Das Wichtigste – finden wir – ist, dass sich OBI verstärkt auf den Weg machen will! Auf Utopia sucht OBI – anders als viele andere Unternehmen – nicht den gewöhnlichen Dialog über seine gesamte Nachhaltigkeitspolitik. Der Baumarkt möchte mit Hilfe der Utopia-Community die Produkte seiner Eigenmarken nachhaltiger gestalten.
OBI ist auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit und fragt jetzt nach der Erfahrung und Meinung der Utopia-Community. Zum Einstieg wird der Baumarkt jeden Monat ein Produkt seiner Eigenmarken zum Testen bereitstellen. Gestartet wird mit der OBI Wand- und Deckenfarbe "Design Color".
So funktioniert’s!
Eine breite Produktpalette – von Gartenmöbeln bis hin zum Akkuschrauber– wird von ausgewählten Utopisten auf Herz und Nieren, vor allem aber auf ihre Nachhaltigkeit hin gestestet. Ein Jahr lang stellt OBI wechselnde Produkte zum Test zur Verfügung und jeder Tester veröffentlicht drei unabhängige Erfahrungsberichte auf Utopia.
Über die Produkttests
Utopia hat vorab mit Jochen Ludwig, Geschäftsführer OBI Corporate Category Management, über die Produkttests gesprochen.
Utopia: Herr Ludwig, was erhoffen Sie sich von den Produkttests auf Utopia?
Jochen Ludwig: Utopia bietet eine sehr gute Plattform für OBI. Hier setzen sich Experten und Menschen mit großem Engagement mit unseren Produkten auseinander. Wir versprechen uns fundiertes Feedback und Kritik, das uns für zukünftige Produkte nachhaltig hilft, die richtigen Lieferanten und Produkte auszuwählen und gegebenenfalls Produkte zu verbessern.
Und warum Utopia?
J.L.: Utopia will dazu beitragen, dass Millionen Verbraucher ihr Konsumverhalten ändern, und Utopia will Unternehmen fordern, fördern und begleiten, die den wirtschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit vorantreiben. Namhafte Wissenschaftler und Vordenker arbeiten in der Utopia Stiftung zusammen, um gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen und die Macher des Wandels zu unterstützen. OBI hat mit Utopia einen starken Partner und wird so das Thema Nachhaltigkeit zukünftig verstärkt forcieren.
Wie nachhaltig sehen Sie OBI jetzt schon?
J.L.: Nachhaltigkeit ist schon immer ein wichtiges Thema in unserem Unternehmen gewesen. Als führendes Unternehmen der Baumarktbranche in Deutschland und auch Europa übernimmt OBI umweltpolitische und soziale Verantwortung. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit nur durch konkretes Handeln effektiv umsetzen lässt. Um einen möglichst großen Effekt erzielen zu können, müssen Wirtschaft und Verbraucher Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig bei ihrem Engagement helfen. Deshalb unterstützt OBI seine Kunden nicht nur durch ein umfangreiches Sortiment an energiesparenden und ressourcenschonenden Produkten, sondern auch durch eine qualifizierte Beratung in seinen Märkten. Verantwortung zu übernehmen für eine nachhaltige Entwicklung bedeutet für OBI auch, sich außerhalb des normalen Tagesgeschäftes zu engagieren. Mit seinen Kooperationspartnern nimmt OBI vermehrt Projekte in Angriff mit dem Ziel, Verbrauchern Informationen über umweltfreundliches Handeln zu vermitteln oder sie von dem Nutzen zu überzeugen.
Von Solarenergie bis Regenwassernutzung - ressourcenschonende Maßnahmen findet bereits in vielen OBI Märkten ihre Anwendung. Mit den ersten Märkten wird Solarstrom produziert. Die erzielten Überschüsse werden in das öffentliche Netz eingespeist. Die ersten OBI Märkte sind zudem mit Dachbegrünung ausgestattet worden. Ein grünes Dach schafft Lebensraum für Pflanzen, Vögel und Insekten und gleicht die mit dem Gebäudebau vorgenommene Bodenversiegelung aus. In vielen Märkten wird Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzen und zum Teil auch für die Sanitäranlagen genutzt. Darüber hinaus gibt es in den Märkten hilfreiche Informationen und Anleitungen, wie man sein Haus aus nachhaltigen Materialien dämmen kann. OBI selbst ist hier bereits initiativ. Dies sind nur die ersten Schritte und Tests auf dem Weg zur Nachhaltigkeit, hier gibt es sicherlich noch viele weitere Maßnahmen, denen wir uns stellen werden.
Was sind die größten Herausforderungen für einen Baumarkt, um nachhaltig wirtschaften zu können?
J.L.: Der Kunde entscheidet, „wie, wo, was er will“, das müssen wir natürlich respektieren. Dazu gehört auch, dass wir eine breite Auswahl und Preisspanne über unsere Sortimente hinweg anbieten. Auch das Thema „Convenience“ ist nicht zu vernachlässigen. Hier sind alle Beteiligten –
also Wirtschaft und Verbraucher – gefragt, in enger Zusammenarbeit einen gemeinsamen Weg zu finden. Wir wollen sowohl für unsere Partner als auch für unsere Kunden ein kompetenter Ansprechpartner und Vorbild zum Thema Nachhaltigkeit sein. Dies bedeutet für uns, sowohl intern als auch extern ein Denken in diese Richtung zu fordern und zu fördern.
Heute haben wir zwischen 40.000 – 60.000 Artikel in unserem Sortiment. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Produkten ist ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Natürlich liegt es auch bei uns über die Vorauswahl, die wir durch unseren Einkauf treffen, entsprechende Standards und Nachhaltigkeits-Kriterien zu berücksichtigen. Es gibt nicht das eine Produkt, das die größten Probleme macht. Hier ist immer der gesamte Prozess von Auswahl über Herstellung bis hin zum Verkauf zu betrachten. Besonders bei unseren Eigenmarken möchten wir das Thema Nachhaltigkeit intensivieren und hier neue Standards setzen.
Wie weit ist die Baumarktbranche in Sachen Nachhaltigkeit und wie weit ist OBI im Vergleich zu seinen Konkurrenten?
J.L.: Das Thema Nachhaltigkeit ist heute nicht mehr wegzudenken. Auch in der Baumarktbranche muss sich jeder Anbieter diesem Thema stellen. OBI ist in vielen Bereichen in Sachen Nachhaltigkeit bereits aktiv. Auch unsere Mitbewerber stellen sich an der einen oder anderen Stelle diesem Thema. Für alle gilt es, hier noch viel mehr zu tun. Wir nehmen dieses Thema jetzt verstärkt in unseren Fokus
Welche Zielsetzung sehen Sie langfristig für OBI bzw. wie möchte sich OBI im Bereich Nachhaltigkeit positionieren?
J.L.: Klares Ziel von OBI als Marktführer der Branche ist es, auch im Bereich Nachhaltigkeit die führende Rolle zu übernehmen.


Kommentare (212)
abonnieren
Das hat OBI REWE immerhin bereits voraus.
Infos zum Thema:
http://www.zeit.de/2010/35/GL-Baumarkt
http://www.oekosiedlungen.de/_materialien/Links.html
http://baufachinformation.de/artikel.jsp?v=4129
http://www.umweltbundesamt.de/produkte/bauprodukte
Wir wird das z.B. bei der Farbe im Detail aussehen?
Bekommt der / die Tester ausführliche Infos über den Herstellungs-Prozess und die verwendeten Inhaltsstoffe?
Ich persönlich wäre restlos überfordert, wenn ich ein Produkt wie Deckenfarbe "Design Color" auf Nachhaltigkeit hin bewerten sollte, weil ich ja keine Möglichkeit habe, auf Schadstoffe zu testen.
Testen kann ich ohne weitere Infos höchstens auf Geruch, Standfestigkeit (wie stark tropft die Farbe) und Deckkraft.
Und ohne Wissen über den genauen Herstellungs-/Handelsprozess kann ich weder Aussagen über faire Herstellungsbedingungen noch kenne ich die Transportwege.
Aber nicht so ein Stinkezeug!
http://www.energiesparhaus.at/hausbau/innenfarben.htm
http://www.naturhaus-saarbruecken.de/update2/content_910/produkt_farben.htm
http://www.bsb-ev-berater.de/fileadmin/user_upload/beratersub/s.wuerzner/dokumente/Wandfarben_-_Gesundes_Wohnklima.pdf
Siehe
http://www.utopia.de/ratgeber/bio-gruen-fair-einkauf-mit-sieben-siegeln-das-sind-die-wichtigsten
Habe kürzlich mit Faust-Farben gestrichen und war sehr zufrieden. Schöne Farben, sehr ergiebig (richtige Rolle verwenden), Blauer Engel, kein penetranter Geruch.
Hier die Liste aller Farb-Produkte, die den Blauen Engel haben:
http://www.blauer-engel.de/de/produkte_marken/produktsuche/produkttyp.php?id=224
Ein Obi-Wandfarbe ist zB die
Classic Design Color Premiumfarbe - seidenglänzend
Auf der Obi-Seite findet man die nun nicht eindeutig, stattdessen gibt es viele verschiedene "Design Color Premiumfarben", aber seidenglänzend heißen die alle nicht.
zB die hier
http://www.obi.de/decom/product/OBI_Design_Color_Premiumfarbe_Aqua_matt_2,5_l/3901014
in der Produktbeschreibung steht auch nix vom Blauem Engel.
Vielleicht kann ja Utopia vorher schonmal was zu dem Thema mitteilen?
Danke!
Bei anderen Produkten erscheint mir das weniger der Fall. Werkzeuge, Auslegeware und was man sonst noch im Baumarkt kaufen kann, hab ich noch nie mit dem blauen Engel gesehen, da finde ich es gut, wenn mal nach Kosumentenmeinungen gefragt wird. Werkzeug leih ich mir aber lieber aus.
OBI kann auch bei den Leuten nachfragen, die sich wirklich auskennen und die bereits seit Jahrzehnten versuchen z.B. Farben umweltfreundlicher herzustellen und deren Produkte ins Sortiment nehmen (und dafür giftigen Müll aus dem Sortiment rauswerfen, sonst bringt es nichts ausser die kleinen und marketing- und marktmacht-technisch völlig unterlegenen kleinen Naturbaumärkte auch noch zu killen und damit das dort vorhandene Nachhaltigkeits-Know-How). Einfach in einen Naturbaumarkt gehen (als Suchbegriff im Netz eingeben) und sehen, was da drin ist. Aber auf diese Idee ist das OBI-Marketing sicher auch alleine gekommen?
So überzeugt mich das Engagement nicht.
Auch wenn der Tester - wie Utopia oben schreibt- alle Unterlagen bekommt.
Ich kaufe so wenig aus dem Baumarkt -außer ein paar Schrauben- daß ich mir dann auch eine Naturbaumarkt leisten kann.
Weil Du gerade die marketing-technisch unterlegenen Naturbaumärkte ansprichst:
Da mußte ich gleich mal gucken, ob es den noch gibt, wo ich von Zeit zu Zeit einkaufe
http://www.das-biohaus.de/Naturfarben/naturfarben.html
Aber bei der Webseite muß man sich über geringe Marktdeckung nicht wirklich wundern, oder?
ich hoffe nur, dass mit dem mehr oder weniger laienhaften Wissen dann kein "Utopia Test Siegel" oder eine "Utopia Empfehlung" etc entsteht, die das Obi-Produkte als umweltfreundlich anpreist, wenn es dies garnicht ist.
Dafür müsste man die Nutzer doch nur entsprechend auswählen, und schon hätte man eine sehr wohlwollende Prüfnote. Denn die meisten von uns sind nunmal keine Baustoffexperten.
Aber vielleicht bin ich da zu skeptisch. Ich wundere mich nur, dass Obi die Utopisten fragen muss, ob gewisse Produkte umweltfreundlich sind. Ich bin sicher, Obi hat Fachleute auf dem Gebiet Inhaltstoffe und ggf auch Kontakte zu Fachleuten (zB den Farbenhersteller).
Ja, klar....ich will auch nicht schon wieder madig machen.
(Scheint ja langsam meine Dauerrolle hier zu sein ;-))
Ich sehe aber auch ein riesiges Potential zum Greenwashing in der Aktion.
Und meine Sympathie liegt nun mal bei den Naturbaumärkten, die seit Jahrzehnten unter schwierigen Umständen ein Niveau aufrecht halten, daß Obi auch mit dieser Aktion nie erreichen wird.
Es kam auch die Frage nach einem Utopia Testsiegel auf. Das wird es nicht geben.
Ich finde es stark, dass OBI jetzt auf Utopia ist und wir die Gelegenheit haben, hier Produkte zu testen.
Die Möglichkeit, dass wir Produkte mitgestalten können, ist doch eine Riesenchance.
Hab ich was verpasst?
Also muss ich doch davon ausgehen, dass Obi sich bewegen will und wir das unterstützen können.
Können wir uns nicht auf das Gute konzentrieren?
Das kannst Du halten wie Du willst und ich werde niemanden abhalten, bei dieser Aktion mit zu machen. Ich bin ja selbst gespannt auf das Ergebnis.
Jedoch gebe ich mein Geld lieber dort aus, wo ich keinen (weniger) Dubio habe.
Ganz sicher kann man leider nirgendwo sein.
"Können wir uns nicht auf das Gute konzentrieren?"
Aber genau das will ich doch, in dem ich auf "die Guten" verweise, die sich seit Jahrzehnten für "das Gute" einsetzen.
Aber diese Diskussion hatten wir hier schon häufiger.
Ich habe gepredigt, amen...
ich kann euch mit euren Vorbehalten nicht alleine lassen, denn ich habe die gleichen Bedenken.
Lassen wir uns überraschen.
Wer wird nach welchen Kriterien ausgewählt und wer soll was testen?
Wenn jemand ausgewählt wird und bekommt kostenlose Testmuster ist er/sie ja meistens so höflich, das Produkte nicht zu "zerreissen" sondern spürt etwas Dankbarkeit angesichts des Geschenkes oder?
Kann das eine objektive Wertung sein?
Vielleicht kann das Utopia Team das aufklären?
Ich glaube aber, dass Erfahrungen mit Produkten immer subjektiv sind.
