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Baufritz im Utopia Live-Chat - Zum Nachlesen

Ein gesundes, klimafreundliches Haus bauen?


Moderator: Herzlich willkommen beim heutigen Live-Chat mit Baufritz! Wir freuen uns auf eine spannende Stunde mit Frau Fritz-Kramer und ihren Kollegen Frau Popp, Herrn Müller und Herrn Spitz! Dieser Chat ist moderiert - d.h. Ihre Fragen werden nicht gleich veröffentlicht, sondern zunächst an die Redaktion weitergeleitet. Wir wünschen viel Spaß!

Liebe Bau-Experten, sind Sie bereit?

Dagmar Fritz-Kramer: Ja.

picassoforte: Ein Zukunftsszenario: Alle Menschen wohnen in Holzhäusern. Wäre das besser für die Umwelt, warum und gäbe es noch Wälder?

Dagmar Fritz-Kramer: Es wäre nur wirklich sinnvoll, wenn diese Häuser nachhaltig entstehen. Das heißt, die Rohstoffe werden nur so schnell verbaut, wie sie nachwachsen. 
In europäischen Wäldern wächst zurzeit mehr als abgebaut wird. Außerdem haben wir ja noch einen beträchtlichen Anteil an Altbestand, den es nach Nachhaltigkeitsaspekten zu prüfen gilt. 
Dabei spielen Faktoren wie Energieeffizienz, Abfallaufkommen und Schadstoffproblematik eine Hauptrolle.

Holzwurm: Was ist denn das Besondere am Holzhaus?

Dagmar Fritz-Kramer: Fühlen Sie's selber! In Worten würde ich sagen: Angenehmes Raumklima, hohe Energieeffizienz, angenehme Akustik, schnell trockene Bauweise und klimaschützend.

Immkie: Wie schnell ist ein Öko-Haus aufgebaut? Dauert das länger als bei konventionellen Fertighäusern?

Dagmar Fritz-Kramer: Grundsätzlich würde ich sagen, je nach Größe, zwischen zehn und zwanzig Wochen. Bei einem durchschnittlichen Haus mit einer Fläche ist 140qm ist das Gebäude nach zwei Tagen witterungssicher. Der Ausbau dauert danach noch weitere zehn bis zwölf Wochen.

 

picassoforte: Amerikaner wohnen auch meist in Holz-Fertighäusern. Was ist der größte Unterschied zu Ihren Häusern?

Dagmar Fritz-Kramer: Holzhäuser in Amerika sind, um es flapsig auszudrücken, klassischer Kulissenbau. Die Holzdimensionen die dort verwendet werden, erfüllen in keinster Weise Sicherheitsstandards in Deutschland. Energetisch bewegen wir uns dort im Bereich der 30er Jahre in Deutschland. Die Lebensdauer ist dort auf maximal zwanzig bis fünfundzwanzig Jahre ausgelegt.

Hein: Ich hab' gehört, dass Holzhäuser schlecht sind, hinsichtlich Gesundheitsvorsorge gegenüber Mobilfunksender, UMTS und so.

Dagmar Fritz-Kramer: Alle modernen Bauten, egal ob aus Ziegel oder Holzbau, haben keinerlei Schirmeigenschaften gegenüber UMTS-Frequenzen, Mobilfunksender und anderen Quellen. Baufritz baut jedoch seit über zehn Jahren standardmäßig in Wand und Dach eine patentierte Schutzplatte ein, um einen Großteil der hochfrequenten Strahlung abzuschirmen und die Strahlung auf einen gesunden Pegel zu reduzieren.

Ohlàlà: Als Nicht-Allergiker habe ich mich noch gar nicht mir möglichen Wohngiften beschäftigt und kenne eigentlich nur Asbest und Schimmel. Wo lauern denn weitere Gefahren und Giftstoffe und was kann ich dagegen tun?

