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Sauberer Einkauf


 

 

Der Dreh mit der Buchautorin und Textilexpertin Kirsten Brodde hat in der Hamburger Innenstadt stattgefunden. Sie begleitete den Utopia-Redakteur Michalis Pantelouris bei einem Einkaufstrip und erklärt ihm dabei, auf welche Angaben auf Etiketten er achten soll und in welche Läden er gehen kann. Denn "grüne" Mode muss nicht automatisch teuer sein - so wurden die beiden etwa auch bei C & A fündig. Dabei muss Öko-Mode auch nicht langweilig oder fade aussehen. In einem ausführlichen Serviceteil in ihrem Buch listet Brodde zudem die 50 wichtigsten Hersteller für nachhaltig produzierte Mode auf und gibt 15 Tipps für die "Revolution im Kleiderschrank", wie sie es nennt.

 Hinter der Kamera: Justus Worbs

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Kirsten Brodde: Saubere Sachen. Wie man grüne Mode findet und sich vor Etikettenschwindel schützt, Ludwig 2009.

Stand: 05.02.2009 von

Kommentare (10)   abonnieren

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    schrieb am 05.02.2009 um 20:11
    ...denn mehr als die Hälfte der Chemikalien werden in der Bekleidungsindustrie erst NACH der Ernte auf die Pflanzenfasern aufgebracht. Auf die Wichtigkeit der weiteren Verarbeitungsmerkmale der Kleidung wird im weiteren Verlauf auch nur begrenzt eingegangen, daher ein großer Punkt Abzug für diesen Beitragsmangel von mir. Den SecondHand Aspekt einzubringen fand ich allerdings sehr gut und bin mir sicher, man findet dort auch gute Mäntel unter 295,- Euro... ;-)
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    schrieb am 06.02.2009 um 11:04
    Timberland wirbt zwar mit komplett recyclebaren Schuhen und der Freistellung ihrer Arbeitnehmer für sozialen Projekte - leider sehen die Arbeitsbedingungen in China (wo Timberland produziert) da aber ganz anders aus. Beschwerden von chinesischen Arbeitnehmen, welche für Unterhändler von Timberland arbeiten, lassen sich leicht finden: Kritik an Arbeitsbedingungen (besonders Arbeitszeiten) und dem Einsatz von schädlichen Chemikalien.
    Also, nicht immer der Herstellerwerbung blind vertrauen...
  • gelöscht am 21.12.2010 um 22:29 von h3x3
    Dieser Kommentar wurde gelöscht..
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    schrieb am 08.02.2009 um 21:29
    was würde denn der Buchladen von nebenan sagen, wenn er bei Büchern, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen, gleich zum Versandhaus von amazon geleitet wird....und damit wieder unzählige Paketlieferanten mit sehr präkären Arbeitsverhältnissen (jaja, nicht nur in China....) durch die Republik schickt.
    Ich finde das ziemlich unpassend, macht meiner Meinung nach wirklich das Geschäft kaputt und damit die Städte hässlicher und trostloser. (was wohl ohne Buchpreisbindung los wäre, kaum auzudenken...)
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    schrieb am 17.02.2009 um 10:40
    Den Beitrag finde ich im großen und ganzen sehr gut nur sollte mehr darauf eingegangen werden, dass es eben nicht alles Bio ist, wo Organic Cotton draufsteht.

    Der Veredelungs- und Weiterverarbeitungsprozess NACH der Ernte spielt eine SEHR GROßE Rolle. Es kommen leider immer noch zu viele Chemikalien danach auf die Kleidung und somit ist der ganze gute Vorsatz mit Bio dahin. Es sollte vermehrt auf das IVN oder GOTS Zeichen geachtet werden, nur so kann man sicher sein.

    Mehr Informationen dazu findet Ihr auch in meinem Shop unter den Qualitätskriterien !

    Herzliche Grüße
    Katja

    www.asanna.de

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    schrieb am 17.02.2009 um 13:44
    Ich finde es super, dass mehr über das Thema gesprochen wird, würde mir aber wünschen, dass nicht blind drauf los gehastet wird, sondern das Ganze etwas differenzierter betrachtet wird. Große Ketten sind ja schön für den Geldbeutel, aber erstens spielt die Veredelung in der Textilbranche eine große ökologische Rolle und zum zweiten gibt es ettliche innovative jungen Ökolabels, die garantiert mit mehr Herzblut und Ideologie an die Sache ran gehen als die großen Ketten.

