Die schockierenden Ergebnisse der Genmais-Studie
Ein Forscherteam veröffentlicht die erste Langzeitstudie zu genmanipulierter Nahrung. Bisher hatte die Gen-Lobby dies erfolgreich verhindert und nur Studien zugelassen, die sich nur über drei Monate statt über den gesamten Lebenszyklus der Testtiere (ca. zwei Jahre) erstreckte. Die Resultate der Langzeitstudie sind erschütternd: Erst nach vier Monaten, also lange nach Ende jeder bisherigen Studie, zeigten sich die zerstörerischen Effekte der Genmais-Ernährung: Ratten, die mit dem Genmais gefüttert wurden, starben vorzeitig und litten unter stark erhöhtem Krebsrisiko. Genau wie jene, denen man die Giftkeule Roundup direkt ins Trinkwasser gemischt hatte.
Warum sterben die Amerikaner nicht am Genmais? Hanebüchene Kritik als willkommener Ausweg
Eigentlich wäre das ja schon Aufreger genug. Ganze Titelseiten könnte man damit füllen. Jedoch, so will es das Lehrbuch, eine Newsmeldung braucht im heutigen Online-Zeitalter immer noch eine überraschende Wendung zum Schluss, mit der man im Einleitungstext die Leselust für den gesamten Artikel steigert. Welch Segen, dass sich gleich nach der Veröffentlichung der Studie ein paar „Experten“ zu Wort gemeldet und die Belastbarkeit der Studie angezweifelt hatten. Dabei stört wenig, dass einer der beiden „unbeteiligten“ Experten, die vom erhabenen Spiegel bis hin zur kleinsten Lokalzeitung in allen Klon-Meldungen zitiert werden, ein australischer Gen-Wissenschaftler ist. Dessen genialer Einwand: Wenn Genmais wirklich so schädlich wäre, müssten die Amerikaner reihenweise sterben, da dort Genmais schon seit einem guten Jahrzehnt im Lebensmittelkreislauf ist. Zynischer geht es kaum. Die Quellen von Langzeiterkrankungen wie z.B. Krebs sind seltenst eindeutig nachzuweisen. Und das essentielle Detail vom gesamten Lebenszyklus wird bequem außen vor gelassen. Bei einer Ratte sind es zwei Jahre, beim Menschen um die 70. Die schlimmsten Folgen am Menschen könnten sich also erst in ein paar Jahrzehnten zeigen!
Vierte Staatsgewalt? Fehlanzeige! - Wie die Medien ihrem Auftrag nicht gerecht werden
Doch die Medien spielen dem Gen-Riesen Monsanto brav in die Hände. Beinahe alle Artikel hinterlassen den skeptischen Eindruck, dass die Studie nicht belastbar sei. Fest steht aber: Hier hat eine Studie eine potentiell fatale Langzeitwirkung genveränderter Nahrung aufgedeckt. Die Medien als Stimme des Volkes müssten laut weitere Langzeit-Folgestudien fordern, das Thema müsste auf Titelseiten behandelt werden. Stattdessen verschwindet es irgendwo im Rattenschwanz der Webseiten. Artikel werden billig voneinander kopiert, immer die gleichen zwei Experten zitiert. Keine der großen Tageszeitungen schafft es, einmal den Hauptforscher der Studie, Gilles-Eric Sèralini, zu befragen, oder vielleicht einmal ein paar andere Experten zu Wort kommen zu lassen. So wird eine Meldung im Nebenbei abgefertigt, die einen der größten Fälle von Verbraucherbetrug unserer Zeit aufdecken könnte.
Es braucht keine "unbeteiligten Experten", sondern eine starke Regierung!
Die EU-Kommission hat derweil angekündigt, die Ergebnisse der Studie eingehend zu prüfen und gegebenenfalls Konsequenzen zu ziehen. Man kann nur hoffen, dass sie sich dabei nicht von ein paar zusätzlichen „unbeteiligten Experten“ beraten lässt. Denn obwohl die offizielle Reaktion von Monsanto noch ausbleibt, kann darauf gewettet werden, dass bereits hinter den Kulissen fleißig Krisen-PR und Lobbyarbeit betrieben wird.
Den Mais für die Experimente hatte das Forscherteam übrigens undercover eingekauft und war mit der Studie bis zum Abschluss nicht an die Öffentlichkeit gegangen. Beides aus Furcht vor Gegenmaßnahmen Seitens des allmächtigen Milliardenkonzerns Monsanto. Was für eine Gesellschaft, in der solcherlei Studien von privaten Stiftungen und abseits der Öffentlichkeit durchgeführt werden müssen. Wäre es nicht die Rolle unserer Verbraucherministerien, solche Pionierarbeit gegen den Ansturm der Industrie zu leisten?
Wer gegen die erneute Aussat von Gen-Weizen in Deutschland ist, der sollte schnell noch die Mustereinwendung des Umwelt-Instituts unterschreiben und einsenden. Für die gesunde Gen-Skepsis gibt es auf Utopia die Gruppe „Gentechnik – nein Danke!“.
Die Veröffentlichung der Studie kann man direkt herunterladen auf der Seite des Institute for Agriculture and Trade Policy.


Kommentare (113)
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Wenn die Ergebnisse einigermassen zutreffen, und ich zweifle nicht daran, dann wird es höchste Zeit, dass die EU-Kommision der Gen-Technik bei Nahrungsmittel einhalt gebietet.
Wieder ein Teil einer Kette, welches zeigt wie pervers das System unserer Ernährungserzeugung ist. Gen-Mais wird an die Tiere verfüttert, gelangt logischerweise in deren Fleisch, welches dann wieder von Menschen gegessen wird.
Dies wäre nicht notwendig, wenn der Mensch als Konsument sich darüber im Klaren wäre, welchen gesundheitlichen Gefahren er sich als Dauerfleischesser aussetzt.
Aufklären, weiter aufklären und Skandale, ist schon die richtige Mischung, dass sich was verändert?
Der Druck auf die Politik muss zunehmen.
Aufgeklärte Verbraucher kaufen diese Produkte nicht mehr. Ist das Wunschdenken?
Hoffentlich nicht.
Leider bleibt immer nur die Keule Gesundheit und Umwelt übrig, die Menschen in unserer Gesellschaft einsichtig werden lässt, das Mitgefühl für diese geschundene Kreatur der Nutztiere hat kaum Platz darin.
Mais ist in weiten Teilen der Welt Grundnahrungsmittel für Menschen und selbst wenn der Mais als Energiepflanze angebaut wird, sind die gentechnisch veränderten Sorten ein unkalkulierbares Risiko.
Die gentechnisch veränderten Pflanzen mischen sich mit den Pflanzen ihrer Artenfamilie.
Das heisst auf Dauer, gibt es keine Wahlfreiheit mehr, es gibt dann einfach keine Pflanzen mehr ohne Gentechnik. So geschehen in Kanada. Dort gibt es keinen gentechnikfreien Raps mehr - aus -Schluss.....
Ansonten habe ich gehört, dass leider Seitens des Versuchaufbaus irgendetwas nicht ganz nach Vorschrift/üblichem Vorgehen gelaufen ist.
Was nicht bedeutet, dass ich irgendetwas (gutes) von Gentechnik halte.
Arpad Pusztai hat auch Fütterungsversuche gemacht. Er war bis zu diesem Zeitpunkt ein glühender Befürworter der Gentechnik. Er hat gentechnisch veränderte Erbsen an Ratten verfüttert. Das Ergebniss hat ihn dermaßen erschreckt, dass er damit an die Öffentlichkeit ging.
Das war das Aus für seine berufliche Zukunft. Es ging hin bis zu Rufmord und Bedrohung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Árpád_Pusztai
Empfehlenswert dazu:
"Leben ausser Kontrolle"
"Monsanto mit Gift und Genen"
http://www.youtube.com/watch?v=zNUcvgMrIBg
http://www.youtube.com/watch?v
Es ist schon lustig, dass zum Beispiel die Firma Sonnentor, Steviablätter in einen Tee verpackt und dann als Badewasserzusatz deklariert. Der Aufschrei über diese Maßlosigkeit ist auch hier auf Utopia zu finden, denn Steviablätter sind unheimlich gefährlich für... ja für wen denn.
Bei genmanipulierten Lebensmittel und Zusätzen ist alles immer im grünen Bereich, keine Spur von Gesundheitsgefährdung oder Risiken.
Da könnte man sich ja mal fragen welchen Einfluss die gängige Berichterstattung und die Medien auf die Meinungsbildung des Souveräns haben.
Sonnentor hat auch nur die Methoden der Gegenseite verfolgend geschickt intelligent vermarktet!!. Was wäre denn, Sonnentor wäre eine Gentechnikfirma? bezogen auf deinen Satz: Bei genmanipulierten Lebensmittel und Zusätzen ist alles immer im grünen Bereich, keine Spur von Gesundheitsgefährdung ..
"Da könnte man sich ja mal fragen welchen Einfluss die gängige Berichterstattung und die Medien auf die Meinungsbildung des Souveräns haben. " Ja, wenn man darüber nachdenkt, bekommt man Horror!
der grund läge darin, dass stevia in grossem masse angebaut würde.
um befall zu vermeiden würde gespritzt.
da diese spritzmittel wohl nicht mit der eu-norm übereinstimmen,
ist stevia als gefährlich eingestuft worden.
nicht als giftig...eher allergieauslösend.
tja, dumm nur, dass kein inhaltstoff des spritzmittels angegeben wurde,
ein schelm, der böses dabei denkt.
http://www.reocities.com/TheTropics/Island/9739/stevia.html
Hier gibts des Tourenplan:
http://www.biotechnikum.eu/tour/stationen.htm
Die Bundeswehr sucht händeringend Nachwuchs und nun noch der Gentech-Bus und Amazon ist auch ganz wild auf Langzeitarbeitslose...