Ein Erfahrungsbericht wäre, wenn jemand sagt, die Farbe ist obwohl sie besonders umweltfreundlich ist, sehr gut zu verarbeiten...sparsam in der Verwendung...mit starker Deckkraft.
Wenn nur ein solcher Erfahrungsbericht angefragt wäre, fände ich das auch eine Klasse-Aktion.
Oft ist es ja so, daß es gewisse Vorurteile gibt bei den Verbrauchern, daß nachhaltige Produkte eine schlechtere Qualität haben.
Z.B. Bio-Äpfel haben grundsätzlich Würmer oder Biokäse kann in Geschmack und Konsistenz einen echten Käse-Pabst nie überzeugen...
Gegen solche Vorurteile könnten die Erfahrungsberichte von Utopisten durchaus helfen.
Oben steht aber:
"Eine breite Produktpalette – von Gartenmöbeln bis hin zum Akkuschrauber– wird von ausgewählten Utopisten auf Herz und Nieren, vor allem aber auf ihre Nachhaltigkeit hin gestestet."
An diesem Satz hatte ich mich aufgehängt.
Das klingt nach deutlich mehr, als einem Erfahrungsbericht.
Und wie geht Erfahrung in Nachhaltigkeit?
Wenn ich die Erfahrung mache, daß ich keine Atembeschwerden bekomme von der Farbe, dann ist sie nachhaltig?
"Wie kann man einen Erfahrungsbericht über Nachhaltigkeit schreiben?"
Bei einem Auto kann ich als Verbraucher testen, wieviel Sprit es braucht und habe damit einen wichtigen Parameter erfasst.
Bei den meisten Baumarkt-Produkten -z.B. der Farbe- stelle ich mir das sehr schwierig vor.
Bei Gartenmöbel wäre für mich ein Kriterium, wie lange das Produkt hält, auch wenn es nicht mit umweltschädlichen Holzschutzmitteln gestrichen ist.
Dafür werden in einem Test-Labor Witterungseinflüsse simuliert, um bereits nach kurzer Zeit ein Testergebnis zu haben. (Ich kenne das z.B. von Bergschuhen, die einen Stresstest absolvieren)
Wie lange haben die Obi-Tester Zeit für den Erfahrungsbericht?
http://www.utopia.de/magazin/auf-dem-pruefstand-obi-heimwerker-baumaerkte-fsc-holz?all=
weißt du, wieviel in 2 Jahren passieren kann?
Das ist im LeBen eines Menschen eine Zeit, in der alles passieren und sich vieles ändern kann.
Was hat sich in den letzten 2 Jahren nicht alles getan?
Atomeinstieg, Atomausstieg!
Euro gut, euro schlecht.
Und bei den Unternehmen erst........
Ist noch nicht lange her, da war Otto das grünste Großunternehmen, das ich kannte.
In den letzten 1-2 Jahren kam aus dem gefühlten Nichts Rewe daher.
Hat irgendeiner von uns Rewe auf dem Plan gehabt?
Ich nicht!
So und jetzt Obi!
Ich freu mich, wenn Unternehmen dazulernen und ihren Kunden endlich mal zuhören.
Das wollten wir doch hier, oder?
Ich kann deswegen nicht verstehen, warum ihr immer wieder auf einen Artikel verweist, der so überhaupt nicht mehr aktuell ist. Und der ausgerechnet von einem Autor kommt, der sich hier und anderswo schon satte Fehler erlaubt hat.
War nicht er es der Puma eine rote Karte zeigen wollte, dem Unternehmen, das grade eine ganze Branche vor sich hertreibt und ein Pionier ist.
Seid mir nicht böse, aber da steig ich aus.
Und kann es mir nicht verkneifen, dich Lukita daran zu erinnern, was auf deinem Profil steht.
Ich bin Utopist, weil...... Ich das große Potential sehe.
Ich wünsche .......... uns allen die Kraft und die Begeisterung immer weiter zu gehen und täglich neu hinzuzulernen.
Lernen können wir alle: Menschen, Politiker und Unternehmen.
Ich freue mich für und über jeden, der offen dafür ist.
Ja, in zwei Jahren kann viel passieren. In zwei Jahren meiner Mitgliedschaft bei Utopia habe ich mir eine Meinung dazu bilden können, was es heißt, wenn große Unternehmen kleine Schritte in Richtung Nachhaltigkeit ankündigen und daraus eine große Marketing-Kampagne machen.
Wie zuletzt geschehen bei IKEA, REWE und Krombacher.
Ich persönlich ziehe aus den oft sehr ausweichenden Antworten der Unternehmen sowie der Hintergrund-Recherche diverser unabhängiger Initiativen die Konsequenz, dass ich diese Konzerne schlichtweg meide und stattdessen die lokalen Bauern auf dem Ökomarkt und die kleinen Läden ums Eck fördere.
Und genau hier sehe ich auch das große Potential: das Wissen, das inzwischen weltweit verfügbar ist, nutzen und wieder relokalisierte Wirtschaftssysteme aufbauen.
Danke, dass Du mich zitierst! Zu den Aussagen stehe ich nach wie vor zu 100%.
Aber warum die Chance vergeben, grosse Player ( mit grosser Wirkung) die Möglichkeit zu geben sich zu ändern. Das kommt doch dem Umweltschutz viel mehr entgegen, als nur sich selbst ein gutes Gewisen zu verschaffen.
Es sind doch beide Wege machbar?!?!?
Gruß
Diese Frage ist eine Grundfrage für die Plattform utopia.de und dementsprechend häufig wurde darüber auch schon diskutiert. Hier zwei Links zu Diskussionen die ich in dem Zusammenhang sehr passend finde:
Wer glaubt an den großen Hebel "Zusammenarbeit mit Massenanbietern"?
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/wer-glaubt-an-den-grossen-hebel-zusammenarbeit-mit
Wal-Mart und McDonald's: Wenn Große kleine Schritte tun
http://www.utopia.de/magazin/wal-mart-mcdonalds-und-die-telekom-wenn-grosse-kleine-schritte-tun?all
Ich will aber gerne mehr über obi erfahren.
Oder habe ich was nicht verstanden.
also wenn Obi es ernst meint: krass. Traut sich sonst ein Baumarkt seine Kundennn öffentlich um Meinung zu fragen zu so einem Thema? wow..
Wir sind mit in der Verantwortung für eine echte Veränderung.
Grüße
Monsanto - mit Gift und Genen http://youtu.be/gDrvFiRwWP8
Roundup und das globale Amphibiensterben www.heise.de/tp/artikel/20/20660/1.html#
.
http://www.youtube.com/embed/8h6X5RjPkTI
http://de.wikipedia.org/wiki/Roundup
Gruß vom Topisten
Vielen Dank für Ihren Beitrag und die Anregung, unser Produkt Roundup (Monsanto) aus unserem Sortiment zu nehmen und ab sofort nicht mehr zu verkaufen. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, ist so eine Anregung von unserer Seite nicht so schnell zu beantworten. Aus diesem Grund möchten wir Sie gerne um Geduld bitten. In Kürze werden wir uns hierzu äußern.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Ihr OBI Team
ich bin gespannt was Sie eruieren und freue mich auf Ihr Feedback.
Grüne Grüße und ein schönes Wochenende
(die) walk the talk
wurde das Thema Roundup bereits bei Ihnen diskutiert? Wird Obi Roundup weiterhin verkaufen?
mit vielen Grüßen
mela
an dieser Stelle wollen wir als OBI kurz “Hallo” sagen.
Wir danken Ihnen für die bisher spannende Diskussion.
Mit den Produkttests möchten wir die Möglichkeit nutzen, uns Feedback von interessierten und engagierten Verbrauchern einzuholen.
Von daher freuen wir uns sehr auf die Produkttests, für die Sie sich ab jetzt auf Utopia bewerben können.
Viele Grüße vom
OBI Team
werdet ihr den Vorschlag von walk the talk umsetzen? Und wen nein, warum nicht.
Mehr als wünschenswert wäre es, wenn OBI mit dem sofortigen Verkaufsstopp von Roundup (Monsanto) anfangen würde. Das wäre wirklich ein großer Schritt!
Monsanto - mit Gift und Genen http://youtu.be/gDrvFiRwWP8
Roundup und das globale Amphibiensterben www.heise.de/tp/artikel/20/20660/1.html#
.
es ist richtig, dass OBI das Holzsortiment weiterhin zu FSC entwickeln möchte. Dabei hat es ganz klar auch Umsetzungsprobleme gegeben, z.B. bei der Marktversorgung mit FSC Holz aus europäischen Beständen oder auch der Problematik, dass einige große Bauholz- und Parkettlieferanten komplett zu PEFC gewechselt sind. Es soll zukünftig aber wieder mehr FSC Produkte bei OBI geben. Wir möchten aber anmerken, dass wir nie die Aussage getroffen haben, nur noch FSC zertifiziertes Holz zu verkaufen.
Viele Grüße
OBI Team
www.zukunftskind.de
Es heißt aber "wird von ausgewählten Utopisten auf Herz und Nieren, vor allem aber auf ihre Nachhaltigkeit hin gestestet".
Das ist sehr hoch gegriffen und meiner Meinung nach nicht seriös erfüllbar.
Ja, ich finde diese Aktion auch schade.
Ist die Telekom grüner geworden? Hat sich Ikea nachhaltig verändert?
Nein, meiner Meinung nach, nicht. Das ist, glaube ich mal ganz naiv, auch nicht Sinn der Sache.
Durch diese Aktionen sind die Firmen eine Weile hier im Fokus, über Obi wird gesprochen und diskutiert und dann verschwindet alles wieder in den Weiten des Werberummels.
Das kann doch nicht wirklich einer ernst nehmen oder?
Ein Unternehmen das Roundup Unkrautvernichter im Sortiment führt, ist noch meilenweit von Nachhaltigkeit oder nur dem Funken eines grünen Gedankens entfernt.
Es ändert sich nicht nur nicht wirklich was zum Positiven.
Guter Wille der Verbrauchern wird ausgenutzt für das Marketing bestehender Strukturen.
Die Verbraucher haben ihre Gewissensberuhigung.
("Hab ja bei Obi ne Farbe gekauft, die bei Utopia als besonders nachhaltig getestet wurde")
Und wirkliche Veränderungen (z.B. einheitliche strenge Standards) werden dadurch torpediert.
Im Moment bin ich immer noch relativ oft auf dieser Plattform. Und ich bin nach wie vor sehr dankbar dafür, was ich hier alles lernen durfte.
Allerdings empfinde ich es als zermürbend, dass Utopia immer wieder so zweifelhafte Marketing-Aktionen startet.
Schade. Das Potential ist so groß und wird meiner Meinung nach nur wenig genutzt:
Es gibt bereits einige Firmen, die Nachhaltigkeit als echten Grundsatz leben und es gibt bzw. gab Mitglieder auf dieser Plattform, die bereit sind bzw. waren ihr Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.
Da ließe sich doch noch was ganz anderes draus bauen als eine Marketing-Aktion um eine grün angehauchte Farbe, deren Nachhaltigkeit ich doch nicht dadurch testen kann, dass ich sie mir an die Wand streiche...
Jonas bringt es hier auf den Punkt: http://www.utopia.de/magazin/produkttester-gesucht-schrauben-sie-mit-an-der-gruenen-zukunft-von-obi?all#comment-341667
Natürlich ist es ein kleiner, ein erster Schritt, Farbe zu testen und aus Verbrauchersicht seine Meinung dazu abzugeben. Aber genau das sagt Obi ja auch. Je mehr Leute nun mitmachen, desto lauter wird ihre Stimme. Und es kommen ja offenbar noch weitere Produkte.. die zu m Testen ausgegeben werden. Ich glaueb es gibt noch soooo viel gerade in den großen Baumärkten zu verbessern.
Die Formulierung wie "Auf Herz und Nieren testen" ist mit Sicherheit nicht die Beste, aber ich persönlich kann da nunauch nix schlechtes entdecken. Viel wichtiger aber: das stellt für mich doch nicht den Sinn der Aktion in Frage.
Denn: Ich bin ja genauso gespannt wie ihr was im Einzelfall dabei rauskommt und deshalb habe ich mich auch bei dem Produkttest beworben. Auch weil ich Obi motivieren möchte, dass das der richtige Weg ist, dass was gutes dabei rauskommen kann, auch wenn man sich kritischen Verbrauchern stellt.
www.zukunftskind.de
@maria_L : An dem "prinzipiellen" Verhalten der Verbraucher lässt sich auch so schnell nichts ändern. Bequemlichkeit ist nun mal einfacher. (Siehe Ampel für Lebensmittel). Die Masse sucht sich immer eine "Anweisung" um nicht selber denken zu müssen. Das bedeutet doch aber nicht, dass meine Möglichkeiten auf dieser Platform Utopia eingeschränkt sind.
@Lukita: Welche Vorschläge hast du denn konkret um das Potential zu nutzen?
@ zukunftskind: Warum frägst du nicht einfach. es gibt ja auch eine Holschuld
Also, ich bin schon noch positiv, auch wenn es beim lesen der Kommentare manchmal schwer fällt.
Kreative Ansätze werde ich vielleicht noch beim arbeiten auf der Platform entwickeln können.
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/was-fuer-ein-utopia-und-was-fuer-eine-finanzierung-wollen
Den Satz verstehe ich nicht.
Wer will denn Deine Möglichkeiten auf Utopia einschränken?
Ich sicher nicht....
Zählst Du Dich jetzt zu dieser Masse oder nicht?
Ich persönlich finde es äußerst übergriffig, "Der Masse" jegliches eigenes Denkvermögen abzusprechen (tu's allerdings auch manchmal ;-).
Ich mag es nicht, wenn "Die träge Masse" als Argument für derart flache und unseriöse Aktionen dienen muß.
Entweder wir hoffen auf echtes Umdenken auch in der breiten Masse, oder eben nicht.
Dann sind wir bei dem Punkt den Du bei Bada genannt hast (obwohl ich ihn in ihrem Post nicht rauslesen konnte): Dass eh alles keinen Sinn macht. Für meine Generation reichts grad noch.
Aber immer hübsch positiv bleiben...
Ich verstehe gar nicht, warum sich viele Personen angegriffen fühlen, wenn ich einen bestimmten Stil der Konzerne kritisiere, der m i r nicht passt.
