Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
UN-Klimagipfel in Cancún

Das Klima retten – aber nicht auf meine Kosten!


Bauern, Kühe und Wiesen

Stellen Sie sich doch einmal vor: In einem Dorf gibt es zehn Bauern. Bauer 1 hat eine Kuh, Bauer 2 hat zwei Kühe, Bauer 3 drei Kühe usw. Zusammen gibt es also 55 Kühe. Die Kühe weiden auf einer Wiese, die sich im Gemeinbesitz befindet. Langfristig kann die Wiese aber nur 45 Kühe vertragen, momentan wird sie also überweidet. Auswegmöglichkeiten, andere Weiden, sind nicht verfügbar. Wenn die Bauern so weitermachen wie bisher, besteht letztlich die Gefahr, dass alle Kühe verhungern, da es in Zukunft kein Gras mehr zu weiden gibt. Irgendwie müssen also 10 Kühe weg, sonst schwindet die Lebensgrundlage der Bauern. Aber wie lässt sich das regeln? Sollte jeder Bauer einen prozentualen Anteil an Kühen abgeben? Problem: Bauer 1 zum Beispiel hat lediglich eine, auf die er wohl nur ungern verzichten möchte. Oder soll Bauer 10, stolzer Besitzer von zehn Kühen, alle abgeben? Das klingt auch unfair. Es sollte wohl eine sinnvolle Zwischenlösung gewählt werden, doch wie könnte diese aussehen? Vermutlich möchten alle Bauern ihrem Eigennutzen nachkommen, aber am Ende wird wahrscheinlich jeder einzelne ein wenig schlechter dastehen als zuvor.

Kollektiv bindende Entscheidungen, die unerwünschte Nebenfolgen verhindern, das Allgemeinwohl sichern, aber dem Eigennutzen im Wegen zu stehen scheinen, sind nicht einfach.


Umweltminister, Treibhausgase und das Klima

Ähnliches lässt sich über den Klimagipfel in Cancún sagen. Ersetzen Sie doch mal die Bauern durch die Landes-Klima-Repräsentanten dieser Erde, die Kühe durch Treibhausgase, die reduziert werden müssen und die gemeinschaftliche Wiese durch unser Klima, das in naher Zukunft einer Beanspruchung mit der Intensität der Gegenwart nicht standhalten wird.

Der letzte Punkt ist also Grund für das Zusammenkommen, bei dem ein neues Klimaabkommen vorbereitet werden soll.  Das Klima ist ein Problem, darin scheint man sich einig zu sein. Umso dramatischer sollte man den bisherigen Verlauf des Klimagipfels einschätzen. Schon im Vorfeld schien ein weiteres Kopenhagen wahrscheinlicher als eine vernünftige und zielführende Einigung. Ist das nicht ... 

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Stand: 10.12.2010 von

Kommentare (97)   abonnieren

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    schrieb am 10.12.2010 um 14:06
    "Ist eine (Welt-) Gesellschaft möglich, die kollektiv bindende Entscheidungen zur Sicherung unserer Zukunft fällt?"
    Solange uns noch nicht der Himmel auf den Kopf gefallen ist, ist das prinzipiell möglich.
    Aber es wird nicht mit denen möglich sein, die jetzt noch die *Entscheider* sind.
    Es wird wohl nicht anders gehen, als dass sich die "(Welt)-Gesellschaft" neu formatiert.
    Ob das ohne *Verlaufsschrammen* abgeht, darf angesichts des Beharrungsvermögens der hergebrachten Herrschaftsriegen bezweifelt werden.
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    schrieb am 10.12.2010 um 14:53
    Die Wahrscheinlichkeit, dass wir Menschen es schaffen, gemeinsam rechtzeitig zu Potte kommen, ist gering: persönlich, politisch und wirtschaftlich. Aber es muss weiter versucht werden, denn ohne Versuch klappt es sicher nicht, mit Versuch könnte es klappen, obwohl es momentan nicht gut aussieht ... Jeder kann auf allen Ebenen etwas tun.

    Energie/CO2-Rechner:
    http://eco5.ecospeed.ch/privat/index.html?us=0&ln=0

    Informationen zum Klimawandel:
    http://www.utopia.de/gruppen/forum/thema/182679
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    schrieb am 10.12.2010 um 17:36
    Wie immer ist es eine Sache der Komprimisse, also viele an einem gemeinsamen Tisch, doch jeder/ jede mit einer liebbeaeugelten eigenen Interessenlage, also einem gewaltigen Pulk von Stillstandsmeiererei, die ja doch eben nicht ein wenig wirklich gruener werden moechte. Zwar schon irgendwie, doch nur wenn es sich rechnet, also unter dem Strich nicht weniger dabei herauskommt. Es wird also weiterhin auf Kosten der nachfolgenden Generationen gelebt werden, sollen die doch diese nun zusammengekoechelte Suppe ausloeffeln.
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    schrieb am 11.12.2010 um 17:04
    Ich hatte das Gefühl, die Politik wäre weiter. Ich hatte das Gefühl es gäbe sowas wie ein Umdenken. Aber Cancun hat mich dann doch extrem enttäuscht. Ja, der Eigennutz und der Verzicht. Ausgewogen kann das Verhältnis nur sein, wenn jeder mitmacht und soweit scheint die Welt noch lange nicht zu sein.
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    schrieb am 11.12.2010 um 23:02
    So jetzt haben sich doch "alle" geeinigt. 2 Grad in 90 Jahren mehr nicht. Naja, ich hätte mir mehr von Cancun erwartet. Wichtig wären ie Zusagen von USA und China zur Red. von Treibhausgasen gewesen, aber ich fürchte darauf können wir lange warten
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    schrieb am 11.12.2010 um 23:12
    Richtig, geeinigt wurde sich und das wird jetzt schön gefeiert...
    2 Grad in 90 Jahren, was für eine tolle "Einigung". Es wurde sich geeinigt, weil sich geeinigt weren musste. Habt Ihr das gesehen? Der Bolivianische Vertreter hatte eigentlich als einziger nicht zugestimmt und die Vorsitzende sagte sowas wie " Wir können das jetzt ins Kleingedruckte aufnehmen, aber jetzt ist das beschlossen...". Für mich ins das Einigung um jeden Preis, vielleicht um genau den hier im Text beschriebenen "Eigennutz" als Problem zu verstecken.

    @madt: Ja, China und USA haben zwar unterzeichnet, aber solange sie sich für keine Emissionsgrenze verpflichten ist das für die Katz, da hast du recht!
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    schrieb am 11.12.2010 um 23:18
    Einigung um jeden Preis. Nachdem die Medienberichte bis gestern so dermaßen schlecht waren, haben wohl auch die wichtigen Menschen von der Konferenz gemerkt, dass es irgendwas Postives zum Abschluss geben muss....
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    schrieb am 12.12.2010 um 13:54
    USA und China, zwei Riesen, der eine ist im Fallen der andere im Aufstehen. Wir sollten mehr auf Europa vertrauen und unseren eigenen Weg gehen, wenn nötig auch voran. You-rope.
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    schrieb am 12.12.2010 um 14:24
    Greenpeace hat zu Cancun auch nur eine Wischi-Waschi Meinung: "Rund 190 Teilnehmerstaaten haben in einer letzten Nachtsitzung zwei Kompromisspapiere verabschiedet. Mit dem Abschluss der Klimakonferenz in Cancún ist die Staatengemeinschaft dem 2011 geplanten Klimaschutzvertrag ein Stück näher gekommen. Um den Klimawandel einzudämmen, muss aber noch viel getan werden." Niedlich, naja die Veranstaltung war ja auch niedlich!
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    schrieb am 12.12.2010 um 16:38
    Wir sollten aus dem EU-Finanzdesaster lernen, alle in einem Topf mit gleicher Geschwindigkeit, geht nicht, ohne tiefgreifende politische Änderungen.