Dagmar Fritz-Kramer: Viele industriell hergestellte Baustoffe enthalten zum Beispiel Formaldehyd, schädliche Fasern, usw. Diese können gerade in luftdichten Gebäuden, wie sie der Gesetzgeber fordert, zu hohen Schadstoffkonzentrationen führen. Baufritz prüft alle Materialien hinsichtlich ihres Emissionsverhaltens und verbaut ausschließlich geprüfte Materialien. Dabei verlassen wir uns nicht auf die Herstellerangaben, sondern prüfen diese in eigenen Labors. Gleichzeitig führen wir vor Gebäudeübergaben eine VOC-Messung (Luftschadstoffmessung) im geschlossenen Gebäude durch. So wird gewährleistet, dass keine gesundheitsschädlichen Stoffe verbaut wurden.

Moderator: Noch eine Frage zu Allergien:

sina: Ich bin sehr stark auf Hausstaub allergisch. Gibt es Maßnahmen die getroffen werden können, um dies zu vermindern?

Dagmar Fritz-Kramer: Dazu gibt es präventive Möglichkeiten, die sowohl die technische Ausstattung des Hauses als auch die Architektur betreffen. Aber auch Einzelgeräte mit HEPA-Filterung, die ultrafeine Partikel zurück halten, können hier Abhilfe schaffen. Des Weiteren kann durch die Anordnung der Räume, die Zirkulation im Haus und damit die Aufwirbelung von Staub reduziert werden. Eine Sauna im Gebäude ist ebenfalls sinnvoll. Sie ermöglicht das Aufheizen, zum Beispiel von Bettzeug, auf 80° Grad, um das Allergenpotential der Hausstaubmilbe zu reduzieren.

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Stand: 23.09.2010 von

Kommentare (32)   abonnieren

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    schrieb am 27.09.2010 um 17:31
    dieser blog ist sicherlich interessant, vllt. auch für Baufritz...

    http://10000-euro-haus.foren-city.de/

    ;-)
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    schrieb am 30.09.2010 um 08:17
    "Bauen, Klimaschutz und Gesundheit sind Begriffe, die für eine nachhaltige Zukunft zusammen gehören müssen".

    Wirklich?

    Nein, falsch, Frau Fritz. Zunächst einmal: "Nachhaltigkeit" ist eine "attributierte Worthülse", ein Begriff, der zunächst abstrakt als heilsbringend verkündet wurde, um ihn dann nachträglich mit beliebigen ideologischen oder esoterischen Inhalten füllen zu können. So ähnlich wie in früheren Epochen der Begriff "gottgefällig"! Dann bedarf es nur noch eines grünen Hohenpriesters, der uns erklärt, was "nachhaltig" ist. Dann ist es gut! Denn wir haben es so gelernt.

    Um es kurz zu machen: ich glaube nicht an das Nachhaltigkeitsgeschwätz. Und schon gar nicht glaube ich an das Märchen vom "Klimaschutz". Das Thema haben wir in meiner Firma mehrere Jahre lang untersucht - mit Unterstützung eines ganzen Dutzends einschlägig spezialisierter Wissenschaftler. Das Ergebnis ist, daß eine Erderwärmung ohne zusätzliche Energiezuführung von der Sonne gar nicht funktionieren KANN. Hier können Sie es nachlesen:

    http://www.ke-research.de/downloads/klimaretter-1-3.pdf (deutsch)
    http://www.ke-research.de/downloads/report_climateSaviors-1-3.pdf (englisch) )

    Haben Sie, liebe Frau Fritz, einmal nachgerechnet, wie viel bei 7 Milliarden Menschen Ihre anteilige Atmosphäre ausmacht? Nun: es sind 763.000 Tonnen Luft. Und dazu kommen 200 Millionen Kubikmeter Wasser, mehr als der Inhalt des Kochelsees oder der Edertalsperre, wenn sie nicht ganz voll ist. Denn dieses Wasser hängt hinsichtlich des CO2-Anteils in der Atmosphäre eng gekoppelt mit dieser zusammen. So, und jetzt erklären Sie mal dem geneigten Leser, wie Sie auf diese "Ihre" Natur Einfluß nehmen wollen, wenn Sie Ihr Haus so rum und nicht andersherum bauen!

