Wer jetzt auf Öko-Helden in Chuck Norris Manier gewartet hat, liegt daneben – aber gar nicht so weit. Der wohl bekannteste Protagonist von „Sustainable“ ist Sebastian Copeland. Die Waffe des Amerikaners ist allerdings kein Maschinengewehr, sondern eine Kamera. Mit ihr jagt der Umweltaktivist Bilder von den entlegensten Orten unseres Planeten, die eines klarstellen sollen: Der Klimawandel existiert, schaut euch die Welt an, die wir verlieren. Und wer solche Bilder vor Ort gesehen und aufgenommen hat, gewinnt eine andere Sicht der Dinge. Copelands Worte in „Sustainable“ – der Film ist im Interview-Format gehalten – zeugen von seinem visionären Denken.
Das Tun der anderen für Sustainable interviewten Menschen klingt auf den ersten Blick weniger spektakulär: Guido Schmidt, der seine Druckerei so umweltfreundlich wie möglich führt, Alexander Rossner, der als Unternehmer in Sachen Nachhaltigkeit berät, oder Christa Müller, die mit ihrer Stiftung über ökologische Lebensstile forscht und ein Buch über urbanes Gärtnern geschrieben hat. Doch gerade weil sie als Pinoiere keine abenteuerlichen, aber außergewöhnlichen Dinge tun, sind ihre Worte so wichtig. Sie zeigen, wieviel visionäre Kraft in uns allen steckt, und dass man oft nur ein wenig anders machen muss, um sie zu entfalten.


Kommentare (5)
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Denn mit der Auswahl der Interviewten fühle ich mich schon etwas allein gelasssen, wie kam diese Auswahl der Interviewten zustande? Ist das ein Imagefilm für Unternehmerpioniere? Oder ein philosophisches Stück über Nachhaltigkeit? Oder ein Trailer für eine Langfassung? Der Hintergrund dieser "Vorbilder" wird mir im Film ein bisschen zu wenig klar. Erst im Artikel hier und auf der Webseite bekomme ich dazu etwas mehr Info. Mir fehlt auch ein bisschen die konkrete Fragerichtung, sollten die Interviewten "Nachhaltigkeit" definieren oder einfach nur erzählen was sie so bewegt und was sie wie so nachhaltig machen?
Ich könnte mir diesen Film gut als Langfilm vorstellen, wenn er dann mehr auf diese Fragen eingeht. oder als Serie kurzer Stücke a la "Was tun" (Arte). Als Trailer funktioniert er schon ganz gut. Aber eben nur, wenn ich auch den Projektkontext kenne, den ich mir auf der Webseite durchgelesen habe. Aber wie gesagt, ich vermute der Film ist vor allem ein Imagefilm für die Produktionsfirma "Field of View. Sustained", dann spricht er eben vor allem die potentiellen Kunden der Produktionsfirma an, die offenbar Imagefilme und Beiträge für eine bestimmte Unternehmensklientel und non-Profit Organisationen anbietet. Und das macht sie dann ja auch ziemlich professionell und überzeugend. Wenn ich Unternehmerin oder NGO wär, würds mich definitiv ansprechen. mehr weniger
Was mich sehr anspricht:
Nicht reden, sondern Handeln!
Eine klare Aussage in dem Film ist das Jeder einzelne sein Konsumverhalten ändern muss!
"Die weltweite Rodung von Wäldern ist nach der Energieversorgung und der Industrie der drittgrösste Co2-Emmittent weltweit und verursacht 8x mehr Emissionen als der gesamte Flugverkehr.
Jedes Jahr verringert sich die Waldfläche weltweit um 49.000 km2 - der Größe der Slowakei" mehr weniger