Du kannst das doch halten wie Du willst.
Du darfst Dich wegen mir gerne an der Aktion beteiligen und davon berichten und Dein ganzes Haus von Kopf bis Fuß mit Obi bauen.
Das ist mir im Grunde vollkommen wurscht.
Ohne Dir persönlich das unterstellen zu wollen (ich kenne Dich ja nicht, fällt mir nur grad im Zusammenhang so auf):
Manchmal habe ich das Gefühl, viele Leute, die vorgeben, sich in Sachen Nachhaltigkeit zu engagieren, wollen gar keine wirkliche Veränderungen und sind dann heilfroh solchen Aktionen Zustimmung schenken zu können und sie verteidigen zu dürfen gegen Kritiker wie mich:
Bei Obi bekommt man was Geschenkt
Bei Obi bekommt man Aufmerksamkeit
Bei Obi muß man garantiert sein Einkaufsverhalten nicht im Kern überdenken.
Wie praktisch...
Warum ich hier auf dieser Plattform tätig bin?
Ganz einfach - hier treffen sich Menschen, die wirklich etwas verändern wollen, die ein enormes Wissen mitbringen und dies auch hier mit anderen teilen. Dadurch habe ich sehr viel Neues erfahren, habe dazugelernt, bin informiert worden.
Ich konnte mein Wissen über die grüne Gentechnik hier veröffentlichen und gemeinsam mit anderen hier darüber diskutieren und Aktionen dazu unterstützen.
Nur das hält mich hier. Die immerwiederkehrenden Marketingaktionen der angeblich "jetzt habe ich es begriffen Firmen", habe ich als Neuling am Anfang auch ernst genommen. Leider mußte ich, wie viele andere auch, erkennen, eine wirkliche Veränderung in eine grüne nachhaltige Zukunft bringt das nicht.
Viele Firmen waren hier, es gab große Ankündigungen und danach - gehts weiter wie bisher.
Das Interview mit dem Firmengründer von Alnatura ist da mal ein ausgesprochener Lichtblick.
grüne Grüße Bada
Respekt.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass es mehr Anläufe und eine gewisse Art von Penetranz bedarf bis sich die "Grossen " ändern.
Gruss
"Meine Erfahrung ist aber auch, dass es mehr Anläufe und eine gewisse Art von Penetranz bedarf bis sich die "Grossen " ändern."
Da stimme ich Dir voll und ganz zu! Es ist nur so, diese Penetranz kannst Du gar nicht ausleben.
Die Firmen sind eine Weile hier vertreten, mit großem Wirbel wird diskutiert, gehofft, gefordert und das war es dann. Das macht müde und frustriert und macht auch wütend, jedenfalls mich.
Liegt vielleicht auch an meinem Alter und meiner schon seit Jahrzehnten andauernden zähen Arbeit in diesem Bereich.
Es wird immer viel versprochen und leider sehr wenig davon umgesetzt.
Roundup, das Unkrautvernichtungsmittel ist immer noch im Handel obwohl es große Bedenken wegen der erhöhten Krebserkrankungsrate gibt.Das darin enthaltene Glyphosat ist problematisch. Die verantwortlichen Einkäufer lesen doch sicherlich auch Zeitung, sehen fern oder hören Nachrichten. Ihnen dürfte das doch auch bekannt sein. Warum ändert sich dann nichts von Grund auf? Warum passiert nicht mal etwas aus dem inneren Gewissen und der inneren Verantwortlichkeit dieser Leute heraus? die können doch nicht alle uninformiert sein oder doof?
Diese Hinhaltetaktik ist mir einfach zuwider.
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1384435/
Wir freuen uns über jedes durch und durch “grüne” Unternehmen, das mutig, entschlossen und konsequent nachhaltig agiert. Und wir sind ihre Kunden. Ihr als Utopia Nutzer sicherlich auch. Ihr habt auf der Plattform die Gelegenheit, die kleinen grünen Vorzeigeunternehmen vorzustellen, ihr könnt darüber bloggen, in Gruppen diskutieren oder im Utopia City Guide Empfehlungen abgeben. Das ist ein bedeutender Teil von Utopia, ihr seid ein bedeutender Teil von Utopia!
Aber mit der Unterstützung der Vorzeigeunternehmen allein ist es unserer Ansicht nach nicht getan. Die große gesellschaftliche Aufgabe ist nur zu bewältigen, wenn Nachhaltigkeit den Massenmarkt erreicht. Und dafür ist es unerlässlich, dass sich auch die großen Unternehmen bewegen. Obi muss sich der Diskussion hier nicht stellen, tut es aber trotzdem. Das ist doch begrüßenswert und wir alle sind gespannt, was hier gerade entsteht.
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/wer-glaubt-an-den-grossen-hebel-zusammenarbeit-mit
Im obigen Text steht: "Eine breite Produktpalette – von Gartenmöbeln bis hin zum Akkuschrauber– wird von ausgewählten Utopisten auf Herz und Nieren, vor allem aber auf ihre Nachhaltigkeit hin gestestet"
Und unter http://www.utopia.de/produkttests/obi steht: "Testen Sie eine Farbe in den eigenen vier Wänden auf Handhabung und Nachhaltigkeit."
Bitte helft mir: Was für eine Nachhaltigkeit kann ich da testen? Ich verstehe es einfach nicht.
Maria_L scheint ja die gleiche Frage zu haben: http://www.utopia.de/magazin/produkttester-gesucht-schrauben-sie-mit-an-der-gruenen-zukunft-von-obi?all#comment-341715
jetzt versaust du mir aber wirklich die Laune. Was soll das. Jetzt bin ich bei Utopia und ich fühle mich, als wäre ich bei einer Sekte auf der sich die leute die eigene Plattform kaputt machen.
@maria_L. wenn meine Sprache etwas einfach ist und nicht ganz verstanden wird:....ich dachte nicht, dass ich sind hier auf einen Diskussionszirkel für "wie rette ich die Welt " bin.
Wenn die Schritte der Veränderung zu langsam ablaufen, dann habe ich manchmal das Gefühl, hier wollen einige von einer Sekunde auf die andere das System ändern.
TALK ist cheap..........
Die Diskussion hast Du ja trefflich am Laufen gehalten...von wegen Diskussionszirkel.
Ich denke, jeder macht hier wie er mag und kann und ich diskutiere nun mal gerne.
Das ist für mich auch der Sinn einer Internet-Community.
Was sollen wir sonst machen? Kirchenlieder singen?
Sorry...meine Laune ist auch nicht die Beste zur Zeit...ich will ja gar nicht so patzig sein.
Aber mal davon abgesehen.
Was heißt hier von einer Sekunde auf die andere?
Evt. haben wir zwei ja ein Generationen-Problem.
Ich bin eben nicht erst seit ein paar Sekunden an Nachhaltigkeit interessiert sondern habe vor 28 Jahren eine Bio-Gärtnerlehre gemacht und beschäftige mich seit dem privat und seit ein paar Jahren auch wieder beruflich mit Bio und Nachhaltigkeit.
Vor 15 Jahren habe ich zum ersten Mal im Öko-Bauhaus eingekauft.
Und nun kommt Obi mit so einer Aktion daher und ich soll Juhu schreien?
Das mag ein Fortschritt sein für Leute, die sich erst seit ein paar Sekunden mit Nachhaltigkeit beschäftigen.
Für mich ist es ein Rüchschritt und ich bin davon genervt.
Hast du mal überlegt, dass es Millionen Menschen in diesem Land gibt, die
- gar nicht wissen, dass es Öko-Baumärkte gibt
- falls sie es wissen, der Öko-Baumarkt nicht in der Nähe ist oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar
- falls doch erreichbar, sie vielleicht kein Geld für die teilweise teureren Öko-Baumarktprodukte haben
Gib ihnen eine Chance und hilf mit, dass Obi auch endlich bessere Produkte anbietet. Es wird noch EEEEEEEEEWIG dauern, die Leute für Nachhaltigkeit zu begeistern, die sich erst seit ein paar Sekunden damit beschäftigten, wenn wir Obi nicht dazu bewegen, umzudenken.
Keiner erwartet, dass du hier Juhu schreist, aber "Rückschritt" klingt für mich eher, als würdest du hier blockieren, statt abzuwarten was dabei kommt.
Eben, weil es unbekannt ist, daß es Ökobaumärkte gibt, wäre es toll, wenn Utopia lieber eine Artikel über die verschiedenen Ökobaumärkte machen würde.
Wenn mehr Leute in Ökobaumärkten kaufen würden, dann wären sie auch bald weiter verbreitet.
"teilweise teureren Öko-Baumarktprodukte"
Damit bringst Du auch noch einen Punkt, der mir Bauchschmerzen macht.
Mit dieser Aktion wird mal wieder der Eindruck erweckt, daß es Nachhaltigkeit zum Schnäppchenpreis gibt. Das ist eben nicht so.
Aber man kann ja zum Ausgleich z.B. auf den neuen Breitwand-Fernseher verzichten.
Früher haben wir unsere Wandfarbe immer selbst gemischt.
Das ist billig und umweltfreundlich.
Hier ist es beschrieben:
http://peter-engert.suite101.de/wandfarben-selbstgemacht-a39393
Allerdings haben diese Farben auf Kalkbasis den Nachteil, daß sie nicht auf Dispersionsfarben haften.
Somit ist diese gute alte Methode heute kaum mehr irgendwo anwendbar.
Der Farbindustrie sei Dank...
Dafür kommt Kasein / Milch rein, damit es abriebfest wird.
Abgewaschen habe ich da nie was, einfach drüber gestrichen.
Geht allerdings - wie geschrieben- nicht auf Dispersionsfarbe.
Darf hier jeder hemmungslos vorverurteilen, agitieren und bösartige Unterstellungen verbreiten?
Kann mir jemand erklären, ab wann hier mal jemand einen Schlußstrich zieht?
Ich bin übrigens Optimist und glaube daran, dass wir alle uns bis zum letzten Atemzug ändern können.
Wenn wir den Klimawandel und andere Bedrohungen abwenden wolen, müssen wir das sogar und:
Dann sollten wir uns über jeden freuen, der auch nur den kleinsten Schritt unternimmt.
Wir können aber auch unser Unglück in die Welt heraus schreien.
Das bringt halt nix, außer Aufmerksamkeit, die einige hier auffallend nötig haben.
Nix für ungut, musste mal gesagt werden und bevor ihr mich verwarnt: Ich gelobe Besserung :-)
(wenn hier schon jemand die Idee hatte, dann habe ich sie überlesen)
Ich war schon in vielen Baumärkten, aber bei Obi hatte ich immer den Eindruck die ware/sind kompetenter. Ob das jetzt an der Werbung, am Innendesign oder an den tollen Hemden der Verkäufer liegt,, kann ich so nicht sagen.
Den Aspekt der Umwelt hatte ich bis dato ehrlich gesagt nicht im Fokus.
Werde jetzt aber sehr aufmerksam darauf achten.
Dann könnte ich einfach zielstrebig diese Ecke ansteuern, wenn ich was suche und müßte nicht mühsam die paar grünen Perlen aus einem riesigen Gesamtsortiment rauspicken.
"Den Aspekt der Umwelt hatte ich bis dato ehrlich gesagt nicht im Fokus."
Na dafür hast'es mir aber oben ganz schön gegeben ;-)
Wir sollten tatsächlich versuchen, eine konstruktive Diskussion zu führen, statt alles sofort abzustempeln.
www.zukunftskind.de
Ich kann nur herzlich dazu einladen, das Angebot zu nutzen. Auf Utopia gibt es reichlich Platz für alle.
Das ist genau der Grund, warum ich selten nach Utopia City gucke.
Entweder möchte ich ein wirklich nachhaltiges Angebot, dann gehören konventionelle Baumärkte nicht dazu.
Oder ich möchte ein vollständiges Angebot, dann sind die Gelben Seiten einfach besser.
" Auf Utopia gibt es reichlich Platz für alle."
Wo bleibt dann der Nutzwert, wenn nicht selektiert wird...
ich möchte gerne auf deine Kompetenz, (Ich denke, jeder macht hier wie er mag und kann und ich diskutiere nun mal gerne.: Original Zitat ) zurückgreifen.
Den Nutzwert generiert die Community im gleichen Verhältnis wie der Einzelne oder das Team von Utopia.
Ich gehe gerne in Baumärkte zum stöbern. Wenn du mir ein paar Tipps gibst, wonach ich konkret schauen soll, dann könnten wir vielleicht eine Nutzwertliste erstellen...........................
Wie gesagt ich bin "relativer" Anfänger und meine freie Zeit ist ein wenig begrenzt.
Für mich ist die Community ganz klar der Grund, warum ich noch hier schreibe.
Weil ich bei Themen, wo ich mich gut auskenne (Bio-Lebensmittel und Garten) gerne Tipps gebe und bei anderen Themen gerne was dazu lerne, wo ich mich weniger auskenne.
(z.B. Alternative Energien, E-Autos ect.).
Wenn Du konkrete Fragen hast, dann antworte ich gerne drauf, wenn ich kann.
Das wäre aber dann besser, wenn Du dazu eine Gute Frage stellst oder irgendwo guckst, wo das Thema in eine Gruppe passt.
@Maria_L: welche andere Seiten benutzt du denn? Ich versuche gerade, so etwas auch aufzubauen, aber eben mehr als Informationsportal mit geordneten Informationen. Bis jetzt sammle ich allerdings nur Daten und Ideen und habe schon mal einen Blog gestartet. Schaut doch mal rein!
www.zukunftskind.de
http://city.utopia.de/ ?
Und welche andere Seiten meinst Du, die ich noch benutze?
Für Informationen über alternative Adressen?
Da mach doch mal eine Gute Frage dazu, dann können wir da sammeln.
Das sprengt hier sonst den Rahmen wenn ich meine ganze Bookmarkliste poste :-)
Ok, dann guck ich mir mal das Zukunftskind an...
http://city.utopia.de/suche?q=Baumarkt&o=
Oder was ist damit?
http://city.utopia.de/de/adresse/karl-krueger-kg-hagebaumarkt-44537
Ich weiß es einfach nicht, kann ihn deshalb nicht bewerten.
Ich würde mir bestimmte Mindestkriterien wünschen.
Es kann jeder jeden Baumarkt eintragen.