    Viele Grüße
    Klaus Ermecke
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    schrieb am 30.09.2010 um 08:29
    Werter Herr Ermecke,
    der Begriff Nachhaltigkeit ist bestimmt keine Worthülse.

    Dieser Begriff steht für den vernünftigen Umgang mit Ressourcen, was im Idealfall so aussieht, dass wir uns den unendlich zur Verfügung stehenden bedienen.

    Ihre Religion hingegen besteht darin, den ungebändigten Verbrauch von endlichen Ressourcen zu fordern.

    Was der bessere Weg ist, sollte eigentlich dem dümmsten einleuchten !
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    schrieb am 30.09.2010 um 11:36
    Für den vernünftigen Umgang mit Ressourcen steht das klassische Ökonomische Prinzip. Das heißt, es wird angestrebt, einen geplanten Erfolg mit dem geringstmöglichen Ressourceneinsatz zu erreichen, wobei Knappheit sich in Preisen ausdrückt und verschiedene Formen des Ressourceneinsatzes (Personal, Maschinen, Rohstoffe, Kapital) gegeneinander abgewogen werden.

    Die Endlichkeit von Ressourcen drückt sich in den Preisen aus. Werden Ressourcen knapp, werden sie teuer. Für die Marktteilnehmer ist das das Signal, auf andere Ressourcen zu wechseln.
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    schrieb am 30.09.2010 um 11:55
    Das ist kein Gegenargument was für die Verschwendung einer Ressource wie z.B. Erdöl spricht.
    Zu der absehbaren Endlichkeit dieses Rohstoffes kommt ja auch noch die vielfälltige Verschmutzung durch die Förderung und Verbrennung.

    Und damit meine ich nicht nur das, von ihnen als angeblich als Klimagas unwirksam bezeichnete, CO2.
    Bei einer Verbrennung entstehen ja noch eine Vielzahl anderer zum Teil hochgiftiger Emissionen.

    Insofern sind ihre Aussagen ausgesprochen unsinnig !

    Auch das Preisargument ist unsinnig, da es zum einen nicht der Indikator unseres Tun sein kann, schließlich gibt es ja auch noch andere Faktoren die unser Tun bestimmen sollte.
    Zum anderen dürfte es auch ihnen bekannt sein, dass sich Preise eines Rohstoff nicht nur allein an seiner Verfügbarkeit festmachen.
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    schrieb am 30.09.2010 um 12:37
    Au wehhh...zum Glück hat Baufritz nicht nötig auf sowas näher einzugehen.
    Schönen Gruß nach Erkheim, Frau Fritz.
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    schrieb am 30.09.2010 um 11:17
    Von Menschen wie Herrn Ermecke wird mir mittlerweile nur noch schlecht. Das ist jetzt vielleicht nicht sehr sachlich, aber mit Sachlichkeit kommt man bei diesem Menschenschlag auch nicht weit. Sollte Nachhaltigkeit eine Worthülse sein, gibt es hier glücklicherweise genug Menschen, die diese sinnvoll füllen.
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    schrieb am 30.09.2010 um 11:38
    Daß Sie kein sachliches Argument benutzen können, liegt wahrscheinlich ganz einfach daran, daß Sie keins haben.
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    schrieb am 30.09.2010 um 11:56
    Ich habe gerade nur kurz ihren link angeklickt -das Lesen dieses Traktates spare ich mir lieber.
    Was sollte ich ihnen da noch für Argumente liefern? Wenn Sie gerne Autoabgase einatmen, bitte.
    Wenn jemand zu der Erkenntnis gelangt ist, das seine Zeitspanne auf diese Erde begrenzt ist, und er sich somit rücksichtslos und zerstörerisch verhalten kann ("Nach mir die Sinnflut!) - wie soll man ihn überzeugen? Es gibt außerhalb der wirtschaftlichen Interessen auch Grundsätze wie Ethik und Moral. Wenn einem diese völlig fehlen, kann man auch keine Gegenargumente finden.
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    schrieb am 30.09.2010 um 12:13
    Nun - es ist für fanatisierte Gläubige aller Religionen typisch, daß sie sich die Ohren zuhalten (oder zur Waffe greifen), wenn ihnen ein anderer erzählt, daß ihre Gottheit nicht existiert.

