Der Sommer neigt sich dem Ende zu, die ersten Wochenenden sind kühl und verregnet – bei manch einem Heimwerker regen sich Gefühle, wieder seinem Hobby nachzugehen. Ob vor dem Winter noch ein Regal fürs Kinderzimmer gezimmert, der Nachwuchs die Wände bunt gestrichen oder gar tapeziert haben möchte, oder es nur darum geht, den Gartenzaun und –tisch vorm Verrotten zu bewahren: Heimwerken kann supernachhaltig sein, wenn Heim und Herd so lange und umweltfreundlich wie möglich erhalten bleiben, oder die Materialien allesamt nach den harten Ökokriterien des Heimwerkers ausgesucht wurden. Doch auch das andere Extrem ist drin: Für jede Spezialschraube eine spezielle Maschine, statt Schnitzwerkzeug folgt die Drechselmaschine, die strahlend-bunte selbstrestaurierte Kommode verursacht geradezu Kopfschmerzen – oder sind es doch die Lösemittel aus der Farbe?
Eine Hilfestellung soll dieser Ratgeber bieten, zum Wohle der Gesundheit aller – vor allem der Kleinen im heimwerkenden Haushalt. Als auch der Menschen und Umwelt an den Produktionsstätten von Stichsäge, Holzlasur und Co.
Geräte: Vermeiden und verleihen, reparieren und recyceln
- Ohne Werkzeug waren schon die Steinzeitmenschen nicht so glücklich, andererseits ist der Schlagbohrer aus Holz noch nicht erfunden worden. Vor der Anschaffung eines neuen Werkzeugs sollte also die Frage stehen, ob der Heimwerker es wirklich braucht. Hammer und Zange mögen im Heimwerkerhaushalt nicht fehlen, aber ist es tatsächlich nötig, die Handkreissäge oder den Elektrotacker zu besitzen? Oder ist es doch der günstige Preis eines No-Name-Produkts, der den Kauf nahelegt? Eine echte Alternative bietet das Mieten hochwertiger Geräte: Unternehmen wie Mietprofi oder Rentas sind darauf spezialisiert. Mittlerweile verleihen aber auch viele Baumärkte das benötigte Werkzeug gegen eine geringe Gebühr. Und schließlich hilft auch der private Verleih in der Nachbarschaft den Gerätepark nachhaltig klein zu halten.
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