Auch die Baumärkte können sich selbst eintragen.
Der Zusammenhang, daß die Adressen in Utopia-City stehen, suggeriert aber einem unbedarftem Leser, daß es sich dabei immer um einen ökologisch ausgerichteten Baumarkt handelt.
Bei einem anderen Baumarkt ist aufgeführt:
"In Utopia weil ökologischer Baufachhandel"
Das ist ja dann OK.
Meiner Meinung nach sollten NUR solche Adressen aufgeführt sein.
Gib mal Nachhaltigkeit und Baumarkt in google ein.
Da gibt es inzwischen k e i n e n Baumarkt mehr, der n i c h t mit seiner nachhaltigen Ausrichtung wirbt.
Schön,weil es zeigt, daß das Thema offensichtlich gefragt ist bei den Verbrauchern.
Schade, weil absolut nicht glaubwürdig und überzeugend...
Wo könnte man die ersten Anzeichen einer Veränderung bei Obi sehen?
In einem Baumarkt und/oder in einer Werbebroschüre?
Danke und Gruss
wir haben die spannende Diskussion über OBI natürlich mit viel Interesse verfolgt. Es ist uns bewusst, dass wir noch kein "grünes" Unternehmen sind, das haben wir aber auch nicht behauptet. Aber: wir wollen uns in diese Richtung bewegen und fangen bei unserem wichtigsten Geschäftsbereich an: den Produkten, weil wir so schnell wie möglich Produkte anbieten wollen, die den Ansprüchen der Verbraucher an Nachhaltigkeit genügen.
Dafür wollen wir uns Verbrauchermeinungen einholen, und zwar von Menschen, deren Ansprüche an gute Produkte noch höher sind, als die des Durchschnittskonsumenten. Deshalb sind wir auf Utopia!
Wir wollen Produkte in unserem Sortiment verändern und verbessern, um möglichst vielen Menschen Zugang zu Produkten zu verschaffen, die den Standard eines Ökoproduktes erfüllen und für viele Verbraucher ansprechend sind. Die Meinung der Utopia-Community spielt dabei für uns eine wichtige Rolle.
Der Produkttest hier auf Utopia ist dafür gedacht, Ihre Ansprüche und Meinungen zu verschiedenen Produkten einzuholen. Es geht uns um eine unabhängige und durchaus subjektive Verbrauchermeinung. Vielleicht ist „auf Herz und Nieren vor allem aber auf die Nachhaltigkeit hin testen“ nicht die glücklichste Wortwahl, aber der Sinn und Zweck des Tests bleibt dadurch unberührt.
Ihre Verbesserungsvorschläge, Anregungen und Empfehlungen, die wir uns als Ergebnis der Erfahrungsberichte erhoffen, sind uns für die Weiterentwicklung der Produkte, aber auch für Services und die ausführliche Beratung, die wir anbieten, sehr wichtig und wir werden diese in den laufenden Prozess mit aufnehmen.
Viele Grüße
Ihr OBI Team
Gibt es eine Dokumentation bzw. Vorüberlegungen für die verschiedenen Produkte, was als Standard eines Ökoprodukts gilt?
Das ist ja im Lebensmittelbereich streng reglementiert.
Im NonFood-Bereich ist es wesentlich schwieriger.
Ich denke, es wäre es ein guter Einstieg, diese Standards für verschiedene Produktgruppen zu nennen.
Was wäre z.B. ein Standard für ein Ökoprodukt bei Farben?
finde ich prinzipiell gut, dass ihr nachhaltiger werden wollt.
Ich hätte da mal einen guten Tipp: Bitte nehmt alle Giftprodukte aus dem Regal: zum Beispiel Insektizide und Herbizide. Die sind wirklich völlig unnötig. Ein gesunder Garten braucht kein Gift und das sog. Unkraut ist gar keines.
Ich persönlich bin auch gegen Fungizide, aber das könnte evtl. schwieriger werden, wenn die Leute ihr Holz schützen wollen.
Würde mich freuen, wenn ihr das anpacken würdet.
Als ich mir neulich nach sehr langer Zeit, in einem der großen Elektro-Discounter einen neuen Kühlschrank kaufen wollte, habe ich nicht schlecht gestaunt über die Auszeichnung der Ware.
Auf jedem Kühlschrank war die Energieeffizienzklasse, aber vor allem der Jahres-Stromverbrauch angegeben.
Und der unterschied sich auch innerhalb einer Klasse gewaltig.
Mein Sohn rannte sofort zu den Geräten mit Eiswürfelbereiter ("das haben die Nachbarn jetzt, das brauchen wir auch) und ich habe nicht schlecht gestaunt, wieviel Energie so ein Gimmick braucht.
Sogar mein Sohn war beindruckt.
Kurz und gut: Ein Einkaufserlebnis, bei dem ich mich ohne die Hilfe eines Verkäufers und inmitten der großen Auswahl einigermaßen sicher und "gut beraten" gefühlt habe. Ich konnte eine Entscheidung treffen, die meinem Bedürfnis nach höchster Sparsamkeit entsprach und hab sie nicht bereut.
Liebes OBI-Team, ich wünsche mir von Ihnen, dass sie "gute" Produkte mehr hervorheben.
Ich verspreche, ich würde solche Produkte bevorzugt kaufen und ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin.
Danke!
Das ist ein wichtiger Schritt!
Ich bin ja eher selten im Baumarkt, aber letzthin war ich es doch und wollte Blumenerde- möglichst Bio - kaufen. Gab es sogar bei Obi, aber ich musste länger suchen und sie ist mir nicht gleich aufgefallen. Von Supermärkten kenn ich es z.B. vom Kühl- oder Weinregal, wo Bioartikel besonders und einheitlich gekennzeichnet sind und einem besser ins Auge stechen. Das fände ich gut. Und am besten gleich noch im Rahmen einer Erweiterung der Produktpalette um "gute, nachhaltige, giftfreie Bioprodukte" und der Reduzierung "schlechter, einweg, giftiger Produkte". Klar, das geht nicht von heute auf morgen. Aber wenn es Zeichen gibt, dass es ANGEGANGEN wird, wäre das doch ein 1. Schritt.
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/was-nehmt-ihr-fuer-blumenerde
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/wieso-kaufen-immernoch-soviele-menschen
http://www.utopia.de/gutefragen/fragen/wieso-darf-in-als-bio-blumenerde-ausgezeicheter-erde
http://www.utopia.de/gruppen/aktionen-und-petitionen-357/diskussion/torffreie-erde-185275
mich würde interessieren, ob die Bio-Erde, die du gekauft hast, auch torffrei ist, kannst du mal nachsehen? Mich ärgert nämlich, dass viele "Bio-Erde" Torf enthalten, und damit das Gegenteil von umweltfreundlich und nachhaltig sind.
Danke!
mela
Nur ein eindeutiger Hinweis auf der Verpackung ("torffrei", "ohne Torf" usw.) bietet eine Sicherheit. Alles Andere enthält Torf.
Hier ein paar Infos des BUND:
Die traurigen Folgen des Torf-Abbaus, aber auch viele Tipps für's Gärtnern ohne Torf:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/naturschutz/moore/sei_kein_torfkopp/
Eine gute Einkaufshilfe (Stand: 26. Mai 2010) zu torffreien Erden (bitte dort die * und ** beachten):
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/naturschutz/20100319_naturschutz_einkaufsfuehrer_gartenerde.pdf
unter dem obigen Link findet mal Infos zur Gesundheitsschädigung durch Roundup.
Den Unkrautvernichter findet man leider noch in jedem Baumakrt -auch bei OBI
Bitte liebes Obi-Team handeln sie sofort und nehmen sie dieses Produkt aus ihrem Sortiment.
Das ist der erste veranstwortungsvolle Schritt in eine neue Zukunft.
Bitte liebe Konsumenten handeln sie sofort und lassen Sie sich nicht von halbherzigen Marketing-Aktionen zum Thema Nachhaltigkeit begeistern, solange die entsprechenden Firmen noch so einen Allestöter wie Roundup im Sortiment haben.
Ich kann mich nicht verbiegen...mit Fairness hat das nichts zu tun sondern mit Ehrlichkeit und der Frage wollen wir grundsanieren oder etwas weißt Farbe übertünchen.
Auf der einen Seite rufen wir zum Widerstand gegen Round Up auf und die gleichen Leute geben dort Empfehlungspunkte, die hier die Aktion von OBI toll finden.
Übrigens lag mir auf der Zunge zu schreiben:
"Bitte liebe Konsumenten handeln sie sofort und kaufen sie nicht..."
Da ist mir aufgefallen, daß ich mich da zuerst an der eigenen Nase fassen muß.
Ich gehe ja auch schnell in den nächstgelegenen Baumarkt und kaufe einen Sack Spielsand zum Lagergemüse einschlagen.
Wenn ich es so formuliert hätte, wäre es ein Boykottaufruf.
So habe ich aber nicht zum Boykott aufgerufen, sondern zum Nachdenken.
Und das wird ja hoffentlich nicht verboten sein...
Lese ich daraus richtig, dass das Infragestellen der Aktion "Obi Produkttest" per se nicht gewünscht ist? Darf und soll hier nur schreiben, wer diese Art des Marketings befürwortet und mitmachen will?
Meine bewusste Unterstellung in der letzten Frage:
Obi Produkttest = Marketing
Zur Unterscheidung: http://www.utopia.de/magazin/produkttester-gesucht-schrauben-sie-mit-an-der-gruenen-zukunft-von-obi?all#comment-341667
Wie du selbst schreibst arbeitest du mit einer Unterstellung. Vielleicht fragst du dich mal selbst, wie konstruktiv der Dialog werden kann, wenn wir uns Dinge unterstellen, anstatt miteinander zu reden. Ich habe bereits gestern eine Feedbackrunde eröffnet und würde mich freuen, wenn du dort ein ausführliches Statement schreibst: http://www.utopia.de/gruppen/ich-bin-utopia-547/diskussion/community-feedback-198273
Hm. Ich habe nicht den Eindruck, dass letzteres in der Form gesagt wird.
Es wird gesagt, dass die Aktion erst mal nur eine Marketing Aktion sei und dass es noch nicht heißen würde, dass obi sich auch tatsächlich bewegt. Ob obi sich bewegt, werden wir ja an den Antworten und Taten sehen, die auf die konkreten Fragen noch kommen werden.
"Vielleicht fragst du dich mal selbst, wie konstruktiv der Dialog werden kann, wenn wir uns Dinge unterstellen, anstatt miteinander zu reden."
Naja, ich sage ja, was ich unterstelle. Meine konkrete Frage dazu wurde noch nicht beantwortet: http://www.utopia.de/magazin/produkttester-gesucht-schrauben-sie-mit-an-der-gruenen-zukunft-von-obi?all#comment-342821
"Ich habe bereits gestern eine Feedbackrunde eröffnet und würde mich freuen, wenn du dort ein ausführliches Statement schreibst"
Schon passiert ;-) http://www.utopia.de/gruppen/ich-bin-utopia-547/diskussion/community-feedback-198273#comment-261927
Ja, ich bin sicher, wir finden eine neue Spielwiese dafür ;-)
Ohne die Marketingaktion hätte ich das gar nicht erfahren!
Mich interessieren alle Meinungen zu dem Thema Grüner Baumarkt, aber doch nicht jede persönliche ( meist sehr negative) Meinung zu der hier angebotenen Veränderungsmglichkeit einen Baumarkt zum Mitspielen zu bekommen. Es gibt hier so viele Spielwiese auf Utopia, spielt halt woanders, wenn es hier nicht ganz so passend ist. Bitte.
Huch?!
Diskussion gerate.
Ich finde die Test Aktion genial so habe ich eine schicke Wand ,kann beurteilen nach Geruch, Deckkraft
und ergiebigkeit. Finde gerade das die Farbe Umweltfreundlich ist wichtig,da ich eine kleine Tochter habe
und wir wohnen ja hier schon und können nicht ewig der Wohnung fern bleiben. Wie ich es erst vor
kurzen hatte,da die ganze Wohnung gestunken. Ich freue mich wenn ich dabei sein kann.
Wünsche allen viel Glück und Erfolg
http://umweltinstitut.org/schadstoffbelastung/schadstoffliste/schadstoffliste-150.html
Z.B. können Farben Weichmacher enthalten.
Interessant ist in dem Zusammenhang der Fogging-Effekt:
http://www.labor-melzer.de/fogging_effekt.php
"Bei Wandfarben kann man durch Messung der kondensierbaren Bestandteile nach DIN 75201-B zusätzlich eine Aussage über ihr allgemeines Fogging-Verhalten machen. Dabei handelt es sich um einen Test darauf, ob die betreffende Farbe foggingaktive Bestandteile enthält. Bei einem negativen Befund kann sie generell als Ursache ausgeschlossen werden. Diese Untersuchung sollte jedoch immer mit einer GC-MS-Analyse abgesichert werden."
Kannst Du sowas testen???
Ich könnte das nicht und würde mich deshalb nicht an so einem Test beteiligen.
Weichmacher sind übrigens gerade in solchen Mitteln enthalten, die mit "Lösungsmittelfrei" werben.
http://www.umweltbundesamt.de/produkte/beschaffung/gebaeudeinnenausstattung/wandfarben.html
Hier noch ein Link auf Ökotest, was alles kritisch sein kann und wie bei einem seriösen Test geprüft wird:
http://www.oekotest.de/cgi/index.cgi?artnr=97171;bernr=01;seite=01;co=
Ökotest mag jetzt auch nicht immer das Gelbe vom Ei sein, aber im Punkt Wandfarbe testen sie sicher besser als ein Laie.
Tja, im Leben läuft eben nicht immer alles nach Plan und manchmal gerät man in eine Diskussion, ohne es zu wollen...geht mir auch immer mal wieder so ;-)
Ob Letzteres der Fall ist, wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen, alles andere ist Spekulation und Unterstellung. Natürlich sollte weiterhin Druck ausgeübt werden. Denn gerade, wenn diese "ersten Schritte" zu schnell anerkannt werden, bleibt es dabei: mission accomplished.
Von daher: Druck aufrecht erhalten, aber auch auf Friedensangebote eingehen.
