Nationale Verzehrsstudie
Fleischlos glücklicher?
So essen die Deutschen
Erst die BSE-Krise in den 90ern – damals geriet vor allem die Tierhaltung in die Kritik – dann die vielen Gammelfleischskandale: Der Ruf der Fleischwirtschaft ist dahin. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie der Uni Göttingen im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), für die 20.000 Verbraucher in Deutschland nach ihrem Essverhalten befragt wurden. Demnach ist das Vertrauen der Bevölkerung in die Fleisch-Branche sogar geringer als in die Banken-Branche.
Offenbar steht der Fleischkonsum zudem im Zusammenhang mit Bildung und Einkommen. So besagt die Studie, dass Wohlhabende und Diplomierte am wenigsten Fleisch essen. Geringerverdiener und weniger Gebildete dagegen verspeisen öfter Wurst und Schnitzel.
Überraschendes Ergebnis: “Teure Produkte sind qualitativ leicht schlechter als günstigere“, zitiert “Welt Online“ den Mitverfasser der Studie und Professor für Lebensmittelmarketing an der Uni Göttingen, Achim Spiller. Mehr noch: “No-Name-Ware ist laut Stiftung Warentest sogar besser, was Kennzeichnung, Geschmack, Keim- und Schadstoffbelastung angeht.“


Kommentare (9)
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mrrudolph
schrieb am 10.09.2009 um 12:37 ¶Herbert Nau
schrieb am 18.07.2009 um 11:10 ¶Kommentar schreiben
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