    Warum nicht eine Zwei-Geschwindigkeiten-Gruppe?
    Die wo vorne mitarbeiten können, z.B. die EU-Staaten, vereinbaren härtere Ziele, die aber dann auch verifizierbar sind, die zweite Gruppe eben dann geringere Ziele.
    Dies wäre besser, als immer dem kleinsten Kompromiss nachzuhängen, der meistens doch keine konkreten kurzfristigen Ziele definiert.
    Es ist doch offensichtlich, dass man mit CO²-Reduzierung auch Geld verdienen kann, der Privatbürger, Unternehmen, die neuste Techniken auf den Markt bringen. Da wunderts mich schon, dass das anscheinend in der Politik ausserhalb Deutschlands und einiger weniger Anderen, das noch nicht gerafft hat.
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    schrieb am 12.12.2010 um 20:17
    Meine Meinung:

    längst ist alles gesagt ! Wir benehmen uns alle, als könnten wir das Thema Klima von unserem gewohnten Leben einfach abspalten, es hinten anhängen, es auf später vertagen. So tief stecken wir in unseren Gewohnheiten. Nur UNSER Klima wird dieses Verhalten nicht dauerhaft tolerieren. In unserm tiefsten Inneren wissen wir das auch schon längst. Alle Diskussionen zum Thema haben nur einen Zweck: wir wollen das was uns richtig Angst macht einfach zerreden. Es wird schon nicht so schlimm kommen. Erstmal buche ich jetzt meine Flugreise nach Neuseeland. Danach schauen wir mal...

    P.S. in eigener Sache - www.bildwiese.de Aufkleber so richtig SATTGRÜN
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    schrieb am 13.12.2010 um 00:37
    Von Röttgens nichtssagender Rede halte ich überhaupt nichts. Alles Schauspielertricks! Die Bundesrepublik ist heute nicht nur einer der größten Pro-Kopf- CO2-Produzenten der Welt, sie hat sich auch von ihrer Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz verabschiedet. Klimaziele werden nicht mehr genannt, geschweige den gezielt angesteuert. Entwicklungshilfegelder werden blockiert. Schwarz-gelb sollte sich schämen.
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    schrieb am 13.12.2010 um 13:02
    "Von Röttgens nichtssagender Rede halte ich überhaupt nichts. Alles Schauspielertricks! Die Bundesrepublik ist heute nicht nur einer der größten Pro-Kopf- CO2-Produzenten der Welt, sie hat sich auch von ihrer Vorreiterrolle in Sachen Umweltschutz verabschiedet. Klimaziele werden nicht mehr genannt"

    DITO!
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    schrieb am 14.12.2010 um 10:17
    Taz:

    Nach der Einigung bei der UN-Konferenz soll die EU ihren CO2-Ausstoß um 30 Prozent reduzieren, fordert Norbert Röttgen. Die Opposition nennt Deutschland unglaubwürdig.

    Nach dem überraschend positiven Ausgang der UN-Klimakonferenz in Cancún, bei der sich die Staatengemeinschaft am Samstag zum 2-Grad-Ziel bekannt hatte, steigt der Druck auf die Europäische Union, ihr Klimaschutzziel zu erhöhen. "Europa wird seine Führungsrolle nur behalten, wenn wir entschlossen voranschreiten und unsere Emissionen bis 2020 um 30 Prozent gegenüber 1990 reduzieren", sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU).

    Dies sei "ein angemessener Beitrag zur Einhaltung des 2-Grad-Ziels" ....

    http://www.utopia.de/nachrichten-aus-dem-netz/taz-de-zukunft/nach-dem-klimagipfel-in-mexiko-cancun-erhoeht-druck-auf-die
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    schrieb am 13.12.2010 um 18:00
    Wie lief heute wo in einem dieser doch besser strikt zu meidenden Laeden, ein Supermarkt, ich bin dort nur durch, da ich mal sehen wollte, was dort zur Zeit so in den Regalen liegt, immer die gleichen miesen Produkte uebrigens, sehr viel mehr liegt dort immer noch nicht. Der pro Kopf Ausstoss in Deutschland habe sich auf so um die 7,4 Tonnen (von 7,9 Tonnen) CO2 verringert, ursaechlich dafuer seien die emissionsaermeren Autos (Hae, wo sollen die denn durch die Gegend fahren, hier in BRD!??) und die Umstellung mancher Heizungen auf Erdgas (so so, Gas ist also nicht so sehr mit daran beteiligt?!!?). Alles in allem also eine Wahnsinns-Reduktion fuer ein Land mit solchen technischen Moeglichkeiten. Da greift man sich doch mal wieder nur an den Kopf, den mit einem Gehirn gefuellten, bei sehr vielen anderen "Zeitgenossen/-innen in diesem Lande wird man da ja doch schwer bezweifeln duerfen, dass eben dort so etwas wie ein Gehirn vorhanden ist, denn das sollte ja schliesslich auch zum Denken befaehigen, oder etwa nicht?
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    schrieb am 19.12.2010 um 16:59
    Utophantastbiotop schrieb am 13.12.2010 um 18:00:
    „…ein Supermarkt, ich bin dort nur durch, da ich m… „

    Bei Ihrem Aussehen kann ich mir das absolut nicht vorstellen!
    „Berniewa“ sollte Sie duschen und rasieren. Vielleicht hilft das?
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    schrieb am 14.12.2010 um 01:45
    Interessant, der Vergleich mit den Kühen. Die Anwendung allerdings dann doch nicht einfach. Schon ob der CO2 pro Kopf oder in Prozent des BIP den jeweiligen Nationen zugerechnet werden soll ist nicht so klar - noch fragwürdiger sind absolute Zahlen, denn dass Luxemburg weniger CO2 emittiert als ein Land das 100 mal so groß ist, das ist nicht schwer für Luxemburg zu schaffen, z.B im Vergleich zu China. Noch komplizierter wird es bei der Frage: Soll ein Produkt, das im einen Land hergestellt, aber im anderen konsumiert wird, dem ersten oder dem zweiten Land angelastet werden? und so weiter.

    Bei dem Beispiel mit den Kühen würde ich sagen: Alle Kühe sollten in Gemeinbesitz übergehen und dann 10 ausgelost werden ;-)

    Nun gut, wenn das nicht geht, weil die Bauern zu sehr in Schablonen des Eigentums denken, dann vielleicht bei dem reichsten 4, dem zweitreichsten 3, dem drittreichsten 2 und dem viertreichsten 1 wegnehmen, so dass sie alle ebenso viele haben wie der vorher fünftreichste Bauer, so dass also die fünf reichsten dann gleich viele und mehr als jeder andere haben. Was ich aber dann immer noch eine ungerechte Verteilung finde, siehe oben ;-)
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    schrieb am 19.12.2010 um 16:58
    Schöön vorsichtig, Madame Eloiiese!
    „Berniewa“ sollte Ihnen doch Kleidung geben, die der Jahreszeit angemessen ist.

    Übrigens, „Berniewa“:
    Erstaunlich, wie kann man mit so vielen Wörtern überhaupt nichts sagen?
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    schrieb am 14.12.2010 um 08:23
    Ich sags mal soziologisch: Die "Tragik der Allmende" Konstruktionen setzen stets private Aneignung voraus also Unmöglichkeit zu Absprachen zum gegenseitigen Nutzen. Es kommt aber genau auf eine Entprivatisierung der Aneignung bzw. hier des Schädigungsverhaltens an. Sprich: es scheint notwendig, dass sich in absehbarer Zeit eine menschliche Gemeinschaft herausbildet, die auch wirklich in der Lage ist, zu gemeinsam getragenen Lösungen zu kommen.

    Dass Klimadiplomatie und Welthandelsorganisation in Parallalwelten existieren, zeigt, wie weit entfernt die Strukturen des Weltverkehrs noch von einer Struktur sind, die soziale Steuerung nach gesamtgesellschaftlich rationalen Maßstäben ermöglichen würde.

    Klimagerechtigkeit ist ein wenig kompliziert. Ist es gerecht, wenn bei der Zuteilung von Emissionsrechten für Nationalstaaten die Treibhausgasemissionen der letzten Jahrhunderte aufgerechnet werden? Was hatten die Menschen, die in den Fabriken des 19. Jahrhunderts 14 bis 16 Stunden am Tag arbeiten und trortzdem in Elend leben mussten von ihrem "Recht auf CO2 Ausstioß"? Ist es gerecht, wenn man für das jährliche Wachstum der Kohlekraftpkapazität in China (wächst jedes Jahr um die gesamte Kohlenkraft-Kapazität Deutschlands) allein China in die Pflicht nimmt? Oder müssten nicht auch die, die von den billigen Importen aus China profitieren mit Klimaabgaben zugunsten eines ökologischen Umbaus Chinas in die Verantwortung genommen werden?