Ach bin ich froh, daß ich nicht noch mal jung sein muß ;-)
alles was natur und bio positiv "aussehen" lässt oder eben zeigt, dass es schützenswert ist,
dass wird in presse und medien derart mit negativpropagande behaftet, dass einem die ohren
schlackern. natürlich nur den informierten.
für mich steht jedoch vollkommen fest, wer da die finger im spiel hat.
politik, lobbyisten und firmen deren "möglichkeiten", womit ich natürlich deren bankkonten meine,
extrem beschnitten würden, wenn man dem "nervigen ökopöbel" freiraum lassen würde.
es ist ein weiterer trauriger höhepunkt im ganzen langjährigen kampf für die gesunderhaltung von boden, mensch,natur und tier.
es wird da weit gegangen, grenzen überschritten um dem verbraucher vor augen zu führen, dass wir doch
lieber deren drei affenspiel mitmachen sollten.
nee, nicht mit mir.
schliesslich ist man ja nicht machtlos oder ohnmächtig.
"wäre die welt eine bank, wäre sie längst gerettet!"
traurige wahrheit und bedarf keines weiteren wortes.
man/frau müsste aber auch bayer, basf und viele anderen chemieunternehmen gehörig aud die finger klopfen und sie fragen, wohin sie damit wollen.. es ist nämlich auch eine art politik, die diese wirtschaftsunternehmen betreiben....global agierende unterdrücker. und die medien? auch diese unternehmen beherrschen die sprache der unterdrückung vorzüglich. es ist doch bekannt, dass kritische zeitungen zuerst platt gemacht werden in.... sagen wir mal zum beispiel russland. und bei uns werden sie nicht gelesen, weil auch nicht unterhaltsam und eher beängstigend... und unsere betagten öffentlich rechtlichen sender zeigen noch lange nicht immer "die wahrheit", sondern drücken sich. "das geschäft mit der nachricht" ist halt eben auch nur ein geschäft.
U n b e d i n g t empfehlenswert in diesem Zusammenhang.
Lesen!, Lesen! Lesen! und handeln.
http://www.projektwerkstatt.de/gen/buch/
Die Studie ist das, worauf die Biotech-Gegner "lange drauf gewartet" haben: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/endlich_tote_ratten/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/ratten_sterben_an_gen_mais_der_perfekte_medien_coup/
Zitat: Der Held hat Langzeitstudien an Ratten durchgeführt, die er mit Gentechnik-Mais (NK603 von Monsanto) sowie mit und ohne Roundup fütterte, und zwar bis zu zwei Jahre lang. Das ist bei diesen Tieren praktisch lebenslänglich - selbst als Haustiere gehaltene Ratten erreichen bei guter Pflege nur eine durchschnittliche Lebensdauer von 2 Jahren. Der Ansatz leuchtet Laien sofort ein: Wenn die einen Versuchstiere lebenslang GMOs und/oder Herbizide in ihrer Nahrung erhalten und die anderen nicht, dann sollte man aus den Unterschieden wohl Schlüsse über die Gefährlichkeit von GMOs und/oder den verwendeten Pestiziden ziehen können. Roundup ist ein so genanntes Totalherbizid, das auf die Genmais-Felder aufgebracht wird, um Unkräutern den Garaus zu machen und steht bei Umweltschutzgruppen besonders in der Kritik. Um seine Studie noch schlagkräftiger zu machen, verabreichte Séralini den nach Männchen und Weibchen getrennten Tieren den Genmais in 3 verschiedenen Dosierungen, und zwar jeweils unbehandelt oder mit Roundup gespritzt. Zu diesen sechs Gruppen kamen vier weitere hinzu: eine Kontrollgruppe, die konventionellen, unbehandelten Mais erhielt, und drei Gruppen, die zusätzlich zu normalem Mais Roundup im Trinkwasser erhielten (wiederum in drei verschiedenen Dosierungen) - macht zusammen zehn Gruppen von männlichen und zehn von weiblichen Tieren.
Das Design der Studie wirkt auf den ersten Blick bestechend - man könnte sehen, ob Tiere, die nur normalen Mais erhalten, länger leben und gesünder alt werden. Dank der unterschiedlichen Dosierungen und der verschiedenen Kombinationen (Genmais ohne Roundup, Genmais mit Roundup, konventioneller Mais mit und ohne Roundup) könnte man auch feststellen, ob es sich - falls die Genmais/Roundup-Ratten kürzer leben oder kränker sind - um einen dosisabhängigen Effekt handelt und ob der Genmais, das Herbizid oder die Kombination von beidem daran schuld ist.
So weit, so gut. Was dabei herauskam, schildert Séralini so: „Bei den Weibchen starben die behandelten Gruppen 2-3mal häufiger als die Kontrollen, und sie starben schneller. Dieser Unterschied war in 3 Gruppen von Männchen, die mit GMOs gefüttert wurden sichtbar. ... Weibchen entwickelten große Brusttumore fast immer häufiger und eher als die Kontrollen ... Männchen zeigten viermal mehr große tastbare Tumore als die Kontrollen; sie traten bis zu 600 Tage eher auf.“
Eine klares Ergebnis klingt anders. Die Veröffentlichung ist - trotz anonymer Begutachtung durch Fachleute - in einem Zustand, der vor allem durch Unübersichtlichkeit und gezielte, anekdotische Auswahl von negativen Daten besticht: mal kommen in den Gruppen besonders schwere oder große Tumore vor, mal treten sie besonders rasch auf, ein anderes Mal ist die Zahl der Tumore pro Tier erhöht - wie es gerade passt. Aus den Grafiken der Veröffentlichung lässt sich ablesen, dass die Tiere nicht in allen behandelten Gruppen eher oder häufiger starben oder schwerer erkrankten - über die Details schweigt Séralini sich aus. Eine Dosisabhängigkeit der beobachteten Effekte - das gibt Séralini selbst zu - gibt es nicht. Zitat Ende, mehr im o.g. Link.
Schon, dass man eine Rattensorte ausgewählt hat, die ohnehin anfällig für Krebs ist, sieht mehr nach eine Studie "Selbsterfülldende Prophezeiung" aus.
Zitat: éralini und seine Mitstreiter wählten einen Rattenstamm, der dafür bekannt ist, dass er spontan sehr schnell Krebsgeschwüre entwickelt - vor allem bei Überfütterung, Überalterung oder Störungen des Hormonhaushalts. Das ist für die Krebsforschung nützlich, nicht aber unbedingt für eine solche Fütterungsstudie. Wenn man aber dennoch diese Sorte wählt, sollte man angeben, wie viel Futter die Ratten bekamen: Séralini verzichtet darauf. Zitat Ende.
---Er verzichtet darauf---: Hat er sie vielleicht überfüttert oder gerade die Ratten, die den sog. Gen-Mais bekamen? Fragen, Fragen, Fragen...
Die Ratten, die verwendet wurden, mögen ja Versuche im Rahmen der Krebsforschung gut geeignet sein, aber dass man gerade im Rahmen eine solchen Studie sich eine Rattensorte ausgesucht hat, die besonders krebsanfällig ist, verleiht der Studie doch einen faden Beigeschmack.
Zitat: Trotz dieser massiven Zweifel an der Wissenschaftlichkeit der Studie schrieben die Agenturen und Zeitungen die gewünschten Horrormeldungen: „Genmais-Futter macht Ratten schwer krank: Zitat Ende.
Da hat die Studie wohl ihr Ziel erreicht: Endlich kann man einen "Beweis" liefern, wie gefährlich doch die grüne Gentechnik ist.
ich muss Kassowath übrigens rechtgeben, wenn z.B. der Rattenstamm wirklich krebsanfälliger ist... Es gibt leider so viele wissenschaftliche Studien, die nicht haltbar sind. Nur frage ich mich: die Wissenschaftler selber sind doch nicht blöd. Wie wollen sie Ergebnisse halten, wenn ihre Versuchsaufbauten schon so fehlerbehaftet sind?
Auf beiden Seiten der Gentechnik sind eindeutige und nicht manipulierte gut durchdachte Studien wichtig, und da in der Wissenschaft auch alles vom Geld abhängt, wird eben oft Lüge verbreitet. Ist erstmal eine Lüge raus, sind schon so viele Menschen beeinflusst, kommt nachher eine Revidier-Meldung, nehmen viele das nicht mehr wahr.
Selbst du, Gruenergehtsimmer hast eine unsachliche informations-nullige-keinerlei Angaben belegende oder rechtfertigende-den KandidateninsBuh-Abseits weisende- Gefühlsbotschaft gesendet, die richtig falsch sein kann.
Also Gruenebine, Ich würde diese Art jetzt mal "Freischnauze" nennen. Die Extremismus-Keule zu schwingen ist jetzt auch nicht sonderlich konstruktiv, und wenn du die Beiträge von grünergehtsnimmer ein bischen verfolgen würdest, kämst du vielleicht zu dem Schluss dass auch eine eher abwegige Unterstellung ist. Mag sein das grünergehtsnimmer jetzt nicht so besonders tragende Argumente vorgbracht hat und eher wenig zu einer Diskussion beiträgt.
