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Auf dem Prüfstand

Sind Uno-Gebäude Klimasünder?


Wie die Südwest Presse gestern berichtete, nimmt die UNO den Klimaschutz bei den eigenen Gebäuden nicht so genau. Als Hauptkritiker nennt die Südwest Presse den Architekten und Spezialisten für nachhaltige Architektur, Stefan Behnisch aus Stuttgart. Behnisch ist mit der Planung des Neubaus für den Hauptsitz der Weltorganisation für Geistiges Eigentum beauftragt. Er kritisiert, dass das 60 Millionen Euro teure Gebäude hinter den heutigen Nachhaltigkeits- und Klimaschutz-Möglichkeiten zurückbleibt.
Auch das UN-Hauptquartier in New York und der Völkerbundpalast in Genf seien stark sanierungsbedürftig. Die Gebäude sollen nicht energieeffizient sein, in der New Yorker Zentrale seien zudem in den Fünfzigern große Mengen Asbest verbaut worden.

Quelle

Stand: 13.12.2007 von

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    schrieb am 03.01.2008 um 10:35
    Leider ließen sich noch viel mehr Negativbeispiele dieser Art finden, wo Anspruch und Wirklichkeit auseinander klaffen. Und es ist wichtig, dass diese Fälle an die Öffentlichkeit kommen. Das erhöht den Druck, die Lücke zwischen "Sagen" und "Tun" wenn nicht zu schließen, so doch zu verkleinern. Die Möglichkeit zur Verbesserung muss jedem zugestanden werden.
    Schließlich sind die heutigen hohen Ansprüche an Energieeffizienz bei Gebäuden noch nicht so alt; in Deutschland wird der Gebäudepass gerade mal eingeführt.

    Ich möchte an dieser Stelle noch an Unternehmen erinnern, die nicht warten, bis Gesetze oder Negativschlagzeilen sie zum Handeln zwingen:
    http://sustainability.munichre.com/de/ecology/corporate_ecology/muenchner_tor/default.aspx

    Viele Grüße,
    Doris mehr weniger
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