    Diskussion beruht auf dem Austausch von Argumenten. Wir haben unsere Argumente ausgearbeitet und mit zahlreichen Literaturverweisen und Abbildungen in der Klimaretter-Studie dargelegt. Gern sind Sie eingeladen, mir hier Ihre eigenen Argumente entgegenzuhalten. Nur - wie schon gesagt - Sie müßten eben Argumente haben! Auf Ihre ersatzweise aufkommende Übelkeit zu verweisen reicht eben nicht!
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    schrieb am 30.09.2010 um 12:43
    Nun werter Herr Ermecke, ihre angeblich einzig wahre Argumentation, oder soll ich sagen Religion, ist doch in jeder Hinsicht und auch wissenschaftlich fundiert wiederlegbar.

    Wenn hier jemand einem Glauben, in ihrem Fall Aberglauben, erlegen ist dann doch wohl Sie.

    Sie erheben ihre Glaubensbekenntnisse ja fast schon zu göttlichem Ursprung und versuchen dies durch die Namensergänzung "research" zu untermauern, ja sich gar als wissenschaftliches Institut darzustellen.

    In meinen Augen sind sie aber nicht mehr als ein, wohl von der Ölindustrie bezahltes, Unternehmen, dass durch eine clevere Namensgebung versucht den Menschen ein x für ein u zu verkaufen.

    Ähnlich fragwürdige Institutionen gab es früher auch schon mal bei den Verharmlosungsaktionen der Tabakindustrie, die den Menschen doch allen ernstes weiß machen wollten, Rauchen wäre nicht gesundheitsschädlich.

    Bei Rauchern fruchtete dieser Unsinn natürlich oft !
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    schrieb am 30.09.2010 um 12:49
    Ich bin weder fanatisch, noch religiös. Ich habe nur einen sehr ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, der es mir verbietet Menschen, Tiere oder die Natur auszubeuten. Selbst wenn der Klimawandel nicht vom Menschen verursacht und nicht aufzuhalten ist, kann es trotzdem nicht unser Ziel sein Ressourcen und Menschen bis zum Letzten auszubeuten. Wie gesagt. meine Argumente liegen auf einer anderen Ebene. Und deshalb habe ich auch gar keine Lust, gegen Sie zu argumentieren.
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    schrieb am 30.09.2010 um 13:11
    Lieber @urwalder, und liebe(r) @in-energy, ich will Ihnen mal eine Frage stellen: Wußten Sie, daß in der Zeit zwischen 1987 und 2000, als es auf der Erde tatsächlich insgesamt etwas wärmer wurde, der Anteil des Blauen Himmels ständig angestiegen ist, und zwar vom untersten bis zum obersten Punkt der Kurve um nicht weniger als 19 Prozent? Dieses Faktum haben wir zusammen mit den Physikern und Meteorologen in unserem Beraterkreis aus den veröffentlichten und auf "unauffällig" getrimmten NASA-Wolkendaten herausgerechnet, und der zuständige Wolkenmann bei der NASA in New York (aus der Truppe des Alarmisten James Hansen) hat mir dann die Richtigkeit unserer Rechnung bestätigt. Wenn das aber so ist, wieso trichtert man dann jedem Schulkind ein, daß ein in dieser Zeit erfolgter winziger Anstieg des Spurengases CO2 zu einer Erwärmung geführt hätte?

