Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Utopia-Konferenz 2010 - Referenten

„Stop talking, start doing!“


Eröffnungsreferentin Cindy Gallop - If-We-Ran-The-World

 
Cindy Gallop hat ihre Karriere in England als Theater-Publizistin begonnen. Nach wenigen Jahren wechselte sie in die Werbung und arbeitete für eine der am schnellsten wachsenden Agenturen in Europa: „Bartle Bogle Hegarty“ (BBH). 1998 ging sie nach New York und gründete dort „Bartle Bogle Hegarty US“. 2003 wurde sie zur „Advertising Woman of the Year“ gekürt.
 
Nach all ihrem Erfolg in der Werbewelt trat Cindy Gallop 2005 als Agentur-Vorsitzende zurück, um etwas Neues zu beginnen. Heute widmet sie sich hauptsächlich ihren eigenen Projekten, wie „Make-Love-Not-Porn“ oder „If-We-Ran-The-World“.

Die Internet-Plattform If-We-Ran-The-World verfolgt auf innovativem Weg die Idee, gute Absichten in konkrete, umsetzbare und kollektive Aktionen in der realen Welt umzuwandeln. Jeder Seitenbesuch wird mit der szenarischen Frage eingeleitet, die es sodann zu beantworten gilt: „If I ran the world, I would ...“. So wird versucht, die Verwirklichung von utopischen Zielen mit kleinen Aktionen zu beginnen:
 
„I wanted to bring those two things together – human good intentions and corporate good intentions – and find a way to activate them collectively, into shared action against shared objectives, that would produce shared and mutually ownable results.“
 
Cindy Gallop wird den Kick Off-Talk des ersten Konferenztages unter dem Titel „Stop talking, start doing!“ halten!
 

 

 

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Stand: 29.09.2010 von

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    schrieb am 19.10.2010 um 22:06
    In dem "Werbespot" werden Menschen getötet, die sich nicht an die vermeintlichen Kliamaschutz-Maßnahmen halten. Ich weiß nicht so genau, was an dieser Darstellung einer Ökodiktatur witzig sein soll. Ironischerweise wird damit thematisiert, was ich als die gößte Gefahr bei allen Initiativen ansehe, die für "das Gute" kämpfen: Sie könnten aus Verzweiflung oder (anderen) zweifelhaften Beweggründen selbst zu den Mitteln und Methoden greifen, die "die Bösen" einsetzen, um ihre eigene Meinung durchzusetzen.

    Krieg für Frieden kann niemals funktionieren.
    Meinungsbeschränkung für Meinungsfreiheit auch nicht.
    usw. mehr weniger
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    schrieb am 19.10.2010 um 21:49
    ziemlich absurd, was man da liest: die PR-Idee für 10:10 ist scheinbar komplett nach hinten los gegangen. da blieb nichts anderes übrig, als sich selbst zu distanzieren. schadensbegrenzung.

    Statement by Eugenie Harvey, Director of 10:10 UK

    Last week, 10:10 made available a short film. Following the initial reaction to the film we removed it from our website and issued an apology on Friday 2 October.

    Subsequently there has been negative comment about the film, particularly on blogs, and concern from others working hard to build support for action on climate change. We are very sorry if this has distracted from their efforts.

    We are also sorry to our corporate sponsors, delivery partners and board members, who have been implicated in this situation despite having no involvement in the film’s production or release.

    We will learn from this mistake. Today I have written to supporters and stakeholders explaining that we will review processes and procedures to make sure it cannot happen again. Responsibility for this process is being taken by the 10:10 board.

    The media coverage of the film was not the kind of publicity we wanted for 10:10, nor for the wider movement to reduce carbon emissions.

    If people have been in touch with us personally about the film, we will be replying to individual emails over the next few days. Meanwhile our thanks go out to all those who support 10:10 and who work to combat the threat of climate change.

    Eugenie Harvey
    Director, 10:10 UK
    hello@1010uk.org mehr weniger
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    schrieb am 12.10.2010 um 11:58
    Eine provokante Frage an die UTOPIA "Mannschaft":
    Könnte es vielleicht sein, dass Euer Beitrag verhältnismäßig geringen Anklang findet, weil er (schon mit der Überschrift beginnend) sehr stark engleutsch- und denglischlastig ist?
    Oder macht Ihr dieses, weil UTOPIA international so hohe Beachtung findet?
    Grüßchen!
    Wilhard mehr weniger
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    schrieb am 11.10.2010 um 22:44
    Scheinbar im Namen von Fanny Armstrong ist ein Film veröffentlicht worden, der auf eine sehr eigenartige Weise auf die 10:10 Kampagne aufmerksam machen will: http://www.youtube.com/watch?v=sSTLDel-G9k

    Hier auch der Kommentar von Rob Hopkins, Mitinitiator der Transition Town Initiative, in dem er sich deutlich von dem Film distanziert: http://transitionculture.org/2010/10/04/that-1010-video-not-in-my-name/

    Mittlerweile hat sich die 10:10 Kampagne selbst von dem Film distanziert: http://www.1010global.org/no-pressure mehr weniger
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    schrieb am 04.10.2010 um 10:23
    Gute Nachrichten: Den Film von Franny Armstrong gibt es ab 10. Oktober auf DVD: Schaut mal unter www-ageofstupid.tao.de!

    Andreas
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