Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Mc Donald's gibt sich grünen Anstrich

Wir wollen den Bio-Burger für alle!


Die Fastfood-Kette, die mehr als 350.000 Rinder jährlich verwertet, lässt mit der Studie laut “Guardian” über die nächsten drei Jahre überprüfen, wie viel Methan die Rinder in den 350 Betrieben in Großbritannien genau emittieren, von denen Mc Donald’s sein Fleisch bezieht. Für vier Prozent der Treibhausgasemissionen von Großbritannien sorgen die furzenden Rindviecher alljährlich. Und dabei ist Methan 23 Mal schlimmer fürs Klima als Kohlendioxid. Ziel sei es durch die Studie im Bereich der Rindfleischproduktion von Mc Donald’s verstärkt Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sagte Steve Easterbrook, Chief Executive von McDonald's Großbritannien gegenüber dem „Observer“. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, wolle Mc Donald’s die Reduktionsmaßnahmen auch in Europa anwenden.

Schon im November hat die „Financial Times Deutschland“ (FTD) die Nachricht veröffentlicht, Mc Donald's habe seinem Logo einen grünen Hintergrund verpasst. "Nach dem weitgehenden Abschluss der Umbauten und Modernisierungen der Restaurants im Innenbereich kommt nunmehr die Außengestaltung dran, mit viel Grün statt Rot", sagte Mc Donald's-Vizechef Deutschland Holger Beeck der Zeitung. Und man hörte und staunte: Der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten.

Am Münchner Flughafen ist der Farbwechsel auf dem Firmenlogo bereits zu sehen: Dort leuchtet das gelbe M vor grünem Hintergrund – statt wie bei den üblichen Mc Donald's-Schildern auf knalligem Rot. Will sich der Burger-Gigant mit dem neuen Logo in die umweltfreundliche Ecke stellen? Das wollte Utopia von Mc Donald's direkt wissen. Bislang blieb der Konzern der Redaktion jedoch eine Antwort schuldig.

Greenpeace-Experte Wolfgang Lohbeck geht indes davon aus, dass es sich bei der Nachricht, Mc Donald's wolle sich mit dem Logo ein grünes Image geben, schlicht um eine Kommunikationspanne handelte. Alles deute daraufhin, schließlich habe er bei Mc Donald's nachgefragt. Diesen Informationen zufolge verändert sich der Markenauftritt von Mc Donald's nicht, schlichtweg das Erscheinungsbild der Restaurants werde angepasst. Zum Beispiel wolle Mc Donald's seine Restaurants mit natürlichen Materialien wie Holz ausstatten. Kommunikationspanne oder geniales Greenwashing?

Was Lohbeck aber auch weiß: Mc Donald's macht Ökologie schon seit Längerem zum Thema. Gemeinsam mit Coca-Cola und Unilever Ice Cream erklärte der Konzern 2004 den Einstieg in den Ausstieg aus der Anwendung von Fluorierten Kohlenwasserstoffen (FKW). Greenpeace hatte die Firmen zum Ausstieg aus der FKW-Technologie aufgefordert. Die Initiative heißt Refrigerants Naturally. Auch Wolfgang Lohbeck arbeitet daran, dass Konzerne wie Coca Cola, Pepsi Cola und Mc Donald's sich Schritt für Schritt von FCKW- und FKW-haltigen Kühlanwendungen verabschieden. Seine Bilanz, wie er gegenüber Utopia verriet: „Bei der Umsetzung bildet Mc Donald's das Schlusslicht innerhalb dieser Gruppe.“

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Stand: 12.01.2010 von

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    schrieb am 20.01.2011 um 09:05
    So schnell kann' gehen.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article12224789/McDonalds-Filiale-stoppt-Verkauf-von-Hamburgern.html?wtmc=yahoo.lo&nopopunder

    Wir können gespannt sein ob a) die Franzosen die McSalatbar annehmen und das b) auch in Deutschland Verbreitung findet.
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    schrieb am 13.03.2010 um 23:16
    Im Wirtschaftsteil der Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 9.3.2010 nimmt McDonald’s-Deutschland-Chef Bane Knezevic die Behauptung zurück, die Änderung der Hintergrundfarbe der Mc Dollar Logos von Rot nach Grün sei ein „Bekenntnis zur und Respekt vor der Umwelt“ Die Umstellung sei nur eine Frage des Designs und solle keinesfalls ein stärkeres Umweltbewusstsein signalisieren: „Das war nie Teil der Strategie. Wir sind kein grünes Unternehmen.“ Das sei von den Medien falsch interpretiert worden.

    Warum Mc-Donald’s dem Presse-Jubel nicht Einhalt geboten hat? „Wir haben keinen Anlass gesehen, diesen falschen Eindruck zu korrigieren“, sagt Knezevic, schließlich habe McDonald’s dadurch viel Publicity erhalten.

    Quelle: Blog Ende der Märchenstunde
    http://www.ende-der-maerchenstunde.de/index.php?/archives/54-Nein-sowas-aber-auch!-Mc-Donalds-wird-gar-nicht-gruen!.html

    Gruß vom Topisten mehr weniger
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    schrieb am 02.02.2010 um 11:22
    Eigentlich solten solche Firmen wie McAbfall & Konsorten ja grundsätzlich verboten sein; nun ist das leider utopisch, da es zuviel Konsumenten gibt, denen die Folgen dieser Art Ernährung mehr oder weniger gleichgültig und/ oder nicht bewusst sind. Apropo Folgen: Eine weitere solche fand noch gar keine Erwähnung, nämlich die enormen Extrakosten aufgrund falscher Ernährung, an der die Junkfoodtempel ja keinen geringen Anteil haben. Und das dürfen wir alle bezahlen, auch wenn man einen Junkfoodtempel nur im äussersten Notfall zum Pinkeln betreten würde, wie z.B. ich. mehr weniger
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    schrieb am 18.01.2010 um 10:58
    Ich esse auch gern mal einen Burger - da fand ich die Kette "Better Burger" in New York schon recht ansprechend und lecker. http://www.betterburgernyc.com/mission.html

    Zumindest auf die Inhaltsstoffe wird dort geachtet, man führt sich hormonfreies Fleisch oder vegetarische Alternativen, oft auch aus Bio-Anbau zu. Wie sehr "Öko" der Burgerladen darüber hinaus ist, kann ich nicht beurteilen. Aber geschmeckt hat es :). mehr weniger
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    schrieb am 16.01.2010 um 15:25
    Mc Donald's ist wie es ist, weil wir sind wie wir sind..........
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