn: "So früh habe ich
noch keine Konferenz am Samstag besucht, aber Utopia ist es wert." Sehr,
sehr
gute Stimmung ...

9:28 Uhr: Das Stiftungs-Kuratorium tagt beinahe geschlossen im Mittelgang. Axel Milberg trägt eine schwarze Brille. Daniel Dahm und Martin Kleene wirken sehr entspannt.

9:27 Uhr: Geschätzte Sitzplätze 300, vorne steht Mick Bremans, der Chef
von Ecover, nimmt jetzt in der ersten Reihe Platz. Knisternde Stimmung,
jetzt wird die Bühne angeleuchtet - Leute es geht gleich los ...

9:25 Uhr: Während die Menschen mit Headsets (Veranstaltungs- und Organisationspersonal) stark schwitzend und hektisch marschierend das Gebäude durchwimmeln, halten die Menschen in Anzügen Pläusche und Miniatur-Dispiute. Hier geht es um die Kaffee-Qualität im Foyer, dort um die Lösung des Hungers in der Welt. Schon am Morgen sind die Weltretter mit der Weltrettung beschäftigt. Dr. Amory Lovins hat sein Notebook zwischen die Beine geklemmt und lässt sich von Gregor erklären, wo hier was stattfindet. Er ahnt nicht, dass zunächst zwei Begrüßungsreden folgen ...

 9:19 Uhr: iSight-Eindruck auis dem Saal.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9:17 Uhr: Entschleunigung der Lebensinhalte ist ein wichtiger Bestandteil eines nachhaltigen Lebensstils.
Daher erfolgt der Einlass mit sehr viel Geduld und Muße.
Auf der großen Leinwand im Saal: Die wichtigsten Fragestellung für die kommenden Jahre - Welchen Unternehmen kann man trauen? Wie machen wir uns vom Öl unabhängig? Wann kommt der "Green New Deal"? Im Hintergrund: Loungekläge mit belebendem Appeal. Nur Kaffee ist eindeutig Mangelware.

9:15 Uhr: Akademische Viertelstunde ist voll. Aber gleich sollte es …

9:09 Uhr: Eindrücke aus dem Foyer: Dr. Amory Lovins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9:03 Uhr: Nicht gaaaanz pünktlich, aber jetzt geht es gleich los!

8:59 Uhr: Der Saal füllt sich.

8:56 Uhr: Geständnis der Redaktion: Einer unserer absoluten Lieblingsgäste ist Greg Craven, der High-School-Lehrer aus Oregon, der zum Youtube-Phänomen wurde (er spricht um 9:50 Uhr). Und der ist schon seit 8:00 oder so hier und irre nett.

8:53 Uhr: Es ist ein elend verregneter Tag in Berlin, aber die Stimmung im Radialsystem steht auf "positiv gespannt". 

8:45 Uhr: Der Lexus Hybrid-Shuttle bringt erste Gäste.

radial1

 

 

 

 

 

 

 

 


8:22 Uhr: In wenigen Minuten beginnt die Akkreditierungsphase. Letzte Vorbereitungen werden getroffen. 

Die offiziellen Chefblogger auf Utopia sind heute: Kathrin Bach, Romy Uebel, Jan Abele, Henrik Pfeiffer, Daniel Kruse und Michalis Pantelouris ...

Stunden danach: Hier geht's zum späteren Teil des Blogs >>>

award special


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