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Aktion "Woche der Sonne"

Röttgen unterstützt Solarwoche


Dr. Norbert Röttgen, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, übernimmt die Schirmherrschaft für die Woche der Sonne. Der Bundesumweltminister unterstützt damit den Ausbau der
Erneuerbaren Energien in Deutschland und würdigt das vielfältige Bürgerengagement. In Deutschland sind bereits rund 860.000 Solarstrom- und 1,5 Millionen Solarwärmeanlage installiert.
 
"Bereits heute haben die Erneuerbaren einen Anteil von rund 17 Prozent am Energiemix", erklärt Norbert Röttgen. "Und wir wollen, dass sich dieser Anteil noch deutlich erhöht. Die Solarenergie wird im Energiesystem der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Die Woche der Sonne ist eine sehr gute Gelegenheit, die großen Chancen der Solarthermie und Photovoltaik kennenzulernen."
 
Vom 6. bis 15. Mai informieren hunderte Akteure, darunter Kommunen, Handwerksbetriebe und Energieberater, bundesweit über die Vorteile der solaren Strom- und Wärmeerzeugung. Während der Woche der Sonne finden in ganz Deutschland mehrere tausend Veranstaltungen rund um das Thema Solarenergie statt, zum Beispiel Tage der offenen Tür, Vortragsveranstaltungen und Beratertage bei Handwerksbetrieben, Ausstellungen in Rathäusern oder Banken sowie vielfältige Projekte an Schulen und Universitäten. Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V.
(BSW-Solar) unterstützt die lokalen Solarevents mit professionellem Informationsmaterial sowie bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit.
 
"Wir freuen uns sehr, dass wir durch den Umweltminister Rückenwind von der Regierung erhalten. Gerade nach der Katastrophe in Japan wächst der Informationsbedarf nach Möglichkeiten alternativer Energieformen. Dabei sind
Solarwärme und Solarstrom wichtige Bestandteile eines Strommixes aus Erneuerbaren Energien, durch den bis 2020 der Ausstieg aus der Atomenergie vollständig kompensiert werden kann“, erklärt Carsten Körnig, Geschäftsführer des BSW-Solar. Auf den vielfältigen Veranstaltungen vor Ort erfahren Besucher, wie Solarenergie technisch funktioniert, welche Vorteile sie birgt und wie man selbst Solarwärme und Solarstrom nutzen kann. Seit dem ersten Kampagnenjahr 2007 hat die Woche der Sonne mit mehr als 12.000 Veranstaltungen über 1,2
Millionen Menschen erreicht.
 
Unterstützt wird die Woche der Sonne von Unternehmen der Solarbranche sowie einem starken Netzwerk aus den Zentralverbänden des Handwerks, ZVSHK (Sanitär, Heizung, Klima), ZVEH (Elektro) und ZVDH (Dachdecker), und einer Vielzahl von Umwelt- und Solarverbänden.
 
Aktuelle Informationen rund um die bundesweite Aktionswoche bietet die Internetseite woche-der-sonne.de.

Bild und Text: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. 

Thema: Energiewende, Stand: 15.04.2011 von

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    schrieb am 26.04.2011 um 16:54
    Ich habe mal zu Ostern eine Exceldatei erstellt auf der Basis des letztjährigen deutschen Stromverbrauchs!
    Hier ein Bildschirmausdruck mit Deutschland Kalifornien und Japan im Vergleich!

    https://picasaweb.google.com/baumbote/PVFan#5598386125960154226
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    schrieb am 15.04.2011 um 15:40
    Gestern bei Maybrit Illner hat Herr Röttgen leider (neben manch sehr vernünftigen Dingen) leider auch den Bau von Kohlekraftwerken unterstützt. Er sollte sich mal z.B. Studien wie etwa von Jacobson, DeLucci et al. (2009) vor Augen bzw zu Gemüte führen und sich mit europäischen Nachbarn wie Niederlande, Dänemark, Schweden und anderen Ländern wie Norwegen für solche Konzepte stark machen, die spätestens 2030 zu 100% Ökostrom für alle beteiligten Länder grenzüberschreitend möglich machen würden (Speicherkapazitäten inklusive) mehr weniger
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    schrieb am 15.04.2011 um 11:55
    Und an manchen Tagen erreichen die Erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von deutlich mehr als 17 Prozent am Strommix in Deutschland: http://www.utopia.de/gruppen/unendlich-viel-energie-593/diskussion/die-sonne-scheint-193989
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