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Hier gibt's grünen Stoff (3)

"Fairliebt" in Hamburg


Begonnen hat alles mit einem Stapel T-Shirts, einer Siebdruckmaschine und der Idee, Streetwear anders zu machen. "Fairliebt" - das sind Wiebke Hövelmeyer und Mathias Ahrberg und mittlerweile haben sie mit ihrem kleinen Öko-Label einen umfangreichen Onlineshop auf die Beine gestellt. Nebenbei arbeiten die Hamburger mit diversen Künstlern und Musikern zusammen, doch das Beste sind ihre Kleidungsstücke selbst: Alles ist top verarbeitet, die kreativen Prints werden noch selbst im Siebdruckverfahren hergestellt und alle Stoffe sind bio- und fair-gehandelt. Das Label lässt über "LamuLamu", einer ostafrikanischen Firmenkooperative in Kenia nähen, dabei wandern noch 50 Cent jedes verkauften Produktes in einen kenianischen Fonds für Kleinkredite. Gute Gründe gibt's genug, um die "Fairliebt"-Macher näher kennenzulernen: Utopia hat Mathias Ahrberg im Hamburger Online-Shop besucht.

 


Grün Shoppen bei "Fairliebt": Das kleine Label wurde Anfang 2006 von Wiebke Hövelmeyer und Mathias Ahrberg gegründet. Mehr dazu in der Bildstrecke

 

 

Utopia: Der Name "Fairliebt" verrät, dass mehr als nur Mode hinter dem Label steckt. Was ist anders an "Fairliebt"-Klamotten?
 
Mathias Ahrberg: Der soziale Kontext war für uns von Beginn an Vorraussetzung. Dabei wollten wir biofaire Shirts herstellen, die sich weder durch Schrift noch durch ein entsprechendes Motiv verraten. In unserem Hauptsortiment gibt es nur schlichte Prints und außerdem viele limitierte Bandshirts. Dieser "korrekt-produzierter Merch" macht unsere Kollektion einzigartig.

Ist "Fairliebt" denn auch eine Art Lebensmotto?
 
Lebensmotto eigentlich nicht. Wir hatten die Idee, ein Öko-Label zu gründen und saßen dann bei Wiebke in der Küche und mussten beide lachen, als der Name "Fairliebt" fiel.

Das Label hat sich zunächst auf  fair gehandelte Baumwoll-Shirts spezialisiert. Wie kam's dazu?
 
Wiebke und ich haben immer wieder an der Idee gegrübelt, ein eigenes Modelabel zu gründen. Wiebke ist Grafikerin und wollte ihre Sachen gerne auf Klamotten sehen, ich wiederum trage gerne T-Shirts. Dazu kam, dass vor drei Jahren das Angebot an fair produzierten, schönen T-Shirts äußerst überschaubar war. Wir haben uns dann ein wenig umgekuckt, wo es "FairTrade"-Shirts zu kaufen gibt. Wir haben dann  "LamuLamu", unseren Produzenten, entdeckt und einen Stapel T-Shirts gekauft. Und los ging's.


Im Sortiment tut sich im Moment ja Einiges...

Ja, denn Wachstum gehört immer dazu. Wir machen seit drei Jahren ausschließlich T-Shirts -  da wächst die Lust auf Veränderung. Wir wollten etwas Neues ausprobieren und so entstand die Idee zu "Fairliebt.Fashion": Das sind Röcke, Kleider und Oberteile, schlicht und schön geschnitten, wie immer korrekt produziert und genäht aus 100 Prozent Biobaumwolle. Mal sehen, was das Budget noch so zulässt. Sicherlich wird es bald Sweater und noch mehr schöne Modestücke geben - einfach überraschen lassen! ...

 

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Stand: 28.05.2009 von

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    schrieb am 19.11.2009 um 15:08
    Im Rahmen des Comenius-Projektes, darf ich jetzt auch ein Interview mit den beiden achen, dass dann wahrscheinlich auch auf meiner seite und der Comenius-Seite steht.
    Ich freu mich drauf
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    schrieb am 14.09.2009 um 16:57
    Ich war schon mal auf der Website...total süße und manchmal auch nostalgische :) Sachen.
    Ein Laden der sich lohnt!!!
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    schrieb am 04.09.2009 um 13:32
    Fairliebt-Sachen sind toll und die beiden "Fairliebten" erfrischend nett! Wer sich in Berlin mal die Sachen vor Ort näher anschauen möchte kann dies bei "Everyday is like sunday" auf der Reichenberger Strasse 86 machen. www.everydayislikesunday.de
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