Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Utopia hat Einkaufs-Tipps für Besseresser aus dem Netz geangelt

Fangfrisch: Das Fisch-Special


Guter-Fisch: Welchen Fisch Sie ruhig kaufen können!

Wem schmeckt schon ein Fisch auf dem Teller, der der letzte seiner Art sein könnte? Wer sich nicht als skrupelloser Genussmensch outen will, greift lieber zu „gutem Fisch“. Denn der ist in Ordnung, was seinen Bestand, die Beifänge und die Auswirkungen der Fangmethoden angeht: Alaska-Wildlachs, Hering, Hoki, Makrele, Seelachs und Zander. Auch Karpfen, Lachs und Forellen sowie Muscheln und Garnelen aus ökologischer Teichwirtschaft sind empfehlenswert. Am MSC-Siegel (Marine Stewartship Council) erkennen Sie zudem Fische aus nachhaltiger Fischerei. Greenpeace stellt eine gute Übersicht "Fish und Facts" zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Flug-Fisch oder Regional-Fisch?

Kommt ein Fischlein geflogen ... Täglich kommen mehr als 140 Tonnen Lebensmittel mit dem Flugzeug nach Deutschland. An erster Stelle steht dabei Fisch aus Afrika. Auch wenn es sich dabei nur um ein Prozent des gesamten Lebensmittelangebots handelt, werden dabei 10 bis 16 Prozent der durch Lebensmitteltransporte entstandenen Treibhausgase verursacht.
Wer Fisch bewusst regional einkauft, kann einen kleinen, aber wertvollen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Frisch-Fisch: Wie Sie ihn erkennen

• Schnuppern: Frischer Fisch riecht nicht unangenehm nach Fisch.
• Zeigen lassen: Die Gräten stecken fest im Fleisch, die Augen sind rund, glänzend, klar und prall gewölbt. Die Haut sollte feucht und silbrig glänzen. Je verblasster die Fischfarbe ist, desto älter ist der Fisch.

Kaufen Sie Fisch immer frisch am besten an dem Tag, an dem sie ihn auch verarbeiten wollen und kühlen Sie ihn gut bis kurz vor der Zubereitung.

Tragen Sie den frisch gekauften Fisch nicht noch stundenlang ungekühlt während ihrer anderen Einkäufe mit sich herum, denn nicht geräucherter Fisch verdirbt recht schnell. Es stimmt übrigens nicht, dass am Donnerstag oder am Freitag immer frischer Fisch verkauft wird. Oft erhält ein Händler seine Lieferung bereits am Montag oder Dienstag und lagert den Fisch dann bis zum Wochenende.

Ich war Eis, Baby: Tiefkühlfisch richtig auftauen

Tiefgekühlten Fisch tauen Sie am besten langsam im Kühlschrank auf. Dazu legen Sie den Fisch auf einen umgedrehten Teller, der in einer Schüssel liegt. Dann kann das Tauwasser in die Schüssel ablaufen, ohne den Fisch zu umgeben. Das Tauwasser sollte regelmäßig entfernt werden, damit sich nicht Bakterien darin vermehren können.

Pro-Woche-Fisch: Wie oft und wie viel Fisch pro Woche ist gut?

Für manchen Fischfan könnte jeder Tag ein Karfreitag sein. Doch Ernährungswissenschaftler empfehlen: Zwei- bis dreimal Fisch pro Woche ist optimal, um sich ausgewogen zu ernähren. Bleibt noch die Frage, wie groß dann eine Fischportion idealerweise sein darf.

Das Fisch-Informationszentrum empfiehlt hier als Faustregel für den Fischeinkauf: 200 Gramm Fischfleisch für Erwachsene, 150 Gramm für Kinder. Wer ganze Fische kauft, sollte dabei noch die Abfallmenge von Kopf, Flossen, Gräten bedenken. Als Faustregel gilt dann: Für 200 Gramm Fischfleisch 250 Gramm vom ganzen Fisch einkaufen.