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 14.12.2010 um 10:46
    Ich sags auch mal soziologisch:

    An Ereignissen wie der Klimakonferenz kann man sehen, wie praktische Versuche unternommen werden, etwas eigentlich unmögliches – seltsam unwirkliches – zu leisten: Die Weltgesellschaft als ein handelndes Kollektiv anzusprechen. Versucht wird die Ansprache selbtverständlich als kosmopolitischer Appell, der "uns" und die anderen zur globalen Schicksalsgemeinschaft vereint.
    Problem: starken Worte (Abkommen), die die Verhältnisse nur unterkomplex beschreiben
    können.
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    schrieb am 14.12.2010 um 11:36
    Diese eigentlich unmögliche Ansprache an ein handelndes Weltkollektiv, das in Wirklichkeit erst hergestellt werden muss, ist natürlich notwendig. Ebenso Einstiegsvereinbarungen weit unterhalb des Notwendigen. Denn selbst das 2 Grad Ziel, soll ja nach derzeitigem Stand des Erkennens nur mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit einen sich sebst verstärkenden Rückkopplungsmechanismus, (der bei 1,5 bis 2,5 Erhöhung erwartet wird) vermeiden helfen. Beim Russischen Roullet ist die Überlebenschance deutlich höher. (Siehe Statments von Hermann Scheer zu Kopenhagen). Aber das derzeit (!) Wichtigste ist, dass überhaupt Schritte in die richtige Richtung gegangen werden.

    Insofern einverstanden. Auch die Absicht zur Einrichtung eines Klimafonds weckt Hoffnung, das dies zur Keimform eines globalen Umbauetats werden könnte ...

    Dennoch, oder gerade deshalb scheint mir ein Hinweis auf die Parallelwelt der WTO notwendig.

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 14.12.2010 um 12:03
    "Dass Klimadiplomatie und Welthandelsorganisation in Parallalwelten existieren, zeigt, wie weit entfernt die Strukturen des Weltverkehrs noch von einer Struktur sind, die soziale Steuerung nach gesamtgesellschaftlich rationalen Maßstäben ermöglichen würde."

    "Dennoch, oder gerade deshalb scheint mir ein Hinweis auf die Parallelwelt der WTO notwendig."

    Den Hinweis finde ich vollkommen passend. Die Frage ist aber auch, ob eine Vereinheitlichung der Parallelwelten möglich ist. (Nicht, dass diese Frage bisher nicht gestellt wurde, aber manchmal macht es Spaß und Sinn, in der Soziologie zu bleiben:)
    Eine gewisse Spielart würde es definitiv verneinen, sie würde sagen: An der gleichen Sache kann man sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch anschließen. Wirtschaft differenziert nunmal nach Zahlungen und Nicht-Zahlungen – innerhalb der Differenz ist kein Platz für Ökologie, nur daneben.
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    schrieb am 14.12.2010 um 14:03
    "Die Frage ist aber auch, ob eine Vereinheitlichung der Parallelwelten möglich ist. (...) Eine gewisse Spielart würde es definitiv verneinen, sie würde sagen: An der gleichen Sache kann man sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch anschließen. Wirtschaft differenziert nunmal nach Zahlungen und Nicht-Zahlungen – innerhalb der Differenz ist kein Platz für Ökologie, nur daneben"

    Hmm, was wäre das für eine Spielart? Volksverwertungsschaftsleere? ;-)

    Aber Preise können in der Tat keine "ökologische Wahrheit!" sagen wie Renate Künast es zum Beispiel verlangt. Ökologische bzw. soziale Wahrheiten sind in Geld nicht ausdrückbar. Gezahlt oder nicht gezahlt wird hier in der Qualität eines Biotops, Biodiversität, im Verlust einer Art oder eines Genpools bzw. in Arbeitsaufwand, Mühe, Freunde, Enttäuschung, Glück, Schaden, Nutzen, Leben, Gesundheit, Leid. Wievel Leid kostet eine Überschwemmungskatastrophe?

    Warenpreise erzielen aber eine ökologische bzw. soziale Wirkung. Je nach den (zwischen-)staatlich festgelegten (vermittelten oder erstrittenen) und garantierten Konkurenzbedingungen bedeutet die durch die freie Konkurrenz diktierte Ersparnis von Arbeitsaufwand für die einen oder für die anderen mehr oder auch weniger Sicherheit, Planbarkeit, Mühe, Wohlergehen, Zukunftsfähigkeit, Leid oder Freude. Es ist eine Illusion zu glauben, dass es "natürliche" Warenpreise gibt, die durch Politik nicht verkünzelt werden dürfen. Erlauben die sozialen Kräfteverhältnisse und die denen entsprechenden Konkurrenzbedingungen, Regenwald platt zu machen oder Meere zu überfischen, so würde das Unternehmen oder die Nation vom Markt verdrängt, die den Raubbau nicht mitmachen. Der entsprechende Fall der Preise für Soya, Palmöölprodukte, Holz, Papier, ist genauso "natürlich" oder "künstlich" wie durch Subventionen für Solarstromanlagen gestiegene Strompreise.

    Das Überlebensrecht (nur) des schneller Produzierenden ist blind für die soziale bzw. ökologische Frage, ob das Schneller ein Ergebnis brutalster Rücksichtslosigkeit gegenüber Mensch, Kreatur und deren Zukunft oder nur besonders geschickter Arbeitsorganisation, besonders guter Ingeneurskunst, Transportmöglichkeiten usw. ist. Und mit zunehmender Stärke dieser alten Freiheits- und Wohstandsgwinnmaschine "Konkurenz freier Unternehmen" wird diese zum Mühlsein - was um so vereerender ist, desto trotziger die steinernde Halskrause nach wie vor für ein Rettungsring gehalten wird.

    Deshalb Internalisierung von ökonomischen (!) Kosten in die Unternehmen! Entsprechend des Mehraufwands an Arbeitszeit, der für die gewünschte soziale bzw. ökologische Wirkung (!) notwendig ist, (ob durch Festlegung von Mindeststandards oder durch Ökosteuern oder - wir sind hier bei Utopia - Ökozöllen einer ökologisch reformierten Welthandelsorganisation). Und Verwendung der so gewonnenen Mittel für eine weitere (soziale) "Ökologisierung" der Produktions.- also Globalisieruingsbedingungen.

    Oh... ich muss... (man muss viel wenn die Freiheit ruft :-)) )

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 15.12.2010 um 12:49
    "Hmm, was wäre das für eine Spielart? Volksverwertungsschaftsleere? ;-)".

    Nene, ich habe hier durch die systemtheoretische Brille geschaut. Und dem stimme ich damit absolut zu: "Aber Preise können in der Tat keine "ökologische Wahrheit!" sagen wie Renate Künast es zum Beispiel verlangt. Ökologische bzw. soziale Wahrheiten sind in Geld nicht ausdrückbar."
    Ist aber dein Vorschlag nicht genau ein solcher Versuch? "Deshalb Internalisierung von ökonomischen (!) Kosten in die Unternehmen!". Ökologische Werte werden in ökonomische Kosten-Nutzen-Rechnungen übersetzt. Und am Ende bleibt weiderum die Frage: Lohnt sich Nachhaltigkeit wirtschaftlich?

    "Ökozölle einer ökologisch reformierten Welthandelsorganisation" sind eine schöne Idee!
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    schrieb am 18.12.2010 um 10:51
    Danke, ich denke mal laut drüber nach:

    Einen tieferen Blick durch die systemtheoretische Brille hab ich zugegebenermaßen nie gewagt bzw. geschafft. Meine Neugierde ist vom Gefühl gebremst, dass diese Brille den Eindruck entstehen lassen könnte, Sozialwissenschaft sei als Naturwissenschaft machbar. Es mag in bestimmer Hinsicht sicher Erkenntnis fördernd sein, Menschen als "psychische Systeme" zu sehen, die unter diesen oder jenen Voraussetzungen auf diese und jene Weise funktionieren. Und wahrscheinlich hab ich dieses Denken auch längst in die eigene Sicht eingebaut, die ich nichts desto trotz eher für so etwas wie einen (an Marx anknüpfenden) "wissenschaftlichen Öko-Humanismus" halte. Das allerdings hätte dem alten Lumann wohl die Haare zu Berge stehen lassen.

    Die verschiedenen "Systeme" sind jedenfalls einander nicht äußerlich. Volkswirtschaftliches (also zur Zeit kapitalistisches) Funtionieren strukturiert auch das soziale Funktionieren (und ist auch sozialwissenschaftlich verstehbar und beurteilbar, d.h. von den sozialen Bedeutungen her, die die "pychischen Systeme" in ihnen sehen - oder auch nicht sehen).

