Ewa Bojarowski

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Gemeinsam mit ihrem Mann Timo und ihrer Freundin Alexandra hat Ewa Bojarowski AGAINST INTERPRETATION gegründet, eine Agentur für kreative Kommunikation. Die Agentur residiert in der Brunnenstraße in Berlin Mitte und hat dort die Galerie COLLECTIVA bezogen, einen Kunst- und Projektraum für zeitgenössische Kunst. In den Räumlichkeiten, die sich in einem der Epizentren der globalen Kunstszene befinden, präsentieren freie Kuratoren vor allem die Werke von Künstlern aus Mittel- und Osteuropa. „Wir wollen testen, ob wir müllfrei leben können und inwieweit wir Utopisten sind“, sagt Ewa Bojarowski über ihr Interesse an unserer Müllvermeidungs-Aktion. Wie man am Schnittpunkt zwischen Kunst, Kommerz und Kommunikation auf überflüssigen Müll verzichtet, können Sie auf Ewas Profil verfolgen.
Bernd Fischer

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“In meiner Zeit als Angestellter habe ich mich ständig über die Massen von Müll aufgeregt, die am Arbeitsplatz anfielen. Keiner hat sich dafür verantwortlich gefühlt“, klagt Bernd Fischer. Zum Glück hat dieser Zustand seit drei Jahren ein Ende. Seitdem hat der 36-Jährige seine eigene kleine Agentur für Projekt- und Eventmanagement: “Dadurch habe ich die Kontrolle über mein Müllaufkommen.“ Und in dieser Hinsicht hat er auch schon einiges bewegt. Die Vorschläge zur Müllvermeidung, die er auf Utopia.de bekommt, praktiziert er schon seit Langem. Der nächste Schritt ist aber bereits in Planung: “Durch euer Video beim Asia-Imbiss bin ich auf die Idee gekommen, dass ich mir demnächst bei McDonald’s meinen Big Mäc frisch auf den Teller servieren lassen werde.“ Ein Experiment, auf dessen Dokumentation in Bernd Fischers Profil wir uns jetzt schon freuen.
Nick Neulant

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Mitten in Kreuzberg, an der Ecke Wrangelstraße und Pücklerstraße, liegt eine Bürogemeinschaft, die sich den Anforderungen der Müllfreiheit stellt: der Supermarkt 2.0 Diese kreative Bürogemeinschaft besteht aus zwölf Personen, Architekten, Künstlern und Designern – Berufsgruppen also, die geradezu prädestiniert sind für erhöhten Papier- und Pappeverbrauch. „Wir haben deshalb versucht, eigene Lösungen zu finden, wie etwa Seiten nicht auszudrucken, sondern als .pdf zu verschicken, am Bildschirm zu lesen, beim Drucken auch die Rückseiten zu verwenden“, meint Nick Neulant. Das überschüssige Holz wird verheizt – Verwertung im besten Kreuzberg-Sinne eben. Darüber hinaus wird brüderlich und schwesterlich geteilt: Drucker, Auto, Internet und Miete schonen die Ressourcen. Wie diese zwölf Personen Community damit zu Rande kommt, erfahren Sie auf Nicks Profil.
Katharina Beck

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„Ich möchte im Selbstversuch gerne ausprobieren, wie man es hinbekommen kann, im Büro so wenig Müll wie möglich zu produzieren“, erzählt Katharina Beck erwartungsfroh. „Meine größte Challenge: der Verpackungsmüll bei Essen und Trinken“. Die 25-jährige leitet als Präsidentin das Büro von oikos International im schnuckeligen St. Gallen in der Schweiz. oikos ist die Studentenorganisation für nachhaltiges Wirtschaften und Management an Unis weltweit, und auch hier fällt eine Menge Müll an. „Manches lässt sich schwer vermeiden, wie print-Einladungen zu Konferenzen“, sagt Katharina. Wie man alles andere vermeidet, können Sie auf ihrem Profil nachlesen.
Henning Droege

