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Das Kühlschrank Monopoly


Stand: 24.09.2009 von

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    schrieb am 16.04.2011 um 17:34
    Wieso kühlen, wenn es draußen kalt genug ist?

    Gibt es überall schicke Plastikboxen. Diese auf der Fensterbank platziert oder dem Balkon da spart man sich für 8 Monate im Jahr den Kühlschrank überhaupt ganz!!!

    Es kostet erst nen bisschen Überwindung, zumal wenn die Fensterbank für andere Leute erreichbar ist. Da hat man erst ein ungutes Gefühl, aber dann machts Spaß.



    Und noch ein Tip: Ich stell beim Duschen eine Plastikwanne mit rein. Die ist nach dem Duschen voll. Dieses Wasser benutze ich als Toilettenspülung.
    Entweder man nimmt dafür eine einigermaßen große Wanne.
    Oder wie ich es auch mache, stelle noch eine ins Waschbecken. Über Händewaschen Zähneputzen etc. sammelt sich da soviel Wasser, dass ich die GESAMTE Toilettenspülung nicht mehr brauche.
    An das schnell die Wanne nehmen, statt auf die Spülung zu drücken, hat man sich auch schnell gewöhnt.
    Mit 41 Liter ist die Toilettenspülung einer der größten Verbraucher.

    Hey Utopisten, könntet doch diese Tipps an entsprechender Stelle mal mit aufnehmen ... Sie sind praktikabel! mehr weniger
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    schrieb am 13.01.2010 um 13:21
    Mich interessiert wie lange die A-Geräte halten werden. Und wie der Herstellungsrucksack aussieht.
    Wichtig wäre das man den Nutzungsraum reduzieren kann wenn er nicht genutzt ist.
    Als ehemaliger Vertriebsleiter für Amerikanische Kühlschränke ist grundsätzlich die Frage der Technik aufgeworfen. Was vor allem dann zählt, wenn man Tiefkühler und Kühlschrank verwendet. Bei den SidebySide- Geräten wird die Kälte im Tiefkühlteil erzeugt und per Lüfter in den Kühler gepumpt. Das heißt das der Energieverbrauch ggf. auf beiden Geräten niedriger ist. Zwei A - Geräte machen noch lange kein A!

    Ein Öko-Kühler steht auf jeden Fall neben der Außenwand und pumpt ab einer Außentemperatur die gleich der gewünschten Kühltemperatur ist, mit einem Querstromlüfter die Außenluft ins Gerät. Und pumpt Innenraumluft dazu, wenn das Kühlgut unterkühlt wäre.

    Grundsätzlich ist die Frage auch beim Transport. Warum sind Kühlschränke und Haushaltsgeräte heute nicht 40 cm tief. Haushaltstechnik ist generell nicht auf die wechselnden Anforderungen von Familien durch Trennungen und neue Gruppenbildungen vorbereitet. Kühlschränke mit Modulen die den Bedarf pro Person anpasst, wäre nötig. Was aber eine Standardisierung der Geräte bedeutet. Also das gleiche Grundfunktionssystem und von mir aus damit es gefällt, ein veränderbares und renovierbares Skin oben drauf.

    Die Strahlungskälteplatten der europäischen Kühlschränke ist wie ein Heizkörper nur in eine Richtung wirksam. Die Umluftversionen der Side by Side haben eine überwiegend 14 Tage längere Lagerhaltbarkeit der Waren ab Ablaufdatum ergeben. Die Frische ist besser. Weil die Umluft das Kühlgut einhüllen und mit Tropfen belegen, die zur Übertragung in das Kühlgut optimal wirken. Außerdem verliert jeder Kühlschrank beim öffnen die Kühlluft auf den Fußboden davor. Die Strahlungskälteplatten der Kühlschränke bauen die Kälte über lange Zeit erst auf. Die Querstromgelüfteten Geräte, machen das sofort.

    Was kein Freibrief für Side by Side sein soll. Zu meiner zeit wurden europäische Kühlkompressoren nach Amiland gekarrt. Dort eingebaut und die Box zurückgekarrt. Und selbst die Ersatzteilgeräte kamen nicht aus den deutschen Herstellerwerken sondern aus Amerika. Aber man könnte einen Technologievergleich vornehmen und ein neues Gloables Gerät entwickeln.

