Liebe Utopisten,
in den vergangenen Monaten sind wir unserem Ziel, den Verbrauchern eine Stimme zu geben und dadurch kraftvolle Impulse an die Industrie zu senden, deutlich näher gekommen.
Immer mehr Unternehmen – egal ob Handel oder Hersteller – suchen den Kontakt und hören uns und Ihnen interessiert zu.
Das ist eine Riesenchance für uns alle, aktiv auf Sortimente, Produktgestaltung und Unternehmenspolitik einzuwirken.
Diese Gestaltungschance wollen wir in diesem Jahr ausbauen und deshalb regelmäßig ganze Branchen unter die Lupe nehmen.
Unsere Vision: Mit einem sehr kurzen Fragebogen wollen wir die Unternehmen identifizieren, die konsequent nachhaltig wirtschaften und diejenigen, bei denen wir noch großen Handlungsbedarf sehen.
Insbesondere diese Unternehmen werden wir aktiv ansprechen und hoffen, dort Impulse für mehr Nachhaltigkeit zu setzen.
Bekommen wir für diese Umfrage Geld? Nein!
Werden Ihre persönlichen Daten weitergegeben? Erst recht nicht!!!!
Was passiert mit den Umfrage-Ergebnissen? Die Ergebnisse der so genannten „Vertrauensfrage“ werden wir auf Utopia veröffentlichen. Alle Teilnehmer erhalten selbstverständlich die vollständigen Ergebnisse.
Und dann nehmen wir unser neugewonnenes Wissen und gehen mit Ihren Wünschen auf die Industrie zu und versuchen möglichst schnell, möglichst viele Impulse dorthin zu senden.
Das Branchen-Barometer, das wir Ihnen hier präsentieren, soll Unternehmen „anstupsen“ und ihnen ein Gefühl dafür geben, wie sie von der Utopia-Community gesehen werden. In der Hoffnung, ihre Veränderungsbereitschaft zu beschleunigen und ihnen Mut zu entschiedenen Schritten zu machen.
Diesen Fragebogen haben wir mit einem Mann entwickelt, der die Unternehmen besser kennt als wir: Karsten Tappe von der Kommunikationsberatung Ketchum Pleon. Wenn Sie noch Ideen haben, wie man das Branchen-Barometer verbessern kann, freuen wir uns auf Ihr Feedback!


Kommentare (23)
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Heute kommen UPS und Hermes drei Mal (!) vorbeigefahren und es ist immernoch keiner zuhause. Anschließend darf man sich sein Paket aus dem 20 km entfernten Auslieferungslager holen. Darüber kann ich mich unglaublich ärgern. Vermutlich verursachen allein diese Paketdienste den Klimawandel!
So, fertig gelästert...
Grüße von Alberto
die Idee find ich prima. Hab auch gleich den Fragebogen ausgefüllt, in der Hoffnung, dass es was nützt.
Zu viele Skandale (Mogelverpackungen, ausspionierte Mitarbeiter usw.) stellen jegliche Glaubwürdigkeit
der Industrie in Frage, was auch immer sie in der Werbung versprechen. Es dient nicht dem Wohl der Menschen, sondern lediglich dem Wohl der eigenen Börse. Ich hab es satt permanent belogen und für dumm verkauft zu werden. Man kann sich sicher Alternativen suchen, sicher, aber dann werden trotzdem noch genügend Menschen verarscht, die sich Alternativen einfach nicht leisten können.
sehr erfreut war ich, dass die mir von Plus vertraute Bio-Palette an Produkten anscheinend von Netto übernommen worden ist. Bei Penny gibt es ab und an Bio-Kleidung in ausgezeichneter Qualität und die Reis-Ingwer Spülung, die es regelmäßig bei Lidl gibt, ist ausgezeichnet und wird sogar von meiner Tochter vertragen, die mit allen sonstigen Seifenprodukten Schwierigkeiten hat. Nette Tendenz, dennoch ist es immer noch viel Stress sich mit allem lebenswerten zu versorgen und die Einkaufsodysee hinter sich zu bringen. Viel zu große Kunststoffverpackungen ärgern mich nach wie vor!