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„Selbstverständlich will ich Müll vermeiden“, hat sich Henning Droege, Arzt für Allgemeinmedizin, Homöopathie und Naturheilverfahren, vorgenommen. Seit er 1997 seine Praxis eröffnete, hat sich einiges in puncto Müllvermeidung getan. Gemeinsam mit seiner Frau, die eine Praxis für Psychotherapie hat, gilt: Müllvermeiden, wo es nur geht. Und Erfolg hat sich schon eingestellt: „In beiden Praxen gibt es viel zu notieren, was aber überwiegend auf den iMacs stattfindet. Sonst gibt es kaum (noch) Müll.“ Heute ist das Büro „so gut wie müllfrei,“ aber, so Droege weiter: „das Hauptproblem ist noch die Werbung, die täglich ins Haus flattert und alles in den Schatten stellt, was ich selbst jemals an Papier verbrauchen könnte.“ Um noch mehr Papier zu sparen, sucht er grade nach einem schnellen Einzugsscanner – Vorschläge nimmt Henning Droege sicherlich gerne über sein Utopia-Profil entgegen.
Joachim P. Straßburger

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“Als selbstständiger Lektor arbeite ich sowohl mit dem Computer als auch mit dem Medium Papier“, sagt Joachim Straßburger, der das Thema Müllvermeidung durch seinen Job umso mehr mit Papiervermeidung gleichsetzt. Bei der Utopia-Aktion muss aus seiner Sicht das Thema Papierverwendung beziehungsweise Papierverschwendung angesprochen werden. Es sei nicht das Gleiche, Textfehlern am Monitor oder auf dem Papier nachzugehen, weil am Bildschirm eben doch einige dieser Fehler ungesehen bleiben. Diese Tatsache zeigt natürlich die Grenzen des realistisch Vertretbaren in Sachen Müllvermeidung auf. „Daher erhoffe ich mir von dieser Aktion, weitere Anstöße für die Zukunft zu gewinnen.“ Eine Mission ist geboren und kann auf Joachim Straßburgers Profil verfolgt werden.
Anne Schneider

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„In meinem Büro ist Papier der größte Müllfaktor. Ich fordere mehr Papierrecycling“, sagt Anne Schneider, die seit 1996 als selbstständige Seminarleiterin im Bereich Gesundheit und Natur arbeitet. „Meine Aufgabe sehe ich darin, Menschen die Natur wieder näherzubringen.“ Deshalb bietet Anne Schneider Pilgerreisen und meditatives Wandern an, die sie von Ihrem Ein-Frau-Büro aus organisiert. Einzig die Flut aus Werbekatalogen von Reiseveranstaltern, Seminarhäusern und Gesundheitsshops lässt sie manchmal verzweifeln. Ob sie diese Flut in den Griff bekommen wird, können Sie auf Anne Schneiders Profil nachlesen.
Xpert-Soft GmbH - Elmar Fuchs

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1987 gründete Elmar Fuchs die Firma Xpert-Soft GmbH. Das in Wannweil im Raum Reutlingen / Tübingen angesiedelte Unternehmen besteht aus den beiden Entwicklern und Projektmanagern Elmar Fuchs und Jürgen Fischer, die Buchhaltung übernimmt Renate Fuchs. „Wir sind eine kleine Software-Schmiede die sich auf die Entwicklung von Branchenlösungen spezialisiert hat“, sagt Elmar Fuchs über sein Unternehmen. Spezialisiert hat sich hat sich Xpert-Soft allerdings auch auf umwelt- und ressourcenschonendes Arbeiten. „Wir leben das Ziel von einem ‚papierlosen Büro’, erklärt Fuchs – den Weg seiner Bemühungen kann man entweder auf der Xpert-Soft-Website oder im Profil von Elmar Fuchs auf Utopia.de verfolgen.


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peter