Fake-Fisch: Stichwort "Lebensmittelimitat"

Es schmeckt meist süßlicher als das Original, aber wenn man das erkennt, liegt es es bereits auf dem Teller: Surimi. Meist wird es in Form von Garnelen oder Krebsfleisch angeboten. Korrekt müsste eigentlich auf der Packung stehen "Surimi-Garnelen/Krebsfleisch-Imitat aus Fischmuskeleiweiß geformt". Denn die oft täuschend echt wirkenden Garnelen- und andere Meeresfruchtimitate bestehen aus Fischeiweiß, das anders nicht mehr verwertet werden kann. Diese Eiweißrestemasse wird dann mit Geschmacksverstärkern und Aromen "gewürzt", in die gewünschte Meeresfrüchteform gegossen und und mithilfe von Farbstoffen appetitlich angehübscht. Einige ganz dreiste Händler oder Imbisse arbeiten sogar mit der Verkaufsbezeichnung "Surimi Garnele, gefangen", um den Eindruck zu wecken, es handele sich um echte Garnelen. Mehr dazu auch bei vzhh.de.

Weiterlesen: Ist Fisch schon radioaktiv belastet? - auf Seite 2

 

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Stand: 20.04.2011 von

Kommentare (20)   abonnieren

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    schrieb am 21.04.2011 um 08:12
    "Mir wurde klar, dass Krieg genau das richtige Wort ist, um unsere Beziehung zu Fischen zu beschreiben - es beinhaltet die Methoden und Technologien, die wir gegen sie einsetzen, und unseren Herrschergeist [...]" J.S. Foer in "Tiere essen"
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:12
    Sehr interessant in dem Buch ist auch die seitenlange Auflistung der Tiere, die durch den Fischfang sterben müssen, einschließlich aller möglicher Vögel, von denen man z.T. noch nie gehört hat. Traurig.
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:10
    Liebes Utopia-Team, ich bin zwar nur eine einzelne Utopia-Nutzerin, aber ich möchte euch gern mal sagen, wie abstoßend ich es finde, wenn ich eure Website öffne, und mir ein toter Fisch ins Gesicht springt. Schon bei eurem letzten Ratgeber zum Thema "Shrimps- Grundsätzlich nicht vertretbar" mußte man sich wochenlang tote Tiere auf der Startseite ansehen. Nun dieser bemitleidenswerte gegrillte Fisch dort oben.
    Vielleicht denken jetzt viele, ich wäre zu sensibel, aber mich verletzt sowas und ich finde es nicht gelungen für eure Startseite.
    Liebe Grüße und frohe fischfreie Ostern.
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:16
    @wildfang: Du bist nicht allein mit Deiner Meinung! Liebe Grüße, Gita
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:17
    Mir geht es auch so.

    Gleichzeitig danke ich für das vegane Rezept auf der dritten Seite!
    http://www.utopia.de/magazin/utopia-hat-einkaufs-tipps-fuer-besseresser-aus-dem-netz-geangelt-fangfrisch-das-fisch-special-karfreitag?p=3
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:20
    Du bist mit dieser Meinung keineswegs allein: Mir ergeht es ebenso!
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    schrieb am 21.04.2011 um 16:29
    Du sprichst mir aus dem Herzen.
    Ich finde es abstossend für Fisch zu werben, wohlwissend, dass diese Fische genauso gerne leben möchten wie wir Menschen. Es ist nicht einleuchtend, ganz spezielle an Feiertagen wie Ostern mit so einem Artikel zu kommen. Abgesehen davon, dass die Meere ohnhin schon bald leergefischt sind, ist das nachhaltig.
    Also, da enttäuscht mich Utopia schon gewaltig. Aber vielleicht ist es ja schon eine Erkenntnis, nicht mehr den Genuss von Fleisch anzupreisen, wir sollten wohl nicht zuviel von den Menschen erwarten.
    Aber Nachhaltigkeit muss eben auch von der Ernährungsseite betrachtet werden, die Meeresökologie spielt eine viel grössere Rolle als wie annehmen.