    Und beides nimmt auf das ökologische (!) Funktionierens Einfluss bzw. wird von dem - augenblicklich - Unbeeinflussbaren mitbestimmt. (Ökologisches Funktioneren = die Art des Stoff- und Energieaustausches bzw. welche Bedeutungen dies für die darin Einbezogenen hat).

    Ökologische Systeme könnten umgegehrt - im Prinzip - ganz ohne menschliche Gesellschaft und - wie soziales Funktionieren - erst recht ohne Kapitalismus funktionieren.

    Im Prinzip, denn weder können (und sollten!) wir uns im Hier und Jetzt die Menschheit einfach wegdenken, noch lässt sich Kapitalismus, einmal etabliert, einfach durch eine Selbstumpolung "psychischer Systeme" weglebenstilisieren.

    Wir funktionieren kapitalistisch und denken und empfinden im Großen und Ganzen auch so. Kapitalismus tritt den "psychischen Systemen" nicht nur als eine Naturgewalt gegenüber. Wir sind Teil dieser Naturgewalt. Wir sind vom Warensinn nicht nur umzingelt sondern durch und durch vom Warensinn durchdrungen. Wir können nicht anders und wollen auch meist nicht anders. (Auch wenn sich nach jüngsten Umfragen in Deutschland vier von fünf Befragten ein anders Wirtschaftssystem wünschen, drückt das wohl noch nicht sehr viel mehr aus als ein leises Unbehagen mit diesem Umstand)

    Wir funktionieren in einer kapitalistischen Weise sozial bzw. ökologisch. Alle Funktionszusammenhänge (soziale, ökologische, wirtschaftliche) mögen - auch - ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten haben und mit anderen Teilsystemen in Konflikt geraten. Aber eine mitmenschlichere und zukunftsfähigere Weise des Stoff- und Energieaustausches kann nur durch (die soziale Aktion der) Änderung (welt-)wirtschaftlicher Funktionsbedingungen hervorgerufen oder verstätigt werden.

    Ökosteuern (bzw. Ökozölle einer reformierten WTO zugunsten der Etablierung und Umsetzung nationaler, regionaler, lokaler bis internationaler Nachhaltigkeitsstrategien) sind (wären) soziale (!) Maßnahmen zur Anpassung wirtschaftlicher (!) Funktionsmechanismen an soziale (!) Bedürfnisse von Individuen (!). Zum Teil aus einer seelischen (!) Not heraus und der Absicht geboren, auf das ökologische (!) Geschehen umweltbewusst (also sozial) einzuwirken, machen entsprechende Veränderungen der (welt-) wirtschaftlichen (!) Funktionsbedingungen die Individuen - vielleicht - ein Stückweit mehr zu Weltbürgern).

    Ob sich Nachhaltigkeit wirtschaftlich lohnt, ist deshalb nicht die Frage, sondern: solange das "Sich-wirtschaftlich-Lohnen" die entscheidende Triebfeder des (weltweiten) Stoff und Energieaustausch (soweit menschlich beeinflussbar) bleibt, können soziale bzw. ökologische Ziele nur in so weit durchgesetzt werden, wie es gelingt, die Funktionsbedingungen des (Welt-)Wirtschaftens dahin gehend zu verändern, dass sich das Gewollte auch wirtschaftich lohnt.

    Was meines Erachtens nicht heißen soll, nicht letztlich doch ein umweltbewusst mitmenschlich (also in bestimmter Weise sozial) bestimmtes (Welt-) Haushalten des menschlichen Stoff- und Energieaustauschens zu etablierten, das davon angetrieben ist, was sich (nachhaltig) ökosozialpsychisch (!) lohnt. Und bei der die Frage der Arbeitsersparnis (der Arbeitsökonomie) nur ein Faktor unter vielen ist, die bei der Herbeiführung von Entscheidungen über soziale (!), individuell seelische (!) bzw. ökologische (!) Kosten, Risiken oder Gewinne eine Rolle spielen.

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 20.12.2010 um 15:55
    Hallo Topist,

    schöne Antwort und ich bei Zeiten möchte ich gerne ausführlich darauf antworten.

    Was den alten Luhmann angeht habe ich eine schnelle Empfehlung: "Ökologische Kommunikation" ist ein Buch, in derm er sehr gelungen in sein Denken, selbstverständlich in Bezug zur ökologischen Frage, einführt. Und da es um letztere geht, legt er hier zusätzlich großen Wert auf die Frage, wie verschiedene Teilsysteme aufeinander wirken können. Absolut lesenwert. Was man davon hält, ist bisweilen eine ideologische Frage.
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    schrieb am 21.12.2010 um 10:54
    Martin_Tillich schrieb am 20.12.2010 um 15:55 "Was den alten Luhmann angeht habe ich eine schnelle Empfehlung: "Ökologische Kommunikation" ist ein Buch, in derm er sehr gelungen in sein Denken, selbstverständlich in Bezug zur ökologischen Frage, einführt"

    Danke, werds mir noch einmal vornehmen. Weil dieses Büchlein ausnahmsweise so schön dünn ist, :-), und mich auch der Titel neugierig gemacht hatte, hatte ich das vor - nunmehr auch schon eine Reihe - Jahren tatsächlich mal gelesen. Kann mich aber leider kaum mehr dran erinnern, außer dass ich eine Aussage nicht ganz richtig fand, nämlich, dass nur Kommuniziertes eine soziale Tatsache sei. (Also z.B. ein gesundheitsgefährdendes Lebensmittel solange lediglich eine ökologische aber keine soziale Tatsache ist, wie es nicht wahrgenommen und thematisiert wird.) Denn auch vom Warensinn rührende Wahrnehmungsstörungen sind ja z.B. soziale Tatsachen.


    Allerdings: Was ist, wenn wir den ganzen Warensinn mit seinen bekannten Wahrnehmungsstörungen als eine zu bezwingende Naturgewalt betrachten?

    Hmm...

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 14.12.2010 um 12:30
    Ja, was darfs denn kosten?
    Jenseits der Gipfel-Mikrophone und Medien?
    Daheim und vor der eigenen Haustür?

    Habe eben einen WISO-Beitrag zum Thema "CDU/CSU-Fraktion fordert Kürzung der Solarstrom-Förderung" gesehen.

    http://www.sonnenseite.com/Aktuelle+News,ZDF+WISO-+CDU-CSU-Fraktion+fordert+Kuerzung+der+Solarstrom-Foerderung,6,a17731.html

    Da bin ich mal gespannt, was Röttgen darauf in die eigenen Reihen hinein antworten wird.
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    schrieb am 14.12.2010 um 12:54
    Um den Schluss des Beitrages nachzuplappern:

    "... bei dem es einen gibt, der draufzahlen muss: Der Stromverbraucher"

    Das ist nicht zutreffend!
    Würden bei der Atomenergie tatsächlich alle Kosten zusammengefasst, kämen die Risiken und der nicht vorhandene Versicherungsschutz zur Berechnung, genau so wie das jahrtausendelang anhaltende Problem der Atommüllentsorgung, wäre der Realpreis des Atomstromes bedeutend höher.

    Würden bei fossiler Stromerzeugung alle die Umwelt schädigenden Auswirkungen berücksichtigt, wäre der Realpreis des Fossilstromes schon sehr lange bedeutend hören.

    Lasst Euch nicht vereimern, liebe Mitverbraucher. Wechselt fleißig zu den Ökostrom-Anbietern ( www.atomausstiegSELBERmachen.de ).

    Und Du, think sunny, schön fleißig PV forcieren! Und viel Erfolg dabei!
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    schrieb am 14.12.2010 um 13:50
    "... bei dem es einen gibt, der draufzahlen muss: Der Stromverbraucher"

    Das sagt in dem WISO-Beitrag auch ein Herr Krahwinkel aus dem "Verbraucherzentrale-Bundesverband".
    Hier O-Ton "Krahwinkel": Die Förderung steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Der Verbraucher zahlt die Zeche!" Und weiter: "Den Verbraucher kostet das 100 Milliarden Euro in den nächsten zwanzig Jahren!"

    Aber ach! Welch knallige Summe! Wem fällt da als "Verbraucher" nicht das Sparbüchle aus der Hand und die Kinnlade gen Kellertreppe? ( Jedenfalls wenn er diverse "Rettungsschirme" mal aus seinem Blickfeld läßt )
    Ja, 100 Milliarden, das ist doch ein unzumutbares Sümmchen für die schützenswerten "Verbraucher"?!
    Die zahlen zwar das zigfache für ihren "sauberen Atomstrom", aber in bester Kontinuität treten alle paar Monate die "Krahwinkels" an und heben ihren Rechenschieber wie ein Richtschwert über die Photovoltaik.

