Simons Suche nach der vegetarischen Wurst
2Unser Redakteur Simon kämpft gegen die Fleischeslustmehr
besser: wissen - machen - kaufen
Auf der weltweit größten Messe für Bio- und Fair Trade Produkte werden dieses Jahr vor allem faire Bio-Produkte im Vordergrund stehen. Bislang galt „Bio“ an sich schon als Priorität, doch rücken nun versträkt faire Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für Arbeiter aus ärmeren Ländern in den Vordergrund. Auch erfüllt Fairness regional gesehen einen wichtigen Aspekt.
Die Biofach, die seit mehr als 20 Jahren jährlich stattfindet und sich als internationale Leitmesse für umweltfreundliche Konsumgüter einen Namen gemacht hat, hat bereits Ableger in den USA, Südamerika, Indien, Japan und China. Sie dient der Markenpositionierung für den umweltbewussten Konsum von Morgen. Rund 2.500 Aussteller hoffen die Facheinkäufer auch dieses Jahr wieder von ihren Produkten begeistern zu können.
„Den grünen Märkten gehört die Zukunft und wir sind stolz, den Akteuren ein umfangreiches und starkes internationales Veranstaltungs-Netzwerk speziell für dieses Segment anbieten zu können. [...] Der Branche wird durch die Messe – das gilt besonders für eine Weltleitmesse – eine mediale Aufmerksamkeit zuteil, die ein einzelnes Unternehmen nie erreichen kann. [...] Als Forum der Branche haben die Messen politische und gesellschaftliche Relevanz, die weit über die unmittelbare unternehmerische Bedeutung hinaus reicht.“, urteilt Claus Rättich, Mitglied der Geschäftsleitung der Nürnberg Messe.
Neben Bio-Lebensmitteln richtet sich der Fokus auch immer mehr auf die Bio-Beauty-Branche. Parallel zur Biofach wird auch die Vivaness, die internationale Plattform für Naturkosmetik und Wellness, ihre Pforten öffnen.
Weder Finanzkrise noch Strukturwandel konnten dem Bio-Boom bis jetzt nicht ernsthaft schaden. Im Gegenteil, das Interesse an ökologisch korrekt Produziertem steigt weiterhin stetig an. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Boston Consulting Group ist jeder dritte Deutsche bereit, für Bio-Produkte mehr Geld auszugeben. 89 Prozent der Befragten wollen sogar in den nächsten zwölf Monaten mehr „grüne Produkte“ einkaufen.
Dennoch erwartet Rättich rund zehn Prozent weniger Aussteller als im vergangenen Jahr. Grund hierfür sei der Wegfall an stattlichen Zuschüssen für Gemeinschaftsstände. Zudem reduzierten diverse Anbieter ihr Marketingbudget und würden demnach bei diversen Veranstaltungen kürzer treten.
Eine Vielzahl an Probiermöglichkeiten und sonstigen Verköstigungen wird das Fachpublikum erwarten. Alle Produkte sind aus kontrolliert biologisch, fairem und zertifiziertem Anbau.
Auch haben Studenten und Azubis folgender Fachrichtungen
• Landwirtschaft oder Garten- und Landbau oder Agrarwissenschaft
• Weinbau
• Lebensmittelwirtschaft und Food Management
• Ökotrophologie
• Ökomanagement
• Chemie, Biologie, Medizin, Pharmazie
• Textil
• Design (Produkt- und Verpackungsdesign)
oder mit folgendem Abschluss
• Landwirtschaft
• Gesundheitswesen wie beispielsweise Ernährungsberatung / Diätassistenz, Homöopathie, Heilpraktiker
• Gastronomie insbesondere Köche und Food & Beverage-Management
• Kosmetik
• Pharmazeutisch-technische Assistenz
• Fachberatung Naturkost und Naturkosmetik
die Möglichkeit an der Messe teilzunehmen.
Veranstaltungsort: Messezentrum Nürnberg
Dauer: Mi. 17. - Sa. 20.02.2010
Öffnungszeiten:
Täglich von 9 bis 18 Uhr
BioNacht (Do.) 18 bis 21 Uhr
Samstag 9 bis 17 Uhr
Weitere Informationen erhalten Sie hier.
Foto: utopia
Kommentare (8)
abonnieren
Maria_L
schrieb am 12.02.2011 um 12:03 ¶ellyfor4
schrieb am 15.02.2010 um 19:04 ¶Kommentar schreiben
Bitte neu registrieren oder anmelden um einen Kommentar zu schreiben. Neu: auch über