Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Produkttester gesucht

Schrauben Sie mit an der grünen Zukunft von OBI

Unzertifiziertes Holz, torfhaltige Blumenerde, Grillkohle aus Tropenholz, Steine aus China, Pflanzenschutzmittel – Baumärkte haben viele dunkle Flecken. OBI geht es da nicht anders, wie schon die Utopia-Serie „Auf dem Prüfstand“ aufzeigte. Und das damals Beschriebene gilt in weiten Teilen noch immer für Deutschlands umsatzstärksten Baumarkt. OBI ist noch kein nachhaltiges Unternehmen, OBI hat aber verstanden und ist sich bewusst, wie wichtig nachhaltiges Wirtschaften für die Umwelt und den Unternehmenserfolg ist.


Das Wichtigste – finden wir – ist, dass sich OBI verstärkt auf den Weg machen will! Auf Utopia sucht OBI – anders als viele andere Unternehmen – nicht den gewöhnlichen Dialog über seine gesamte Nachhaltigkeitspolitik. Der Baumarkt möchte mit Hilfe der Utopia-Community die Produkte seiner Eigenmarken nachhaltiger gestalten.

OBI ist auf dem Weg in Richtung Nachhaltigkeit und fragt jetzt nach der Erfahrung und Meinung der Utopia-Community. Zum Einstieg wird der Baumarkt jeden Monat ein Produkt seiner Eigenmarken zum Testen bereitstellen. Gestartet wird mit der OBI Wand- und Deckenfarbe "Design Color".

So funktioniert’s!

Eine breite Produktpalette – von Gartenmöbeln bis hin zum Akkuschrauber– wird von ausgewählten Utopisten auf Herz und Nieren, vor allem aber auf ihre Nachhaltigkeit hin gestestet. Ein Jahr lang stellt OBI wechselnde Produkte zum Test zur Verfügung und jeder Tester veröffentlicht drei unabhängige Erfahrungsberichte auf Utopia.

Über die Produkttests

Utopia hat vorab mit Jochen Ludwig, Geschäftsführer OBI Corporate Category Management, über die Produkttests gesprochen.

Utopia: Herr Ludwig, was erhoffen Sie sich von den Produkttests auf Utopia?

Jochen Ludwig: Utopia bietet eine sehr gute Plattform für OBI. Hier setzen sich Experten und Menschen mit großem Engagement mit unseren Produkten auseinander. Wir versprechen uns fundiertes Feedback und Kritik, das uns für zukünftige Produkte nachhaltig hilft, die richtigen Lieferanten und Produkte auszuwählen und gegebenenfalls Produkte zu verbessern. 

Und warum Utopia?

J.L.: Utopia will dazu beitragen, dass Millionen Verbraucher ihr Konsumverhalten ändern, und Utopia will Unternehmen fordern, fördern und begleiten, die den wirtschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit vorantreiben. Namhafte Wissenschaftler und Vordenker arbeiten in der Utopia Stiftung zusammen, um gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen und die Macher des Wandels zu unterstützen. OBI hat mit Utopia einen starken Partner und wird so das Thema Nachhaltigkeit zukünftig verstärkt forcieren.

Wie nachhaltig sehen Sie OBI jetzt schon?

J.L.: Nachhaltigkeit ist schon immer ein wichtiges Thema in unserem Unternehmen gewesen. Als führendes Unternehmen der Baumarktbranche in Deutschland und auch Europa übernimmt OBI umweltpolitische und soziale Verantwortung. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein Wirtschaften im Sinne der Nachhaltigkeit nur durch konkretes Handeln effektiv umsetzen lässt. Um einen möglichst großen Effekt erzielen zu können, müssen Wirtschaft und Verbraucher Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig bei ihrem Engagement helfen. Deshalb unterstützt OBI seine Kunden nicht nur durch ein umfangreiches Sortiment an energiesparenden und ressourcenschonenden Produkten, sondern auch durch eine qualifizierte Beratung in seinen Märkten. Verantwortung zu übernehmen für eine nachhaltige Entwicklung bedeutet für OBI auch, sich außerhalb des normalen Tagesgeschäftes zu engagieren. Mit seinen Kooperationspartnern nimmt OBI vermehrt Projekte in Angriff mit dem Ziel, Verbrauchern Informationen über umweltfreundliches Handeln zu vermitteln oder sie von dem Nutzen zu überzeugen.

Von Solarenergie bis Regenwassernutzung - ressourcenschonende Maßnahmen findet bereits in vielen OBI Märkten ihre Anwendung. Mit den ersten Märkten wird Solarstrom produziert. Die erzielten Überschüsse werden in das öffentliche Netz eingespeist. Die ersten OBI Märkte sind zudem mit Dachbegrünung ausgestattet worden. Ein grünes Dach schafft Lebensraum für Pflanzen, Vögel und Insekten und gleicht die mit dem Gebäudebau vorgenommene Bodenversiegelung aus. In vielen Märkten wird Regenwasser für die Bewässerung der Pflanzen und zum Teil auch für die Sanitäranlagen genutzt. Darüber hinaus gibt es in den Märkten hilfreiche Informationen und Anleitungen, wie man sein Haus aus nachhaltigen Materialien dämmen kann. OBI selbst ist hier bereits initiativ. Dies sind nur die ersten Schritte und Tests auf dem Weg zur Nachhaltigkeit, hier gibt es sicherlich noch viele weitere Maßnahmen, denen wir uns stellen werden.

