Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Im Test

Lifestyle-Gag oder Mobilität der Zukunft?




 

Wollen auch Sie Ihren Füßen Rädern machen? Gewinnen Sie einen von zwei Gutscheinen für eine Segway-Führung durch München! Erkunden Sie die Stadt auf ungewöhnliche Art und testen Sie dabei das Vehikel, das in aller Munde ist. Schicken Sie einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Segway“ an gewinnen@utopia.de. Teilnahmeschluss ist der 12. September 2008, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Video: Philippe

 

Das grüne Rauschen Archiv

Stand: 09.09.2008 von

Kommentare (19)   abonnieren

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    schrieb am 10.09.2008 um 20:37
    Ich habe den Segway bereits live gesehen. Nachhaltigkeit und strategischer Konsum bedeuten für mich an allererster Stelle erstmal: Entscheiden, ob man etwas WIRKLICH braucht. Und Tatsache ist: niemand braucht einen Segway.
    Die Gefährte sind nicht gerade schnell, man benutzt sie auf Gehwegen, da darf man eh nicht schnell fahren. Sie ersetzen auf keinen Fall ein Auto, denn was soll man schon mit einem Segway transportieren? Wie soll man mit dem Segway Einkäufe erledigen? Der Segway eignet sich zum Brötchenholen um die Ecke. Aber man tut der Umwelt und sich selbst einen Gefallen, wenn man dafür weder das Auto noch den Segway benutzt, sondern die eigenen zwei Beine!
    Und die Ökobilanz eines Segways ist bestimmt nicht rosig. Immerhin muss so ein Gerät ja auch hergestellt werden...
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    schrieb am 11.09.2008 um 04:00
    Laut einem Artikel im letztem VCD-Magazin (fairkehr 4/08) ein Konfliktbringer auf den eh schon zu engen und zu Verkaufs- und Radwegeflächen herabgewürdigten Fußwegen.

    Abgesehen davon, dass das ein weiterer Schritt hin zu einem "nekrotischen" Bewegungsverhalten ist (am besten gar nicht bewegen) sehe ich auch keinen ökologischen Vorteil zum Fahrrad, außer man ist der Meinung das der Strom "nur" aus der Steckdose kommt.

    Für was hat der Herrgott uns Beine gegeben?
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    schrieb am 11.09.2008 um 08:57
    Mein Kinderherz lacht und meint, hey nettes Spielzeug. Als Erwachsener darf ich sagen - wirklich umweltbewußt und zudem durch das eigene Trampeln gut ist und bleibt das Fahrrad.
    Zum Interview folgende Bemerkung: Der Verkäufer sagt, "fährt mit Elektro, deshalb hat man keine Emissionen! Ist doch umweltfreundlich." Die Redakteurin nickt das auch ab.
    Ich finde, bei heutigen Kraftwerken die dafür den Strom produzieren sollen und selbst nur einen Wirkungsgrad von noch nicht mal 35 % haben ist das nur die halbe Wahrheit.
    Wenn in Zukunft alles Erneuerbar ist, dann kann ich mir so ein Spielzeug dort vorstellen wo Menschen häufig mehrmals am Tag die selben Strecken zu bewältigen haben. Z.B. Flughafenbedienstete.
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    schrieb am 11.09.2008 um 10:35
    Klar, umweltfreundlicher als mit den eigenen 2 Beinen geht es nicht. Fahrradfahren ist die schnellere umweltfreundlichere Variante unter den Fortbewegungsmitteln.

    Allerdings gibt es nicht überall eine Fahrradkultur wie hier in Deutschland. Und nicht jeder ist bereit, auf dem Weg zum Büro oder zu einem Termin zu schwitzen.

    Bin Französin und würde es heute bevorziehen, mit einem Segway als mit dem Rad ins Büro zu fahren. Also wenn ich mal reich wäre. ;)

    Erstmal geniesse ich es, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder zu fahren... und bewundere anzugstragene Fahrradfahrer. Respekt!

    Jeder nach seiner Façon eben.

    Gruss

    CD
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    schrieb am 11.09.2008 um 13:00
    Als Autoersatz taugt das Ding nicht wirklich. Einen größeren Einkauf bekommt man damit nicht nach Hause, auch längere Stadtstrecken - in Hamburg können das mal schnell 15km sein - sind auf dem Ding wohl kaum komfortabel. Letztendlich benutzt man den Segway als Ersatz für das Fahrrad oder um nicht zu Fuß gehen zu müssen. Und damit bewegen wir uns noch weniger, werden dicker und das Risiko des Herzinfaktes wird noch größer.... :-)
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    schrieb am 11.09.2008 um 13:07
    Wie das Kickboard, wird sich Sagway nicht durchsetzten, aufgrund des Preises nicht einmal beginnen! Ich habe ihn ein paar Tage in Wien getestet aber:

    1) Hoher Stromverbrauch
    2) Schlechte Abstell/schließmöglichkeit (nix, mal eben zum Bäcker rein)
    3) Die Ordnungshüter sagen: Kein Auto (nix Straße), kein Schuh (nix Gehweg), kein Rad (nix Radweg)
    4) An Flughäfen, Bahnhöfen, Hotels, Büros etc. oft untersagt
    5) Treppen steigen mit zig Kilo????
    6) Ersatzteile schlecht zu bekommen
    7) Steh-im-weg, klobig, schwer
    8) Wenn der Strom ausgeht, wer erlaubt einem den Stromfresser aufzuladen (Hotel, Restaurant??? Neee, sicher nicht)
    9) Der Arbeitgeber wird aus Kostengründen die Aufladung auch verweigern
    10) Wie das Kickboard 'n nervender Klotz am Bein

    Ich kann nur empfehlen, ihn zu testen, es lohnt sich!
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    schrieb am 11.09.2008 um 13:42
    http://www.tlb.org/scooter.html


    Es soll sie ja noch geben die Bastler und Selbstbauer ;)


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    schrieb am 11.09.2008 um 14:28
    ...schenkte mir zum Glück ein gesundes Paar Beine, einen klaren Verstand und eine gute Kondition. Warum in Himmels Namen soll ich mein gut, aber sauer verdientes Geld, in ein solches Vehikel stecken???

    Uaaah!!!! Hilfeeee!!!
    Sieht das dann demnächst überall so aus?:

    http://www.full-energy.de/Impressionen.html#9

    Hintendran noch ne kleine Rechnung: ich ziehe von den ca. EUR 7.200,- die das Teil kostet die Hälfte ab und bekomme ein so g***les Radl dafür, das es ganz aus ist! Und das braucht noch nicht mal Steckdosen-Strom. Ha!

    Zudem spare ich mir die (teure) Anmeldung im Fitness-Stress-Center und radel lustvoll und mit Schmackes an der schönen blauen Donau lang.

    Diese Segway-Teile fahren dann zumeist eh wahrscheinlich diese SUV-Fahrer. Nöööö, danke sehr!
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    schrieb am 11.09.2008 um 14:34
    So sehr das Gerät technisch reizt: für einen gesunden, normaldurchbluteten Mann, der im Saft steht, ist das nichts. Da nutze ich lieber meine Fahrräder. Das Argument, man käme mit dem Rad verschwitzt an und das Wunderding wäre da die Lösung, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind und ich mich nicht hetze, komme ich mit dem Rad immer ganz entspannt an. Irgendwié ist der Sedgeway uncool, ich weiss kein besseres Wort dafür.
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    schrieb am 11.09.2008 um 17:51
    Faszinierend finde ich die intuitive Steuerung durch Gewichtsverlagerung. Fürs erste noch ein Technik-Spielzeug für Reiche. Auch dieses könnte mit den Jahren noch leistbar werden. Ich denke, am Eigengewicht arbeiten die sicher noch, bei 10kg wirds interessant und bei unter 1000 €.
    Zielgruppe für den Segway könnten dann Senioren sein, die nicht mehr so lange gehen können und wendiger sein wollen als mit den Elektromobilen ("carello").

    Transportbox und Bügel für ein Fahrradschloß sollten kein Konstruktionsproblem sein. Am Gehsteig nur mit 3km/h, Radwege gehören mE eh breiter (doppelte Anhängerbreite), aber am Besten auf die Strasse damit.

    Dean Kamen (der Segway-Erfinder) hatte vorher einen treppensteigenden Rollstuhl erfunden http://www.ibotnow.com
    Vielleicht wird das noch kombiniert.
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    schrieb am 12.09.2008 um 19:07
    unabhängig davon ob der segway wirklich die welt retten wird oder nicht: der beitrag ist sehr gut gemacht und sehr unterhaltsam, ich glaube, so muss man journalismus im internet machen.
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    schrieb am 14.09.2008 um 21:08
    klingt eigentlich sehr verführerisch: kein Benzin mehr! (?) Doch die eigentliche Verführung liegt darin das Segway fahren (zunächst) enorm Spass macht, weil es ein aussergewöhnliches Fahrerlebis bietet. Ob der Segway nun einen Nutzen bringt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich kann mir schon vorstellen, dass er in grossen Werkshallen ein Transportproblem löst oder bei der Polizei auf Streife. Für mich wird der Segway vermutlich eher ein Spielzeug bleiben, denn ich bin nicht davon überzeugt, dass er die Vorteile des Radfahrens überbietet.
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    schrieb am 18.09.2008 um 21:28
    Ich bin schwerbehindert. Zwar kann ich noch gut laufen - aber Autofahren und Radfahren sind nicht möglich - auch nicht mal Motorrad / Roller fahren ... dieses "Fahrzeug" könnte ich vermutlich doch noch meistern - und bin dann endlich mal auch Mobil auf Rädern! ;) Und wenn es uncool aussieht ... Würde ich gerne mal probefahren!

