Um die griechische Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und dringend benötigte ausländische Investitionen ins Land zu holen, wollen die Griechen im großen Stil Solarstrom verkaufen. Dazu sollen zunächst großflächig Photovoltaik-Anlagen errichtet werden und dazu die Stromnetze vom Festland zu den griechischen Inseln – sowie die Netze in andere EU-Länder ausgebaut werden. Deutschland steht scheinbar schon als Investor bereit!
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Kommentare (22)
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Auch was man dort bisher solartechnisch (von Schwerkraftanlagen zur Warmwasserbereitung abgesehen) auf die Beine gestellt hat, ist ein müder Witz.
Die meterhohe Bürokratie und chronische Gelassenheit hat die paar Wenigen, die da etwas machen wollten, gelähmt. Wenn die wirklich etwas umsetzen sollten, das erwähnenswert wird, sind wir längst in den 20 er Jahren. Für die jetzt notwendige Schulden-Tilgung viel zu spät...
Andererseits sorgt diese staatlich veranlasste Zurückhaltung bei Konsum, Reisen und Party für die hier oft geforderte Ökologie durch Verzicht - weil weniger Verbrauch. Das gilt für Energie, Ressourcen und Landschaft!
Und überraschenderweise brennt es mittlerweile auch weniger...
lg
shag
Aber das ganze Geld was jetzt nach Griechenland fliesst verschwindet auf nimmer wiederseheb.
Wenn von dem Geld was jeden Tag auf der Boerse verspekuliert wird, nur 10-20 Prozent nach
Griechenland verschifft wuerde ........ waere kein Platz mehr fuer Touristen auf den Faehren......
Aber Europa musste ja wachsen, und die armen Staaten gehoeren auch zu Europa und muessen
so unterstuetzt werden.....;
Wenn ein Land was so hoch wie Griechenland verschuldet ist, sein Defizit durch Photovoltaik-Anlangen
ausgleichen will...... waere es besser man wuerde das an Griechenland grenzende Mittelmeer zuschuetten.
Oder hat vielleicht jemand anders einen besseren Vorschlag...... ich haette da einen gilt auch fuer Italien,
Irland, Portugal und Spanien und Frankreich nicht vergessen.
Waere doch nicht schlecht wenn die Politiker eher reagieren wuerden oder ????
Hoffentlich bleibt Griechenland in der EU aber wie ist es mit Serbien....... die ganze Politik ist nur ein
einziger Kuhhandel.....
Momentan bekommt man in Griechenland 0,40 Euro für eine Kw/H Ökostrom vergütet...aber die obigen User haben nicht unrecht. Die Risiken Geld in den Wind zu schießen sind nicht unerheblich.
Ich kenne z.b. eine Kläranlage die größtenteils von EU Geldern finanziert wurde und die nicht in Betrieb ist. Dh. das Verwaltungsgebäude steht (dort wird auch das Wasser abgerechnet) aber die Häuser sind nicht an die Leitung angeschloseeen weil die Rohre, die geliefert wurden, zu klein waren.
Das traurige ist dass das keinen interessiert. Die EU hat in der Vergangenheit viel zu wenig kontroilert und ich bin mir nicht sicher ob in der Gegenwart und Zukunft genug kontroliert wird.
Die EU sollte einsehen dass Griechenland nicht mehr in die Euro-Zone gehört. Ausbaden müssen den Schaden wieder die kleinen Steuerzahler...
Was hier geht: Vortrag zu 100 % aus Erneuerbaren Energien Eine vollkommene Energiewende ist auch im nationalen Rahmen in Deutschland möglich! http://goo.gl/5dmGe geht sicher auch in Griechenland und Italien?
Aus dem Video entnahm ich auch:
Gesamtfläche 2 km² 800.000 m³ Wasser (in einer Wasserarmen Region)
Kollektorfläche 510.000 m² und "3500 Sonnenstunden" 50 MW
jährlicher Ertrag "über 160 GWh"
Parabolrinnenkraftwerke arbeiten nur bei unbewölktem Himmel von daher sind die 3500 Sonnenstunden zu bezweifeln!
Es wäre gut glaubhafte Quellen zu finden welche diese Angaben bestätigen, und dokumentieren!
http://www.hyperraum.tv/tag/parabolrinnen-kollektoren/
am Ende des Videos spricht Prof. Dr. Fritz Vahrenholt noch über die Vorteile dieser Technik gegenüber Photovoltaik!
PV, die bei geringerer Finanzieller Investition bei 800.000 m² Modul-Fläche mit Sicherheit diesen Jahresertrag erwirtschaften würde!
Das schrieb ich weil es von den Desertec - Planern Solarmillenium oft zitiert wurde!
steht deshalb auch hier erwähnt: http://lnkd.in/hRA5kF
Kollege berniewa s Vorschlag von wegen Norger oder Desertec kann nur mangels Wissen über Übertragungsverluste auch bei HGÜ entsprungen sein!
http://www.politik.de/forum/bildung/231372-hgu.html
Und das Andalusien Hohlspiegelgeschehen ist auch zu schön geredet
wie hier das Desertecprojekt http://lnkd.in/hRA5kF
Und übrigens Andasol ist noch lange nicht Desertec. Gerade zu Desertec hab ich hier bei Utopia übrigens auch schon manches Kritische geschrieben, z.B. die Vernachlässigung von binneneuropäischer Stromerzeugung, v.a. bzgl Windkraft.