    Aber was bleibt bei genauerer Betrachtung: 100 Milliarden in ZWANZIG JAHREN!
    Das sind 5 Milliarden pro Jahr. Und das wiederum ergibt ca. 62,-€ pro Kopf im Jahr. Das ist letztendlich 17 Cent pro Tag!

    Und wenn man mal die "Verbraucher" fragen würde, ob sie auf den Gegenwert von einer Zigarette pro Tag verzichten würden, um ihren Kindern eine technisch intelligentere, von externen Rohstoffmärkten unabhängigere, sauberere und insgesamt wesentlich lebenswertere Zukunft zu ermöglichen, würde der Horror aus den 100 Milliarden wohl ziemlich schnell verdampfen!

    In diesem Sinne
    think sunny
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    schrieb am 17.12.2010 um 11:13
    Wir Menschen haben die Eigenschaft in Gruppen zu denken, das kommt aus unserer Vergangenheit als Jäger und Sammler. Da waren die Clans nicht größer als ca. 150 Clanmitglieder.
    Zum Thema Bauernbeispiel:
    In einer Dorfgemeinschaft, wo sich jeder kennt, auch wenn man sich nicht unbedingt mag, ist es eher möglich zu einem gemeinsamen Erfolg zu kommen, gerade wenn es dort eine gemeinsame Autorität gäben würde, wie z.B. einen guten Bürgermeister, der sich alle Sorgen und Bedenken seiner Mitbürger anhöhrt!
    Wir als Weltgemeinschaft (?) haben keine herausragende Führungspersönlichkeit, die anerkannt ist und Andere begeistern kann.
    Also was tun?
    Es geht nur durch uns selbst!
    Wir haben alles was wir brauchen!
    Wer etwas will, der findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe!
    1. Sich gut informieren und bilden (z.B. die 4. Revolution, etc.)
    2. Selber danach handeln
    3. Sich darauf vorbereiten andere Mitmenschen zubegeistern, zum Handeln zu bewegen
    4. Auf andere Menschen zugehen, auch auf Menschen zugehen, die wir sonst nicht ansprechen würden
    5. Immer weiter machen!!!

    Stellt euch vor Ihr seid Verkäufer und bringt nun das ökologische, nachhaltige und soziale Handeln an den Mann,bzw. an die Frau.
    Ein guter Verkäufer verkauft viel und hat viele zufriedene Kunden, viele gute Verkäufer verändern die Welt!!
    Die meisten Menschen wollen ja, wissen aber nicht wie, oder sind frustriert und deprimiert oder haben andere ernste Sorgen.
    Viele Menschen brauchen nur jemanden, der Ihnen einen Schupps gibt, der Sie auffordert, der Ihnen einen gangbaren Weg zeigt und sie evtl. ein Stück begleitet.

    Hey Leute wie sieht unsere Alternative aus?

    Abwarten und absaufen, auf den 3. Weltkrieg warten und elendich zu Grunde gehen?
    Oder selber einen Bürgerkrieg mit erleben?
    Die Klimaflüchtlinge an den Grenzen abknallen?
    Zusehen wie unsere Kinder in so einer Welt aufwachsen und leben müssen ??

    Ich sage NEIN !!!!!

    Uns auf die Politiker verlassen oder auf die Wirtschaftsführer?

    Ich sage NEIN !!!!

    Selbst aktiv werden ?

    Ich sage JA JA JA JA und nochmals JAA !!!!!

    WIR HABEN DIE WAHL

    Gerade auch das gleichnamige Buch von Al Gore ist sehr gut geeignet nachhaltigkeitsferne Menschen anzusprechen.

    Ich sage es noch mal:

    WIR HABEN DIE WAHL!!!

    Keine RAF-Methoden, keine Al Kaida-Methoden !!!!!!!!!!
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    schrieb am 17.12.2010 um 20:34
    "In einer Dorfgemeinschaft, wo sich jeder kennt, auch wenn man sich nicht unbedingt mag, ist es eher möglich zu einem gemeinsamen Erfolg zu kommen, gerade wenn es dort eine gemeinsame Autorität gäben würde, wie z.B. einen guten Bürgermeister, der sich alle Sorgen und Bedenken seiner Mitbürger anhöhrt!
    Wir als Weltgemeinschaft (?) haben keine herausragende Führungspersönlichkeit, die anerkannt ist und Andere begeistern kann."

    Würdest du einen Weltbürgermeister haben wollen?
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    schrieb am 17.12.2010 um 21:03
    Ich würde gerne eine Autorität sehen, die global anerkannt ist. Das kann auch eine kleine Gruppe von Autoritäten sein. Da würde ich mir z.B. wünschen das solche Menschen wie der Dalai Lama dabei sind.
    Die Frage ist ob wir Menschen dazu bereit sind, so einer globalen Führungsgruppe zu zuhören und Ihren Empfehlungen zu folgen.

    Eine menschliche Eigenschaft ist ja auch der Nationalismus, der kommt in jedem Land vor. Siehe Hutu und Tutzi, siehe Russland (150 Nazi-Organisationen), etc..

    Vielleicht sollten nur noch Frauen Führungsaufgaben übernehmen dürfen, die sind wohl besser geeignet zusammen zuarbeiten. Dann sehen die Weltklimakonferenzen bestimmt besser aus, ich meine die Ergebnisse der Konferenzen.
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    schrieb am 17.12.2010 um 21:15
    Beim Thema "globale Führungsgruppe" fällt mir der "Club of Budapest" ein, aber ich weiß nicht, wie weit sein politischer Einfluss gegenwärtig reicht:
    http://www.clubofbudapest.org/
    http://www.clubofbudapest.org/members.php
    http://www.clubofbudapest.org/wwc.php -> http://globalspirit.org/pages/wc_members.php
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    schrieb am 18.12.2010 um 11:17
    Bei einer solchen Heilssehnsucht, gekoppelt an vorgestellte Autoritäten und an Heiligkeitsphantasien, wird mir ganz Bange. Sorgen wir lieber für globale Institutionen und Konzepte, die ihre Autorität aus der Tatsache beziehen, dass sie es ermöglichen, weltweit alle relevanten Aspekte, Bedürfnisse, Möglichkeiten, Risiken usw. zu berücksichtigen und aufgrund dessen ein globales Ressourcenmanagement zu etablieren, das auf eine sozial bzw. ökologische nachhaltige Entwicklung ausgerichtet ist. Weltweit sollen alle gut leben können ohne zugleich die Grundlagen eines guten Lebens aller zu zerstören.

    Gruß vom Topisten
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    schrieb am 18.12.2010 um 12:53
    Ich wollte erst das Wort Öko-Diktator nicht nennen. Zum Glück denkt Topist so wie ich und hat das sehr gut formuliert!
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    schrieb am 17.12.2010 um 22:01
    Wir selbst als "kleine Leute" haben eine Macht: die macht der Füße!!! Je mehr Menschen mitmachen, um so größer wird die Macht! Wie war das doch gleich? Die Macht sei mit Euch. Ganz klar. Wenn kein Mensch mehr zu Kik, Schlecker und Co gehen würde, wären die Geschäfte auch nicht mehr da. Wenn mehr Menschen wirklich Ökostrom beziehen würden, hätten die auch ne andere Lobby. So aber können sich große Konzerne "Grün waschen" und so mancher Verbraucher glaubt es auch noch (weil er es auch vielleicht nicht besser weiß). Wenn der Biomarktanteil viel höher wäre, wäre die Biolandschaft auch viel größer und und und... UTOPIA? Aber es ist realistisch, theoretisch zumindest. Wenn die Menschen,Verbraucher, Wähler, also wir, unsere Macht ausnutzen würden, ... Ach herje. Was wäre das für ein Gejammer.In der Politik und Wirtschaft. Ooooh. Was wären Politker denen die Wirtschaft nicht "im Nacken" sitzt? Ich bin überzeugt, daß die großen "Wirtschaftsbosse" die Einigungen verhindern. Denn nicht die Politiker allein entscheiden darüber, sondern die haben die "Bosse" im Nacken die ihnen mit Wehe und Ach drohen, was passiert, wenn sie Umsatzeinbußen von was weiß ich wieviel Milliarden haben, wenn sie diese "Ökoprojekte" umsetzen.