    C&A und CO.: Bevor man gar kein Bio & fairtrade kauft, dann eben bei den Großen. Dann ist wenigstens schon mal der Rohstoffanbau etwas ökologischer. Über die Herstellungsbedingungen und die SToffveredelung erfährt man aber nichts. Auch die Arbeitsbedingungen hier bei uns und die DUmpingpreise bleiben unbeachtet.

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    schrieb am 17.02.2009 um 13:54
    Hess Natur: Gehört zur Arcandor AG. Der Arcandor-Konzern, ehemals KarstadtQuelle, ist einer der größten deutschen Handelskonzerne. Problematisch, wie ich finde. (dazu auch die Bücher "Schwarzbuch Markenfirmen" und "Asoziale Marktwirtschaft")

    Auf www.korrekte-klamotten.de hingegen findet ihr eine super Auswahl an jungen aufstrebenden Ökolabels aus Deutschland, die nicht nur alle super nett und freundlich sind (und das nicht nur, weil ihr Kunden seid!), sondern auch super viel Engagement in die Verbreitung von Öko-Mode investieren. Und weil da so viel passiert, wurde der Multiblog gegründet, um Interessierte daran teil haben zu lassen. Im Moment läuft z.B. eine spannende Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen. Und eins kann ich verraten: C&A diskutiert NICHT mit. ;-)
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    schrieb am 19.02.2009 um 12:40
    schöner beitrag und gut inszeniertes *saubere sachen* t-shirt.

    genau, woher weiß ich denn:
    - das der öko cotton, nicht von kindern geerntet wurde, weil irgendein korrupter zwischenhändler drin hängt?

    - das die produktion die durch gots, fair trade, der soil association, etc. zertifiziert sind, wirklich so laufen wie sie sollen? die audits kommen vielleicht einmal im jahr und checken alles - klar, das dann da alles so ist, wie sein soll?

    - das der öko cotton, der aus indien nach portugal zur produktion geflogen wird, nicht mit mehr co2 die umwelt belastet, als eine anderer eingeflogene baumwolle?

    bitte nicht falsch verstehen - ich halte nicht viel von politischer korrekt. mein ziel ist es mode zu machen - handmade, in germany und das nachhaltig, weil ich bock drauf hab.

    stephan
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    schrieb am 20.02.2009 um 16:51
    Sorry,
    auch ich möchte hier nicht falsch verstanden werden, aber das Video ist schon sehr schwach und versucht eher eine "Friede, Freude, Eierkuchen-Stimmung zu verbreiten. Ach, wenn das denn alles so einfach wäre und auch für Geringverdiener erschwinglich wäre.
    Es fehlen bei dieser Doku jegliche Details und Ausführungen.
    Ich hoffe nur, dass die Plattform Utopia hier nicht zu eigennützigen Zwecken missbraucht wird. Es würde zum Verlust der Seriösität und Glaubhaftigkeit der Idee führen.
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    schrieb am 04.03.2009 um 15:41
    Liebe Mitutopisten,

    vor ca. 2 Jahren war ich Gast bei einer Podiumsdiskussion von Fairtrade- und Biobaumwollvertretern. Das Thema war eigentlich, wie man auch stylische Mode fair und umweltbewusst produzieren kann. Stattdessen entbrannte eine hitzige Diskussion unter den Sprechen, ob nun Fairtrade oder Bio der bessere Ansatz ist.

    Jetzt, 2 Jahre später, ist der Anteil biologisch angebauter Baumwolle auf grade mal 0,5% angewachsen, ganz zu schweigen von dem Anteil fair gehandelter Baumwolle. Anstatt darüber zu diskutieren welcher der richtige Ansatz ist, hätte man besser versuchen sollen den Anteil konventionell angebauter Baumwolle von 99,5% mit vereinten Kräften zu reduzieren.

    Weshalb erzähl ich euch diese Geschichte?

    Weiter gehts im Blog: http://www.utopia.de/user/40854/meine-welt
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