Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.

Haptische Hefte


Heute agieren sie als Cover der Notizbüchlein "Braille blank notebooks" von US-Designerin Natalie Davis.

www.missnatalie.com, ca. 8 Euro

Stand: 12.01.2008 von

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    schrieb am 17.01.2008 um 20:53
    Wenn Dinge keine Funktion haben, droht Kitsch. Hier vielleicht auch, denn: Rein von der Optik her würden es doch Einbände aus Rauhfasertapeten-Resten genauso gut tun.
    Sollte also nur ein positives 'Geschmäckle' durch die Assoziation zur Sehbehindertenkommunikation hergestellt werden?
    Dann doch lieber Geld aufwenden (und Geld ist ja bekanntlich: Zeit), Gebärdensprache zu lernen, oder? Die Lern-CDs sind zwar teurer als 8 Euro, haben aber wenigstens einen praktischen Nutzen, sind also zweifelsfrei kein Kitsch.
    Wenn's aber Sehende auf den Gedanken brächte, Braille-Schrift zu lernen, verdient's doch einen Punkt.
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    schrieb am 08.02.2008 um 09:22
    Meine Kinder lieben es am Bahnhof den für Blinden aufgestellten "Ortsplan" zu befühlen :somit konnte ich die auch mehr verständlich machen wie es wohl als Blinde vielleicht ist.
    Ich finde (fast)alles gut was umfunktioniert wurde statt es wegzuschmeisen. Und wenn dadurch dann vielleicht jemanden in sein Weltanschauung andere gegenüber geholfen wird, finde ich es spitze!
    Ich habe vor ca. 8 Jahre eine sehr nette und interessante Gehörlose Frau kennengelernt und für der Aufbau unser Freundschaft der DGS (Deutsche Gebärdesprache) erlernt. Dadurch konnte ich ein Teil der Welt der Gehörlosen näher kennenlernen und verstehen. Vielleicht kommt man durch so ein Notizbüchlein auch näher an der Welt der Blinden heran. Das A und O ist doch, dass wir uns alle verstehen und respektieren.
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