    Und noch eins, wenn man schon das Fest Ostern feiern möchte, das ja ein christliches Fest ist, das der Erlösung der Menschheit, dann sollte man auch gerade an Ostern nicht daran mitwirken anderem Leben das Leben zu nehmen. Wenn man über die religiöse Bedeutung aber ohnehin nicht nachdenkt, dann frage ich mich, wieso überhaupt feiern?
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    schrieb am 21.04.2011 um 09:53
    Naja, da Utopia keine Vegetarier- oder Veganerseite ist, finde ich es durchaus hilfreich, dass auch mal für die Mehrheit der Fleisch- und Fischesser ein Beitrag geschrieben wird. Über das Foto kann gestritten werden. Ich sehe es als Food-Foto wie es in jeder Zeitschrift und Werbebroschüre vorkommen kann. Daher kann ich euere Gefühle verstehen, den unterschwelligen Vorwurf allerdings nicht.
    Was macht ihr eigentlich wenn ihr auf den Markt geht? Die Augen zu wenn der Wurst- oder Fischwagen kommt? Das finde ich wesentlich schlimmer als ein Foto eines im Grunde appetitlich angerichteten Essens.
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    schrieb am 21.04.2011 um 16:33
    Es ist schon ein "Scheissgefühl", wenn man das sieht. Aber Abgrenzen davon, kann ja auch nicht die Lösung sein. Da ich wöchtenlich auf dem Markt einkaufe und natürlich immer wieder an diesen Ständen vorbei komme, gegbe ich immer wieder ein Stossgebet los, dass es sich mal ändern wird
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    schrieb am 21.04.2011 um 11:18
    Beim Anblick des gebratenen Fischs drängte sich mir ein Bild auf, das sich mir vor mehr als zehn Jahren in mein Gedächtnis brannte:
    http://www.utopia.de/blog/beitrag/es-ist-angerichtet
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    schrieb am 21.04.2011 um 11:30
    Auch wenn die Mehrheit noch Fisch und Fleisch verzehrt, heißt das lange nicht, dass man auf diesen Zug aufspringen Rezepte mit toten Fischen präsentieren muss. Der Mensch hat schon zuviel getötet! Von Utopia hätte ich einen sensibleren Umgang damit erwartet.
    Und wenn ich auf den Markt bzw. in den Laden gehe und gezwungenermaßen an der Fleischabteilung vorbeikomme, stelle ich mir vor, dass es in gar nicht ferner Zukunft diese Austellung der toten Leiber nicht mehr gibt, weil mehr und mehr Menschen dies nicht mehr akzeptieren.
    Weil ich um die Macht der Gedanken weiß, bin ich zuversichtlich!
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    schrieb am 21.04.2011 um 11:30
    Zitat aus dem Text oben:
    "Am MSC-Siegel (Marine Stewartship Council) erkennen Sie zudem Fische aus nachhaltiger Fischerei. Greenpeace stellt eine gute Übersicht "Fish und Facts" zum kostenlosen Download zur Verfügung."

    Liest sich, als gehörten MSC und Greenpeace zusammen. Greenpeace unterstützte den MSC zunächst, distanziert sich inzwischen aber deutlich. Genaueres dazu:

    http://www.greenpeace.de/themen/meere/fischerei/artikel/zur_zertifizierung_von_fischprodukten/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Marine_Stewardship_Council#Kritik
    Unter dem Absatz "Kritik" heißt es dort: "Die Umweltorganisation Greenpeace, die die MSC-Initiative zunächst unterstützte, kritisiert das Siegel inzwischen.[2] Bemängelt wird, dass die Zertifizierungskriterien zu schwach sind und dass das Logo beispielsweise auch für Fisch aus überfischten Gebieten vergeben wird, sofern nur ein „Erholungsprogramm“ bestehe, und dass die besonders problematische Grundschleppnetzfischerei nicht eingeschränkt wird.[3]
    Ein weiterer wichtiger Kritikpunkt ist die "frühzeitige Zertifizierung", bei der bemängelt wird, "dass die Zertifizierung bereits an solche Fischereien vergeben wird, die einen ersten Satz von Standards erfüllen.""