Andererseits, jemand der sich hier gerade anmeldet und sofort Pro-Gen rumpoltert, naja der darf mit starken Gegenwind rechnen. Dem ein oder anderen geht da eben die Hutschnur hoch. Fair sollten wir natürlich dennoch miteinander bleiben, Unterstellungen sind immer schwierig und laden niemanden zu einem Diskurs ein.
Nachtrag 16:28 Uhr: Eigentlich hat Kassowarth ja erstmal nur die Durchführung der Studie kritisiert. Wie Kassowarth zu Biotech Steht hat Kassowarth uns ja noch gar nicht verraten. Das "Pro Gentech" nehme ich also zurück. Die Verweise auf die Zyniker der Achse des Guten (Hendryk Bodersen &Co.), liefern uns jetzt aber auch nicht mehr Fakten zur Studie (außer die Tatsache dass es da wohl Mängel geben soll. Aber das stand ja bereits im Raum. Dazu die Frage: Von wem kommen diese Mängel-Argumente? Ich bin für größtmögliche Transparenz auf allen Seiten).
Mit was für einem Fanatismus hier manche für "das Gute" kämpfen, ist schon fast zu traurig um lustig zu sein. Andere mit einer Selbstgerechtigkeit verurteilen als hätte einen die Evolution höchstselbst zum Richter aller Wesen berufen - ist diesen Leuten klar, wie nahe sie damit an einige Figuren unserer Geschichte kommen, denen sie ganz sicher nicht nahe sein wollen?!
:))
Das wäre ein vernünftiger Umgang mit der Studie.
Jemanden, egal welcher Couleur, der neu ist, würde ich nicht gleich mit solch einem Abwink belegen. Hat er schon mal getan.
Wir sollten uns doch nicht als elitäres abgeschlossenes Grüppchen betrachten? dann wird keiner mehr Menschen überzeugen, wenn er gleich athok wegen eines Beitrages oder Wortes ausgrenzt.
So sehe ich das auch.
Wo habe ich mich über tote Tiere lustig gemacht? Wenn es um "Endlich, Tote Ratten" geht. Sollte es kein Lustigmachen sein, sondern eher darum, dass sich die Anti-Biotech-Front freut, dass endlich eine (wenn auch m.E. kaum haltbare) Studie da ist, die "beweisst", wie gefährlich die Gentechnik ist.
Für die Gegner der Gentechnik kommt diese Studie doch recht, liefert sie doch Munition (unabhängig davon, wie glaubwürdig und fundiert die Studie tatsächlich ist".
"Pro-Gen-Lobby": Typische Lobby-Kaule. Im übrigen bin ich tatsächlich für Gentechnik. Wie Monsanto und andere Konzerne mit dieser Technik umgehen, ist eine andere Sache. Ich bin sicher KEIN Freund von Monsanto und Co. und den Meis, um den es hier geht sehe ich auch kritisch, genauso wie die Sache mit den Patenten. Auf Lebewesen sollte es m.E. keine Patente geben.
Dennoch gibt es auch gute Ansätze in der Gentechnik: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Reis
Aber bei einer Technik sollte man neben den Risiken auch immer die Chancen sehen, zumal die klassische Züchtung auch nicht risikofrei ist. Wie das Beispiel der afrikanisierten Honigbiene zeigt: https://de.wikipedia.org/wiki/Killerbiene
Zitat: Wir sollten uns doch nicht als elitäres abgeschlossenes Grüppchen betrachten? Zitat Ende.
Das ist m.E. ein großes Problem, gerade in Kreisen der Öko-/Umweltbewegung, LOHAS, Tierschutz/-rechtsbewegung u.ä. wird man den Eindruck nicht los, dass sich dort viele als eine Elite (mit dazu einen sehr ausgeprägten Sendungsbewußtsein) sehen und so etwas ist sehr kritisch zu sehen, zumal die Geschicht zeigt, wohin dieses Elitedenken führen kann.
Übrigens: Bei den Begriff Pro-Gen sollte man daran denken, dass jeder von uns und jedes Lebewesen auf dieser Erde Gene in sich tragen. Daher ist der Begriff "Pro-Gen" oder "Contra-Gen" irreleitend, da es keinen Sinn macht sich gegen Gene auszusprechen, ohne Gene gäbe es das Leben wahrscheinlich nicht. "Pro-Gentechnik" oder "Contra-Gentechnik" wäre da korrekter.
Analog übrigens: Genaus der Begriff "Anti-Atom", der genauso irreführend ist, da ja auf der Erde alle aus Atomen besteht einschließlich der Mensch. Wenn man seine Ablehnung der Kernenergie-Nutzung ausdrücken will, sollte es besser heißen: "Anti-Kernenergie-Nutzung" oder noch genauer "Gegen die Nutzung der Energie aus Kernspaltung"
... ein Tippfehler, er sei mir verziehen. Ich wollte schreiben "Pro-Gentech(nologie)" wahlweise auch "pro Biotechnologie". Und dabei spreche ich von grüner, weißer und roter Gentechnik.
"Das ist m.E. ein großes Problem, gerade in Kreisen der Öko-/Umweltbewegung, LOHAS, Tierschutz/-rechtsbewegung u.ä. wird man den Eindruck nicht los, dass sich dort viele als eine Elite (mit dazu einen sehr ausgeprägten Sendungsbewußtsein) sehen und so etwas ist sehr kritisch zu sehen, zumal die Geschicht zeigt, wohin dieses Elitedenken führen kann. "
Ich empfehle Ihnen, da Sie ja sozusagen noch neu hier sind, sich ein bisschen mehr umzuschauen, bevor sie Ihre Schlüsse über eine verallgemeinerte LOHAS/ Öko-Szene/... ziehen. Sie werden auf dieser Plattform die unterschiedlichsten Denkschulen, Lebensentwürfe und Ethiken vorfinden. Nehmen Sie sich für diese Entdeckungsreise ruhig ein wenig Zeit.
In Ihrem erstem Beitrag erzählen Sie uns nicht viel Neues oder Richtigeres. Jede Studie hat ihre Schwäche was ihre Aussagekraft angeht und mit diesen Schwächen sollte offen und ehrlich umgegangen werden. Darauf können wir uns einigen. Ich verweise nochmal auf diese Gruppe, wo zahlreiche Aspekte und ihre Pro- und Kontras bereits eingehend diskutiert wurden und zur weiteren Vertiefung nachgelesen werden können:
http://www.utopia.de/gruppen/gentechnik-nein-danke-304
Nachtrag 26.09. 02:53: Was Ihr "positiv Beispiel Goldreis" angeht, habe ich da weiterhin Bedenken, so lange wir die langfristigen Folgen dieser genetischen Manipulation nicht abschätzen können. Überzeugende Langzeitstudien fehlen mir noch. Außerdem gibt es genug Reissorten, die auf verschiedenen Böden unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen wachsen können. Ich halte es für ein Märchen, dass allein die Gentechnik den Hunger in der Welt lösen wird. Die Ursachen dafür liegen ganz einfach woanders.
Inspiration für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik finde ich immer wieder bei Vandana Shiva: http://www.vandanashiva.org/
Das streite ich nicht ab, aber es gibt doch auch sehr viele Gemeinsamkeitene und Dogmen, die praktisch für die ganze Szene zutreffen, dazu gehört auch das Dogma, dass die sog. grüne Gentechnik per se schlecht ist.
Ferner gehört zum Dogma der Öko-/LOHAS-Szene, dass Leute, die solche Sachen anderes sehen, z.B. die sog. grüne Gentechnik auch nur in Teilen befürworten oder z.B. die Kernenergie als anderes Beispiel, sofort als "Lobbyisten" oder "bezahlte Schreiber" gebrandmarkt werden.
Zitat: Gentechnik - nein Danke! Zitat.
Solche Pauschalablehnungen sind kontraproduktiv und abzulehnen. Man sollte immer den Einzelfall betrachten. So mach der fragliche Glyphosatresistente Mail negativ zu sehen sein oder auch der Umgang der Konzerne mit dieser Technik.
Gleichzeitig werden durch die Pauschalablehnung auch mögliche Chancen der grünen Gentechnik verhindert. Die Entwicklung von verbesserten Pflanzen, die z.B. fehlende Nährstoffe liefern können (wie im Beispiel "Golden Rice"), etc..
Mann sollte Techniken nicht pauschal ablehnen, sondern immer den Einzelfall betrachten!
Zitat:, habe ich da weiterhin Bedenken, so lange wir die langfristigen Folgen dieser genetischen Manipulation nicht abschätzen können. Zitat Ende.
Mit diesem Argument könnte man alles ablehnen. Man kann nie hundertprozentig sicher abschätzen, wie sich eine neue Art entwickeln wird.
Das gilt nicht nur für die sog. grüne Gentechnik, sondern für jede Form der Gentechnik, der Züchtung oder auch nur wenn nur exotische Arten, die hier nicht heimsch sind, einführt.
Das Beispiel mit der "afrikanisierten Honigbiene" ist ein Paradabeispiel, wie eine durch klassische Zuchtmethode "geschaffene" Art außer Kontrolle geraten kann. Soll man deshalb auch auf die klassische Züchtung verzichten. Im übrigen haben sich viele Züchtungen nur noch wenig mit den ursprünglichen Arten gemein.