Hallo Liebe Utopia. Wegen Lebensmittel ich kann nicht zuschtimmen im mein Leben. Ich bekome nur 190 Euro ab Februar 2008, und zu runde komme nicht, weil ich in Monat einmal fahren nach Siegen wegen verlengerung mein Duldung (schon 9 Jahre), und 15 euro von 190 euro fort, ich kaufe Medikamente selbst weil gehe nicht zum Arzt mehr, weil Befund darf nicht erhoben bei deutsche auch, das ist geheime Entscheidung, wo ich habe Unterlage welche Falsch mit meine Unterlagen bekommen, und da steht für eine deutsche Frau welche beantragt wegen Behinderung, und Entscheidung von Kreis Siegen an Hausarzt: "Ich Bitte sie kein Befund erhoben und liegen ihnen auch Befundunterlagen anderer Ärzte nicht vor..."
Ich kaufe Kleider, Geschirmittel, Waschpulve, Körperpflege wie Schampo u.s.w.,
ich kaufe Eisen, weil ich habe niedrige leuko, oder leukomie, Odol in Monat zwei st.,
für Erwachsene Rasierer Zeug (im 10 jahre Alt mein Kind hier-jetz 19 Jahre Alt)
Haarfarbe in onat ein Mal, Friseuer in Monat 1 Mal, alles was ich brauche zu Hause
im Haushalt wie z.b. Topf oder Pfane, Decke, Kisen, Telefon Rechnung, alles von
190 euro. Situation ist schwierig, weil 9 Jahre unten Umständen, diese Leben ich habe nicht,
ich habe geglaub wegen Rechtstaat, und noch mein Kind zur Hölle gebracht.
Weis nicht wer beantragt wegen mich in Psychiatrie, und mich besucht 4 Mal Psychiatrische Dienst Ohne Termin Frau Fischermatusch und Balge Birkelbach mit Personen von Ordnungsamt Herr Klepkep in April-Mai 2009,
weil wegen Soziale Ungerechtigkeiten darf nicht schreiben und warnen. Gestern auch wieder Post von Gesundheitsamt Kreis Siegen von Frau Fische Matusch, ich glaube nicht auch wie kann mt Gewalt
an die Psychiatrie mich anweisen, ich jetz suche Wege, wo kann verlasen Ungerechtige Land,
wann mein Sohn, Minderjahrige geblieben ohne sichergestelte Lebensleistungen, ich habe mein Sohn nicht getötet und nicht in Kultruhe gestekt, wo machen viele Alleinerziehende Mutter, ich habe
mein Kind in die schwer Moment besorg,
in Psychiatrie gibt Medikamente :Venlafaxin, welche hat 10 Nebenwirkungen, dann ende für mich, nur das ich erreichen kann in Demokratie Deutschland.
Warum viele Krank, nur wegen Armut Zeugnis Deutschland. Arbeit ich kann nicht mehr, wegen Körperverletzungen und Misshandlungen, ich habe nur gesucht gebrochen Knochen welche Arzt zuschrauben kann,
sidze zu Hause 6 Jahre wegen Bewegung Einschränkung, wenn ich Hilfe suche von meine Freunde,
gibt auch Feinde Freunde in Kommuniklation und Offentlichkeit, wie z.b.
Sekreterin Kreis Siegen Sylvia Heinz jetz in Offentlichkeit, was wir erwarten von solche Öffentlichkeit, und das überal, jeder Korruption hat seine eigene Perfekte Pressa welche uns schmutzigen.
Wegen Lebensmittel Hippokrates der Vater der Medizin vor 2500 Jahre prägte den Satz "Eure Nachrungsmittel sollen Eure Heilmittel, und Eure Heilmittel Eure Nachrungsmittel sein. "
Sozialsystem das wollen nicht verstehen, nur wollen alle Bevölkerung an die System Treiben, und wer respektieren nicht, brechen Knochen ab, und stecken in Psychiatrie.
Ich BItte Sie wenn Sie haben Möglichkeiten, helfen Bitte wo ich kann verlasen Ungerechtige Land, 9 Jahre verschwunden, und wenn deutsche der Behinderte Betroffene bekommen kein Schwerbehinderte Recht, ich bekomme überhaupt kein. Ich weis genaue hier Asyl Menschenhandel weil habe gesehen in unsere Ort als Asyl 25 bis 40 Jahre, Behinderte Menschenhandel gibt, kann sein an die Psychiatrie Menschenhandel auch gibt, wie kann in sollche Situationen aussetzen der Betroffene in Demokratie und Rechtstaat, ich kann nicht vorstellen.