PS: Ich hab mich als Produkttester beworben, weil ich Farbe brauchen kann und das Angebot in Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsbestrebungen sinnvoller finde, als "normale" Gewinnspiele o.ä. Inwiefern das Produkttest jedoch zeigen kann oder soll, ob OBI nun nachhaltiger geworden ist oder nicht, ist mir auch nicht ganz klar ;)
Mir ist es vor Allem wichtig, das sie nicht fürchterlich stinkt und der Raum, der gestrichen werden soll nachher 2 Wochen unter Quatantäne muss oder nur mit Atemmaske betreten werden kann.
Unsere Kinder sind natürlich auch ein wichtiger Faktor bei der Auswahl - nicht nur der Farbe wegen - wir müssen sie ja nicht von Anfang an mit heftigen Farbausdünstungen bombardieren.
Warum ich mich beworben habe? Nun, wir haben die eine oder andere Wand, die mal dringend neue Farbe sehen könnte - im Sommer haben sich dort etliche Fliegen und Mücken als Dekoration angeboten ;)
Wenn auch die Hersteller von Massenprodukten sich nachhaltigerer und ökologischerer Produktionswege bedienen ist viel gewonnen.
Für Personen mit niedrigem Einkommen ist das 'ökologische' Massenprodukt manchmal der einzige Kompromiss im Vergleich zu sehr hochpreisigen 'echten' Bio-, Fairtrade oder Nachhaltikeits-Labels.
Da ich als Alleinerziehende zu der letztgenannten Gruppe gehöre, würde ich tatsächlich die neue Wandfarbe von Obi gerne testen . Unsere Küche wird diesen Herbst/Winter gestrichen und wenn ich es selbst bezahlen muss, wird es wahrscheinlich kein nachhaltiges Produkt werden können, obwohl es mir grundsätzlich wichtig ist, meinen Konsum möglichst "allgemeinverträglich" zu gestalten.
Lebensmittel heißt ja nicht nur Essen und Trinken, sondern eben auch Fußböden, Tapeten, Farbe, Stoffe und so weiter.
Aber ich probiere immer gerne neue Dinge aus, immer in der Hoffnung, endlich das Passende zu finden.
Ob sich eine Firma jedoch nur ein Mäntelchen grün anstreicht oder ob sie es ernst meint, zeigt sich in ihrem weiteren Engagement.
Wie umweltfreundlich ein Unternehmen und dessen Produkte im Endeffekt wirklich sind und wie sich beispielsweise die Farben in der Praxis verarbeiten lassen, ist dann ebenfalls eine andere Frage und lässt sich am Besten am Objekt erfahren.
Daher - und weil ich in den nächsten Tagen vor habe, um zu ziehen, ein Zimmer zu streichen, experimentierfreudig bin, mein Organismus häufig sensibel auf Umwelteinflüsse reagiert, mein Budget knapp bemessen ist und sich das alles in allem entsprechend wunderbar passend ergibt - habe ich mich als Testerin für die Obi-Wandfarbe(n) beworben. Außerdem gehört das Schreiben als auch Testen von Neuheiten - sonst vor allem im Fahrradbereich - zu meinem Broterwerb. Warum nicht auch mal den Pinsel schwingen für eine andere brauchbare, nachhaltige Sache?!
Sinn würde es allerdings machen, dazu gleichzeitig die passenden Obi-Öko-Raufasertapeten mitzuliefern. Das hat Heimwerker-Riese nicht einkalkuliert, sondern das Tapetenprojekt läuft zu einem späteren Zeitpunkt von der Rolle. Trotzdem: Ich bin gespannt und bereit, dem Leben nachhaltig(e) Farbe zu geben! :)
Die meisten Leute, die ich kenne, drehen die Augen zum Himmel, wenn man was Richtung Umwelt, Nachhaltigkeit und vor allem Selber mitdenken in den Mund nimmt. Die kämen nicht mal entfernt auf die Idee nach einem Bio-Baumarkt zu suchen. Und nicht ganz so schadstoffbelastete Farben kaufen die nur, weil sie in ihrer Wohnung nicht ersticken möchten.
Letztlich muss man denen die gesunden, nachhaltigen Sachen unterjubeln, so dass sie es nicht merken. -> Meine kbA-Klamotten verkaufen sich am Besten, wenn die Leute nicht wissen, dass sie kbA sind, sondern sie sich in ein Teil im Schaufenster verlieben oder sie in den Laden kommen, weil ich als einzige Mittags offen habe. Dann ist ihnen das kbA und FairTrade wurscht und sie kaufen sich das (ja, ich weiß, völlig absurd, aber im Sommer ist die Ladentür offen und ich höre worüber sich die Touristen vor der Tür unterhalten. Wenn die zuerst "Natur-" lesen, denken die nur noch "kratziger Norweger, der bescheiden aussieht aber teuer ist"). Meine Mutter ist fettarmes Essen nur, wenn sie nicht weiß, dass es welches ist. Sobald sie es weiß, findet sie den Geschmack komisch oder flach oder....(Von diesem Aspekt aus finde ich eine "grüne Ecke" im Obi übrigens bedenklich. Für mich fände ich sie toll)
Ich persönlich kann nicht nachvollziehen, warum jemand, der die Wahl zwischen einem BIO- und einem konventionellen Produkt hat, beim gleichen Preis das konventionelle nimmt, aber so sind se halt. Daraus folgt: wir müssen alle großen Anbieter dazu bringen, möglichst viele nachhaltige Produkte zu produzieren und zu verkaufen,so dass möglichst wenige schädliche Produkte übrig bleiben. Und irgendwo muss man ja anfangen. Jedes weitere Produkt, dass der "breiten Masse" zugänglich gemacht wird, zählt. Die anwesenden Utopisten muss man ja nicht mehr überzeugen, gelle?!
Na, da bin ich nicht so sicher.
Ansonsten teile ich vieles von Deinen Überlegungen.
Wir hatten auch schon Kunden, die wörtlich gesagt haben, sie kaufen den Käse "obwohl" er BIO ist, weil er halt so gut schmeckt.
Langfristig finde ich aber, daß es keinen Sinn macht, die Verbraucher an der Nase rum zu führen, weil sie es ja selbst so wollen oder für einen guten Zweck.
Im geschäftlichen Bereich muß man sie manchmal sanft zu ihrem Glück zwingen, auch um zu überleben...
Hier mag ich einen ehrlichen Austausch...
Liebe sonnige Grüße
Stern Chen
Der nächste Schritt: Web 2.0 in real life. Dann gibt es die öffentliche Werksführung vom Farbenhersteller :-) oder was meint ihr dazu?
-> Viele Konsumenten ja eben eher nicht. Das ist ja das Problem. Würden mehr Leute fragen, wären wir glaub ich schon weiter. Wenn jeder wegen jedem Teil, das er/sie im Obi (um beim Thema zu bleiben) kaufen möchte einen Mitarbeiter mit Fragen über die Herkunft und Nachhaltigkeit befragen würde UND es dann nicht kauft, wenn die Fragen nicht befriedigend beantwortet werden, dann wäre Obi schön heute grün wie Gras (und alle anderen Firmen auch...)
Der Verbraucher wird aktiv, weil er sich seiner Verantwortung bewusst ist.
->und dasselbe Problem erneut. Viele sehen sich da gar nicht in der Verantwortung oder machen sich die Folgen nicht bewusst. Wenn ich mir einen Schraubendrehersatz mit 200 Teilen inklusive Plastikkoffer für 4.99 kaufe, muss mir doch klar sein, dass das weder nachhaltig noch ökologisch noch sozial fair produziert worden sein kann.
Transparent bleibt ein Produkt, wenn es aus der Region kommt. Es gibt Holzhütten, die über 300 Jahre bestehen und diese haben noch nie einen Tropfen Chemie abbekommen. Und was bringt es wenn wir wissen wo das Quecksilber aus der Energiesparlampe herkommt? Tatsache ist, dass es die Umwelt vergiftet und dem Menschen schadet. Es ging eine sehr, sehr lange Zeit auch mit Glühbirne. Jetzt, da die Industrie mehr Energie verbraucht um jeden Mist einmal um die Welt zu schippern, müssen alle Menschen plötzlich Energie sparen und auf schadstofffreie Glühbirnen verzichten, die nicht im Sondermüll entsorgt werden müssen. Da bringt es auch nichts wenn der Verbraucher kritisch wird, oder bleibt. Die Nachfrage bestimmt das Angebot und wenn wir als Käufer heute entscheiden keine Energiesparlampen zu kaufen, dann werden die zwangsweise auch irgendwann wieder aus den Regalen geräumt.
Bei einer Online-Werksführung beim Farbenhersteller, kann man ja immer noch nicht wissen, welche Inhaltsstoffe dort zusammen gemixt werden.... Bestimmte Stoffe sollten einfach verboten werden.
Wenn wir alle einen Schritt in diese Richtung machen, dann wird unser Leben für uns und unsere Nachkommen wieder ein gutes Stück lebenswerter!
in einem Dialog mit anderen auszutauschen und die Produkte damit transparenter zu machen finde ich gut und einen kleinen Schritt in Hinsicht Nachhaltigkeit.
Bei Farben habe ich da bisher erlich gesagt noch nicht wirklich so drauf geachtet. Jetzt frage ich mich auch: WARUM NICHT???
Ich finde die Farbtöne richtig toll und meine Küche braucht dringend einen neuen Anstrich.
Ich freue mich sehr darüber das Obi so an der Nachhaltigkeit arbeitet und würde sie gerne mit meiner Meinung unterstützen.
es ist ja auch nur eine entwicklung - ich habe jedenfalls den anspruch. kompromisse muss man leider oft machen, oder eben dann nicht konsumieren. ich teste gerade versch. fitness-studios - meinst Du es gibt eines das ökostrom hat? Nein, alle Mitarbeiter sind mit der Frage dazu noch überfordert .. :D
naja, ich frag ganz gerne nach :-))
es gibt immer was zu tun: egal ob verschenktisch, kleidertauschparty oder gemüseanbau in der stadt etc. es geht für mich um das kollektive bewusstsein, was zu ändern, ohne auszusteigen.
Wir freuen uns über alle Schritte, die sich Nachhaltigkeit nähern, deshalb wollen wir Obi supporten.
Unsere vier Wände freuen sich schon auf neue Farbenfrische!
Deswegen ist es auch wichtig, dass Unternehmen und Privatpersonen das Gleiche Ziel haben.
Je einfacher es für den Verbraucher ist entsprechende Produkte zu kaufen, desto effektiver kommen wir dem Ziel näher.
Es ist toll, wenn Obi im Bereich Nachhaltigkeit aktiv ist.
Da die Renovierung unserer Kinderzimmer ansteht und ich gerade für diese entsprechende Produkte verwenden möchte, würde ich sehr gerne an dem Produkttest teilnehmen.
Erst dann wird es seinem eigentlichen Nutzen zugeführt: es wird konsumiert und "gammelt" nicht in den Regalen herum um letzten Endes zu Lasten des Handels aber - viel schlimmer noch - der Umwelt entsorgt zu werden.
Die Möglichkeit des nachhaltigen Konsums fängt bei nachhaltiger Produktion und Produktstrategie an.
Gruß vom Topisten
PS. Schreib dann auch nach jeder Flasche einen Bericht. Das deshalb, weil man dann an meinen letzten Bericht exakt die Nachhaltigkeit des Produktes wird ablesen können.Also ich freue mich, wenn ich die Kiste testen dürfte.
Trotzdem möchte ich mittesten, denn wir sind gerade dabei, unsere Wohnung zu renovieren, übrigens auch mit Farben von OBI, mit Umweltengel, lösungsmittelfrei, Ökotest 3/11 sehr gut, und am letzten verkaufsoffenen Sonntag mit 20 % "Biber"-Rabatt!
Einiges kommt groß raus, anderes verschwindet in der Versenkung.
Ich für meinen Teil trage schon einen Anteil daran, die Welt "grüner" zu gestalten. Wir sanieren unser Haus, nutzen Ökostrom, gucken in den Geschäften schon nach, was wir kaufen... gerne auch regionale Produkte. Die Heizung ist dieses Jahr ausgetauscht worden und Solar ist auch bald dran... alles nach und nach. Es sollte nur ausgereift sein und davon will ich mich gerne überzeugen.
Daher habe ich mich auch für den Test beworben, denn ob "grün" und Qualität hier zusammenpassen, dass will ich gerne herausbekommen und meine Erfahrungen mit anderen Leuten teilen!
Gerne wäre ich demnach auch dabei!
Allerdings: Ein gutes Testergebnis garantiert noch lange nicht die Nachhaltigkeit eines Produktes. Die Liste der Inhaltsstoffe reicht nicht - zur Nachhaltigkeit gehören u.a. auch der Herstellungsprozess und die Entsorgung. Ich möchte Obi-Produkte testen, um zu erfahren, wie Obi gute Qualität mit Nachhaltigkeit und einem fairen Preis verbinden will. Ich hoffe, dass die Tests zeigen, wie viel Ernsthaftigkeit und/oder Green Washing dahinter steckt.
Ich saniere gerade ein altes Haus: Solar, Ökostrom, Dämmung etc. Die Verwendung nachhaltiger Produkte ist mir sehr wichtig. Also her mit der Farbe!
Ich würde mir, wie ich schon mitgeteilt habe, für den Produkttest eine mediterane Farbe, terrakotta, orange oder
einen Gelbton wünschen.
Nach drei Jahren Depression mag ich nur lebendige Naturfarben.
Gruss
wir sind sehr erfreut über die große Resonanz und die zahlreichen Rückmeldungen aus der Community. Wir bei OBI verfolgen sehr gespannt den Dialog, hören zu und nehmen Ihre Anregungen und Vorschläge sehr ernst. Sie stoßen damit jetzt schon einen lebhaften Dialogprozess in unserem Unternehmen an.
Die Bewerbungsphase für den Test unserer OBI Wand- und Deckenfarbe “Design Color” ist gestern Abend abgelaufen. Wir haben viele interessante und spannende Bewerbungen von Utopisten bekommen, die uns auf unserem Weg unterstützen wollen. Derzeit wählen wir zehn Tester aus und werden diese Anfang nächster Woche anschreiben und im Anschluss das Produkt versenden.
Wir freuen uns auf die Testergebnisse und hoffen, dass wir gemeinsam mit Ihnen besser werden.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Ihr OBI Team
Zitat: "Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Produkten ist ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit."