Sofern habe ich bei der Gentechnik keine größeren Bedenken, als bei der klassischen Züchtung.
Zitat: Ich halte es für ein Märchen, dass allein die Gentechnik den Hunger in der Welt lösen wird. Die Ursachen dafür liegen ganz einfach woanders. Zitat Ende.
Das habe ich auch nie behauptet und erwarte ich auch nicht. Aber sie eröffnet neue Möglichkeiten und repräsentiert den technischen Fortschritt. Genauso wie das klassische Züchten, die Entwiklung des Minraldüngers und moderner Pflanzenschutzmittel die Landwirtschaft vorangebracht haben. Die Gentechnik ist kein Allheilmittel, sie ist nur ein weiterer Schritt, die moderne Landwirtschaft weiter voran zu bringen!
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo106_38
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo100_69
Zitat: Inspiration für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik finde ich immer wieder bei Vandana Shiva: http://www.vandanashiva.org/ Zitat Ende.
M.E. hat die Landwirtschaft mit GVO genaosu Existenzberechtgung, wie Landwirtschaft ohne GVO.
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/novo_notizen/artikel/000962
Und die französische Studie kann man getrost in die Tonne kloppen:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gen_mais_studie_wie_man_ein_gewuenschtes_ergebnis_erhaelt/
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/unstatistik_des_monats_gen_mais_toetet/
Nur steht es jeden frei, irgendwelche Studien zu machen und sie so auszugestalten, dass sie das gewünschte Ergebnis liefern. Wenn dann aber unseriöse Studien noch in das politische Handeln einfließen (z.B. wird aufgrund der französischen Ratten-Studie über ein Verbot des fraglichen GVO-Mais nachgedacht), ist das sehr bedenklich. Wäre es eine seriöse und wissenschaftlich fundierte Studie, wäre es rechtens, dass entsprechende Maßnahmen veranlaßt werden, wenn es aber aufgrund einer Studie passiert, die das Papier nicht wert ist, auf der sie geschrieben ist, ist das nicht in Ordnung.
wie bei allen Entwicklungen gibt es Bremser und Unterstützer. Und das ist auch ganz in Ordnung so. Ich stehe in Bezug auf die Gentechnik eben auf der Seite der Bremser. Aber keine Sorge, ich bin keines wegs gefährlich. Es sei denn Sie möchten gerne mit Gentechnik Geldverdienen, das möchte ich natürlich gerne verhindern ;) Ich teile folgende Position, zusammengefasst von von Maria L. weiter unten in dieser Diskussion:
"- Was passiert, wenn die Studie falsch ist und der Genmais zu unrecht verdächtigt wird?
Ein paar Vertreiberfirmen machen Verlust
- Was passiert, wenn die Studie zu unrecht nicht ernst genommen wird?
Evt. kommen durch den Genmais zahlreiche Tiere und Menschen zu Schaden oder gar ums Leben. Und natürlich würden auch in diesem Fall die Vertreiberfirmen Verlust machen."
Mich als Fortschrittsverweiger hinzustellen auf dieser Grundlage ist reichlich übertrieben. Den Bgriff Fortschritt werte ich offenbar aber anders als Sie und Ihre Argumentationsgehilfen von NovoArgumente. Da heißt es über NovoArgumente:
"Alle hoffen auf die Zukunft. Doch die Diskussion darüber ist von Fatalismus und Zynismus geprägt. Viele negative Annahmen haben sich zu Allgemeinplätzen entwickelt, die kaum mehr hinterfragt werden: Ressourcen sind begrenzt, technischer Fortschritt ist gefährlich, Menschen gefährden die Umwelt, Freiheit ist riskant, Risiko ist schlecht, Wachstum muss gebremst und die Welt muss entschleunigt werden.
Nicht mit uns! NovoArgumente glaubt an den Fortschritt, streitet für Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten und bietet einen anderen, kritisch optimistischen Blick auf die Herausforderungen von morgen. Es geht darum, die Vergangenheit zu kennen, die Gegenwart zu verstehen und vor der Zukunft keine Angst zu haben."
Und zu den Förderern gehören neben Raucher e.V., Ökowatch, eigentümlich frei (?) auch Transgen, Big Potatoes...
Ich weiß gar nicht genau wo ich anfangen soll, ich probier's mal beim Zynismus. Kritiker der Gentechnik werden da pauschal als Zyniker abgetan, die uns (wer jetzt genau?) um eine moderne, freie Zukunft bringen. Diesen Freiheits- und Modernitätsbegriff teile ich nicht, denn in diesem Zitat steht die Freiheit einiger weniger Menschen (in Deutschland? Europa?) über der Freiheit der Menschen und anderen Lebewesen auf dem Rest des Planeten. Diese so genannte Freiheit ist eine Freiheit auf Kosten der Freiheit anderer. Das ist Zynismus. Und das passt auch zu den Förderern von Novo und zu der Partei mit den blauen Buchstaben auf gelben Untergrund, die ich nicht wähle.
Ich behaupte nicht, dass sie ein "bezahlter" Lobbyist seien. Und wenn Sie richtig nachlesen, dann wurde eine solche Unterstellung hier bereits hinreichend geächtet. Ein Lobbyist bleiben Sie aber dennoch, für Ihre Sache eben. Das ist ja keine Beleidigung. Sie können mich getrost Lobbyistin für die Gegenseite bezeichnen.
Nein, Wachstum ist kein Allheilmittel, Entschleunigung vielleicht auch nicht, aber Wachstum muss gebremst werden (schlagen Sie doch mal den Begriff "Suffizienz" nach). Ja, Ressourcen SIND begrenzt! Menschen gefährden oft ihr Umwelt (CO2-Emissionen, Müllberge, Krieg,...). Freiheit ist relativ (s.o.) und manchmal riskant für andere. Risiko ist nicht schlecht aber auch nicht gut.
Soweit meine Positionen.
Nachtrag: "Zitat:, habe ich da weiterhin Bedenken, so lange wir die langfristigen Folgen dieser genetischen Manipulation nicht abschätzen können. Zitat Ende. Mit diesem Argument könnte man alles ablehnen."
Da haben Sie meine wichtigsten Argumente beim Zitieren rigoros unterschlagen, denn da heißt es weiter zum Einzelfall "Golden Rice": "Überzeugende Langzeitstudien fehlen mir noch. Außerdem gibt es genug Reissorten, die auf verschiedenen Böden unter unterschiedlichen klimatischen Bedingungen wachsen können [...]"
Also warum nochmal ist GVO-Goldreis jetzt so unverzichtbar?
Ich bin durchaus nicht gegen alles Neue.
Im Falle der Gentechnik steht mein klares Nein Danke dafür, daß es keine Möglichkeit gibt, die Auswirkungen ohne Risiko zu testen.
Wenn die Gentechnisch veränderten Organismen einmal im Umlauf sind, gibt es kein Zurück.
Damit ist die Gentechnik für mich wesentlich riskanter als die meisten anderen Eingriffe des Menschen.
Der genannte Nutzen für die Allgemeinheit steht dazu in keinem Verhältnis.
Offensichtlich ist bislang einzug und alleine der Nutzen für die Verbreiter-Konzerne.
Es ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen und falsch, wenn Journalisten mit oberflächlichen nicht komplex auf die Studie bezogenen Berechnungen versuchen, die Studie schlechtzumachen.
Dies ist das gängige Prinzip, was alle anwenden um vermeintlich Gegenkritik zu üben. Einen Satz aus der Bibel herausgenommen kann man auch in einen vollkommen anderen Zusammenhang stellen und den Sinn und Wahrheitsgehalt komplett zerdonnern!
Nun, hier kommt es auf intelligente Menschen an, die sich nicht schnell manipulieren lassen und vielleicht außer der "Achse des Guten" auch andere Berichte und Zeitungen genau zu dem Thema vergleichen!
Dann sehen manche Tenöre des einen Journalisten unter Umständen woanders ganz "Alt" aus. :)
Denn: die Journalisten sind nicht alle Fachleute und schon gar nicht unabhängig!!
Ich habe nicht behauptet, dass GVO unverzichtbar ist, aber er ist der einzige Reis, der in der Lage ist, Beta-Carotin zu erzeugen und damit eine Vitamin-A-Quelle darstellt, die helfen kann, Vit.-A-Mangel zu beseitigen.
Gentechnik kann nicht den Hunger oder Mangelkrankheiten in der Welt beseitigen, aber einen Beitrag dazu liefern, dass es davon weniger gibt. Daher sind Gentech-Projekte wie der Golden-Rice vorbehaltlos zu unterstützen.
Der meineserachtens große Unterschied: Die Genmaisrattengruppe starb durchschnittlich früher und 5 mal so häufig und es gab dort mehr Tumore! war mir so in Erinnerung des Lesens. Das heißt, salopp ausgedrückt,shietegal, ob die Ratten statistisch 50% Krebsanfallwarscheinlichkeit haben in beiden Gruppen!, warum sind denn alle 3 Komponenten ausgerechnet in der Genfuttergruppe?! Na, wenn da nicht doch signifikante Unterschiede zwischen normalem Mais und Genmais bestehen?
Und das Industriestudien mit Mindestgruppen von 10 Tieren arbeiten bzw genau demselben Rattenstamm wie in dieser Studie speziell die Studie, mit der NK603-Mais genehmigt wurde,arbeitete, und Genehmigungen ohne Murren bei Pro purzeln,, da liegt ein weiterer Argumentationspunkt für Vergleiche, die man nicht bei dieser Studie zerpflücken kann!