Gut, der Konsument bekommt günstige Lebensmittel, aber die Mitarbeiter und Lieferanten möchten und sollen auch vernünftig leben können.
Ein bißchen mehr soziale Markwirtschaft wäre eine "Utopie" , leider...:-).
Nikolai Schulz
Memoro - Die Bank der Erinnerungen e.V.
Außer beim Branding wird sich daraus gegenüber einer Unterschriftenliste kein großer Mehrwert ergeben, weil wir doch eigentlich alle bis ins letzte Nachhaltigkeit fordern werden.
Beispiel: Die tolle Edeka-Werbung (Wir lieben Lebensmittel) hat doch dafür gesorgt, das die Kunden das auch täglich abfragen. Und der Mitarbeiter füllt sich auch herausgefordert dem gerecht zu werden. Und ich kann, als Edeka-Käufer klar feststellen, die Sache funktioniert. Familiär, Kritik-offen und auch das Verhältnis Chef-Angestellte ist spürbar ein angenehmes. Das ist nebenan beim Penny deutlich verschoben.
Kurz gesagt: Werbung kann einen Anspruch formulieren, der vielleicht anfangs "nur" Behauptung ist, sich aber , wie am Beispiel Edeka, auch Step by Step realisieren kann. Das sind doch Automatismen. Gute!
sorry, aber ich finde die Umfrage sehr nichtssagend:
"Wie möchten Sie in Zukunft essen?" -> diese Frage ist wahnsinnig allgemein.
Und: Was heißt denn genau nachhaltig? Ökologisch erzeugt? Wenn ja, 'wie' ökologisch genau? Nach Bioland, Demeter oder "nur" normalen Biosiegel-vorschriften?
Desweiteren:
Als 95%iger Vegetarier ist mir Fleisch unwichtig, da ich es nur ca. 1 mal im Monat esse, aber der Logik folgend müsste ich ankreuzen "es ist für mich wichtig, das Fleisch nachhaltig erzeugt wird" (vorrausgesetzt, damit ist eine Tierhaltung gemeint, die mindestens (!) Bio-kriterien erfüllt).
Von daher wären etwas präzisere Fragen wohl sinnvoller gewesen...
Die Produkte, die ich mir nachhaltig wünsche kaufe ich bei Alnatura. Warum? Weil ich diese ganzen Geiz-konsumenten im normalen Discounter einfach zum kotzen finde (pardon). Mir kommt die Wut hoch, wenn ich sehe wie Leute nur Billigstfleisch vom maximal gequählten Tier kaufen, nur um sich dann aufs Kassenband noch eine Stange Zigaretten oder sonstigen überflüssigen Scheiss legen und dann anschließend in ihre Prollkarre auf dem Parkplatz steigen. Das ist irgendwie typisch deutsch:
Nahrungsmittel fressen, die ein Franzose nichtmal seinem Hund vorsetzen würde und sich dann am Distinktionsgewinn der vermeintlich geilen Karre auf dem Parkplatz aufgeilen, getreu dem Motto "Ich fahre BMW / Audi / Mercedes und hab nen Arsch voll Geld für den Metallhaufen unter meinem Hinter ausgegeben, mir doch scheissegal, wenn die Billigwurst, die ich esse vom gequälten Tier kommt! (sieht ja keiner)".
Auch wenn Lidl und Aldi etc. jetzt meinen auf Bio machen zu müssen - ist ja schön, aber solange die weiterhin ihren billigst-Mist verkaufen, werde ich dort nicht einkaufen, u.a. auch, weil mir die ganzen Geiz-ist-geil-zombies auf die Nerven gehen.
Und ja: ich zahle gerne mehr für Lebensmittel und gehe dann eben 2 mal weniger ins Kino oder verzichte an anderer Stelle auf irgendwas.
Verärgerte Grüße,
ThinkTwice
Gute Informationen gibt es zum Beispiel auf dieser Seite www.cleanclothes.org
von einer unabhängigen internationalen Organisation, die vor allem Näherinnen der Leder- und Textil-Industrie weltweit vernetzt (oft haben diese zum Beispiel kaum Möglichkeiten gewerktschaftlich zu organisieren, werden, wenn sie das tun, oft aus fadenscheinigen Gründen entlassen u.s.w. was not least darin eine Ursache hat, dass bei Zulieferern v.a. das billigste Angebot zählt, und nur sehr oberflächlich (vgl. angebliche Selbstverpflichtungsstandards ...) wenn überhaupt, gefragt wird, wie das denn überhaupt so billig herzustellen möglich ist.