Zur Kritik an Freiflächen-Photovoltaik (besonders auch in Deutschland) vgl auch http://www.utopia.de/blog/freedom-happiness-and-sensitivity-for-beauty-for-all-beings-in-solidarity-berniewa-s-utopia/agroforst-windraeder-oder-freiflaechen-photovoltaik-ein
aber realistisch sollte man auch bleiben. Mit Massenexporten von griechischen Produkten finde ich nicht gut.
Wir hier auf Utopia sind ja gegen Massenproduktionen oder ?
Aber Griechenland hat eine Natur und eine Vergangenheit (Geschichte) die zurueckgeht bis..... na ja
lassen wir das. Schoenheit sollte man erhalten, wie waere es die Auto in Athen einzuschraenken und
die Griechen muessten mit dem Fahrrad fahren. Waere doch schon mal was fuer den Umweltschutz, wenn
man dann noch bedenkt das die Griechen ein Volk aus dem Mittelmeerraum sind, Stress kennen die nicht
was die Arbeit betrifft...... so auch in Italien, Portugal und Spanien.....
Zu Touristen sind sie sehr freundlich, feieren gerne aber leider die Korruption ist ueberall gleich.
Waere nicht gut fuer uns, wenn die Griechen nicht mehr in der EU dabei waeren. Andere Laender koennten
dann auch abspringen.
Aber das Problem das Griechenland hat ist ja nur der Anfang von dem ganzen Unheil.
Es wird soviel Geld in die Laender gepumpt die Probleme haben, dass irgendwann andere Laender
sagen werden...... warum den anderen helfen...... wir haben doch auch unsere Probleme.
Land↓ Import↓ Export↓ Handelssaldo
Griechenland 7,575 1,964 -5,611
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Energiemarkt
Vielleicht sollte Griechenland erstmal den eigenen Bedarf decken bevor großspurig ein Stromexport angekündigt wird. Werden da wieder nur Geldgeber gesucht und das Geld versickert in irgendwelchen Kanälen?
Der Strompreis liegt bei ca. 12 Cent/kwh (Deutschland ca. 24 Cent) Wie geht dass denn wenn so viel Strom importiert wird?
Vielleicht weil der doofe EU-Steuerzahler die Zeche zahlt?
Neue Gesetze (die auch überwacht werden) brauchen die Jungs- z.B. Klimaanlagen dürfen nur noch gekauft werden wenn eine entsprechende Solarzelle am Haus/Gebäude angebracht ist die den Strombedarf der Klimaanlage deckt.
Neubau nur noch mit Solarzellen genehmigen lassen etc.
Ein Green New Deal klingt jedenfalls gut, nicht nur für Griechenland. Und sinnvollerweise sollte er länderübergreifend sein. Warum nicht den Griechen dabei helfen eine ökologische Energieversorgung aufzubauen? Wer es eigennützig mag, kann ja deutsche Anlagen exportieren. Und vom Klimaschutz profitieren wir in jedem Fall.
"Der energiepolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Hans-Joseph Fell erklärte PHOTON dazu: »Wir wollen keine Öffnung des EEGs für Strom aus EU-Mitgliedsländern. Für uns steht der dezentrale Ansatz im Vordergrund. Viele dezentrale Solaranlagen sind auch eine Chance für die griechische Solarwirtschaft und die Ökologisierung der griechischen Stromerzeugung. Wir sind aber auch offen für gute Großprojekte. Das Projekt Helios betrachten wir kritisch, da es offenbar rein großtechnisch geplant ist und zudem nur für den Export gedacht ist"
http://www.photon.de/news_archiv/details.aspx?cat=News_Archiv&sub=Politik&pub=1&parent=3564
Das sollte ja dann auch für das "Norger" gelten! wo Strom für Süddeutschland gespeichert wird!
http://www.politik.de/forum/9396132-post21.html
Zunehmend kommt es an verschiedenen Stellen Deutschlands dazu, dass Strom aus Erneuerbaren Energien von den Stromnetzbetreibern nicht abgenommen werden kann. Bekannt ist das Beispiel Westholstein, wo schon seit einigen Jahren bei gutem Wind einige Windparks "abgeregelt" werden müssen, d.h. Windanlagen werden angehalten oder in ihrer Leistung reduziert. Die Stromleitungen, die den Windstrom ins Ruhrgebiet leiten könnten, sind zu schwach dimensioniert und können deswegen die Windstromleistung nicht übertragen. Kostbare Energie wird vernichtet, die im Ruhrgebiet gut gebraucht werden könnte. Wenige Tage später, wenn das Sturmtief weiter gezogen ist, werden die Bewohner von Westholstein mit Braunkohlestrom aus dem Ruhrgebiet versorgt. Jetzt reicht die Übertragungskapazität der Stromleitungen zwischen Ruhrgebiet und Westholstein plötzlich aus. Merkwürdig eigentlich! Was mag dahinter stecken?
Und warum wird der in Westholstein an windigen Tagen abgeregelte Windstrom nicht einfach gespeichert?
Mit diesen Fragen sind wir mitten im Thema. Es geht um die Frage, ob man überschüssigen Strom aus Erneuerbaren Energien besser woanders hin leiten oder ihn besser speichern soll. Vielleicht muss man sogar Beides? Wir werden sehen!
http://www.politik.de/forum/wirtschaft/229280-abwaegung.html