Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2010

Puma springt nach ganz vorn


Laut Jury überzeugte Puma mit seiner ambitionierten Strategie, die den Übergang des Produktportfolios hin zu nachhaltigen Produkten vorsieht. Pumas Nachhaltigkeitskonzept „Puma-Vision“ vereine den Nachhaltigkeitsgedanken mit Kreativität und Modernität, urteileten die Juroren unter der Leitung von Dr. Günther Bachmann, Generalsekretär Rat für Nachhaltige Entwicklung. Der Vorstandsvorsitzende der Puma AG, Jochen Zeitz, nahm den Preis während einer feierlichen Verleihung in Düsseldorf von Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Dr. Norbert Röttgen entgegen. „Ich bin der festen Überzeugung, dass es für jedes Unternehmen künftig unerlässlich sein wird, nachhaltige Geschäftsprozesse einzuführen und auf allen Stufen der Wertschöpfungskette zu verankern. Ich bin dankbar, dass der Deutsche Nachhaltigkeitspreis nachhaltige Unternehmensinitiativen auszeichnet und damit die Notwendigkeit für Unternehmen unterstreicht, nicht nur schwarze Zahlen zu schreiben, sondern auch grün zu funktionieren“, sagte Zeitz.

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Die Nachhaltigkeitsstrategie – darum hat Puma gewonnen

Puma hat in den vergangenen fünf Jahren die Umwelt-Kennzahlen seiner Niederlassungen und Puma-Stores weltweit ausgewertet und mehrere Bereiche definiert, in denen Puma aktiv werden muss, um seinen Fußabdruck zu minimieren. Im Rahmen seines langfristigen Nachhaltigkeitsprogramms hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesteckt, die bis 2015 erreicht werden sollen. So will Puma einen Nachhaltigkeitsindex, den so genannten S-Index, als internen Maßstab für die Nachhaltigkeit eines Produkts und zur Kommunikation der nachhaltigen Kennzahlen von Puma-Produkten an Kunden und Verbraucher einführen. Bis 2015 sollen 50 Prozent aller internationalen Puma-Kollektionen gemäß dieses S-Index hergestellt werden, wobei nachhaltige Materialien wie Bio-Baumwolle oder recyceltes Polyester in den Produktlinien umweltschonender eingesetzt werden. Zudem hat sich Puma vorgenommen, in den kommenden vier Jahren die CO2-Emissionen, Energie, Wasser und Abfall um 25 Prozent in allen Puma Niederlassungen, Stores, Lagern und bei direkten Zulieferern weltweit zu reduzieren. Die Einführung von „papierlosen Büros“ soll für eine Verminderung des Papierverbrauchs um 75 Prozent sorgen, effizientere Transporte von Produkten durch Pumas Logistik-Partner sollen deren CO2-Emissionen um 25 Prozent reduzieren.

Diese  „nachhaltigste Zukunftsstrategie“ stammt also von einem Sportlifestyle-Unternehmen.
Hätten Sie das erwartet?


Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2010 – Die Preisträger

Unternehmen: Deutsche See GmbH
Marken: Licht-Blick AG
Zukunftsstrategien (Konzern): Puma AG
Zukunftsstrategien (KMU): Gesobau AG, Studiosus Reisen München GmbH
Produkte/ Dienstleistungen: C&A Europa / C&A Mode KG, Daimler AG
Initiativen: Rewe Group
Sonderpreis Recyclingpapier: Rewe Group

Ehrenpreise: Jamie Oliver, Robin Gibb, Dr. Volker Hauff
Special Achievement Award: Larry Hagman

Foto: johanneshillje.de / Quelle: photocase.com

Produkt der Woche 48

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    Alexia
    schrieb am 04.01.2011 um 09:25
    Ich hoffe, dass Puma mittlerweile in den entsprechenden Produktionsländern faire Löhne bezahlt und keine Kinderarbeit zulässt.
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    dietmar
    schrieb am 07.12.2010 um 19:36
    ..nicht ganz, die Community wird ja wohl genug Selbstbewusstsein ( Power) haben?....... nur dann wird es ein echter Dialog und es besteht eine Chance auf Veränderung und Wandel.....
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