Da die Studie nicht aussagekräftig ist, ist es letztendlich egal, in welcher Grupper mehr Tiere gestorben oder erkrankt sind.
Séralini weigert sich, genaue Daten zu den Versuchen zu veröffentlichen, Daten, die für die Aussagekraft der Studie relevant sind. Wenn die Studie doch astrein sein soll und aussagekräftig, müsste er sich auch die Daten problemlos rausrücken, da dies aber nicht der Fall ist, sind Zweifel mehr als berechtigt.
Daher ist es auch lobenswert, dass sich die meisten Medien bzgl. der Studie zurückhalten, offensichtlich sind die nicht so unkritisch, auch wenn diese Studie ganz im Sinne der Gutmenschen ist.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ratten-versuch-von-seralini-forscher-kritisieren-genmais-studie-a-857595.html
http://iknews.de/2012/09/20/genmais-nk-603-eu-soll-importverbot-wegen-krebsgefahr-prufen/
"Die vorgelegten Daten deuten insgesamt darauf hin, dass nichts anderes als statistische Schwankungen in dem Experiment gemessen wurden", schreibt der VBio in einer Mitteilung. So habe die Studie keine Dosisabhängigkeit des Effekts gemessen.
Aus wikipedia
"Der VBIO wird von einem Präsidium geführt, das alle zwei Jahre neu gewählt wird. Der derzeitige Präsident ist Wolfgang Nellen von der Universität Kassel."
http://de.wikipedia.org/wiki/Solanin
Aus Psiram: interview mit Wolfgang Nellen
Auszug
"Führt an der Gentechnik überhaupt ein Weg vorbei?
Langfristig wohl kaum. Züchtung hat lange zu gewaltigen Ertragssteigerungen geführt. „Natürlich“ sind unsere Lebensmittelpflanzen seit fast 10.000 Jahren nicht mehr. Jetzt scheinen aber die Grenzen der konventionellen Züchtung erreicht zu sein. Gentechnisch ist es möglich, Pflanzen an die Eigenarten der Standorte anzupassen (Trockenresistenz, Salzresistenz usw.) um z.B. auch den Folgen des Klimawandels zu begegnen. Der Wettlauf mit Schädlingen wird schwieriger und Ernteverluste müssen eingedämmt werden. Teilweise könnte man diese Ziele vielleicht auch durch Kreuzung erreichen, aber gewiss nicht alle und es würde viel länger dauern. "
http://blog.psiram.com/tag/wolfgang-nellen/
Um sich ein eigenes Bild zu machen sollten die gesamten zitierten Artikel gelesen werden :-)
Zitat aus Psiram
"Herr Professor Nellen, können Sie uns kurz erklären, womit Sie sich beruflich beschäftigen, woran Sie hauptsächlich arbeiten?
Ich bin Molekulargenetiker und meine Abteilung arbeitet an Mechanismen der Epigenetik. Wir benutzen den Modellorganismus Dictyostelium (eine einzellige Amöbe) um zu verstehen, wie die genetische Information z.B. durch die Verpackung der DNA in der Zelle beeinflusst wird. Dabei ergeben sich interessante, vermutlich generell gültige Erkenntnisse, wie z.B. die Umwelt Einfluss auf die Nutzung der genetischen Information nimmt und wie sich Zellen gegen molekulare Parasiten (z.B. Viren) wehren. Das ist reine Grundlagenforschung, die zum grundsätzlichen Verständnis, wie Leben funktioniert, beiträgt."
http://blog.psiram.com/tag/wolfgang-nellen/
Wenn Deutschland gegen Gentechnik ist woher stammen die Geldmittel für die Grundlagenforschung?
Um nur zwei Beispiele zu nennen.
Wir können nicht einfach ein Blatt zum Schundblatt erklären, weil uns der Tenor eines Artikels gerade nicht passt.
Und ich hätte sicher nichts dagegen, wenn die Studie anerkannt würde.
Selbst wenn die Ratten im Versuch vor Gesundheit strotzen würden, wäre ich noch ein Feind der Gentechnik, weil davon in erster Linie bis ausschließlich die großen Lebensmittel-Konzerne profitieren.
Zitat: "Ich bin Molekulargenetiker und meine Abteilung arbeitet an Mechanismen der Epigenetik. ... Erkenntnisse, wie z.B. die Umwelt Einfluss auf die Nutzung der genetischen Information nimmt ... Das ist reine Grundlagenforschung, die zum grundsätzlichen Verständnis, wie Leben funktioniert, beiträgt. ... Wenn Deutschland gegen Gentechnik ist woher stammen die Geldmittel für die Grundlagenforschung?"
Prof. Wolfgang Nellen beschäftigt sich mit EPIGENETIK.
Die Epigenetik ist in der öffentlichen Wahrnehmung bisher kaum angekommen, u.a. weil die Genomforschung von den Medien sehr stark überbetont dargstellt wird. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Genom durch die Wissenschaftler für den einzigen Weg für den Erbgang gehalten wurde und es gelungen ist, riesige Summen an Forschungsgeldern zu aktivieren. Dementsprechend viel Geld war dann auch für die Öffentlichkeitsarbeit vorhanden, wodurch weitere Finanzen für weitere Forschung bewilligt wurden usw.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass man das Wort Epigenetik schnell überliest - "-genetik" kennt man ja...
Die Epigenetik beschäftigt sich mit der Aktivität/Inaktivität der Gene und hat nichts mit Gentechnik zu tun.
Die Gene dienen der Zelle dazu, bestimmte Stoffe (Eiweisse, Hormone usw.) herzustellen, die im Organismus spezifische Wirkungen haben.
Dabei genügt es nicht, dass ein Gen für ein bestimmtes Eiweiss in der DNA vorhanden ist. Die Gene sind zusätzlich mit sog. "Schaltern" versehen, die es der Zelle erst ermöglichen, das Gen abzulesen.
Wenn ein bestimmtes Gen aber "abgeschaltet" wurde, kann das entsprechende Eiweiss nicht hergestellt werden.
Für die Stellung des Schalters (Ein / Aus) sind u.a. Umwelteinflüsse verantwortlich. Aber damit nicht genug, können solche Schalterstellungen/Aktivitätsmuster auch über mehrere Generationen VERERBT werden. Und genau das wurde von der Wissenschaft lange Zeit vehement bestritten.
Ich bin der Meinung, dass in der Genforschung die eigentliche Revolution noch bevorsteht, nämlich wenn die epigenetischen Mechanismen besser erforscht und verstanden wurden (und die Medien ausführlicher darüber berichten)
Prof. Nellen betreibt Grundlagenforschung in der Epigenetik, nicht in der Gentechnik (und ist außerdem ein Befürworter der Gentechnik).
Weitere Infos zu Epigenetik:
http://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik
http://scinexx.de/
im Suchfeld bitte "Epigenetik" eingeben
http://www.medienbuero-hamburg.de/1608.html
Das würde ich mal mit allen die Studie betreffenden links machen! ist erhellend...
Was du genau aussagen möchtest, auch wenn ich deine Antwort gut finde, verstehe ich nicht ganz?:
"Wenn Deutschland gegen Gentechnik ist woher stammen die Geldmittel für die Grundlagenforschung?"" Zitat Nellen.
Da kommen wir an ganz falsche Verteilungsmuster von Geldern in der Gesellschaft. Meiner Ansicht nach ist Grundlagenforschung das absolut wichtigste, um Mechanismen, einfach um alles zu verstehen. Aus guter Grundlagenforschung heraus können Entscheidungen, ob etwas richtig oder gefährlich ist, erst getroffen werden!
Die Grundlagenforschung muss also aus anderen Töpfen bezahlt werden, und diese Töpfe müssen , ohne das die Industrie verdient, zum guten Teil aus dieser mitfinanziert werden, auch wenn ein Forschungsergebnis heißt: Gentechnik verbieten! Will also sagen, die Gelder müssen zwingend weiterfliesen für Grundlagenforschung in der Genetik, bzw auch Gentechnik, nur die Betrachtungsweise der Industrie: damit nur Ausbeutung und Geldnutzen zu machen, die müsste sich eigentlich ändern!!
So naiv gedacht find ich das nicht! wenn man sich mal neue Denkmuster in der Gesellschaft anschaut.
Dein Zitat: "Ich bin der Meinung, dass in der Genforschung die eigentliche Revolution noch bevorsteht, nämlich wenn die epigenetischen Mechanismen besser erforscht und verstanden wurden (und die Medien ausführlicher darüber berichten)"
Demnach würdest du, wenn du gegen Gentechnik bist, sagen, kein Geld für Grundlagenforschung auch in der Epigenetik, denn wenn dadurch die Revolution erst bevorsteht, sollte man gleich unterdrücken?
Das halte ich für sehr zweischneidig. Wenn die verantwortlichen Köpfe mehr Verantwortungsbewusstsein für alle Menschen hätten, würden sie durch genaue Forschungsergebnisse, genaueres Verstehen der Mechanismen vielleicht sogar eindeutig sagen können, das is nix für die Menschheit!!
Vieleicht ist es auch erhellend das zweite Zitat zu zitieren
"Führt an der Gentechnik überhaupt ein Weg vorbei?
Langfristig wohl kaum.... "
Und das hat wohl kaum etwas mit Grundlagenforschung zu tun oder ?