Sie wissen offensichtlich nicht, mit wem Sie es zu tun haben: es sind die mächtigsten Konzerne und die reichsten Unternehmer, deren Maßstab Macht und Geld ist. Und die Meister im Vertuschen sind. Wer soll denn wissen, wie nachhaltig die wirklich wirtschaften und was damit genau gemeint ist?
- Der Viktoriabarsch wird mit Flugzeugen aus Afrika, der Pangasius aus Asien herbeigeschafft. Nachhaltigkeit?
- 80 % des Apfelsaftkonzentrats kommt aus China, weil’s billiger ist. Nachhaltigkeit? Vertrauen?
- Die Nordseekrabben werden nach Marokko zum Pulen gebracht, weil’s billiger ist. Nachhaltigkeit?
- Einige Produkte aus Südfrankreich werden per Schiff nach Hamburg gebracht, um von da wieder bundesweit per LKW in die Lager des Handels verteilt zu werden, weil’s billiger ist. Nachhaltigkeit?
- Auf den Eigenmarken des Handels werden Ross und Reiter nicht genannt. Da steht z.B. nur: „Hergestellt für die Rewe Handelsgesellschaft. Von wem? Wo kommen die Rohstoffe her? Vertrauen?
- Arm in Arm mit den Lebensmittelkonzernen wird die Ampelkennzeichnung auf Packungen verhindert, weil’s billiger ist. Vertrauen?
- Alle untersuchten 500g-Buttermilchpackungen von Aldi waren bei einem Test nur mit 480g gefüllt. Vertrauen?
Die Liste könnte ich stundenlang fortsetzten! Und die genannten Unternehmen werden sich weiterhin mit dem Preishammer attackieren. Nachhaltigkeit? Vertrauen?
Da mir einige „Spitzbuben“ (der netteste Ausdruck, der mir einfiel) in Handels-Unternehmen bekannt sind, weiß ich auch, was passiert, wenn Sie diese Herrschaften „anstupsen“: Man wird Sie höflich empfangen, Ihnen freundlich zuhören, und sobald Sie den Raum verlassen haben, vor Lachen über soviel Blauäugigkeit auf dem Teppich kugeln. Ich habe es zum Thema „Packungsehrlichkeit“ schon selber erlebt.
Und zum Thema „kraftvoller Impuls“ sollten Sie mal mit Greenpeace, Foodwatch, Ökotest u.a. reden. Ich würde mich freuen, wenn auch wir Utopisten eine kraftvolle Stimme bekämen.
wir UTOPISTEN ja nicht solch nachhaltige Informationen von Ihnen bekommen.
Danke Herr Martin Grudzinski für Ihren Beitrag vom21.o2.2010 um 23:56
Vielleicht bekommt "UTOPIA" auch bald solch kraftvolle Stimme wie Greenpeace,Foodwatch,
Ökotest und andere. Ich bin mir sicher.
Hab jetzt noch die Fragen angeschaut, nun, was soll das?
Eine Unternehmung, bei der kaum jemand zu Hause ist (hier) will anderen Unternehmungen, welche dies dann wieder kaum interessiert die Meinung sagen?
als Mitarbeiter in einem Unternehmen des Naturkostfachhandels möchte ich eine Lanze für diese Handelsstruktur brechen. Auch wenn es Ziel sein muss, bestehende Unternehmensformen aus dem konventionellen Handel in Richtung eines nachhaltigeren Wirtschaftskonzepts zu bewegen bezweifle ich, ob diese Bewegung tatsächlich von den Akteuren vollzogen werden kann. Unternehmen im konventionellen Lebensmittelmarkt zeigen im Dialog häufig, dass die Marktmechanismen eines globalen, kapitalistisch orientierten Wachstumsmarkt derart tief in den Köpfen und Herzen der Protagonisten verankert ist, dass ein Ablassen von diesen Mechanismen ausgesprochen schwer zu fallen scheint und realistischerweise nur von einem kleinen Teil der konventionellen Akteure tatsächlich vollzogen werden kann.