Was sind die größten Herausforderungen für einen Baumarkt, um nachhaltig wirtschaften zu können?

J.L.: Der Kunde entscheidet, „wie, wo, was er will“, das müssen wir natürlich respektieren. Dazu gehört auch, dass wir eine breite Auswahl und Preisspanne über unsere Sortimente hinweg anbieten. Auch das Thema „Convenience“ ist nicht zu vernachlässigen. Hier sind alle Beteiligten –
also Wirtschaft und Verbraucher – gefragt, in enger Zusammenarbeit einen gemeinsamen Weg zu finden. Wir wollen sowohl für unsere Partner als auch für unsere Kunden ein kompetenter Ansprechpartner und Vorbild zum Thema Nachhaltigkeit sein. Dies bedeutet für uns, sowohl intern als auch extern ein Denken in diese Richtung zu fordern und zu fördern.         

Heute haben wir zwischen 40.000 – 60.000 Artikel in unserem Sortiment. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den Produkten ist ein Schlüssel zur Nachhaltigkeit. Natürlich liegt es auch bei uns über die Vorauswahl, die wir durch unseren Einkauf treffen, entsprechende Standards und Nachhaltigkeits-Kriterien zu berücksichtigen. Es gibt nicht das eine Produkt, das die größten Probleme macht. Hier ist immer der gesamte Prozess von Auswahl über Herstellung bis hin zum Verkauf zu betrachten. Besonders bei unseren Eigenmarken möchten wir das Thema Nachhaltigkeit intensivieren und hier neue Standards setzen. 

Wie weit ist die Baumarktbranche in Sachen Nachhaltigkeit und wie weit ist OBI im Vergleich zu seinen Konkurrenten?

J.L.: Das Thema Nachhaltigkeit ist heute nicht mehr wegzudenken. Auch in der Baumarktbranche muss sich jeder Anbieter diesem Thema stellen. OBI ist in vielen Bereichen in Sachen Nachhaltigkeit bereits aktiv. Auch unsere Mitbewerber stellen sich an der einen oder anderen Stelle diesem Thema. Für alle gilt es, hier noch viel mehr zu tun. Wir nehmen dieses Thema jetzt verstärkt in unseren Fokus

Welche Zielsetzung sehen Sie langfristig für OBI bzw. wie möchte sich OBI im Bereich Nachhaltigkeit positionieren?

J.L.: Klares Ziel von OBI als Marktführer der Branche ist es, auch im Bereich Nachhaltigkeit die führende Rolle zu übernehmen. 

Stand: 04.10.2011 von

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    schrieb am 16.05.2012 um 22:28
    Es bleibt also dabei, dass man Siegeln nicht blind vertrauen darf. Schade.
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    schrieb am 04.05.2012 um 17:05
    Im neuen Produkttest steht: "Testen Sie mit uns die Gartenmöbelserie "Berrie" von OBI."
    http://www.utopia.de/produkttests/obi

    Gerade habe ich mal recherchiert und das hier gefunden:
    http://www.obi.de/decom/campaign.html?campaignTerm=seriebarrie

    Eingesetzt wird "FSC®-zertifiziertes Eukalyptus-Holz"

    Was ist von Eukalyptus-Holz zu halten? Mögliche Antworten:
    http://www.regenwald.org/12-fragen
    http://www.fsc-watch.org/archives/2009/07/23/Local_organisations_

    Hier meine Fragen an OBI:
    Wo kommt das Holz her?
    Inwieweit kann ich von einem "nachhaltigen" Produkt ausgehen? mehr weniger
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    schrieb am 30.12.2011 um 18:53
    ????
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    schrieb am 25.12.2011 um 20:53
    wo soll man sich hier bewerben bitte?
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    schrieb am 09.12.2011 um 01:36
    Ich kann nicht so recht nachvollziehen, was daran so abwegig sein sollte, Laminatboden auf dessen Nachhaltigkeit zu testen.

    Laminatboden besteht im Prinzip aus Holzfaserplatten, auf die eine Art Tapete mit Holzdesign geklebt wird.
    Der Marktanteil von Laminatboden liegt in D bei ca. 15%; das ist schon eine Menge, die es m.E. durchaus lohnenswert erscheinen läßt, sich einmal ein paar Gedanken über die Nachhaltigkeit eines solchen Produkts zu machen:
    die verwendeten Holzfasern können z.B. aus Recyclingmaterial bestehen oder aus frischem Holz. Dies wiederum kann aus lokalem Holzeinschlag stammen, genausogut aber auch aus importiertem Tropenholz. Unter Nachhaltigkeitsaspekten ist dies natürlich ein Riesen-Unterschied.

    Unabhängig vom Urteil der Tester steht es hier ja im übrigen jedem frei, seine eigenen Überlegungen zur Nachhaltigkeit von Laminatboden zu äußern, insbesondere natürlich bzgl. des Obi-Testkandidaten.
    Und Obi sollte natürlich in seinem ureigensten Interesse alle hierzu benötigten Informationen liefern, damit niemand auf die (vielleicht naheliegende) Idee kommt, hinter dem Test in erster Linie eine Greenwashing-PR-Aktion zu vermuten. mehr weniger
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