Im Übrigen konnte Oppenheimer die Atombombe auch nur dadurch entwickeln weil im Vorfeld von genialen Wissenschaftlern Grundlagenforschung betrieben wurde.
Und wenn Grundlagenforschung ausschließlich dafür betrieben wird um das Leben besser zu verstehen warum gibt es dann Lebensbereiche in denen kaum Grundlagenforschung betrieben wird?
Grundlagenforschung ist ein Unwort, es versteckt die tatsächlichen Hintergründe hinter dem Mantel der Neugierde und des ethischen Forscherdrangs. In Wirklichkeit ist sie längst von der Wirtschaft prostituiert.
"Ich bin der Meinung, dass in der Genforschung die eigentliche Revolution noch bevorsteht“,
Auch in der Vergangenheit gab es zahlreiche Revolutionen, nicht nur in politischer Hinsicht sondern auch im Bereich der Technik zB industrielle Revolution. Neben einem steigenden Wohlstand hat diese Revolution auch einige unliebsame Nebenwirkungen mit sich gebracht.
Die Evolution erfolgt dagegen langsam und stetig. Ob eine Revolution diesen Vorgang beschleunigen kann ist für mich fraglich. eher neige ich dazu, dass eine Revolution im Bereich der Gentechnik den Fortgang der Evolution des Menschen zur Gänze zum Erliegen bringen kann. Vieleicht gehört es auch zur Evolution des Menschen, das er sich eines Tages selbst auslöscht so wie die Natur vor Jahr Millionen die Dinosaurier ausgelöscht hat weil sie nicht mehr lebensfähig waren. Der einzige Unterschied ist, dass der Mensch einen Ethik und Moral Begriff entwickeln kann, ob er ihn anwendet ist seine Sache. Und das ist das Dilemma, auf der einen Seite haben wir ein Gehirn, das viele Möglichkeiten in Bezug auf unseren Forscherdrang eröffnet, auf der anderen Seite haben wir leider auch ein Gewissen, das sich im besten Fall nach ethischen-moralischen Inhalten orientiert. Welchen Weg wir gehen ist ebenfalls jedem Individuum selbst überlassen.
@ Maria_L: stimme dir ganz mega zu! Nur, weil man Gentechnikgegner ist, darf man nicht alles, was anderen Tenors erscheint, subjektiv und unreflektiert athok unsachlich in den Boden stampfen. Das ist verschließen der Realität und überzeugt meiner Ansicht nach keinen. Was Richard da macht, sich wirklich mit den Artikeln beschäftigen, finde ich richtig und bildend!
Wichtig ist mE beim Lesen solcher Medieninformationen nicht auf die Vordergründige Info zu achten, sondern nach den entscheidenden Informationen zu suchen. "Wer hat was behauptet" "Wer steht dahinter" "Welche Gesinnung treibt diesen Menschen"
Was ich allerdings für unglaublich halte ist die Rekrutierung für Entscheidungspossitionen von Menschen,die sich klar für die Gentechnik entscheiden.
Universitäten werden nach meinem Wissen von der öffentlichen Hand, also von Steuergeldern finanziert. Das Universitäten auf Forschungsgelder aus der Wirtschaft angewiesen sind dürfte auch nicht so aus der Welt liegen. Kann es sein, dass für die Einsetzung durch die Bundesdelegiertenversammlung (wer auch immer das ist) nicht nur die fachliche Qualifikation sondern auch andere Dinge eine Rolle spielen?
Jede Studie lebt von dem Geld, was sie finanziert! Und die Finanzseite möchte meist ein subjektives in ihr Bild passendes Ergebnis, nur ist dieses Prinzip auf Gegner- wie Befürworterseite gleich!
Da hilft wohl nur die eigene empirische Erkenntnis :-)
Nicht aus externer Information sondern aus eigenem Tun.
Da gibt es zum Beispiel einen bhellweg der standhaft behauptet die kontinuierliche Nährstoffzufuhr für das Pflanzenwachstum sei in der biologischen Landwirtschaft nicht möglich. Dazu gibt es sicher auch einschlägige Studien.
Ich frage mich nur warum bei mir nach dem dritten Jahr Bodenbearbeitung (Mulch und Co.) die Kartoffel immer größer werden. Natürlich ist der Zeitraum für eine aussagekräftige Studie zu kurz, aber Fakt ist es doch.
Warum haben meine Pflanzen keine Mangelerscheinungen, wo der Humusanteil bei Beginn (vor drei Jahren) unter 3% gelegen ist. In der Zwischenzeit liegt er sicher höher, was man unschwer an den zahlreichen Regenwürmern erkennen kann, die sich in der Erde tummeln. Der Boden sind bei den bearbeiteten Flächen etwa 30 -40 cm butterweich im Gegensatz zu den Umliegenden reinen und verdichteten Lehmböden.
Außer Heu und Kompost und dem bisserl Hühnermist von 14 glücklichen Hühnern ist da nichts zusätzlich in den Boden gekommen. Kein Gesteinsmehl, kein Phosphor oder sonst was.
Naja vielleicht kippt das Ganze in einigen Jahren und der bhellweg hat doch recht.
In diesem vorhergehenden Artikel:
www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gentechnik-studie-entfacht-debatte-um-monsanto-mais-a-856823.html
äußert sich der Wissenschaftler Mark Tester:....statistischen Methoden der Studie als "unkonventionell"....
..warum sterben die Nordamerikaner nicht wie die Fliegen", sagte er. Gentechnisch veränderte Lebensmittel seien dort seit mehr als einem Jahrzehnt auf dem Markt und trotzdem steige die Lebenserwartung unaufhaltsam", so Tester.
Denkansatz:
Jede Systemveränderung unterliegt einer gewissen "Totzeit" also Zeitverzögerung! Das ist sehr gefährlich...
die Berechnung der Lebeserwartung: http://de.wikipedia.org/wiki/Lebenserwartung
wird Mithilfe der "Sterbetafel" berechnet. Bastler könnte jetzt vielleicht wieder eine Rechnung aufstellen! In die Lebenserwartung fließen verschiedene Größen wie z.B. Ernährungslage mit ein...
Ich möchte im Zuge der "Totzeit" hier nur verdeutlichen, dass es sein kann, das die 10 Jahre Gentechnik im Amiland sich in der Statistik auf einmal rigoros erst in vielleicht 10 Jahren zeigt, die Wissenschaftler also jetzt noch von einer Erhöhung der Lebenserwartung ausgehen, weil in der Sterbetafel die Gentechnik noch nicht miteinfließt, denn z.B. Krebs wächst im Alter meist nicht mehr schnell, weil die Zellen sich nicht mehr stark erneuern und Krebszellen somit nicht mehr schnell den Körper invasieren! Also werden die jetzigen Alten von der krankmachenden Wirkung gentechnisch veränderten LM noch nicht so betroffen sein.
DAS ABER REAL DIE LEBENSERWARTUNG SCHON WIEDER SINKT!
Das ist aber ein nicht erkannter Fehler, und längst hat dann die Gentechnik in der Natur Fuß gefasst und zerstört! Ist vor allem nicht mehr aus dem Kreislauf zu entfernen. Eine Zeitbombe...
Statistisch methodische Fehlinterpretationen selbst von Wissenschaftlern, die ja Entscheidungsträger sind!
http://www.utopia.de/blog/hoerenswert/hans-jonas-philosoph-des-umweltbewusstseins
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26295.html
Mittlerweile bekritzel ich nachts heimlich Plakate, die für Roundup werben und komme mir dabei natürlich lächerlich vor. Wir müssen handeln und uns wehren. Die Politiker allein werden es nicht schaffen.
Das nenne ich nicht lächerlich sonder couragiert!
Danke - werde die Idee übernehmen.
Wer macht noch mit?
Gründen wir doch eine Gruppe und machen das einfach :-))
Diese Vergiftung kan nicht einfach zurueckgebaut werden. Wie die Natur sich in so einem massiven Eingriffsfall verhaelt, weiss niemand. Fest steht: WIR SIND JETZT IN GEFAHR, UNSERE GESUNDE NAHRUNG ZU VERLIEREN.
'BIO' und solche Begriffe fuer gesunde Ernaehrung sind dann Geschichte.
Jeder darf jetzt etwas tun. Sag was, schrei was, schreib was, zeig was, tu was! Wir sind es wenigstens unseren Kindern schuldig.
Love in action for health - against GM-Poison!
Hier wundert mich Folgendes:
1.) Auf die Medien wird geschimpft, sie würden die falsche Position einnehmen. Woher wissen wir denn, ob wir die richtige Position einnehmen, wenn wir lediglich "dagegen" rufen?
Deutlicher: Solange nicht klar ist, was in der Studie *bewiesen* wurde, bin zumindest ich nur auf meine Meinung angewiesen. Ich vermute, so geht's vielen. Das macht es sicher nicht einfacher.
2.) Die Studie sei nicht belastbar...so, so. Woher kommt diese Aussage "nicht belastbar"?
Seit gefühlten Ewigkeiten weiß jeder Wissenschaftler, der Studien anlegen muß, worauf es ankommt - und weiß also auch um deren Schwächen bei der Erstellung. Falls er/sie es nicht weiß, wird sich vorher informiert und die Studie entsprechend ausgestaltet.
Also wird doch wohl bei jeder Studie das "richtige Prinzip" angewendet, um korrekte und belastbare Ergebnisse zu erhalten.