    Ich bin sehr dafür, daß die Menschen nicht ausgebeutet werden. Aber die CO2-Klimalehre wurde doch zur Ausbeutung der Menschen geschaffen!

    Ich bin übrigens fundamentalistischer Nichtraucher und stolz darauf, daß keines meiner vier Kinder bisher zum Glimmstengel gegriffen hat. Das nur ganz nebenbei.
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    schrieb am 30.09.2010 um 13:40
    Fangen Sie doch nicht schon wieder mit diesem "das Klima verändert sich nicht" Blödsinn an !

    Es ging hier um Nachhaltigkeit und den Sinn oder Unsinn endliche Ressourchen unwiederbringlich zu vernichten.

    Möglicherweise ist für Sie das Wort endlich auch nur eine Hülse.

    Falls Sie aber die Bedeutung noch nicht begriffen haben, endlich beschreibt den Umstand das etwas nur in begrenztem Umfang vorhanden ist und wenn man dieses etwas vernichtet ist es irgendwann alle !
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    schrieb am 30.09.2010 um 12:11
    vor dem WK2 gab es kein Klima - weil das Wort nicht existierte - der cia gab eine Studie in Auftrag die diese Situation erschuf und geprägt hat.

    Zurückführen kann man das ganze auf die rückgängige Auftragslage der Rüstungs- und Ölindustrie nach Beendigung des WK2.

    dass wir eine natürliche Erwärmung haben auf die wir als rücksichtslose Menschen noch was drauf packen ist auch hinlänglich bekannt - die nächste Eiszeit kommt garantiert - wir sollten daran arbeiten dies nicht zu sehr zu beschleunigen und uns darauf vorbereiten damit zu leben...

    ich möchte nicht wirklich wissen was diese Studien gekostet haben und welchen Sinn wenn nicht polemischen diese hatten.

    das scheint mir auch so der Typ "BlackPriester" zu sein...
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    schrieb am 01.10.2010 um 07:38
    @powercaptor: hinsichtlich der Kosten für die "Studie" müssen wir uns wohl keine Sorgen machen. Das "Kernteam" der KE Research hat für die Erstellung dieses Papiers offenbar viel Zeit im Internet verbracht.

    Das Zusammenstellen einer Fülle Fußnoten und Quellenangaben macht jedoch noch keine wissenschaftliche Arbeit, geschweige denn eine vertrauenswürdige Studie aus. Da ist der Beliebigkeit keine Grenze gesetzt.
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    schrieb am 01.10.2010 um 09:02
    Statt allgemein herumzuschwadronieren, könnten Sie sich ja mal zur Abwechslung mit unseren Argumenten auseinandersetzen.

    1. Glauben Sie, daß die Erde sich erwärmen kann, ohne gleichzeitig mehr Energie ins All abzustrahlen?

    2. Glauben Sie, daß das CO2 die zur Kompensation der zusätzlichen "Kühlleistung" (also dieser Abstrahlung ins All) erforderliche Heizleistung irgendwie herbeischaffen kann?
    a) von der Sonne?
    b) aus dem Nichts?

    3. Glauben Sie, daß die durch Satellitenmessungen bewiesene Zunahme des Anteils des Blauen Himmels von 1987-2000 um stolze 19 Prozent des Ausgangswertes keinerlei Bedeutung gehabt haben kann?
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    schrieb am 01.10.2010 um 09:08
    Haben Sie es immer noch nicht begriffen ?

    Es geht hier nicht um ihre religiösen Einstellungen oder Glaubensätze zur Klimafrage, sondern darum endliche Rohstoffe kurzfristig einzusparen und langfristig komplett durch unendlich verfügbare zu ersetzen.
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    schrieb am 01.10.2010 um 09:20
    Lieber @urwalder, Ihr Problem ist doch, daß Sie mit der Fachmaterie nicht vertraut sind. SIE klammern sich hier an Ihre Glaubenssätze. Frau Fritz hat in Ihrem Einleitungsbeitrag behauptet, daß "Bauen, Klimaschutz und Gesundheit .. Begriffe [seien] , die für eine nachhaltige Zukunft zusammen gehören müssen". Wir weisen mit unserer Arbeit nach, daß schon die Vorstellung von "Klimaschutz" durch den Menschen ein horrender Unfug ist.