    Auf http://www.fair-fish.ch/geniessen/was-kaufen/ äußert sich die schweizerische Organisation "fair-fish" zu den verschiedenen Logos. Zu MSC heißt es:

    "Fische mit MSC-Label
    Nachhaltig gefischt; aber ohne Berücksichtigung von Tierschutz und fairem Handel.
    Achtung: MSC erlaubt auch Grundschleppnetze (Hoki, Seehecht, Seelachs, Kabeljau/Dorsch) und die Befischung überfischter Arten (Pollock); diese Arten meiden."

    fair-fish fordert das Ende der Grundschleppnetzfischerei: http://www.fair-fish.ch/wissen/nachhaltig/index2.html

    Wenn ich richtig informiert bin, gibt es bei MSC (im Gegensatz zu den Bio-Verbänden oder zu fair-fish, das es aber noch nicht auf den Markt geschafft hat) keine Vorgaben zur "humanen" Tötung.

    Auf http://www.fair-fish.ch/geniessen/was-kaufen/ wird auch Bezug genommen auf die Häufigkeit des Fischessens (im Kästchen oben rechts). Liest sich deutlich anders als im Text oben:

    "Nur 1x Fisch pro Monat
    Die wichtigste Regel heisst: Nicht mehr Fisch essen, als der Planet uns geben kann. Mehr als eine Fischmahlzeit pro Monat liegt da nicht drin – und ist auch gar nicht nötig."

    fair-fish äußert sich auch zum Thema Fisch und Gesundheit:
    http://www.fair-fish.ch/wissen/gesundheit/
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    schrieb am 21.04.2011 um 14:25
    Zu Aquakulturen:

    Die Entsprechung des MSC ist bei Aquakulturen das ASC-Logo, das dieses Jahr auf dem Markt erscheinen soll. MSC wie ASC sind vom WWF gegründet.

    Auf http://www.fair-fish.ch/blog/archive/2011/03/10/ueber-pangasius-luegen-und-andere-zufaelle.html geht es um den im obigen Text angesprochenen ARD-Beitrag zur Pangasius-Haltung. Zu den ASC-Kriterien heißt es dort:

    "• Auch das WWF-ASC-Label lässt den Einsatz von Fischmehl und Fischöl bei Pangasius weiterhin zu! Dabei ist Pangasius ein Allesfresser und kann auch ohne Fisch gefüttert werden – nur: da müsste der WWF gegenüber der Industrie mehr Zähne zeigen, und das traut er sich nicht.
    • Und auch «humane» Schlachtung wird durch WWF-ASC nicht vorgeschrieben; die Fische werden also leiden, wenn sie dann mit dem ASC-Logo im Regal liegen. ASC kümmert sich überhaupt nicht um Fragen des Fischwohls, auch nicht während der Lebenszeit in den Teichen – auch wenn sich der WWF mit Blick auf seine Spender/innen, aber ohne entsprechendes Handeln, gern immer mal wieder als Tierschutzorganisation darstellt."

    Und weiter:

    "fair-fish hat sich an der Entwicklung der ASC-Richtlinien kritisch beteiligt [...].
    Leider sind unsere Forderungen im Interesse des Fischwohls und einer fischmehlarmen Fütterung immer wieder abgelehnt worden: die beiden Themen, hiess es, gehörten nicht zum Fokus von ASC."