Kontraproduktiv dazu sind Geltungssucht oder Bestechlichkeit. Deren Wirkung führt *nicht* zu einer belastbaren Studie, sondern eher zu Wunschaussagen.
3.) Wenn wir eine der Ausnahmen anführen wollten, beweist sich diese nicht durch unsere "Opposition" und auch nicht durch Berhauptungen der z.B. Geltungssucht oder Bestechlichkeit.
Allein Beweise helfen weiter. Was haben wir an Beweisen? Nix.
Fazit:
Richtig ist es, gegen Gentechnik zu sein, aber mit diesem Artikel kommen wir auch nicht weiter.
Da können wir nur hoffen, daß sich ein Reporter / Journalist findet, der die Story seines Lebens schreiben will. Früher oder später kommt sowieso jedes Geheimnis heraus, weil a.) die Täter eitel und geschwätzig sind und b.) der Rest der Welt heiß nach allem ist, was aussieht wie ein Skandal.
meint Molzen
In den Fachblättern werden auch hauptsächlich die Ergebnisse geliefert und die Denkansätze dazu. Es wird aber dort nicht die ganze Studie mitsamt allen Parametern veröffentlicht.
dazu gibt es heute ein Interview in der TAZ.
Ja, es stimmt, es wurde ein krebsanfälliger Rattenstamm verwendet. Das ist aber nicht relevant. Beide Rattenversuchsgruppen gehören diesem Stamm an und wurden gefüttert, einmal ohne einmal mit Genmais und Round Up-Wasser. Derjenige Rattenstamm, der den Genmais zu fressen bekam und das Wasser trinken mußte, erkrankte an Krebsgeschwüren, der andere nicht.
Von daher ist dies kein Argument, das gegen diesen Versuch spricht.
"Es ist daher auch unbegreiflich, warum die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA nicht längst schon Fütterungsstudien, auch über einer längeren Zeitraum, zu einer Genehmigungsvoraussetzung von Gentech-Pflanzen gemacht hat. " Absolut!
Ok, wegen des Rattenstammes müsste ich tieferlesen. Die Denkansätze sind ganz richtig, nur hätte ich im Zuge der erwarteten Gegenkritik im Vorfeld gleich so etwas ausgeschlossen. Es kann halt aber sein, das sich gerade der Rattenstamm für Forschungszwecke eignet.
und das:
"Doch auffällig bei der aktuellen Rattenstudie ist, dass hier etwas kritisiert wird, was bei Industriestudien so gang und gäbe ist. Und selbst wenn einige Kritikpunkte berechtigt sein sollten, die Studie zeigt jedenfalls, dass es einen Unterschied zwischen normalem Futter und Gentech-Futter geben muss. "
ist wohl mehr als deutlich!!
Nein eben nicht. Aus jeder Gruppe erkrankten Tiere an Krebsgeschwüren. Bei den Genmaist/Round Up waren es mehr Geschwüre. Wobei dies wiederum von der Dosis unabhängig scheint.
Die Studie ist das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben wurde und wurde offensichtlich nach dem Prinzip der "selbsterfüllenden Prophezeiung" durchgeführt, sprich, dass man das Ergebnis bekommt, das man haben will.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/alarmierende_rattenstudie_french_connection/
Aha, na Journalisten sind denn auch schon mal fantasierend, oder Pro- Gentechnikinstitute streuen vorab Gegenmeinung, ohne genau zu prüfen und später wird wenn die Öffentlichkeit falsch beeinflusst, erst genaueres vllt. Revidierendes gesagt! Toll!! Knall...sagte doch immer so`n Spot eines bestimmten Magazins...
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0278691512005637
http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/genmais-krisenkommunikation.html
http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/26370.html
https://www.taz.de/Kommentar-genmanipulierter-Mais/!102373/
Ich finde gut besonders den Informationsdienst Gentechnik!! Sehr empfehlenswert zu lesen.!!!!!!
nein, im Fall des TAZ Artikels sind das keine Meinungen.
Der Prof. selbst erklärt seine Vorgehensweise selbst und sehr genau.
Für mein oben Gesagtes hier noch Futter aus Badas erstem Link: "[...] und bei den meisten dieser Studien ging man schon beim Versuchsaufbau davon aus, dass gentechnisch veränderte Pflanzen nicht gefährlich seien.[...]"
Das ist genau das, was ich meine. Wenn man denkt, das Ergebnis schon vorher zu wissen, dann kann man seine Studie vergessen!
Molzen
Weglassen von Fakten, Ändern der Versuchsparameter während der Untersuchung (z.B. weil "plötzlich" unerwartete Werte herauskommen), zu geringe und deshalb statistisch unglaubwürdige Probenzahl, ungeplante Einflüsse auf die Versuche, Datensortierung oder
-auswahl bei der Auswertung - das ist alles unwissenschaftlich, um nur einige zu nennen.
Und bekannt ist es auch. Nicht umsonst heißt es PLAN-DO-CHECK-ACT, also (planen-durchführen-auswerten-umsetzen), nicht umsonst gibt es FMEA (siehe Wikipedia u.a.) usw.
Molzen
Das ist ja mal totaler Quatsch.
Eine These aufzustellen und diese dann anhand einer Studie verifizieren zu wollen ist also unwissenschaftlich?!? Dann arbeiten die Physiker am Cern aber alle unwissenschaftlich.
"Zu geringe und deshalb statistisch unglaubwürdige Probenzahl, ungeplante Einflüsse auf die Versuche, Datensortierung oder
-auswahl bei der Auswertung - das ist alles unwissenschaftlich, um nur einige zu nennen."
Da hast du Recht. Und genau das ist es ja, was dieser Studie vorgeworfen wird. Eine zu geringe Anzahl Tiere (nur Zehn pro Gruppe) aber vor allem, dass beträchtliche Teile der in der Studie erhobenen Daten in der Publikation gar nicht auftauchen.
Nein! es ist z.B. dann nicht unwissenschaftlich, wenn, sollten die zu erwartenden Ergebnisse anders ausfallen, dieses ganz klar wahrheitlich dokumentiert wird, oder wenn zu einem zu erwartenden Ergebnis mehrere die Fehlerquellen erforschende Ansätze gemacht werden.
Letzendlich ist Seralini auch als Ergebnisbeschreibung davon ausgegangen, Gen-Mais NK603 Fütterung führt verstärkt zu Krankheiten, was er dann bewiesen hat in seiner Studie.
Das, was unwissenschaftlich ist, ist, die Studien in der Durchführung nicht sauber und eindeutig zu führen, Ergebnisse, wenn sie nicht den Erwartungen entsprechen, zu verfälschen, keine unabhängigen Beobachter zuzulassen, ....um nur einiges zu nennen.
"Die Zahl der Tiere muss nach OECD-Richtlinien hier mindestens 10 Tiere je Gruppe und Geschlecht betragen. " Womit die für Industrie-Studien jeglicher Art festgesetzten Richtlinien eingehalten wurden von Seralini.
Ich behaupte, das sei unwissenschaftlich. Du behauptest daraufhin, das sei totaler Quatsch.
Ich verzeihe Dir. ;-)
Ich meinte und bleibe natürlich auch dabei: Wenn vorgedachte Ergebnisse "bewiesen werden sollen", ist es was anderes als gegenzuprüfen, ob vorgedachte Ergebnisse eingehalten werden.
Das erste impliziert doch schon das Ergebnis: "Da muß das Richtige rauskommen!", während das zweite immerhin das Scheitern anerkennt.
Und was das schlimmste ist: Eine Studie so aufzubauen, daß das Ergebnis feststeht.
Genau das lese ich auch aus euren Kommentaren und ich verstehe, daß wir aneinander vorbeireden - aber wohl doch das gleiche meinen?
Molzen
Und dieser Diskussion nicht weiterhilft.
Deshalb find ich deinen letzten Satz super richtig!
http://alt.dnr.de/publikationen/umak/artikel4753.html?id=80&archiv=t
Die Verflechtungen kann man hier sehen und hören
http://www.youtube.com/watch?v=zOmwB_tUx5E&feature=related
Jörg Bergstedt hat bisher fast alle Prozesse, die gegen ihn geführt wurden, gewonnen.
Eine Entscheidung steht noch aus und wird am 15.10. verhandelt.
Oder sagt der viel eher, wie das die Industrie in den USA ja macht, alles von vorneherein ungefährlich, und dort laufen längst die nicht wissenschaftlich dokumentierten blinden Feldversuche an der ganzen Bevölkerung , weil eben keine wissenschaftlich abgesicherten Langzeitstudien im Vorfeld durchgeführt wurden, bevor gentechnisch veränderte LM eingesetzt wurden. Denn das Geld ginge sonst flöten.
Immerhin müssen immer noch für viele Studien Tiere herhalten, die der Industrie dienen, um Gifte in unsere Umwelt einzuschleichen! Oder auch die Gefahren deutlich zu machen.Dabei kann durch vernünftiges Durchdenken schon im Vorfeld ausschließen, sogar ohne Feldversuche, dass die Gefahren den Nutzen überwiegen.
siehe Atomtechnologie oder Gentechnologie, ich sage nicht explizit Biotechnologie!
Allein in Deutschland gibt es ca. 25 Millionen Raucher. Und Rauchen steigert das Krebsrisiko nachgewiesenerweise erheblich. Da wirst du also keine Probleme haben, Leute zu finden denen es egal ist, ob sie eventuell gefährliche Genmais essen! Ich würde mich wohl auch dazu zählen. Und ich bin kein "Befürworter"
"Dabei kann durch vernünftiges Durchdenken schon im Vorfeld ausschließen, sogar ohne Feldversuche, dass die Gefahren den Nutzen überwiegen."
