Radtaschen: Ortlieb oder Vaude?
10Bei Fahrradtaschen stellt sich dem Käufer häufig eine Frage: Ortlieb... mehr
besser: wissen - machen - kaufen
Kopenhagen gilt weltweit als vorbildliche Fahrradstadt und ist darauf auch unglaublich stolz. Das darf die Stadt aber auch sein. Jeden Tag fahren die Radler der Ostseemetropole insgesamt 1,2 Millionen Kilometer, das ist so viel wie zweimal zum Mond und zurück. Das Fahrradwegnetz der Stadt hat insgesamt 350 Kilometer Strecke, 40 davon jenseits der Straße, schön im Grünen. Damit aber nicht genug, bis 2015 hat sich Kopenhagen das ehrgeizige Ziel gesetzt, 50 Prozent seiner Bewohner zu Radfahrern zu machen.
Davon kann New York nur träumen – aber der Big Apple hat Fahrradöl geleckt. Bereits jetzt hat die Stadt kräftig in neue Fahrradwege investiert und sich rund 400 Kilometer Strecke gegönnt. Nach Protesten von Fahrradgegnern (!) und Gegenprotesten von Fahrradfahrern haben sich die New Yorker nun hoffentlich an die Zweirad-Randstreifen gewöhnt. Denn bald wird Phase Zwei der New Yorker 'Copenhagenization' – wie es tatsächlich auf Englisch heißt, wenn eine Stadt sich um ihre Fahrradfahrer bemüht – eingeläutet.
Ab Sommer 2012 sollen den New Yorkern 10.000 Leihräder zur Verfügung stehen. An 600 Stationen darf sich der zweiradlose Großstädter dann bedienen. Und das bei einer Jahresgebühr, die unter dem Preis der monatlichen U-Bahn-Karte liegt. Ganz wie in Kopenhagen ist das noch nicht, hier bekommt man das Radl schließlich umsonst, nach Einkaufswagen-Pfandprinzip. Aber Kopenhagen ist eben das Paradies des Fahrradfahrers ...
Wir wünschen New York viel Glück beim Umsatteln!
Quellen: Spiegel Online, Koebenhavns Kommune, The New York Observer
Könnte Ihre Stadt auch eine Copenhagenization vertragen?
Kommentare (3)
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SILKY
schrieb am 20.09.2011 um 10:06 ¶berniewa
schrieb am 19.09.2011 um 21:18 ¶Kommentar schreiben
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