Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Mobiltelefone

Immer das neueste Modell?


Das Handy ist längst für viele ein Statussymbol. Manche nutzen gar Mobiltelefone mit vergoldeten Hüllen und Diamanten oder Strasssteinchen besetzt. Von einem Pariser Designer gestaltet? Auch das gibt’s und unterstreicht die Individualität des Besitzers. Und wer immer gleich das neueste Modell hat, zeichnet sich durch Trendbewusstsein aus.
Dass Handys zum Aushängeschild unseres modernen Lebensstils aufgestiegen sind, wirkt sich auf das Handyangebot aus: Es zählt nicht die Langlebigkeit und Robustheit eines Mobiltelefons, weil sich jeder mit der nächsten Vertragsverlängerung ein neues Handy subventionieren oder „schenken“ lassen kann – oft schon Monate vor Vertragsende.
Im Wettbewerb um möglichst viele und treue Kunden tragen Mobilfunkbetreiber mit ihren Geschäftsmodellen so auch zur Steigerung des Telefonabsatzes bei. Nach zwei Jahren der Treue erhält ein Vertrags-Kunde als „Belohnung“ ein vergünstigtes Handy - oft für nur wenige Euro. 
 
Und natürlich haben allen voran die Handyhersteller ein großes Interesse daran, jedes Jahr aufs Neue jede Menge Handys zu verkaufen. Waren die ersten Mobiltelefone noch einfach zum Telefonieren und Simsen gut, kann man mit den neueren Modellen Fotos und sogar Videos aufnehmen. Inzwischen können wir mit dem Handy online gehen und live aus Panama via Facebook unsere Freunde mit Nachrichten beglücken.
Die Handyhersteller arbeiten permanent an neuen Innovationen. Und wir Verbraucher nehmen diese Neuerungen nur zu gern an. Mit gutem Grund: Handys sind nicht nur Statussymbole, sie sind auch unterhaltsame und vor allem nützliche Begleiter in unserem Alltag. In einer Zeit, in der wir immer mobiler werden, ermöglichen sie es uns, mit unseren Freunden und Bekannten jederzeit in Kontakt zu bleiben.

Produkt der Woche 42

Die durchschnittliche Nutzungsdauer von Handys liegt heute bei nur 18 bis 24 Monaten, obwohl die meisten Geräte noch länger funktionieren würden. Tatsächlich gibt es auch Angebote, die es interessant machen, ein Handy länger zu nutzen als nur zwei Jahre, weg von „höher, weiter, schneller“. So bieten einige Mobilfunkanbieter wie bspw. die Telekom den Kunden, die bei einer Vertragsverlängerung kein neues Handy wünschen, stattdessen eine Gutschrift an.

Dennoch gilt: Die meisten Konsumenten wollen nach einer gewissen Zeit ein neues Handy, das die raschen technologischen Fortschritte berücksichtigt. Deshalb liegen auch so viele Handys in den Schubladen – bei manchen zwei bis drei Geräte, bei vielen sogar noch mehr. Leider nutzen bisher nur wenige Verbraucher die umweltfreundlichere Möglichkeit, die ausrangierten Geräte an die Hersteller oder Verbraucher zurückzugeben: Telekom Shops oder die anderer Betreiber nehmen Mobiltelefone kostenfrei an und verwerten deren Rohstoffe.
 
Muss ein neues Handy wirklich so oft sein? Ein Argument dafür ist der Wunsch, beim technologischen Fortschritt persönlich dabei sein zu wollen. Sind wir Konsumenten dann die Verantwortlichen für das Dilemma – oder doch die Industrie?

Was sind Ihre Argumente für oder gegen den häufigen Handy-Kauf?