Also ich denke du meinst, man kann ausschließen, dass der Nutzen die Gefahren überwiegt.
Wie man das kann, mußt du mir allerdings mal erklären.
Prävention, wie das in der Medizin heißt, wird relativ wenig Gehör geschenkt...
Ich denke auch überspitzt ausgedrückt! : lässt du eine nichtwissende Bevölkerung aufwachsen mit dem Glauben, z.B.Tütensuppen würden auf der grünen Wiese wachsen und Junkfood wäre gesund, würden die gar nicht nachdenken über Unnatürlichkeiten oder Gefahren, und würden halt 30 Jahre früher sterben, als normal.
Keiner merkt das. Nur die Tütensuppenmacher schaffen sich vielleicht ihr abgezäuntes Oasenland, leben wirklich gesund und lachen sich schlapp...Die "Tütensuppenmacher"brauchen das Verantwortungsgefühls-Gen, wenn es ein solches geben würde!
Ich denke schon, man kann, wenn man sehr weitreichende Parameter einfliesen lässt in "neue Technologien", sehr wohl vorher berechnen, das Gefahren sehr viel höher sind als der Nutzen!
An der Atomtechnologie alleine schon brauchte man das gar nicht. Denn hätte man verstärkt auf die Tatsache geachtet, dass der strahlende schöne anfallende Abfall alles Leben vernichtet für lange Zeit, und real gesehen nicht unschädlich gelagert werden kann, wäre das alleine schon ein Ausschlußkriterium gewesen! hätte man da weitergeforscht, ob vielleicht theoretischerweise dieser Abfall so gespalten werden kann, dass er nicht mehr strahlt ?? und real Möglichkeiten gefunden dafür. Dann erst dürfte diese Technologie freigegeben worden sein... Is die aber längst, obwohl die Risiken groß und einfach verdrängt worden!
Man muss alle Wege durchdenken, und bei Technologien, die so weitreichend in das Ökosystem eingreifen, müssen langfristige Auswirkungen in der Gegenwart höheres Gewicht bekommen. Man weiß heute doch schon sehr viel, und kann langfristige Auswirkungen sehr sicher logisch berechnen, nur sollte bei negativen Auswirkungen nicht der Verdrängungsprozess stattfinden, die Risikobäumchen am "Mind-Mapping" einfach zu streichen, nur weil in der Gegenwart Geld winkt!
Soweit es mich betrifft, steht in diesem Zitat alles drin, um grüne Gentechnik weiterhin und auf das Entschiedenste abzulehnen. Vielen Dank an den Gentechnik-BefürworterIn für die n.m.E. konstruktiven Beiträge.
Ansonten hätte ich noch zu sagen: Haut Euch bloß nicht so die Köpfe ein - grade Ihr, die doch im Kern für die gleiche Sache sind. Keine Ahnung wie lange ich jetzt an diesem Thread gelesen habe, aber normalerweise habe ich an solchen Punkten eine Aufmerksamkeitsspanne von 3 min. Ich wette, so was schreckt auch andere ab. Die Trollhorst-Nummer fand ich übrigens auch total witzig.
"Vielen Dank an den Gentechnik-BefürworterIn für die n.m.E. konstruktiven Beiträge."
Dein Beitrag ist etwas verwirrend. Vielleicht hast die Kommentare nicht richtig gelesen?
Ich kann keine GentechnikbefürworterIn erkennen in den meines Erachtens konstruktiven Beiträgen gegenüber diesem deinem??
Und ein Köpfe einhauen sieht meines Erachtens anders aus. nun ja, Aufmerksamkeit heißt auch nicht immer nur oberflächlich denken....
Was machst du dann erst bei Threads mit über 100 Kommentaren??
Meine Kernaussage war, dass ich Gentechnik weiterhin und entschieden ablehne. Zu dieser Bestärkung meiner ohnehin vorhandenen Haltung hat (auch) das Zitat von Kassowarth (einem Befürworter) beigetragen, weswegen ich es als konstruktiv bezeichnet habe. Das könnte man auch als Ironie einordnen, muss man aber nicht. Durch die Abkürzung "n.m.E." habe ich darauf hingewiesen, dass ich es für mich als konstruktiv empfunden habe. Jeder andere in diesem Forum mag das anders bewerten.
Daüber hinaus möchte ich sagen, dass ich leider nicht die Zeit habe auf jeden der z.T. echt guten Beiträge so ausführlich einzugehen, wie ich es gern möchte. Vieles nehme ich auch einfach nur auf und nutze es, um mir mein Meinungsbild zu machen. Vieles ist so prägnant und gut geschrieben, das es für sich allein stehen kann und das Letzte was es braucht, ein Kommentar von mir ist, bloß damit ich was schreibe. An anderen Stellen werde ich mir aber die Freiheit herausnehmen, meine Meinung zu äußern. Die mag vll. nicht jedem gefallen, aber das muss sie zum Glück ja auch nicht.
Ich hoffe hiermit zu einer Entwirrung beigetragen zu haben. Ich freue mich weiterhin darauf, grünebiene, Deine konstruktiven Beiträge lesen zu können.
Nicht für ungut,
Thomas
http://foodwatch.de/nachrichten/studie_gen_mais/index_ger.html
hier: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1872160/ finde ich die letzte Satzsequenz mal wieder bezeichnend. Geht alles um Geld...Ist klar.
Ein ganz anderer Gedanke:
Warum hat nicht längst in den USA jemand medienwirksame Forschungen gemacht, wie es den Bauern und Menschen und der Umwelt wirklich geht nach über 10 Jahren ungeprüften Gentechnik-"Befalls"?
Ich gehe an das Thema so ran, in dem ich mich frage:
- Was passiert, wenn die Studie falsch ist und der Genmais zu unrecht verdächtigt wird?
Ein paar Vertreiberfirmen machen Verlust
- Was passiert, wenn die Studie zu unrecht nicht ernst genommen wird?
Evt. kommen durch den Genmais zahlreiche Tiere und Menschen zu Schaden oder gar ums Leben.
Und natürlich würden auch in diesem Fall die Vertreiberfirmen Verlust machen.
Noch Fragen, wie meine Meinung zum Thema ist?
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo94_53
Gentechnisch veränderte Lebensmittel gelten als sicher, gesund und unverzichtbar, um einen annehmbaren Lebensstandard für die wachsende Weltbevölkerung zu erreichen. Unangebrachtes Moralisieren darüber in den Industrienationen kostet indessen Millionen von Menschen in den armen Ländern das Leben. Von Dick Taverne:
http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo94_53
Der Durchbruch der GV Pflanzen (Golden Reis)konnte also nicht stattfinden weil Europa dagegen ist? Fast ganz Südamerika ist bereits verseucht mit GV Pflanzen, in Asien breitet sich Monsanto aus und in den USA stöhnen die Bauern nach 15 Jahren über die Abhängigkeit in die sie sich durch den GV Anbau begeben haben. Und das alles nur weil Europa dagegen ist ?
USA und Südamerika könnten doch bereits die durchschlagenden revolutionären Errungenschaften zeigen, stattdessen mehren sich die Berichte über Ernterückgang usw. und nur weil Europa dagegen ist?
Soviel geballten Unsinn auf einen Haufen habe ich selten gelesen, Danke für den Link.
In Sachen Goldreis denke ich, dass in den Ländern, in denen Vitamin A-Mangel herrscht, doch bestimmt auch Pflanzen angebaut werden könnten, die von Natur aus einen höheren Gehalt haben. Hier stelle ich mir nun vor: Würden wir unsere Ernährung verstärkt auf Pflanzen ausrichten, die auch bei uns wachsen, dann würden doch in den Reis produzierenden Ländern Flächen frei werden, die dann zum Anbau ernährungsergänzender Pflanzen genutzt werden könnten. Oder ist das ausgeschlossen?
Jedenfalls bin ich weiterhin gegen den Anbau von genveränderten Pflanzen, auch wenn ich dem Argument folgen kann, dass auch die herkömmliche Manipulation von Pflanzen (und Tieren) kritisch betrachtet werden muss.
Im Zusammenhang mit Rauchen habe ich mir auch nochmal vergegenwärtigt, dass ein Unterschied zwischen Gefahren besteht, denen sich der Mensch als Individuum selbst aussetzt (Bsp.: Autounfälle ohne Beteiligung Dritter, Rauchen, ungesundes Essverhalten ...) und denen er ausgesetzt wird (genveränderte Pflanzen, Verkehrslärm, Pestizide und Schwermetalle im Wasser ...). Das ist die Möglichkeit der freien Entscheidung freier Individuen.
Das Geschachere und Zerreißen läuft längst:
http://www.zeit.de/news/2012-10/04/deutschland-autor-von-genmais-studie-lehnt-datenuebergabe-an-eu-behoerde-ab-04172605
Diesen interessanten Kommentar möcht ich mal als Denkhilfe empfehlen:
http://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/genmais-studie-uni-caen-gefahr-fuer-monsanto/
Ich enthalte mich einer Meinung, aber man sieht ja, was draus gemacht wird:
http://www.allum.de/medienspiegel/1277052999/rezension/genveraenderter-mais-und-das-herbizid-glyphosat-ist-genmais