Sir David Attenborough ist Schirmherr der „Amphibien Arche“.
Sir David, haben Sie einen Lieblingsfrosch?
Ja, den Panama-Stummelfußfrosch. Das hat allerdings keinen besonderen Grund. Er gefällt mir einfach. Aber generell sind Amphibien für mich ein wunderbares Stück Evolution: Nehmen Sie nur ihre verschiedenen Strategien zur Jungenaufzucht, etwa im Magen oder in bestimmten Pflanzen, den Bromelien.
Wie wird eine Welt ohne Frösche aussehen?
Von meinem Standpunkt aus, dem Standpunkt eines Naturliebhabers und -kenners, ist es eine Tragödie. Abgesehen davon: Wir wissen nicht, welche Konsequenzen das Amphibensterben hat, was passieren wird. Sie sind in vielerlei Hinsicht wichtig. Amphibien spielen eine entscheidene Rolle in vielen Nahrungsketten. Einmal, weil sie beispielsweise Moskitos fressen. Zum anderen, weil sie selbst Futter für viele Vögel sind. Wir riskieren, diese Ketten zu zerstören. Was wir jetzt sehen, ist sehr dramatisch, denn eine ganze Tiergruppe verschwindet. Das ist vergleichbar dem Fall, wenn plötzlich alle Vögel weg wären.
Amphibien verschwinden eher leise. Warum scheint das den Menschen kaum zu erreichen?
Das ist einfach: Wir sind Säugetiere und viele gefährdete Arten sind ebenfalls Säugetiere. Die sind uns wesentlich näher als Amphibien.
Was kann man tun?
Das Projekt „Amphibien Arche“ ist ein Ansatz, so können bestimmte Arten zumindest in Gefangenschaft erhalten werden.
Wie kann jeder Einzelne helfen?
Spenden und sich vor Ort im Amphibienschutz engagieren.
www.amphibianark.org
Zum Artikel "Arche Noah 2.0 - Wie Amphibien vor dem Aussterben gerettet werden sollen" >>>
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Zuerst erschienen bei unserem Medienpartner:




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