Der Dreh mit der Buchautorin und Textilexpertin Kirsten Brodde hat in der Hamburger Innenstadt stattgefunden. Sie begleitete den Utopia-Redakteur Michalis Pantelouris bei einem Einkaufstrip und erklärt ihm dabei, auf welche Angaben auf Etiketten er achten soll und in welche Läden er gehen kann. Denn "grüne" Mode muss nicht automatisch teuer sein - so wurden die beiden etwa auch bei C & A fündig. Dabei muss Öko-Mode auch nicht langweilig oder fade aussehen. In einem ausführlichen Serviceteil in ihrem Buch listet Brodde zudem die 50 wichtigsten Hersteller für nachhaltig produzierte Mode auf und gibt 15 Tipps für die "Revolution im Kleiderschrank", wie sie es nennt.
Hinter der Kamera: Justus Worbs
Für alle, die das Buch sofort haben wollen - einfach links klicken und direkt bestellen!
Kirsten Brodde: Saubere Sachen. Wie man grüne Mode findet und sich vor Etikettenschwindel schützt, Ludwig 2009.


Kommentare (10)
abonnieren
Also, nicht immer der Herstellerwerbung blind vertrauen...
Ich finde das ziemlich unpassend, macht meiner Meinung nach wirklich das Geschäft kaputt und damit die Städte hässlicher und trostloser. (was wohl ohne Buchpreisbindung los wäre, kaum auzudenken...)
Der Veredelungs- und Weiterverarbeitungsprozess NACH der Ernte spielt eine SEHR GROßE Rolle. Es kommen leider immer noch zu viele Chemikalien danach auf die Kleidung und somit ist der ganze gute Vorsatz mit Bio dahin. Es sollte vermehrt auf das IVN oder GOTS Zeichen geachtet werden, nur so kann man sicher sein.
Mehr Informationen dazu findet Ihr auch in meinem Shop unter den Qualitätskriterien !
Herzliche Grüße
Katja
www.asanna.de
C&A und CO.: Bevor man gar kein Bio & fairtrade kauft, dann eben bei den Großen. Dann ist wenigstens schon mal der Rohstoffanbau etwas ökologischer. Über die Herstellungsbedingungen und die SToffveredelung erfährt man aber nichts. Auch die Arbeitsbedingungen hier bei uns und die DUmpingpreise bleiben unbeachtet.
Auf www.korrekte-klamotten.de hingegen findet ihr eine super Auswahl an jungen aufstrebenden Ökolabels aus Deutschland, die nicht nur alle super nett und freundlich sind (und das nicht nur, weil ihr Kunden seid!), sondern auch super viel Engagement in die Verbreitung von Öko-Mode investieren. Und weil da so viel passiert, wurde der Multiblog gegründet, um Interessierte daran teil haben zu lassen. Im Moment läuft z.B. eine spannende Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen. Und eins kann ich verraten: C&A diskutiert NICHT mit. ;-)
genau, woher weiß ich denn:
- das der öko cotton, nicht von kindern geerntet wurde, weil irgendein korrupter zwischenhändler drin hängt?
- das die produktion die durch gots, fair trade, der soil association, etc. zertifiziert sind, wirklich so laufen wie sie sollen? die audits kommen vielleicht einmal im jahr und checken alles - klar, das dann da alles so ist, wie sein soll?
- das der öko cotton, der aus indien nach portugal zur produktion geflogen wird, nicht mit mehr co2 die umwelt belastet, als eine anderer eingeflogene baumwolle?
bitte nicht falsch verstehen - ich halte nicht viel von politischer korrekt. mein ziel ist es mode zu machen - handmade, in germany und das nachhaltig, weil ich bock drauf hab.
stephan
auch ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, aber das Video ist schon sehr schwach und versucht eher eine "Friede, Freude, Eierkuchen-Stimmung zu verbreiten. Ach, wenn das denn alles so einfach wäre und auch für Geringverdiener erschwinglich wäre.
Es fehlen bei dieser Doku jegliche Details und Ausführungen.
Ich hoffe nur, dass die Plattform Utopia hier nicht zu eigennützigen Zwecken missbraucht wird. Es würde zum Verlust der Seriösität und Glaubhaftigkeit der Idee führen.
vor ca. 2 Jahren war ich Gast bei einer Podiumsdiskussion von Fairtrade- und Biobaumwollvertretern. Das Thema war eigentlich, wie man auch stylische Mode fair und umweltbewusst produzieren kann. Stattdessen entbrannte eine hitzige Diskussion unter den Sprechen, ob nun Fairtrade oder Bio der bessere Ansatz ist.
Jetzt, 2 Jahre später, ist der Anteil biologisch angebauter Baumwolle auf grade mal 0,5% angewachsen, ganz zu schweigen von dem Anteil fair gehandelter Baumwolle. Anstatt darüber zu diskutieren welcher der richtige Ansatz ist, hätte man besser versuchen sollen den Anteil konventionell angebauter Baumwolle von 99,5% mit vereinten Kräften zu reduzieren.
Weshalb erzähl ich euch diese Geschichte?
Weiter gehts im Blog: http://www.utopia.de/user/40854/meine-welt