Fukushima hat allerdings mit diesem Fund nichts zu tun. Es ist Tschernobyl, das hierzulande weiterhin und vor allem aus den bayerischen Wäldern grüßt. Deutsche Pilze sind seit dem Super-GAU in der Ukraine potentiell radioaktiv belastet. Je nach Region und Sorte können die Werte dabei stark variieren. Das Umweltinstitut München bietet Pilzsammlern daher jedes Jahr kostenlose Messungen an, die Klarheit über den strahlenden Gehalt ihrer Funde bringen. Der diesjährig entdeckte Spitzenwert liegt bei 2500 Bq/kg Cäsum-137. So hoch waren Maronenröhrlinge aus dem Gebiet bei Markt Oberdorf im Allgäu belastet. Der gesetzliche Grenzwert für europäische Produkte liegt übrigens bei 600 Bq/kg und der für Einfuhren aus Japan bei 500 Bq/kg!
Tschernobyl auf dem Teller


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