Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
"More than Honey" entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof („Der Berg“, „Die Reise“, Oscar-Nominierung für „Das Boot ist voll“) verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird. Er macht das Leben der Biene sichtbar und porträtiert diejenigen, die am meisten davon profitieren: die Menschen.
Kinostart: 8. November 2012. Alle Infos zum Film auf: www.morethanhoney.de


Kommentare (126)
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Der Film ist phantastisch, es wird mit teilweise drastischen Bildern schonungslos, aber ohne jede Wertung die Wahrheit darüber erzählt, wie der Mensch sich die Honigbiene gefügig gemacht hat.
Das muss man sich mal vorstellen: für einen Teelöfel Honig muss eine Biene einen ganzen Monat arbeiten! Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt ethisch vertretbar ist, Honig zu essen. Denn die Bienen sammeln den Honig nicht für den Menschen, sondern für ihre Babys... mehr weniger
sehr bestürzend! Für ein kg Honig muss ne Biene 3mal um die Erde fliegen, oder wie war das...???!