    Der kleine Verbraucher kann das aber.
    Was wäre wenn, läßt sich also schon alleine vor und hinter der Haustür ins unendliche Fortsetzen. Bewußter Konsum.

    Das in Cancun war ganz nett, aber das reicht wie alle vor mir geschrieben haben, bei weitem nicht aus. Mit Minischritten voran ... wenigstens Minimal weiter, aber es muß viel mehr, in doch viel kürzerer Zeit geschehen... Fangen wir bei uns einfach an... bzw. gehen weiter .. auf nach Utopia und retten die Welt.
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    schrieb am 18.12.2010 um 11:20
    Das Wörtchen "WENN" scheint ja vielen die Allmächtigkeit in Person zu sein. Und, ja, würden alle an dessen Macht und Güte glauben ...
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    schrieb am 18.12.2010 um 13:04
    Genau - fangen wir mit/bei uns selbst an. Das scheinbare "Problem" dabei besteht aber m. E. darin, dass die Wahrnehmung des einzelnen Menschen eher auf sein lokales Umfeld beschränkt ist und er sich deshalb der vielen Schritte, die auch viele andere gehen, oft nicht bewusst ist. Sich das regelmäßig ins Bewusstsein zu rufen und nicht in die Position zurückzufallen, dass "ich kleines Würstchen doch nichts tun/ändern kann", ist nochmal eine Übung für sich (die aber durch Vernetzung über Plattformen wie Utopia unterstützt wird).
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    schrieb am 18.12.2010 um 13:10
    Hier, lesen Sie mal die Kommentare auf diesem Internetauftritt der Axel-Springer-Presse, uebrigens Kommentare zu einem Wischiwaschi-Beitrag, da koennen Sie mal wieder die wahre Volkesstimme lesen:

    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11693054/Wetterkapriolen-liegen-noch-im-Bereich-des-Zufalls.html

    Also ich bin dort uebrigens dieser Utophantastoph.
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    schrieb am 19.12.2010 um 12:49
    Einen bestimmten KOmmentar im Blick gehabt? Ansonsten sehe ich nur den logischen Versuch der "Welt" da extreme WInterwetter medial zu nutzen. Und allgemein, also was den Klimawandel betrifft ist diese Art wohl tasächlich die Stimme des Volkes ----
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    schrieb am 19.12.2010 um 13:34
    Die WELT ist ja das Heimatblatt der "Wetterskeptiker" Maxaimer und Miersch. Angesichts dessen ist der Artikel nicht so schlecht. Das renitente Geraune in den Kommentarspalten ist internetüblich und insbesondere bei Springers Welt auch zu erwarten. Die Kommentatoren im Gegenkommentar als Springertrottel hinzustellen halte ich dennoch für keine kluge Aktion. (Dies an Utophantasbiotop)
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    schrieb am 19.12.2010 um 19:59
    Das Schlimme an Spinger ist ja gerade, dass "er" des Volkes Stimme ist.
    Bisschen mehr Widerstand würde ich mir wünschen. Muss ja nicht gleich die RAF Methode sein.
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    schrieb am 19.12.2010 um 14:17
    Na ja, also mich haut dieser Artikel jatzt nicht wirklich vom Hocker... Hab schon anderes gelesen.
    In unserer Tageszeitung wurde jetzt mit großen Tamtam angekündigt, daß die Nebenstraßen nicht mehr mit Salz gestreut werden. Der Stadt käme da die neue Winterreifenpflicht ja sehr entgegen. So kann man das auch auslegen...
    Ok der Grund war nicht ganz soo edel(Sparmaßnahme), aber immerhin wird weniger Salz gestreut. Die Nebenstraßen werden jetzt nur mit dem Schneeschieber geräumt, sowie die Gehwege und nur dort wird dann für die Fußgänger etwas Splitt gestreut. Ich finde es prima, denn je weinger Salz um so besser für die Umwelt. Schade dass so mancher Hausbesitzer das allerdings nicht so sieht und sich nicht "bekehren" läßt.

    Was mich viel mehr genervt hat wieso haben LKW keine komplette WinterreifenPFLICHT??? Nur an den Antriebsachsen .... haha wie weit das hilft hat man ja gesehen. Wieviele Autobahnen waren wieder gesperrt?
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    schrieb am 21.12.2010 um 07:49
    Es geht dort aber eher als Kern dieses aufgebauschten und oft ganz erbaermlich miserablen Wortplimboriums darum, den Klimawandel nur wieder als fuer jene in diesem Bereich mit Warnungen unter die sonst so gaenzlich erblindete Bevoelkerung tretenden Wissenschaftler,...geldwertes und voellig aus der Luft gegriffenes Märchen, als eine reine Phantasmagorie,...hinzustellen, diesen Wandel an sich also schlichtweg zu verleugnen, als gar nicht existent. Genau darum geht es dann in den meisten Kommentaren zu diesem Artikel, der an sich ja doch eben schon ganz eindeutig Springer (also BILD) ist und bleibt.
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    gelöscht am 19.12.2010 um 14:18 von benito dc
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 19.12.2010 um 16:57
    Utophantastbiotop schrieb am 18.12.2010 um 13:10
    „Also ich bin dort uebrigens dieser Utophantastoph.“

    Interessant, „Berniewa“, jetzt konstruieren Sie sich Pseudo-Beweise, für Ihre Multinick-Sammlung.
    Eines muss man Ihnen lassen, wirklich kreativ.
    Viel Arbeit mit so vielen Passwörtern der verschiedenen Identitäten – oder?
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    schrieb am 21.12.2010 um 07:51
    @ Wilhard

    Ich habe mit diesem Berniewa rein gar nichts zu tun. Ich bin hier einzig und allein Utophantastbiotop, dort bin ich einzig und allein Utophantastoph. Halten Sie sich also besser mal mit diesen Behauptungen und Vermutungen tunlichst zurueck. Besten Dank.
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    schrieb am 21.12.2010 um 09:09
    Moin Berniewa, so frueh schon am trollen dran sein?
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    schrieb am 21.12.2010 um 09:20
    Was soll der Blödsinn?
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    schrieb am 21.12.2010 um 09:23
    Jener ist ein klarer Fall von bei der Bildung zu kurz gekommen sein. Das ist dann auch schon wieder alles, was es dazu noch zu schreiben gibt.
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    schrieb am 21.12.2010 um 11:07
    [gelöscht]
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    schrieb am 21.12.2010 um 11:15
    Schön auf den Punkt gebracht. Auch auf den, der mich z.B. bei den mitmenschlichkeitslosen U... Kommentaren in der WELT gestört hatte.
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    schrieb am 21.12.2010 um 11:43
    Auch ich kenne Lichtenberg sehr wohl. Nur moegen Sie doch bitte die Guete haben, bspw. diesem Wilhard zu erklaeren, was es nun also in dessen Hinsicht damit bezwecken sollte?! Dieser topist mag zwar von meinen Kommentaren auf dieser Seite, also die serioese Zeitung des Springer-Konzerns, die Welt, nicht viel halten, dennoch waren diese dort mehr als angemessen, denn von Klimawandel wird dort ja immer nur als Einbildung von jenen geschrieben, die ja auch nun immer noch daran festhalten, obwohl es doch ganz eindeutig mal wieder einen ganz normalen Winter zu geben "scheint", also irgendwelche Gutmenschen, wie diese dort dann auch so mit einem eher nur als Stammtischniveau zu bezeichnenden Wortgemenge, das sicherlich diesem topist gar nicht erst von den Inhalten klar werden konnte, genau jene abzustempeln pflegen. Sollte diese Zeitung dann auch noch Lektuere von topist sein, so erklaert sich auch bei jenem die Fuelle an faelschlicher Information, denn dieses Blatt ist eben Springer, und Springer ist in hohem Maße unglaubwuerdig.
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    schrieb am 21.12.2010 um 12:03
    [gelöscht]
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    schrieb am 21.12.2010 um 12:51
    Sicher doch, nur, was Sie dort leichtfertig Ueberheblichkeit nennen, das nenne ich Wissensvorsprung. Was hier doch immerzu gemacht wird, viel Laerm (Worte) um Nichts, vielleicht gehen Sie da nun sogar mit mir konform.

    Die Lebensweisen grundlegend aendern, darum sollte es doch auf diesen Seiten gehen. Wie hier aber statt dessen immerzu genau das gemacht wird, was ich bereits schon im zweiten Satz dieser Antwort beschrieben haben, das moegen Sie doch sehr gut selbst auch nachvollziehen koennen.