    Am Ende wird resümiert:

    "Dennoch: Wenn es überhaupt Zuchtfisch sein muss, und wenn es denn Pangasius sein muss, weil der nicht nach Fisch riecht und so schön weisses, grätenfreies Fleisch hat, dann schon lieber FOS oder ASC als irgendwas. Oder noch besser mit Bio-Label, weil da auch ein wenig auf die Tierhaltung geachtet wird."

    Ein übersichtlicher Vergleich verschiedener Siegel, die für Aquakulturen gelten, findet sich auf Seite 27 dieses ausführlichen Beitrages zur Aquakultur: http://www.fair-fish.ch/files/pdf/feedback/facts-7.pdf

    Dort ist zu sehen: Wie der MSC macht auch der ASC keine Vorgaben zur "humanen" Tötung.

    Im gelb unterlegten Kasten auf derselben Seite finden sich hilfreiche Tipps für einen verantwortungsvollen Fisch-Konsum.
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    schrieb am 21.04.2011 um 19:00
    Danke, Fredegar!
    Dreimal pro Woche Fischessen mag zwar der Wunschtraum der Fischindustrie sein, was das ganze allerdings mit nachhaltigem Konsum zu tun haben soll, ist mir völlig schleierhaft.
    Wer glaubt, an einer Unterversorgung an Omega3 zu leiden, soll gefälligst aus Algen produzierte Omega3-Kapseln zu sich nehmen.
    Daß sich Utopia dieses auf Angst basierende Werbeschema zu eigen macht "wer nicht 3x/Woche Fisch ißt, setzt sich und seine Familie einem erhöhten Risiko aus, an Krebs, Alzheimer und Herzinfarkt zu sterben", finde ich beschämend.
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    schrieb am 21.04.2011 um 23:17
    Bei Artikel wie diesem frage ich mich, ob es sich wirklich lohnt, hin und wieder bei Utopia.de reinzuschauen. Weichspülerei dieser Art kann ich auch in den üblichen Medien lesen und mich drüber ärgern.
    Von einer Plattform, die den «globalen Turnaround» mitbewirken will, erwarte ich mehr als überholte Plattitüden und fortgesetzte Konsumentenverarschung.
    Fischlisten? Fischlabels? Alles nett und gut – aber völlig nutzlos, solange die Menschheit fortfährt, mehr und mehr Fisch zu essen.
    Das beste Fischlabel? Maximal 1x pro Monat Fisch – alles andere ist Augenwischerei.
    Mehr dazu etwa hier:
    http://www.fair-fish.ch/blog/archive/2011/04/13/ist-steigender-konsum-von-nachhaltgem-fisch-gut.html

    Und dann les ich einen comment wie den von Fredegar eben und denke: doch, bin doch nicht ganz am falschen Ort hier :-)
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    schrieb am 22.04.2011 um 09:33
    Ich DANKE Dir sehr für Deine beiden Kommentare, Fredegar !!
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    schrieb am 27.04.2011 um 10:52
    Ich habe das Gefühl, dass ich die einzige bin,die hier keine Vegetarierin, Veganerin oder absolute Fischschützerin ist. Ich esse einmal pro Woche Fisch seit ich klein bin. Fisch ist eine wichtige Protein- und Fettsäurenquelle (Omega-3) und ich will nicht auf ihn verzichten. Wir essen aber immer frischen Fisch vom Markt und betrachten diesen als Rarität in der sonst mit Pasta, Salat und mediterranem Food gesäumten Woche.
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    schrieb am 27.04.2011 um 12:19
    Solang nur Du das so hältst: kein Problem :-)
    Aber wenn 7 Milliarden Menschen darauf bestehen, jede Woche einmal Fisch auf dem Teller zu haben, werden Deine Kinder darauf verzichten müssen – weil es dann keinen mehr geben wird…
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    schrieb am 06.04.2012 um 18:27
    Viele interessante Infos und Materialien gibt's auch unter:

    http://www.meeresbuerger.de/meer-schuetzen/nachhaltigkeit/fisch.html
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