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    schrieb am 21.09.2008 um 10:18
    … bei Fahrzeugen wie dem Segway geht es doch nicht darum, eingefleischte Radfahrer zu motorisieren! Der Segway ist für mich eine äußerst kreative Idee, die *andere* Fortbeweger als solche, die eh' schon nachhaltig mit dem Rad zum Bio-Laden fahren, dazu zu bringen, über die eigene Mobilität nachzudenken und das Stink-Töfftöff vom Sockel zu holen.

    Nur *so* geht's wirklich voran, denke ich, und ich gebe dem Tesla-Gründer ausdrücklich Recht, der sagte, dass "E-Autos keine Chance haben, solange sie nur von Menschen gebaut werden, die Autos eigentlich hassen...".

    Sehr gute Idee, und bitte mehr davon ;-))

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    schrieb am 26.09.2008 um 13:46
    hab die etwas seltsam anmutenden Teile auf der Fahrrad-Messe gesehen. Bedingt o.k. (für Menschen mit eingeschränkter Bewegung). Allerdings kann ich nur bestätigen: Wer gesunde Beine hat sollte nicht nur seinen Kopf, sondern auch diese benutzen. Mit einem chicken, coolen Elektrorad, das einem auch Flügel verleiht, kann man ebenso unverschwitzt und flott zur Arbeit gelangen. Elektroräder schließen wirklich die Mobilitätslücke zwischen Fahrrad und Auto... Und wer sich zum Beispiel ein www.BionX.de Antriebssystem ans bereits vorhandene Rad baut, verbraucht viel weniger Strom, weil er / sie nun mal selber mittritt. Der Preis für eine Ladung mit Ökostrom kostet auf ca. 45 km (auf der Ebene gefahren) umgerechnet etwa 7 Cent.

    Das ist eine wirkliche Alternative.

    Bester radlicher Gruß - Astrid
  • gelöscht am 12.01.2010 um 23:36 von OZ
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 19.01.2009 um 12:59
    Ich habe den Segway auf einem Messeevent testen können und muß sagen: einfach klasse, es hat ca 2 Sekunden gedauert die richtige Balance zu finden und danach nur noch Spass pur.....
    Viele Reaktionen hier kann ich nicht nachvollziehen, gerade weil wir doch alle "Utopisten" sein wollen und mal ganz ehrlich, wer hat nicht gelächelt als er die ersten "Nordic Walker" gesehen hat und ist jetzt selbst begeistert dabei.
    Ich halte den Segway für das perfekte Gefährt, selbst im ländlichen Bereich wäre er auf Radwegen super einzusetzen, aber wir leben nun mal in Deutschland, da laufen die Dinge (Zulassungsvoraussetzung) eben etwas behäbiger ab als anderswo...
    Für mich jedenfalls: BEIDE DAUMEN HOCH!!!!!!
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    schrieb am 21.08.2009 um 18:34
    Viele Reaktionen hier kann ich nicht nachvollziehen, gerade weil wir doch alle "Utopisten" sein wollen und mal ganz ehrlich, wer hat nicht gelächelt als er die ersten "Nordic Walker" gesehen hat und ist jetzt selbst begeistert dabei.

    Ich lächele noch heute über Nordic Walker, wenn sie allerdings allzulange hinter mir her klappern und mich beim Wandern stören, lächele ich nicht mehr. Das die alles andere als ökorrekte Stöcke gesundheitsmässig nix bringen, ist längst wisseschaftlicher Konsens.

    Und was den Segway angeht: Was kann der, was ein Fahrrad nicht schon ohne oder mit viel weniger Strom (E-Fahrrad) kann? Oder ist es einfach eine Mobilitätslösung für Menschen, die die Energie zum Fahrradfahren nicht aufbringen und vom Auto bis zum Shoppen nicht auf ihren eigenen Beinen laufen wollen? Beim Fahrrad ist es wenigsten noch möglich, ALasten und Kinderanhänger, große Taschen etc. anzubringen und damit ein Auto zumindest in der Stadt überflüssig zu machen.
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    schrieb am 21.08.2009 um 17:45
    Hmmm...

    Troztdem bleiben noch einige Utopisten-Fragen offen:

    - Wie nachhaltig ist die Herstellung?
    - Was ist mit Recycling?
    - Sind in der Elektronik die allseits bekannten Giftstoffe enthalten?
    - Wieviel Strom verbraucht so ein Teil?
    - Wie lange hält so ein Akku? Und wie groß ist es? Können die Akkus anständig recycelt werden?

    Und dann hätte ich noch den kurzen Hinweis, dass nur Ökostrom wirklich CO2-frei ist, für angebracht gehalten.

    Irgendwie ist der Beitrag deutlich mehr Lifestyle als öko... schade!
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