Sehr geehrter Herr Ludwig,
vor kurem habe ich eine OBI Baumarkt-Filiale in Hessen besucht, da ich im Vorfeld den Artikel hier bei Utopia gelesen habe- und war doch sehr enttäuscht. Von Nachhaltigkeit und verantwortungsvollem Umgang mit den Produkten sind Sie so weit entfernt wie der Planet Erde vom Mars. Ich bin überzeugt davon, dass in Ihrer Marketingabeitung das Thema "Greenewashing", genau so groß geschrieben wird wie "Social Network Marketing" und [...von Utopia entfernt, bitte keine verleumderischen Mutmaßungen]
>Zum einen verkaufen Sie das Holzschutzmittel Xyladecor, welches in den 70er Jahren schon negativ für Schlagzeilen gesorgt hat, da es zu dieser Zeit noch mit PCP, Lindan und Dioxoinverunreinigungen vertrieben wurde, und mehr als 200´000 Menschen daran schwer erkrankten oder an den Folgen der Erkrankungen starben. Der Vorfall ist Bundesweit unter den Begriff "Holzschutzmittelskandal" bekannt. In Ihren Regalen steht nun das gleiche Produkt, mit veränderter Rezeptur und wird als "DER KLASSIKER" verkauft - ich würde mir wünschen, dass Sie auf diese Produkt verzichten würden.
Tatsache ist, dass Hölzer die mit den "Hozschutz"-Produkten aus Ihren Regalen bearbeitet wurden, nach Verwendung als Sondermüll entsorgt werden müssen. Heute ist es nicht mehr notwendig sein Holz mit giftigen Chemikalien zu bearbeiten um es vor Schimmel, oder Insektenbefall zu schützen. Da zum einen schon bei der Rohstoffgewinnung und der Verarbeitung Maßnahmen ergriffen werden können, die eine Behandlung mit giftigen Bioziden überfüssig machen. Und zum anderen gibt es auf dem deutschen Markt eine Fülle an ökologisch unbedenklichen Produkten.
Mich würde interessieren, wie viel Liter hochgiftige Chemikalien alleine durch OBI täglich die Umwelt verschmutzen und die Gesundheit der ahnungslosen Kunden ruiniert?
Damit wurde Anfang der 70'er Jahre das Fachwerk behandelt von der alten Scheune, die meine Eltern zum Wohnhaus umgebaut haben.
25 Jahre später wurde dann festgestellt, daß beide extrem hohe Lindanwerte im Blut hatten...
Sie haben das Haus dann verkauft und anderswo neu gebaut.
Auf Klage gegen den Handwerker haben sie wegen geringer Aussichten auf Erfolg verzichtet.
Würde mich auch sehr interessieren, was OBI heute in dieser Sparte an nachhaltigeren Produkten zu bieten hat.
Da ich selbst nie irgendwelche Holzschutzmittel verwende bin ich gar nicht auf dem Laufenden...
Soll auch nicht gut fürs Konzentrationsvermögen gewesen sein. Aber damals hatte ich auch noch andere Sachen inhalliert, die auch nicht so super gut waren fürs Konzentrieren. Das Zeugs roch nur wesentlich besser und brachte einem dauzu, lustige Assoziationsketten zu flechten:-)))
Auch wenns heute nicht mehr ganz so schlimm ist, gehört Aufklärung über den Einsatz oder auch die Verzichtbarkeit von Holzschutzmitteln in jeden Baumarkt, finde ich.
Zum Selberschlaumachen hält das UBA Infos bereit: http://www.umweltbundesamt.de/produkte/bauprodukte/index.htm
Vor 15 Jahren ging es meinen Eltern gesundheitlich extrem schlecht (inkl. Krebserkrankung, rätselhafte Müdigkeit ect.).
Da sie sehr gesund leben (damals waren sie schon jahrzehnte lang Vegetarier und immer viel Bewegung ect.) hat man die Ursachen gesucht und kam auf das Lindan.
Damals habe ich ihnen geholfen, zu prüfen, wie die Chancen bei einem Rechtsstreit wäre.
Im Rückblick bin ich sehr froh, daß sie sich entschlossen haben, einen Cut zu machen, verkaufen, neu bauen, Strich unter 30 Jahre an dem Ort..war sicher besser für sie, weil heute mit 78 Jahren gehts ihnen wieder gut.
Aber ich denke ein Teil meiner Verbitterung, was diese Themen angeht, kommt noch daher und wenn heute ein Baumarkt wie OBI über Nachhaltigkeit nachdenkt, dann sollte das Thema Alternativen bei Holzschutzmitteln ganz oben stehen.
Sorry, habe mehrfach abgedrückt wegen Fehlermeldung
Ich hoffe Deinen Eltern geht es jetzt ein wenig besser?
Lindan Werte im Blut und eine Entgiftung sind immer noch 2 unterschiedliche paar Schuhe.
Viele Schadstoffe lagern sich nicht im Blut, sondern auch- und vor allem im Fettgewebe ab. Vielleicht könnte eine Überweisung in die Spezialklinik Neukirchen helfen? Das ist die einzige Klinik für umwelterkrankte Patienten in der BRD in der gezielt nach Schadstoffen gesucht- und eine entsprechende Therapie eingeleitet wird. Dort werden Umweltpatienten fachgerecht entgiftet und erhalten eine professionelle Beratung von Umweltmedizinern. Nur so ein Tipp!
http://www.spezialklinik-neukirchen.de
Natürlich ist das Lindanproblem mit dem Verkauf des Hauses nicht aus der Welt geschafft. Viel mehr wurde dadurch ein weiteres Familiendrama besiegelt. Die Käufer von Schadstoff belasteten Häusern, wissen oft nicht, was sie da kaufen. Sie ziehen ein und sind fürs erste glücklich. Ein mit Schadstoffen belastetes Haus sollte fachgerecht abgerissen und auf dem Sondermüll entsorgt werden. Das klingt vielleicht im ersten Moment hart, aber die Alternativen um so ein Haus zu sanieren, übersteigen den Wert im Normalfall bei weitem.
Ich denke, dass es in einem Xyladecor-Fall nicht darum gehen sollte, rechtlich gegen die Verantwortlichen vor zu gehen, sondern eher darum- gesundheitlich mit einem blauen Auge davon zu kommen. Der Staatsanwalt Prof. Erich Schöndorf hat damals den Holzschutzmittelskandal vor Gericht geführt und ist moralisch daran fast verzweifelt, da BAYER und DESOWAG vom prinzip her kaum bestraft wurden und die über 200000 Geschädigten komplett leer ausgingen. Dieser ganze Vorfall ist mit Sicherheit tragisch und es ist ein Jammer, dass solch ein Skandal heute kaum noch in aller Munde ist. Aber er hat uns auch einiges gelehrt....
http://www.medi-info.de/infos/MCS/schoendorf.php
Bitte, nehmt doch Kontakt zu den Käufern von damals auf und weist auf die Schadstoffbelastung hin. Bei Bedarf, kann sich die Familie auch in Neukirchen durchchekchen lassen und ggf. dort entgiften.
Kürzlich, kam der Fall einer Familie in die Schlagzeilen, die in Herborn einen Neubau bezog und darauf hin die Tochter im Alter von 18 Jahren an dem Schimmelpilzbefall im Haus erkrankte und starb. Das Haus ist bis heute unbewohnbar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und die Gemeinde hat es durch einen Spendenaufruf geschafft, die Familie in einer Ferienwohnung unter zu bringen. Diese Familie würde trotz dem bitteren Verlust und dem finanziellen Ruin (das Haus muss bis auf weiteres abbezahlt werden), niemals in Erwägung ziehen, dass Haus weiter zu verkaufen und somit eine andere Fimilie ins Ungluck stürzen.
http://www.csn-deutschland.de/blog
Alles Gute
Sie haben das Glück, daß es an ihrem neuen Wohnort eine gute Klinik gibt, die versch. Naturheilverfahren anbieten.
Es geht ihnen heute gut...
Natürlich wurden die Käufer damalsvorher über das Lindan - Problem informiert.
Weil es sich um schön renorviertes Liebhaberobjekt in bester Lager handelte, haben sie sich nicht abschrecken lassen und wollten es sanieren.
Wie der Stand heute ist, kann ich nicht sagen.
> Sie schreiben in Ihrer "GEWUSST WIE" Anleitung "Dachdämmung und Verkleidung anbringen", dass eine Dampfbremsfolie angebracht werden sollte und diese Luftdicht verklebt werden muss. Gleichzeitig, laufen tesa-Werbeclips zum tesa ISO SYSTEM am tesa-Regal.
Mittlerweile ist es bekannt und längst kein Geheimnis mehr, dass ein Dachaufbau diffusionsoffen zu gestalten ist (da sich sonst Tauwasser bildet und es zur Schimmelbildung bzw. Bauschäden kommen kann). Wer in Ihrem Hause übernimmt die Haftung für solche Bauschäden? Lange Zeit war es ja so, dass es bei Schäden auf die mangelhafte Bauausführung geschoben wurde, nur hält sich dieses Märchen nicht wirklich stabil um langfristig davon ab zu lenken, dass das Abdichten keine Lösung ist. Warum funktionieren diffusionsoffene Dachaufbauten und bergen keine Gefahren wie Schimmelbildung und Bauschäden?
> Sie vertreiben in rauen Mengen Energiesparlampen, die mit dem hochgiftigen Schwermetall Quecksilber versehen sind. Gehen diese zu Bruch, verteilt sich dieses in der Wohnung des betroffenen. Wissen Ihre Kunden z.B. nicht, dass es gefährlich ist diese Reste mit dem Staubsauger auf zu saugen, da sich durch den Staubsauger die Quecksilberpartikel als lungengängiger Freinstaub in der Raumluft verteilen- entsteht eine massive Krebsgefahr (vor der auch das Bundesumweltministerium neuerdings warnt). Abgeshen davon müssen die Reste der Energiespalampen auf dem Sondermüll entsorgt werden. Hinweise dazu findet man in Ihren Märkten vergebens.
An Ihren Verkaufszahlen, können Sie sehen wieviel Kinder, ältere Menschen und Erwachsene sich ungewollt mit dem Quecksilber aus Ihren Lampen einem Gesundheitsrisiko ausgestezt haben. Bitte veröffentlichen Sie doch diese Zahlen.
Leider sind die Laboruntersuchungen auf Schwermetalle und die typischen Wohngifte nicht von den gesetzlichen Krankenkassen abgedeckt und somit wird standardmäßig beim Hausarzt nicht danach geschaut. Aber die Diagnose Krebs, wird ständig gestellt. Wie in dem oben geschilderten Xyladecor-Fall gibt es aber heute noch Menschen die gesundheitlich ruiniert sind, weil Sie den Werbeparolen der Chemieindustrie geglaubt haben. Heute wird mit dem "Blauen Engel" und dem Zusatz "lösemittelfrei" dem Kunden eine Sicherheit vorgegaukelt, die es beim besten Willen nicht gibt.
Würden Sie sich ernsthaft mit dem Thema: "Verantwortungsvoller Umgang mit den Produkten und Nachhaltigkeit", auseinander setzten, würden Sie permanent Raumluft- und Staubproben auf die typischen Wohngifte nehmen und ein Schadstoff Controlling einführen. Labortests Ihrer Angestellten und Verkäufer, die den Schadstoffen täglich ausgestzt sind würden ebenfalls Aufschluss über den verantwortungsvollen Umgang mit Ihren Produkten geben.
Sollten Sie wirklich am "verantwortungsvollen Umgang mit den Produkten und der Nachhaltigkeit" sein ist es in Ihrem Falle unumgänglich zertifizierte Baubiologen IBN für das Controlling ein zu stellen.
Vielen Dank,
nambio
vielen Dank für Ihren sehr ausführlichen Kommentar und die Mühe die Sie sich mit einem Besuch in einem unserer Märkte gemacht haben. Gleich zu Beginn möchten wir Ihnen sagen, dass wir all Ihren Kritikpunkten nachgehen werden und uns in Kürze hierzu äußern werden. Wie Sie sich sicherlich vorstellen können, wird das ein paar Tage in Anspruch nehmen, wir werden uns aber bemühen, sehr zeitnah auf Ihre Punkte einzugehen.
Aufgefallen ist uns in Ihrem Kommentar allerdings der vorwurfsvolle Einstieg. Warum stellen Sie unser Engagement von Beginn an in Frage? Warum versuchen wir nicht, konstruktiv und zielführend zu diskutieren? Wir haben nie gesagt, dass wir ein grüner Baumarkt sind. Wir haben auch nie gesagt, dass unsere Produkte ökologisch sind. Wir wissen, dass dies ein steiniger, langer Weg ist. Uns geht es bei unserem Engagement auf Utopia auch nicht darum, ein Öko-Baumarkt mit ökologischen Produkten zu werden, sondern wir möchten für die Masse der Baumarkt-Kunden in Deutschland Produkte anbieten können, die eine ökologischere Alternative zu konventionellen Produkten darstellen. Unsere OBI Wand- und Deckenfarbe „Design Color“ zum Beispiel ist eine Farbe, die mit dem Blauen Engel zertifiziert ist. Wie wir meinen, eine wichtige Voraussetzung, um ein “besseres” Produkt zu sein. Wir erhoffen uns aber durch die Utopia-Commuity noch weitere Anregungen, die dieses Produkt besser machen können. Deswegen sind wir auf Utopia. Wir wollen zusammen mit Ihnen ein Stückchen besser werden.
Lassen Sie uns Wissen austauschen, Erfahrungen weitergeben und sprechen Sie mit uns offen, kritisch und konstruktiv. Dann haben wir, als großer Baumarkt, die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihnen etwas zu bewegen.
Viele Grüße
Ihr OBI Team
wir haben uns in den einzelnen Fachabteilungen erkundigt und können Ihnen das folgende Feedback geben:
In Ihrem Kommentar haben Sie angemahnt, dass wir das Holzschutzmittel Xyladecor zum Verkauf anbieten. Das Produkt Xyladecor hat heute nichts mehr mit dem kritischen Produkt aus den 70er Jahren gemein, außer dem Namen. Der Hersteller hat gewechselt und auch die bedenklichen Inhaltsstoffe PCP und Lindan sind nicht mehr enthalten. Das Holzschutzmittel Xyladecor wird nach dem neuesten Stand der Holzschutzmitteltechnik und unter Beachtung aller gesetzlichen Regelungen produziert.
