Die Post ist da!
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besser: wissen - machen - kaufen
Nominiert werden konnten Ideen, Initiativen und Kampagnen, die vorrangig gesellschaftliche Ziele verfolgen. Ideen, die vor allem wirtschaftlichen Zwecken dienen, sind in dieser Kategorie nicht richtig zugelassen (Abgrenzung zu „Unternehmen“ und „Produkten“). Wichtig ist darüber hinaus, dass alle nominierten Initiativen zum Mitmachen anregen.
Effizienz
Originalität
Attraktivität
Wirkungsgrad

Kerntätigkeit der Enercon GmbH ist Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Windenergieanlagen. Es gehört zu den weltweit führenden Unternehmen in diesem Bereich. Mit der Unternehmensgründung 1984 startete Aloys Wobben die ökonomische und ökologische Erfolgsgeschichte. Neben Windkraftanlagen gehören inzwischen auch Wasserkraftprojekte, Meerwasserentsalzungsanlagen, Energiespeicherung und die Ausrüstung von Autos mit Elektroantrieben zu den Tätigkeiten. Ein Exportanteil von über 60 Prozent zeigt, dass „Green Tech made in Germany“ weltweit erfolgreich sein kann. Die heimischen Werke sind in strukturschwachen Regionen wie Ostfriesland, Emsland oder in der Region um Magdeburg angesiedelt. Dabei bezieht das Unternehmen klare Positionen: ein aktuell geplantes Werk im Emsland will Enercon nur bauen, wenn ein ebenfalls dort vorgesehenes Kohlekraftwerk nicht realisiert wird.
Begründung der Jury:
Enercon setzt Zeichen! Nicht nur mit dem wirtschaftlichen Erfolg „grüner Technologie“ , sondern auch in der Umwelt- und Regionalpolitik. Auch im Forschungs- und Entwicklungsbereich ist Enercon technologisch innovativ und geht unternehmerisches Risiko ein, um neue Geschäftsbereiche aufzubauen, die einen hohen ökologischen Nutzen haben.
Der Hersteller und Vertreiber von nachhaltigen Büroartikeln zeigt seit Jahrzehnten, dass nachhaltige Produkte im Preis-Leistungsverhältnis den konventionellen Produkten nicht nachstehen müssen. Damit ist er ein Vorreiter und gleichzeitig Vorbild für die gesamte Branche. Darüber hinaus folgt die Memo AG seit der Gründung konsequent den Prinzipien der Nachhaltigkeit: In allen Geschäftsbereichen werden ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt und kontinuierlich weiterentwickelt (z.B. im Logistikbereich oder durch die Einführung eines Mehrweg-Pfandsystems für Transportboxen). Firmengründer Jürgen Schmidt engagiert sich darüberhinaus persönlich in diversen Gremien und Initiativen.
Begründung der Jury:
Memo ist ein „Klassiker“ der Umweltbranche. Die Memo-Macher gehen seit der Gründung konsequent den nachhaltigen Weg, der immer mehr Bedeutung erlangt hat. Inzwischen gehören große Unternehmen zu den Kunden. Die Memo AG ist ein „Umwelt-Pionier“, der es geschafft hat, nicht nur im Vergleich zu konventionellen Anbietern konkurrenzfähig zu sein, sondern mit seinem beispielhaften Produktsortiment und den unternehmerischen Aktivitäten die gesamte Branche zu beeinflussen.
Das Weleda-Leitbild gilt seit der Gründung des Unternehmens 1921. Anthroposophische Werte und die Idee der Nachhaltigkeit spielen eine große Rolle. In den Arbeitsabläufen des Unternehmens drückt sich dieses Leitmotiv in einem respektvollen Umgang mit der Natur und einem offensiven Umweltschutz aus. Weleda Produkte stehen nicht nur für umweltverträgliche Rohstoffe, sondern auch für einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Weleda ist Hersteller komplementär - medizinischer Arzneimittel und ganzheitlicher Körperpflege. Zudem engagiert sich Weleda sowohl für regionale Initiativen als auch in der von der Bundesregierung iniitierten Business- and Biodiversity-Initiative und beweist dadurch das verantwortliche Handeln über das Unternehmen hinaus.
Begründung der Jury:
Weleda ist ein Pionier, der sich immer wieder weiterentwickelt hat: Produktinnovationen, offensiveres Marketing, neue Dialogformen mit Lieferanten und aktuelle gesellschaftspolitische Initiativen zeigen, dass Weleda sich bewegt. In den drei großen Bereichen unternehmerischer Nachhaltigkeit (Ökologie, Ökonomie und Soziales) agiert Weleda seit langem vorbildlich und hat eine enorme Marktdurchdringung. Diese Bedeutung nutzt das Unternehmen inzwischen immer mehr, um gesellschaftliche Kräfte für das Thema Nachhaltigkeit zu mobilisieren.
Foto: complize Quelle: photocase.com
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