    Meine Blogeintraege bspw., genau dort geht es genau um die hier oft so in einem eigentlich voellig belanglosen Hin und Her widergekaeuten "Inhalte". Da ergibt sich nicht viel, genau das ist uebrigens auch ein grundlegendes Problem auf einer dieser sehr aehnlichen Plattform, der greenactionbeta.

    Es ist doch so, klar werden muesste vor allen Dingen jeder einzelnen/ jedem einzelnen, welche Macht jeder/ jede Verbraucher/ -in so hat. Alleine schon durch die jeweiligen Kaufentscheidungen, die Losloesung von diesem aufgepropften Konsumentendasein. Genau das muesste also in seiner globalen Bedeutung eingesehen werden, ab da waere dann schon mehr als ein kaum merklicher Wandel eingeleitet.

    Ich bin ein humanistisch gebildeter Mensch und mir widerstrebt es sehr mich auf diese meist doch eher jaemmerlichen Entwicklungsebenen hier herabzulassen, genau dafuer bin ich mir jedenfalls zu schade, wenn Sie das denn moeglicherweise ebenfalls sehr wohl nachvollziehen koennen muessten.
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    schrieb am 21.12.2010 um 12:54
    S.o. 21.12.2010 um 12:03
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:01
    "Ich bin ein humanistisch gebildeter Mensch und mir widerstrebt es sehr mich auf diese meist doch eher jaemmerlichen Entwicklungsebenen hier herabzulassen, genau dafuer bin ich mir jedenfalls zu schade, wenn Sie das denn moeglicherweise ebenfalls sehr wohl nachvollziehen koennen muessten."

    Dann darf die Frage als berechtigt gelten:
    Warum tun Sie es trotzdem, wenn doch hier alle so jämmerlich sind ?

    Ich kann das nicht nachvollziehen !
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:05
    Na Sie sollten sich das dann ebenfalls vornehmen, dann waere die Abschrift des Lichtenberg gar nicht erst notwendig gewesen. Weia, mit was man hier nicht alles "gestraft" ist.


    @ urwalder

    Ich gebe Ihnen also dann Beispiele, mehr haben Sie dann auch schon nicht von mir zu erwarten, da Perlen vor....
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:20
    Utophantastbiotop schrieb am 21.12.2010 um 12:51

    "... was Sie dort leichtfertig Ueberheblichkeit nennen, das nenne ich Wissensvorsprung."


    Naja, es soll ja Leute geben, die sogar ihren eigen Schniedel für einen Wissensvorsprung halten. Da kann man dann wohl nichts mehr machen.
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:24
    Lassen Sie gut sein, denn wirkliche Argumente haben Sie eh keine zu bieten. Ungebildet sind Sie, ungebildet bleiben Sie.

    Weiter oben hatten Sie dann sogar ganz sinnvoll was geschrieben, war wohl auch nur ein kurzes lichter Moment, schade ist es ja schon...
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:39
    Sie fühlen sich auf ihren "Wissensvorsprung" getreten, nicht wahr?!
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    schrieb am 21.12.2010 um 15:06
    "@ urwalder

    Ich gebe Ihnen also dann Beispiele, mehr haben Sie dann auch schon nicht von mir zu erwarten, da Perlen vor...."

    Holla, haben wir es bei dem Utophantastbiotop mit einem besonders intelligenten Schlauberger zu tun !

    Ich bin total beeindruckt ! Ein wahrer Intelligenzbolzen !
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    schrieb am 21.12.2010 um 11:52
    Um bei dem Thema an sich zu bleiben, was nun in Sachen Klimaschutz in Mexiko ausgehandelt wurde, das ist auch nur wieder unverbindlich, denn wirkliche vertragliche Regelungen hat es einmal mehr gar nicht erst gegeben. Wenn eine Organisation wie Germanwatch also eine solche Rangfolge aufstellt, dann ist das auch nur wieder ein Zeugnis fuer absolute Ratlosigkeit, denn eigentlich haette die ersten 10 Plaetze doch wohl kaum irgendein Land dieser Erde verdient, selbst dann nicht, wenn damit vielleicht irgendwelche positiven Zeichen gesetzt werden sollen. Brasilien auf dem dritten Platz, da kann sich nur wieder wer fragen, mit welcher Muehe da so richtig kraeftig weggesehen wurde, was also dort tatsaechlich so vor sich geht. Wenn sie alle also mal bitte wieder auf dieses Thema zurueckkommen koennten, die Welt, also diese Zeitung, ist gar nicht mal wert, dass sie wer liest. Das ist dann zu dieser Zeitung auch die tatsaechliche Tatsache.
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    schrieb am 21.12.2010 um 12:42
    Großer Gott. Erbarme dich deiner untoten Schädelträger!
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    schrieb am 21.12.2010 um 12:59
    Lassen Sie "Gott" mal aus dem Spiel, denn von dort ist sicher rein gar nichts zu erwarten, wie eben auch von gut 99% aller hier Angemeldeten. Gigantische Verbraemungen heisser Luft, mehr aber auch wieder nicht, was sich hier so ergibt.

    Wenn Ihr Engagement in Sachen Umwelt genauso verbissen ist, wie Sie mir hier nun am virtuellen Absatz kleben, dann alle Achtung, aber nur dann.
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:28
    Utophantastbiotop schrieb am 21.12.2010 um 12:59

    "Lassen Sie "Gott" mal aus dem Spiel, ..."

    Warum sollte ich meinen letzten Rettungsanker aus dem Spiel lassen?

    "... denn von dort ist sicher rein gar nichts zu erwarten, wie eben auch von gut 99% aller hier Angemeldeten"

    Oh ein Übermensch! Kruizifix!
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:41
    Ja, ja, schon klar, Sie sind eh auch nur wieder einer, der zwar gross was an Worten macht, bei dem es damit aber auch schon alles ist, also was denn tatsaechlich so gemacht wird, genau jene angemerkten 99% eben. Sie moegen da nun mal einen Gegenbeweis antreten. Alles andere hauchen Sie mal besser in ein Glas, das sollte ja auch Schriftliches in sich aufnehmen koennen.
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:41
    Könntet ihr diese für alle anderen Diskussionsteilnehmer unproduktive Privatfehde jetzt bitte beenden? Danke.
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    schrieb am 21.12.2010 um 13:49
    Kann da zwar nichts Privates erkennen, aber ich weiß natürlich, wie bierernst die Lage ist. Komme deiner freundlichen Bitte deshalb gern nach.
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    schrieb am 21.12.2010 um 14:07
    Steffen hat eigentlich mein Wunsch schon formuliert.
    Liebe, hier in diesem thread talkende Utopisten. Habt ihr schon mal überlegt, wie es für einen User anmuten muss, wenn er/sie in den letzten Kommentararen sich einbelendet. Er/sie verstehen nur noch Bahnhof. Wo ist das Thema geblieben, das es zu kommentieren galt. Natürlich sind doch Meinungen unterschiedlicher Art willkommen, man kann, wenn Einsicht herrscht, doch nur lernen davon.

    Doch was hier abgeht, die letzten Stunden, hat kaum noch was mit dem Thema zu tun, zumindes muss man den gesamten thread verfolgen, um zu verstehen, um was es denn nun eigentlich noch geht.

    Wir, zumindest ich, wünschen uns doch eine Bereicherung von Ansichten, aber keine kurzatmige Dialoge, die schon fast besser am Telefon durch zuführen wären.

    Also, wie Steffen schon geschrieben hat, last es gut sein, denn es tut keinem, auch Euch nicht gut
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    schrieb am 21.12.2010 um 14:15
    Ich hatte hier uebrigens ganz und gar nicht einfach so eben mal am eigentlichen Thema vorbeigetextet, dies bitte ich doch bei diesem zwar nicht notwendigen, doch vielleicht wohl aber schon ganz sinnvollen Schlichtungseinwand hier zu beruecksichtigen. Eben darauf wollte und konnte aber dann nicht eingegangen werden. Freundliche Gruesse, Utophantastbiotop.
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    schrieb am 21.12.2010 um 16:57
    Ach Gerfi. Schweinewurst wird durch Senfzugaben doch nicht veganer.
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    schrieb am 21.12.2010 um 17:38
    ich liebe Senf, aber Du hast natürlich recht.
    Hätte ich mir verkneifen können. Weisst Du, wenn man wegen eines Kommentars immer benachrichtigt wird, meint man ja man muss reinschauen, es könnte ja doch noch was interessantes dabei sein. Aber die Erfahrung lehrt etwas anderes.
    Darum werde ich aus der Erfahrung veruchen künftig zu lernen und die betr. Benachrichtigung ausschalten. Dann störe ich auch die Talkrunde nicht mehrdurch so unqualifizierte Aufforderungen.
    Also, Leute macht weiter!