Daneben bieten wir unseren Kunden auch Alternativen zu konventionellen Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe an. Unser Angebot an wasserverdünnbaren Produkten bietet unseren Kunden eine umweltschonende Alternative zu lösungsmittelhaltigen Produkten. Diese sind „Blauer Engel“-zertifiziert.
Grundsätzlich können wir sagen, dass das Thema Holzschutz komplex ist und es bestimmte Gegebenheiten gibt, bei denen ökologische Produkte an ihre Grenzen stoßen. Wir stehen aber auf dem Standpunkt, die Möglichkeiten moderner, wasserverdünnbarer und wirkstofffreier Produkte auszuschöpfen, wo immer dies möglich ist.
Natürlich möchten wir auch auf die von Ihnen erwähnte „Gewusst Wie“ Anleitung eingehen: Wir beschreiben in unserer Anleitung „GEWUSST WIE - Dachdämmung und Verkleidung anbringen“ unter anderem den Arbeitsschritt wie eine Luftdichte-Ebene (gemäß DIN 4108-7) für eine einwandfreie und langfristige Funktion der Dämmstoffe sowie ein sicherer Schutz vor Feuchteschäden erstellt werden soll. Dies wird vergleichbar in dem Tesa-Clip beschrieben. Wir geben Ihnen Recht, dass es die sinnvollste und langfristig sicherste Methode ist, ein Dach diffusionsoffen zu dämmen, um so einer Schimmelentwicklung vorzubeugen. Jedoch ist dies nicht bei allen Aufbauten möglich. Um unsere Kunden umfassend zu beraten, zeigen wir eine Vielzahl von Möglichkeiten der Dachdämmung auf (Dachaufbau mit einer dampfbremsenden, dampfhemmenden oder dampfdichten Bahn). Wir bieten Unterstützung bei der Anleitung an und geben den Hinweis, den technischen Support der jeweiligen Hersteller zu beachten. Der Hersteller kann im Rahmen des technischen Support fachgerecht beraten, wie man eine luftdichte Ebene einzieht und so eine einwandfreie und langfristige Funktion der Dämmstoffe sowie einen sicheren Schutz vor Feuchteschäden erzielt.
Und nun noch zu einem weiteren komplexen Thema: Energiesparlampen. Durch die gesetzliche Abschaffung der konventionellen Glühbirnen wurde deutlich, dass Energiesparlampen den neuen Standard an Leuchtmitteln darstellen werden. Das, was wir als Anbieter von Energiesparlampen tun können, um verantwortlich mit diesem Produkt umzugehen, versuchen wir derzeit umzusetzen. Wir haben hierzu Infomaterial an unsere Märkte versandt, das die Kunden darauf aufmerksam macht, dass Kompaktleuchtstofflampen und LED nicht über den Hausmüll entsorgt werden dürfen. Wir bieten unseren Kunden natürlich die Möglichkeit, ihre Lampen über unsere Märkte zu entsorgen. Außerdem liegen in unseren Lampenabteilungen Infoblätter zum korrekten Verhalten bei Bruch einer Kompaktleuchtstofflampe aus.
Über diese Maßnahmen hinaus, führt OBI als einziger unter den großen Anbietern im DIY Bereich, den Lieferanten Megaman. Die ESL Leuchtmittel zeichnen sich primär durch Splitterschutz (Silikon) aus und beinhalten kein Quecksilber sondern Amalgam. Falls es tatsächlich zum Bruch einer solchen Lampe kommen sollte, scheidet diese Lampe bei Betriebswärme eine zehn Mal niedrigere Menge von Quecksilberdämpfen aus, bei kalten Lampen sogar eine um das Hundertfache reduzierte Menge.
Wir hoffen, hiermit Ihre Fragen und Kritikpunkte ausreichend und zufriedenstellend beantwortet zu haben und bedanken uns, dass Sie unser Sortiment so aufmerksam durchleuchten.
Ihr OBI Team
vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen um auf die von mir angesprochenen Punkte ein zu gehen. Ich bin Baumarkt-Fan und habe natürlich schon in diversen OBI-Baumärkten eingekauft. In jedem OBI-Kunden steckt auch ein kleiner Ökobaufachmarkt-Fan, und der will natürliche Baustoffe, Rohstoffe aus der Region und kompetente Beratung. Öko ist schick, modern, kein Luxus und schafft ein gutes Gefühl. Ein Gefühl, das mann nicht hat, wenn man an seine eigenen vier Wände denkt und dabei bemerkt, dass alles voller „Blauer Engel“ kleben müsste, damit man sich gesund Zuhause aufgehoben fühlt. Ich bin gerne in Baumärkten. Wo sonst hat man eine große Auswahl an Werkzeugen und Verbrauchsmaterial? Qualitätswerkzeuge- und Maschinen findet man in Ihrem Markt in Hülle und Fülle, dass finde ich wirklich gut. Eine lange Zeit habe ich auch keine Gedanken daran verschwendet, ob Baustoffe nun der Gesundheit schaden können oder die Umwelt verschmutzen. Nach einigen Gesprächen mit Betroffenen und mittlerweile auch mit Erfahrung als Baubiologe sehe ich dieses Thema nun mit anderen Augen. Mir ist vollkommen klar, dass OBI kein Naturbaustoff-Fachgeschäft ist. Gerade aus diesem Grund habe ich meinen Beitrag geschrieben.
Nur wenn ich als normaler Kunde an einem Xyladecor-Regal vorbei laufe, gehen mir die über 200000 Menschen die durch dieses Holzschutzmittel zu schaden gekommen sind einfach nicht aus den Sinn, erst recht nicht wenn ich den Aufdruck „Der Klassiker“ lese. Ich denke, auf Xyladecor zu verzichten, bedeutet auch gleichzeitig allen anderen Herstellern klar zu signalisieren, dass Produkte die mit bestimmten Krankheiten im direkten Zusammenhang stehen, konsequent aus den Regalen entfernt werden. Da Ethik in Ihrem Hause zum Glück groß geschrieben wird, hoffe ich dass dieses Produkt, ob jetzt mit neuer Rezeptur und „Blauer Engel“ oder ohne PCP und Lindan durch ein anderes ersetzt wird.
Die Kontrolle aller auf dem Markt verfügbaren Schadstoffe ist dem Gesetzgeber aus der Hand geglitten. Bei über 200000 giftigen chemischen Substanzen die auf dem Markt verfügbar sind, und von denen nur 420 als wertvoll genug bewertet wurden um dafür Grenzwerte zu schaffen, kann das nicht auf Dauer gut gehen. Die Wirkung dieser Schadstoffe auf den menschlichen Organismus ist bei weiten noch nicht ausreichend erforscht und offiziell bekannt, so das hier konsequent und sofort die Produktion, oder die Einfuhr von Chemikalien aller Art gestoppt werden muss. Weil die forschenden Wissenschaftler noch Jahre brauchen um annähernd einen Überblick zu bekommen. Wer also sagt, dass ein Blauer Engel mir Sicherheit verschafft? Die Lösung wäre eindeutig die Volldeklaration an jedem einzelnen Produkt und Hinweise auf die Inhaltsstoffe und Herkunft. Logos und Siegel stehen auf den Verpackungen drauf, und diese wandern vor Gebrauch in den Müll. Was Zuhause bleibt ist das Produkt. Gestern noch gefährlich, heute wieder beliebt - kein Problem, der „Klassiker“ Button schaffts...
Tatsache ist, dass wir es mit Stoffen zu tun haben die nicht in den Wohnraum gelangen sollten. Ob verschlossen in der Dose, oder verpackt in eine Energiesparlampe. Je weniger Schadstoffe in den Baustoffen, Lebensmitteln und Konsumgütern sind, desto besser für den Menschen und die Umwelt. Hört sich ziemlich Öko an- und ist es auch. Dabei ist der „Blaue Engel“ nur ein Aufkleber oder Aufdruck, der den Aktienkurs diverser Produzenten nach oben hält. Bestimmte Siegel können bestimmte Krankheiten vermeiden, doch welche Siegel können Gesundheit fördern? Fördert man seine Gesundheit, wenn man auf Schadstoffe verzichtet, oder vermeidet man nur Krankheiten, wenn mann bestimmte Produkte kauft?
Zum Thema "Gewusst wie" - Dachdämmung und Verkleidung anbringen: Um die fachgerechte Ausführung nach DIN 4108-7 zu überprüfen sollte ein BlowerDoor-Test durchgeführt werden (Der Messablauf und die Messbedingungen sind in der DIN EN 13829 definiert). Darüber steht leider nichts in der "Gewusst wie" Anleitung. Gut finde ich den Tipp, dass beim Verarbeiten der Dämmstoffe und Verkleidungen eine Atemschutzmaske getragen werden soll. Ein weiterer Hinweis auf einen BlowerDoor-Test nach DIN EN 13829 auf Ihrer "Gewusst wie" Anleitung würde dem Kunden bestimmt weiterhelfen und Sicherheit geben.
Leider habe ich keine Infoblätter bzw. generelle Informationen zum korrekten Verhalten bei Bruch von Kompaktleuchtstofflampen (Quecksilberleuchten) an Ihren Leuchtmittel-Regalen finden können, daher auch der Einwand aus meinem vorherigen Posting. Ich kann auch keine Hinweise auf die gesundheitlichen Gefahren beim Bruch von Kompaktleuchtstofflampen in den Artikelbezeichnungen im OBI-Onlineshop finden. Ich bin mir Sicher, dass Sie großen Wert auf die Gesundheit Ihrer Kunden legen und hier entsprechend nachbessern.
Leider konnte ich erst jetzt auf Ihren Beitrag antworten,
nambio
Kann ich gut verwenden.
Aber warum so zornig.
Das mit den Gefahrenhinweisen sehe ich schwierig.
Den Beipackzettel der Medizin kann ich auch nicht alles lesen und anwenden.
Dann bekommen wir eine Klagewelle wie in Amerika, wenn sich eine Frau mit heissem Kaffee die Oberschenkel verbrennt, weil nicht auf dem Pappbecher stand, "mann darf heissen Kaffee nicht verschütten".
Danke.
Also nach dem was in konventionellen deutschen Baumärkten so angeboten wird, würde es mich nicht wundern wenn es bald wieder Asbest zu kaufen gibt. Einfach den "Blauen Engel" auf die Verpackung kleben, 2 - 3 Studien veröffentlichen, die belegen, dass Asbest neuerdings in einem anderen ungefährlichen Verfahren hergestellt wird, oder mit einer neuartigen Nanobeschichtung unbedenklich ist - und fertig! Ich hoffe natürlich soweit kommt es nicht - aber bei der Einführung der Quecksilber-Energiesparlampen, haben wir alle life miterlebt wie schnell doch so etwas absurdes gehen kann.
Es hat 100 Jahre gedauert, von der Erkentniss, dass Asbest die tödliche Krankheit Asbestose auslöst und Asbest dann endlich gesetzlich verboten wurde. Das dumme daran: Menschen die mit Asbest gearbeitet haben, oder der dauerhaften Belastung durch die Fibrillen ausgesetzt waren bekommen die gesundheitlichen Probleme erst ca. 30 bis 40 Jahre nachdem sie mit dem Stoff in Berührung gekommen sind.
Mit den über 200 000 Chemikalien auf dem Markt, von denen es aktuell nur für 420 gesetzliche Grenzwerte gibt verhält es sich vom Prinzip her nicht anderes. Die heutige Wissenschaft ist bei weitem nicht in der Lage, alle Stoffe auf ihre Gefährlichkeit zu prüfen, geschweige denn die Kombinationswirkungen. Gerade bei Insektiziden, wird es kritisch, da Insekten zunehmend Imun gegen die Stoffe werden und aus diesem Grund immer mehr Chemikalien miteinander kombiniert werden.
Es geht auch vollständig ohne giftige Chemikalien! Heute ist es ohne Probleme möglich, ein Haus komplett frei von Chemikalien zu bauen, oder zu sanieren. Selbst größere Projekte werden mittlerweile baubiologisch realisiert.
ist das ein ernsthafter Diskussionsbeitrag?
Ich finde deinen Beitrag hochpolemisch.
Wir sind uns einig, dass (fast) alles ohne giftige Chemikalien geht, warum also dein Einwurf mit dem Asbest?
Im übrigen: der blaue Engel ist gar nicht so schlecht, wie sein Ruf.
Das wäre doch eine gute Checkliste für eine vielleicht zweite Diskussion mit Obi.
Ich wäre bei so einem Workshop mit Obi dabei
Gruß
So würde die ganze Aktion für mich Sinn machen, wenn vorher eine Materialsammlung stattfinden würde, wo sind die Problemfelder, wie könnte man die Probleme vermeiden, welche Standards gibt's.
Meintest Du sowas ähnliches mit der Checkliste, oder wie genau?
http://nambio.de/gesund-wohnen/grenzwerte-a-richtwerte/standart-der-baubiologischen-messtechnik.html
Der einfachste Weg, ist meiner Meinung nach immer noch der, auf sämtliche Schadstoffe zu verzichten und auf komplett ökologische Produkte zu setzen. Das ist ohne weiteres zu 100% umsetzbar, ohne auf etwas verzichten zu müssen.
Nein, dass ist kein ernsthafter Diskussionsbeitrag! ;/
"Chemikalien sind in wirklichkeit auch nicht schädlich und bis jetzt ist auch noch nie ein Mensch an Chemikalien erkrankt oder an Chemikalien gestorben. Überhaupt ist das ganze Thema nicht so wichtig. Die menschliche Gesundheit wird sowiso viel zu überbewertet. Jeder 2 Mensch in der BRD ist Allergiker, jeder 10 ist elektrosensibel." ... kleiner Scherz ;)
Die gesetzlichen Grenzwerte für Schadstoffe in Kuhmilch sind 8x niedriger, als die tatsächlich in der menschlichen Muttermilch nachgewiesenen Schadstoffe - die ungefiltert in den Babymagen landen. Bloß, wie kommen denn die Schadstoffe in den menschlichen Körper? Mhh???
Wie auch immer.