Aus meiner Sicht bietet der Naturkostfachhandel mit seinen Akteuren da eine tatsächliche Alternative. Hier agieren jetzt bereits Unternehmen, in denen Bio nicht nur Imagefaktor sondern gelebte Kernkompetenz ist. In den Fachhahndelsunternehmen ist Bio erfunden und entwickelt worden und wird auch aktuell auf einem Niveau weiterentwickelt, auf dem es nicht nur um die ökologische Erzeugung auf dem Acker nach EU-Bio-Standards geht, sondern auf dem es um eine umfassende Weiterentwicklung der Unternehmen, um faires Mitaeinander, um langfristige Beziehungen, um echten Klimaschutz und ähnliche Themen geht. Aus meiner Sicht ist es zweifelhaft, ob konventionelle Strukturen ein ähnliches Maß an Innovation in dieser Hinsicht entwickeln können und wollen. Als Quereinsteiger in den fachhandel habe ich gelernt, dass man nachhaltiges Wirtschaften wollen muss (und schon dann ist es schwer genug, sich im aktuellen Marktumfeld zu entfalten). Die Bio-Branche ist da aktuell die einzig glaubwürdige Alternative und verdient aus meiner Sicht dabei alle Unterstützung, die man ihr zuteil werden lassen kann. Natürlich bin ich als Mitarbeiter eines Bio-Unternehmens nicht unvoreingenommen und weiß, dass die Fachhandelshersteller ebenfalls nicht angekommen sind (angekommen gibt es din diesem Zusammenhang auch nicht), aber aus meiner Sicht sind sie die einzige Handlestruktur, die glaubwürdig auf dem Weg ist und den (zum Beispiel im Bio-Kodex oder in ihren Unternehmensbiografien) auch sichtbar macht. Wenn es bei Utopia also auch um Lenkungswirkung von Privatkonsum geht, dann besteht im Naturkostfachhandel eine Möglichkeit.
Als Bio-Großhändler und Zulieferer des Naturkostfachhandels bin ich ebenfalls voreingenommen.
Voreingenommen bin ich aber auch deshalb, weil ich mich seit ca. 15 Jahren fast ausschließlich aus den Naturkostfachgeschäften ernähre.
Wenn ich schon ein Vielfaches an Geld für Nahrungsmittel ausgebe, wie der durchschnittliche Konsument, dann bitte nicht für halbherziges EU-Bio, das uns vermutlich demnächst noch ein paar ordentliche Bio-Skandale bescheren wird.
aber
was wir brauchen, wird nicht beachtet.
so
ein
Mist...
sorry, Claudia.
Beispiel: „Bislang sieht es so aus, als hätte sich die Lebensmittelindustrie mit ihren Wünschen voll und ganz durchgesetzt: Das von Verbraucherschützern, Ärzten und Krankenkassen geforderte farbliche Kennzeichnungssystem, das Lebensmittelinhalte wie Zucker, Salz und Fett mit den Farben rot (hoch), gelb (mittel) und grün (niedrig) angibt, soll es nicht geben. Stattdessen wird dank gezielter Lobbyarbeit ein Verordnungsentwurf für die Nährwertkennzeichnung diskutiert, der die Ampel EU-weit sogar auf freiwilliger Basis untersagen - und das von der Industrie entwickelte GDA-System einführen würde. Der „Guideline daily amount" gibt den Nährwert bezogen auf Portionsgrößen an - gilt aber als intransparent und irreführend.“ (Spiegel-Online, 19.2.2010)
76 % der Verbraucher wollen lt. Umfrage von Foodwatch die Ampelkennzeichnung. Aber Handel und Industrie können damit nichts verdienen. Im Gegenteil: Es würde sie Umsätze und damit Geld kosten. Und nun will Utopia diese abgebrühten Konzerne „anstupsen“? Bei allem Respekt: Mit dem Konzept „Seid nett zueinander“ bekommen wir keine kraftvolle Stimme.
Offensichtlich sind die Mitglieder dieser Plattform die "Revoluzer" unter den Konsumenten und nicht der maßgebende Durchschnitt, an dem sich die Unternehmen in ihren Marktbemühungen richten!
Um hier wirklich etwas zu erreichen, muss wohl doch eine größer angelegte Meinungsumfrage gestartet werden. Ist sie dann noch etwas ausgeklügelter, kann sie u.U. wirklich etwas bewirken.
Viel Glück und: der Wille zählt ;-)