    Bei Waschmaschinen wäre ein Wärmetauscher zur Heizung ausreichend. Bei Trocknern (so man das meint zu müssen) Autokühler. Waschmaschinen könnten dann per Pressluft drehen und die Solarenergie zuerst im Haus verbrauchen statt in das mit Netzverlusten belastete Stromnetz zu leiten. Mit dieser einfachen Technik und drei kleineren Trommeln statt einer, ließe sich das Wasser besser mehrfach nutzen und man spart sich die Wäschesortierer. Und die Waschnachmittag werden 1/3 kürzer.

    Für große Familien ist der Side-by-Side Kühler zu empfehlen. Er hält auch wesentlich länger. Zu meiner Zeit wurden 20 Jahre alte Geräte langsam Wartungsfällig.

    Für die Küchenplanung sind die 90 cm breiten Geräte gleichteuer dem gleich umbauten Lagerraum in Holz. Dafür muss keiner in den Keller laufen.

    Was optimal ist und in jedem europäischen Kühler fehlt ist das Barfach. Ein Fach wo man die Flaschen die man am meisten aus dem Gerät nimmt, hinter einer Frontklappe findet.

    Wenn jemand einen neuen Kühlschrank baut, der Schlauch in die Milchpackung für die Espressomaschine und den zum Wassersprudler oder Wasserkühler nicht vergessen. Milch und Wasser lagern im Kühlschrank im Sommer am besten. Besser wäre auch hier die Türlösung. Und die Getränkeverpackungen könnten so gestaltet werden, das man wartungsfreier die Produkte aus dem geschlossen Kühlschrank bekommt. mehr weniger
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    schrieb am 03.12.2009 um 08:58
    Interessanter Beitrag. Mich würde noch interessieren, welche Energie aufgewendet werden muss, um einen Kühl-Gefrier-Kombi herzustellen und/oder zu "entsorgen".
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    schrieb am 25.10.2009 um 09:31
    Wer die 200EUR zum Zeitpunkt der Anschaffung gespart hat, kann sie 16 Jahre lang verzinst (ökologisch korrekt) anlegen. Und dann sieht die Rechnung schon anders aus.
    Es gibt viele andere gute Gründe, energiesparende Geräte zu kaufen - aber Geld sparen kann man in diesem Fall leider nicht, wenn man richtig rechnet. mehr weniger
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    schrieb am 23.10.2009 um 08:32
    Der Beitrag ist einleuchtend. Aber nur Menschen, die in Vorkasse gehen können - also nicht auf den Cent schauen müssen - sind zu bewegen, das teurere Gerät zu kaufen. Der arme Mann ist also zunächst nicht mit dabei. Er lebt teuer. Er kauft sich beim Ausfall seines Kühlschranks einen anderen gebrauchten oder äußerlich beschädigten und akzeptiert die höheren laufenden Kosten. Andererseits ist kaum jemand bereit, seinen alten Kühlschrank vor Ablauf der Lebenszeit gegen einen neuen zu tauschen - nur weil der weniger Strom verbraucht. Es wäre uch nicht im Sinne von Nachhaltigkeit, Geräte vor Ablauf ihrer Lebenszeit zu ersetzen, denn bei der Produktion neuer Geräte und ihrem "vorzeitigen" Einsatz ist die Klimabilanz ungünstig (Beispiel: Abwrackprämie). Wir müssen also zunächst auf all diejenigen setzen, die ein neues Gerät kaufen müssen und das nötige Kleingeld für das teurere Modell investieren können. Erst der Skaleneffekt (Kostenminderung bei Massenproduktion) kann dazu beitragen, dass die ökologisch günstigeren Geräte preiswerter werden. In dem Maße, wie das geschieht, werden auch die Käuferschichten angezogen, die weniger "betucht" sind.
    Ulrich Scharfenorth, Ratingen
    www.stoerfall-zukunft.de mehr weniger
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