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Stand: 14.10.2010 von

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    schrieb am 02.11.2010 um 12:31
    Ein Nachtrag in Englisch aber ...
    http://www.youtube.com/watch?v=K4uz2TUcwnI
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    schrieb am 02.11.2010 um 12:07
    Bevor ihr wieder ein neues Handy kauft oder euer Altes mit gutem, ökologischen Gewissen benutzt solltet ihr euch folgendes klar machen:
    Leben entsteht aus natürlichen elektromagnetischen Schwingungen, die unsere Erde umgeben. Alle Lebewesen sind aus ihnen hervorgegangen. Und alle Lebensvorgänge bei allen Lebewesen werden von diesen natürlichen elektromagnetischen Schwingungen (Signale mit Informationscharakter) gesteuert. Jede Einzelzelle, jeder Zellverbund, jeder Organismus ist physikalisch gesehen ein Schwingkreis. D.h. jede Zelle ist Sender und Empfänger elektro-magnetischer Frequenzen, über die alle Zellen jederzeit miteinander und mit der Umwelt verbunden sind und kommunizieren. Zellen sind aus dieser Sicht Informationswandler. Unsere biologischen Regelkreise leben von dieser Art der Informationsübertragung.

    Wenn unsere Zellen untereinander sich austauschen, voneinander wissen, miteinander kooperieren, in Verbindung sind, wenn zwischen ihnen ungestörter Informationsfluß herrscht und sie in lebendigen Rhythmen schwingen, sind wir gesund, kreativ und abwehrstark gegenüber Störungen.

    Die Frequenzen des Mobilfunks (sowohl die Mikrowellen der Trägerfrequenzen wie die ihnen aufmodulierten niederfrequenten Informationen) liegen genau in den Frequenzbereichen, mit denen unser gesamtes Leben, unsere biologischen Regelkreise gesteuert werden. Die technischen Signale des Mobilfunks (Handynetze, DECT, Babyphone, WLAN, Bluetooth, TETRA, LTE, digitales Radio und Fernsehen usw.) werden über Resonanz von den natürlichen Schwingkreisen empfangen und zwingen diesen unbiologische Reaktionen auf. Aus technischer Information wird so biologische Desinformation. Die Kommunikation der Zellen wird gestört, es kommt zu allen Arten von Fehlsteuerungen. Kommunikationsfunk (zer-) stört die lebensnotwendige Informationsaustausch der Zellen aller Lebewesen. Er „funkt dazwischen“. Verstärkt wird diese fatale Wirkung durch die digitale Pulsung (Taktung) der Mobilfunkfrequenzen, die u..a. zusätzlich die Blut-Hirn-Schranke öffnet und das vermehrte Eindringen von Schwermetallen in den Hirnkreislauf ermöglicht.

    Wer noch mehr wissen will: www.diagnose-funk.ch mehr weniger
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    schrieb am 30.10.2010 um 19:17
    Ich habe mit grosser Interesse alle Kommentare gelesen... ich selbst gehöre zu der Generation, die auf Telefon (in Polen) 10 Jahre fast gewartet hat.... und obwohl ich jetzt beide, sowohl Festnetz als auch Handy habe, benutze kaum... Oft bekomme ich sogar Arger mit meinen Kinder ;-) weil ich nicht erreichbar bin (ich vergesse grundsatzlich Handy mitzunehmen)... ich selbst finde aber, dass ich trotzdem noch zu oft (Arbeitskollegen) erreichbar bin :))
    Leider habe ich keinen Einfluss auf meine erwachsene Kinder und finde sehr traurig, dass mein Sohn mit seinem Handy sogar schlaft.... Meine Schwiegersöhne haben mir letztens erklart, dass man heutzutage kein Lexikon braucht, wenn man nur das richtige Gerat hat.... und ich erschrecke mich jedesmal, wenn auf der Strasse oder im U-Bahn, S-Bahn jemand plötzlıch anfangt laut selbst "mit sich" zu reden.... früher war es undenkbar ;-) aber "früher hatten wir den Kaiser".... mehr weniger
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    schrieb am 30.10.2010 um 11:49
    Ich nehme alle zwei Jahre das vergünstigte Handy meines Anbieters, weil die Handys bei uns weiter wandern, abwechselnd an Sohn oder Tochter, dann an meine Frau. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt bei uns also mind. 6 Jahre.
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    schrieb am 23.10.2010 um 08:48
    Da ich mein Handy nur habe, um erreichbar zu sein, kurze Anrufe tätigen kann und sonst nicht viel telefoniere ist mein Handy schon 5 Jahre alt und ich werde mir erst ein Neues zulegen, wenn dieses kaputt ist.
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