Der Bauingenieur Ronny Meyer hat bereits im Jahr 2000 damit angefangen, die Menschen über energiesparende Bauweisen und Modernisierungen aufzuklären. Seitdem hat er sein Wissen ständig ausgebaut und verfeinert, nicht umsonst gilt er als Experte in diesem Gebiet und ist Autor zahlreicher Bücher sowie gefragter Moderator.
Nun erklärt er auf Utopia in fünf Folgen, worauf es beim Bauen und Modernisieren ankommt. In der ersten geht es um Solarenergie, während er sich in der darauffolgenden dem Eibau einer Wärmepumpe widmet und worauf es dabei ankommt. In der dritten Folge gibt der Ingenieur Energiespartipps für jeden Haushalt vom Dreifachfenster bis zum Dämmen des Hauses. Im vierten Kurzfilm geht es um eine moderne Lüftungsanlage und wie sie funktioniert. Die kleine Serie endet mit einem Special über eine Solarthermie – und beantwortet die Frage, was denn nun tatsächlich für eine Solaranlage spricht.
Zu Ronny Meyers Webseite "Bauen rockt".
Utopia dankt Vaillant für die Realisierung des Podcasts.


Kommentare (9)
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Von einem Bekannten aufmerksam gemacht auf die Möglichkeit, schon jetzt kostenneutral oder sogar gewinnbringend Solarstrom erzeugen zu können, stürzte ich mich noch mit großen Bedenken in die Recherche.
Gestern habe ich den Auftrag für eine 11,25 KW Anlage erteilt, die in 4 Wochen Strom liefern wird. Es sind sehr hochwertige Module im oberen Preissegment. Trotzdem trägt sich die Anlage, selbst bei konservativster Ertragsprognose vom ersten Tag an. Sie wird uns pro Jahr, abzüglich aller Nebenkosten wie Versicherung, Rücklagen, Zählermiete, etwa 1.000 Euro im Jahr an Gewinn liefern. Wie gesagt, bei einer recht teuren Variante.
Ich muß also kundiet leider widersprechen. Photovoltaik ist absolut "massenkompatibel"; gerade wegen des EEG. Meine Hausbank sagte lediglich "Klar finanzieren wir die Anlage. Stabilere Sicherheiten gibt es kaum."
Ich habe sehr aufwändige Effizienzrechnungen durchgespielt. Das Ergebnis ist klar und eindeutig: Das Jahr 2009 ist ein hervorragendes Jahr, um in die Solarstromnutzung einzusteigen. Die Modulpreise sind sehr niedrig, die Zinsen auch und die Einspeisevergütung mit 43,01 Cent/KWh auf 20 Jahre eine sichere Bank.
Kurz und klein: Wenn die Voraussetzungen (Dachausrichtung, möglichst verschattungsfreie Fläche) gegeben sind, spricht wenig gegen den Einstieg in die dezentrale Ökostromerzeugung. Aber einiges dafür.
Dazu kommt, dass jede über den eigenen Bedarf hinaus eingespeiste Kilowattstunde, eine Kilowattstunde Atom- oder Kohlestrom aus dem Netz "verdrängt". Feine Sache das. Von dieser Form der aktiven Politik gegen Atomkraft hätte ich vor 20 Jahren bei den Demonstrationen vor dem französischen Atommeiler in Cattenom nur träumen können. Eine gewisse Genugtuung will ich nicht leugnen. mehr weniger