Ich freue mich, dass OBI sich dem Dialog stellt!
So lange etwas vernünftiges dabei heraus kommt, weil man bei den tatsächlichen Fakten bleibt - ist das doch nur eine WinWin-Situation.
War schon einmal jemand von euch in einem Naturbaustoffladen, bzw. Ökobaufachmarkt?
Ich habe schon einige von innen gesehen und ich habe nichts vermisst. Einige bieten sogar Workshops an z.B. zum Thema: "Wie verarbeite ich Lehm"...
Viele der Produkte dort haben keinen "Blauen Engel" und verkaufen sich wie geschnitten Brot....
wie sieht es mit dem sofortigen Verkaufsstopp von Roundup (Monsanto) nun aus?
Sie teilten mir am 07.10.2011 mit, dass Sie sich in Kürze dazu äußern wollen.
Wann wird OBI Roundup (Monsanto) in allen Märkten aus dem Sortiment nehmen und nicht mehr verkaufen?
Viele Grüße
(die) walk the talk
Monsanto - mit Gift und Genen http://youtu.be/gDrvFiRwWP8
Roundup und das globale Amphibiensterben www.heise.de/tp/artikel/20/20660/1.html#
Laminatboden besteht im Prinzip aus Holzfaserplatten, auf die eine Art Tapete mit Holzdesign geklebt wird.
Der Marktanteil von Laminatboden liegt in D bei ca. 15%; das ist schon eine Menge, die es m.E. durchaus lohnenswert erscheinen läßt, sich einmal ein paar Gedanken über die Nachhaltigkeit eines solchen Produkts zu machen:
die verwendeten Holzfasern können z.B. aus Recyclingmaterial bestehen oder aus frischem Holz. Dies wiederum kann aus lokalem Holzeinschlag stammen, genausogut aber auch aus importiertem Tropenholz. Unter Nachhaltigkeitsaspekten ist dies natürlich ein Riesen-Unterschied.
Unabhängig vom Urteil der Tester steht es hier ja im übrigen jedem frei, seine eigenen Überlegungen zur Nachhaltigkeit von Laminatboden zu äußern, insbesondere natürlich bzgl. des Obi-Testkandidaten.
Und Obi sollte natürlich in seinem ureigensten Interesse alle hierzu benötigten Informationen liefern, damit niemand auf die (vielleicht naheliegende) Idee kommt, hinter dem Test in erster Linie eine Greenwashing-PR-Aktion zu vermuten.
Unbeantwortet blieben bisher hingegen diese Fragen: www.utopia.de/blog/obi-produkttest-wandfarbe/willkommen
Ebenso auch die Schadstoffemissionen bei der Verbrennung (= das z.Zt. übliche Entsorgungsverfahren)
danke für Deine Hinweise!
Daß die Tests sich jetzt nicht mehr vorrangig um die Nachhaltigkeit der Produkte drehen sollen, wußte ich noch nicht, bevor ich Deine Links gelesen hatte, und bin jetzt etwas überrascht:
das Wort "nachhaltig" wurde hier im Eingangsbeitrag von Utopia und Obi immerhin 22 mal verwendet...
Und jetzt stellt sich heraus, daß es bei den Tests ja eigentlich nicht um Nachhaltigkeit ging; man hatte sich nur in der Wortwahl vergriffen, und das gleich 22 mal...
Wie aber schon angedeutet, sehe ich es ohnehin weniger als Aufgabe der Tester/Testerinnen, die Nachhaltigkeit der Testprodukte zu beurteilen, sondern als Aufgabe der Community insgesamt, die ja über ein wesentlich breiteres Wissen verfügt als ein einzelner Tester.
Ganz im Sinne von Herrn Ludwigs Aussage: "Hier [=Utopia-Community] setzen sich Experten und Menschen mit großem Engagement mit unseren Produkten auseinander. Wir versprechen uns fundiertes Feedback und Kritik, das uns für zukünftige Produkte nachhaltig [!] hilft, die richtigen Lieferanten und Produkte auszuwählen".
Was das Fehlen geeigneter Nachhaltigkeits-Indikatoren anbelangt, so sind dies m.E. Informationen, die von Obi geliefert werden müssen. Z.B. die Herkunft der Spanplatten (s.o.), deren Herstellungstechnik, das Oberflächenmaterial u.ä.
Falls ich Hannileins Frage nach der Dauer von Nachhaltigkeit richtig verstanden habe, so bezieht sie sich auf die mögliche Lebensdauer eines Laminatbodens, was natürlich ebenfalls ein wichtiges Nachhaltigkeitskriterium darstellt.
Auch Obi wird diese vmtl. nicht zuverlässig vorhersagen können, doch existieren genügend Erfahrungswerte zu diesem Thema.
Gleiches gilt für den Energieverbrauch/CO2-Ausstoß bei der Herstellung: auf die Lebensdauer eines Parkettbodens bezogen, liegt dieser beispielsweise bei Laminatboden ca. um den Faktor drei höher.
Der Effekt, daß der Atmosphäre CO2 entzogen wurde und für längere Zeit in Form eines holzhaltigen Bodenbelags gespeichert wird, ist ebenfalls ein Nachhaltigkeitskriterium, das bei Laminatboden zum Tragen kommt (wobei auch hier wieder der Parkettboden um ein Vielfaches vorteilhafter ist).
Es ist also durchaus möglich, Aussagen zur Nachhaltigkeit von Laminatböden zu treffen, auch ohne sich auf ein spezielles Produkt zu beziehen. Genauere Produktspezifikationen seitens Obi
wären bei der Beurteilung natürlich hilfreich, insbesondere bei der Frage, ob, bzw. wie sich das Produkt bzgl. der angesprochenen oder auch noch weiterer Nachhaltigkeitskriterien von durchschnittlichen Laminatböden unterscheidet.
Deine vorgeschlagenen Indikatoren hätte ich auch so in etwa im Sinn. Wie du schon sagst, viele der Infos könnten tatsächlich an die Tester weitergeben werden. Und zwar schon jetzt. Da brauche ich keinen Pre-Test für...(falls das mit der Farbe und dem Laminat einer sein soll...).
Selbst auf die Gefahr hin, dass ich mich da wiederhole, mich bewegt aber vor allem auch wo die Reise überhaupt hin soll. Geht's ums Produkt, um Obi? oder beides? Was ist die Vision? Und wieviel Handlungsspielraum hat Obi überhaupt etc. pp. All das weiß ich nicht. Aber erstmal schön Wände streichen und Laminat verlegen. Das geht nicht gegen die TesterInnen. Die haben sich ja sichtlich Mühe gegeben und immerhin wissen wir ja jetzt, dass die Farbe in Sachen Nachhaltigkeit nix kann bzw. der Praxis-Test uns dazu nur wenig Anworten liefern kann, was er nun obendrein auch gar nicht mehr soll. Ob die Farbe jetzt aber gut riecht oder der Laminat schlecht verpackt ist finde ich ziemlich belanglos, wenn alles andere sowieso egal sein soll.
Um das nochmal möglichst gewaltfrei auf den Punkt zu bringen: Auf mich wirkt die ganze Aktion halbherzig, weil mir zu unkonkret. Und ich finde ich habe der Sache durchaus eine Chance gegeben. Mein Interesse an Obi und der Test-Aktion ist jetzt aber am Nullpunkt angekommen. Zumal auf Nachfragen bisher nichts mehr kam. Es könnte sein dass ich da zu ungeduldig bin, aber diese mir nicht zugängliche Hinhalte- und Rumrederei nervt mich total. Meine Energie steckt ich lieber woanders rein.
Wenn ein neuer Bewerbungsaufruf gestartet wird, dann wirst du diesen deutlich als solchen erkennen können und er wird dann auch im Newsletter erwähnt.
http://www.utopia.de/produkttests/obi
Gerade habe ich mal recherchiert und das hier gefunden:
http://www.obi.de/decom/campaign.html?campaignTerm=seriebarrie
Eingesetzt wird "FSC®-zertifiziertes Eukalyptus-Holz"
Was ist von Eukalyptus-Holz zu halten? Mögliche Antworten:
http://www.regenwald.org/12-fragen
http://www.fsc-watch.org/archives/2009/07/23/Local_organisations_
Hier meine Fragen an OBI:
Wo kommt das Holz her?
Inwieweit kann ich von einem "nachhaltigen" Produkt ausgehen?
vielen Dank für Deine Fragen zum Holz von „Barrie“.
Das Holz unserer Gartenmöbelserie stammt aus Brasilien und besteht aus Eukalyptus-Holz. Wir verwenden dieses Holz, weil es einen hohen Grad an Widerstandsfähigkeit gegenüber witterungsbedingten Einflüssen aufweist. Hierzu sind Gartenmöbel aus heimischen Holzarten nicht immer ohne entsprechende Behandlung geeignet.
Bei dem von uns verwendeten Holz handelt es sich um FSC zertifiziertes Holz aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern, die sich den ökologisch, sozial und ökonomisch ausgewogenen, strengen Standards des FSC verpflichtet haben und darauf von unabhängiger Seite geprüft wurden. Gleichzeitig ist der Hersteller der Gartenmöbel Mitglied des BSCI (Business Social Compliance Initiative), die sich mit der Um- und Durchsetzung und Weiterentwicklung von Sozialstandards in der Lieferkette beschäftigt und ebenfalls ein eigenes Standardsetzungs- und Auditierungsystem entwickelt hat.
Viele Grüße
Ihr OBI Team
"Aber auch die wenigen international gültigen Zertifikate wie FSC und PEFC können keine ökologisch verantwortliche und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung gewährleisten. Die Standards wurden zu sehr den Interessen der Industrie angepasst. In der Praxis ist zudem deren Einhaltung und Überprüfung durch die von den Firmen beauftragten und bezahlten Zertifizierer unzureichend. Eine wirklich unabhängige Überprüfung ist so nicht möglich, und Betrugsfälle sind an der Tagesordnung (siehe http://www.fsc-watch.org)"
In den Lateinamerikanachrichten heißt es zum Thema Eukapyptus:
"Umweltschädliche Bäume
Innerhalb von nur acht Jahren wachsen Eukalyptus-Bäume bis zu 20 Meter und können “geerntet” werden. Ihre langen Wurzeln dringen ins Grundwasser vor und saugen pro Tag bis zu 120 Liter aus dem Boden. Kein Wunder, dass der Grundwasserspiegel in wenigen Jahren rapide sinkt und die Landwirtschaft in den umliegenden Ländereien unmöglich macht. Zahlreiche Siedlungen wurden deswegen von ihren BewohnerInnen zwangsweise verlassen.
Ist der Boden einmal bepflanzt, gibt es kein Zurück mehr: Das Ausgraben der Wurzelstöcke wäre teurer als der Marktwert des Landes. Der durch die Bäume ausgelaugte Boden braucht dringend Nährstoffe, und die Monokulturen sind anfällig für Schädlinge. Das macht den massiven Einsatz von Chemikalien nötig. Viele BesitzerInnen von Bienenstöcken im Honigexportland Uruguay verloren durch die Monokulturen ihre Einnahmequelle. Denn die EU akzeptiert nur Honig, der mindestens 100 Kilometer von Forstplantagen entfernt produziert wurde."
http://www.lateinamerikanachrichten.de/?/artikel/796.html
Und bei WIKIPEDIA heißt es zum BSCI-Siegel:
"Das Südwind-Institut beanstandete 2009 die unwürdigen Arbeitsbedingungen bei Zulieferern von Aldi und urteilte, dass eine Mitgliedschaft bei BSCI nicht ausreichend sei, da es sich dabei um eine Initiative handle, die lediglich auf Selbstverpflichtungen der Industrie basiere. Handelsunternehmen sollten sich stattdessen bindenden Regeln unterwerfen, wie sie vom EU-Parlament gefordert werden."
http://de.wikipedia.org/wiki/BSCI
Lerche und Eiche benötigt keinerlei Holzschutz.
Allerdings muß man eben damit leben, daß sich das Holz mit der Zeit verfärbt.
Wer das gar nicht will, kann das Holz mit unschädlichen Pflegeölen behandeln.
Eine interessante Alternative ist Thermoholz:
http://www.greenpeace.de/themen/klima/kampagnen/klimaschutz/detail/artikel/fa_tropenhoelzer_und_klimaschutz/
"Beim Thermo-Wood-Prozess liegt der gesamte Energieverbrauch nur 25 Prozent höher als bei der herkömmlichen Holztrocknung. Zudem können thermisch behandelte Hölzer im Gegensatz zu druckimprägnierten Hölzern als normales Altholz entsorgt werden.
Eine detaillierte Umweltbilanz zu Thermoholz liegt noch nicht vor. Jedoch kann man bereits sagen, dass die ökologischen Vorteile überwiegen, wenn Thermoholz statt Urwaldholz eingesetzt wird."
"Erklärung zum Austritt von ROBIN WOOD e.V. aus dem Forest Stewardship Council (FSC-International)
ROBIN WOOD beendet nach über 12 Jahren aktiver und kritischer Mitarbeit seine Mitgliedschaft beim FSC-International und beschränkt sich künftig auf eine Mitarbeit und Mitgliedschaft in der FSC-Arbeitsgruppe Deutschland.
Auslöser für diesen Schritt ist unter anderem die FSC-Politik, Großplantagen zu zertifizieren. Zahlreiche industrielle Monokulturen in Ländern des globalen Südens wie z. B. Brasilien, Uruguay, oder Südafrika tragen das FSC-Siegel, obwohl diese nach Auffassung von ROBIN WOOD weder ökologisch verträglich noch sozial gerecht zu bewirtschaften sind.
Mit der Größe und weltweiten Bedeutung, die der FSC mittlerweile erlangt hat, gehen
Diskussions- und Entscheidungsprozesse um kritische Aspekte wie die der Plantagenpolitik mit einer immer schwerer überschaubaren Komplexität einher. Für ROBIN WOOD ist der Arbeitsaufwand, um Entwicklungen und Entscheidungsprozesse verantwortlich und glaubwürdig zu begleiten und zu beeinflussen, nicht mehr zufriedenstellend zu leisten.
[...]"
Quelle: http://www.robinwood.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Wald/FSC/ROBIN_WOOD_Erklaerung_zum_Austritt_aus_dem_FSC_090316.pdf