    .
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    schrieb am 21.12.2010 um 14:43
    Noch was ganz aktuell von diesen Seiten, die ja dann auch einen grossen Teil der "Volksbildung" ausmachen.


    http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article11761675/2010-stoppt-den-Trend-zu-den-warmen-Jahren.html




    Ach uebrigens, dort werden dann die wenigen weniger illusorischen Kommentare gnadenlos niedergemacht, bspw. an jenem zu erkennen, was also Daumen rauf/ Daumen runter anbelangt:

    21.12.2010,
    12:42 Uhr
    (16)
    (188)
    Martin D. sagt:

    ein wechsel zwischen zu warm und zu kalt, immer größere ausschläge, das ist auch schlecht und ein zeichen des klimawandels.
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    schrieb am 21.12.2010 um 18:10
    tja, so sind sie die Klimaforscher:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,71456,00.html
    10 Jahre säter und die Welt ist wieder in Ordnung
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    schrieb am 21.12.2010 um 19:30
    Also bei uns war es heute sehr mild und es hat den ganzen Tag geregnet, wobei es das auch schon früher gegeben hat. Das alles ist aber Wetter und das kann sich lokal halt ganz anders verhalten wie global gesehen es das Klima tut.

    Ein interessantes Interview gab es aktuell zum Thema Klimaskeptiker in der taz:
    http://www.taz.de/1/zukunft/wissen/artikel/1/das-ist-einfach-keine-wissenschaft/
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    schrieb am 21.12.2010 um 20:03
    Klima ist nicht gleich Wetter, Nachholbedarf in jeglicher Hinsicht auch fuer sie beide.
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    schrieb am 21.12.2010 um 20:52
    Was habe ich denn geschrieben ? Lesen hilft mein werter !
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    schrieb am 21.12.2010 um 20:06
    Nun veranstalten sie ihre Deppenparade mal unter sich.
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    schrieb am 21.12.2010 um 20:56
    Einbildung ist auch eine Bildung, das scheint das Motto des werten Utophantastbiotop zu sein.

    Aufgeplusstertes Geschwafel muss im Übrigen nicht unbedingt von Intelligenz zeugen.
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    schrieb am 21.12.2010 um 21:37
    Ich finde, dass Sie ein sehr unhöflicher Mensch sind , Herr U.
    Vielleicht sollten Sie sich eine Spielwiese suchen, wo Sie unter Ihresgleichen sind.
    Utopia ist mit Sicherheit nichts für Sie !
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    schrieb am 21.12.2010 um 21:50
    Der Herr lässt halt gern seinen gewaltigen Wissensvorsprung raushängen ;-)
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    schrieb am 21.12.2010 um 21:56
    Oh, mon Dieu - ist das etwa Albert Einstein, posthum ?
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    schrieb am 21.12.2010 um 22:09
    Das gibt es ja gar nicht ... was geht denn hier ab?

    @ Utophantastbiotop: Was soll das? Mit selbstherrlicher Eitelkeit, Arroganz bis hin zur "Deppenparade" ...
    Ist ihnen Langweilig und sie suchen Abwechslung? Früher gingen die "Jungs" mit 12/13 J. sich mal kloppen und dann war wieder gut. Heute sollten sie sich vielleicht aufs Fahrrad setzen und mal ein paar Kilometer treten. Vielleicht kühlen sie dann ja auch wieder ab!
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    schrieb am 21.12.2010 um 22:21
    Monsieur Einstein, mit seinen 131 Jahren,
    soll sich auf ein Fahrrad setzen und sich abkühlen ?
    Schau doch mal, wie der aussieht - das schafft er doch gar nicht mehr !
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    schrieb am 21.12.2010 um 22:18
    Sollte sich wirklich auf sachlicher Ebene mit mir und meinen Ansichten beschaeftigt werden, so werde ich das in einer dem gebuehrenden Form zu beantworten wissen, alles andere, lesen Sie selbst, machen Sie anschliessend nicht mich alleine als Hauptschuldigen aus, denn das wuerde der eigentlichen Situation auch nur wieder nicht gerecht. Aber so ist wohl die heutige Zeit. Lesen Sie doch vielleicht mal Kant, Nietzsche, Schopenhauer, vielleicht kommt damit ja auch so etwas wie ein Aha-Effekt zustande. Das war nun aber wirklich mein letzter Beitrag in diesem vom Ansatz her doch sehr guten Beitrag dieses Redakteurs.
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    schrieb am 21.12.2010 um 22:33
    Schon erstaunlich, auf was der Herr mit dem gewaltigen WVS so alles steht :-)
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    schrieb am 21.12.2010 um 22:56
    ich empfehle fuer harte faelle immer eine laengere radtour, wie das ablaeuft und was dann daraus wird kann man ganz einfach mal bei mir unter www.hortus-insectorum.de und dann motivation nachlesen.
    also schreibtischtaeter aufgepasst unten anfangen und dann in 2 ein halb jahren nach oben arbeiten und dann sprechen wir uns wieder.
    liebe gruesse und laenger werdende tage
    markus
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    schrieb am 22.12.2010 um 09:31
    Hallo Markus, ich habe über deinen Garten gerade vor ein paar Tagen in der Zeitschrift des Naturgarten e. V. gelesen (meine Frau ist Mitglied) und finde dein Engagement absolut beispielhaft. Genau diese vielen kleinen dezentralen Ansätze brauchen wir, damit der klimapolitischen Trägheit und Lobbyverhaftetheit eine Alternative "von unten" entgegengesetzt wird. Ein weiteres schönes Beispiel, auf das ich immer wieder stoße (wir bekommen regelmäßig ein "Degustierpaket"), ist die Wiederbelebung der Natur in den Weinbergen, die der Schweizer Bioweinanbieter Delinat praktiziert: http://www.mythopia.ch
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    schrieb am 21.12.2010 um 23:13
    Also auf dem Hometrainer im heimischen Zimmer, denn mit einer Radtour im Freien ist es momentan ein wenig unwirsch. Sie sollten aber noch eine andere Empfehlung geben, der Besuch von Bibliotheken ist den meisten auf diesen Seiten dringend anzuraten. Also zusammengefasst: Konsumverhalten ueberdenken, die Konsequenzen eigenen Handelns vor Augen fuehren, Stromanbieter wechseln, Stichwort "die vier wirklichen Oekostromer", Bibliotheksausweise beantragen, abholen und reichlich zu nutzen beginnen. Dies nur eben noch an Sie, bajateufel, beste Gruesse, Utophantastbiotop.
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    schrieb am 22.12.2010 um 07:02
    Neeneee U. , der bajateufel meinte nicht den Heimtrainer.
    Eben der Abkühleffekt ist doch viel besser und die Achtsamkeit wird auch trainiert, wenn es schön glatt ist.
    Und anderswo wurde doch über Spikes am Radl gesprochen.
    Also keine Ausreden bitte.
    Ich persönlich bevorzuge allerdings im Winter auch das Nordic Walking.
    Egal was...bei Deinem Geisteszustand ist ein Bibliotheksausweis geradezu kontraindiziiert.
    Da gart doch nur der eigene Dampf...und der muß mal raus...
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    schrieb am 22.12.2010 um 07:13
    Noch so eine, Deutschland verkommt....mein Blog muss da gar nicht mal Baende "sprechen". Nun denn, immer weiter im eigenen Kreis. Mit allem an solcherlei Muetterlein bin ich hier fertig. Das nur noch abschliessend.
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    schrieb am 22.12.2010 um 08:41
    "Deutschland verkommt... "

    Oha!
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    schrieb am 22.12.2010 um 08:53
    Solange nicht alle deutschen Kant, Nietzsche und Schopenhauer über die Maßen zu sich führen habe ich da keine Bedenken.

    U. sollte uns da ein warnendes Beispiel sein, also diese drei Schriftsteller mit Vorsicht und Genuss zu sich führen, wie einem bei übermäßigem Lesen der Bücher von diesen geschieht kann man sehr schön an U. sehen !
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    schrieb am 22.12.2010 um 15:05
    Schön wäre es!!! Ich meine das ABSCHLIESSEND! Auf nimmer wiedersehen!!!
    Leider ist er schon wieder zu lesen!!! Sehr SCHADE!!!
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