    Im Übrigen bin ich für die Freiheit. Sie, lieber @urwalder, sollen sich gern jedes Haus bauen, daß Sie mögen. Und gern dürfen Sie sich eine Fotovoltaik-Anlage aufs Dach setzen und dan hoffen, daß sie ihnen zur mitternächtlichen Fernsehstunde viel Strom gibt. Mir geht es lediglich darum, daß Sie dann nicht heimlich Strom aus der Steckdose zapfen, wenn Ihre "unendlich verfügbaren Ressourcen" gerade nicht zur Verfügung stehen.
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    schrieb am 01.10.2010 um 09:26
    Die Frage steht noch im Raum wer mit der Fachmaterie mehr vertraut ist, bzw. den nötigen Durchblick besitzt.

    Was dezentrale Energieversorgung und Speichermöglichkeiten für elektrischen Strom betrifft, scheinen Sie allerdings noch nicht einmal den blassesten Schimmer einer Ahnung zu haben !
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    schrieb am 01.10.2010 um 09:39
    "Mir geht es lediglich darum, daß Sie dann nicht heimlich Strom aus der Steckdose zapfen, wenn Ihre "unendlich verfügbaren Ressourcen" gerade nicht zur Verfügung stehen."
    Man...wie daneben ist denn die Bermerkung?
    Passt aber zum Niveau...
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    schrieb am 01.10.2010 um 14:14
    tja das ist der Kindergarten wie man ihn aus anderen threads auch schon kennt - nix gegen urwalder... ;-)

    ich dachte am Anfang hier Leute mit Visionen, Idealisten und Macher zu treffen - ich habe mich aber sehr getäuscht, hier werden Diskussionen geführt die absolut in's Nichts führen - Geschwätz und Gewinke mit Studien, Untersuchungen und Unmöglichkeitsbescheinigungen - aber wirklich weiter kommt man hier nicht !!!

    sehr schade...
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    schrieb am 01.10.2010 um 22:16
    Leider kann ich keine Logik in ihrer Argumentation finden. Der oben von ihnen verlinkte Text ist in hohem Maße polemisch und versucht mit knapper Not gerade mal den Anschein der Wissenschaftlichkeit zu erwecken. Dummerweise scheint auch die Homepage ihrer Hauptquelle nicht mehr zu existieren. Da gibt es dann auch nichts, womit es sich aus meiner Sicht auseinander zu setzten lohnt.
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    schrieb am 01.10.2010 um 23:02
    @powercaptor
    Ich finde es auch traurig wie unser Troll vom Dienst mal wieder mit gebetsmühlenartiger Wiederholung seiner Glaubensgrundsätze ("Blauer Himmel" die 527ste etc.) allen die Motivation zu sachlicher und ergebnisorientierter Diskussion raubt. Anderswo würde der Admin solchen Spam der nicht mal ansatzweise zum Thema passt umgehend löschen bzw. gar nicht erst freischalten. Hier hilft wohl nur ignorieren und munter drum herum diskutieren. Ich fang' dann gleich mal an...
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    schrieb am 01.10.2010 um 23:21
    @SternFuchs:

    mit drumrumdiskutieren oder erfinden?

    ;-)
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    schrieb am 01.10.2010 um 23:28
    Die Schwierigkeit ist eigentlich das Deutschland praktisch fertig gebaut ist. Der Anteil von Neubauten spielt kaum eine Rolle. Will man in wirkungsvollen Größen Ressourcen bei der Heizenergie einsparen kommt man nicht drum herum sich erstmal mit Sanierungstechniken zu befassen. Auch bei Neubauten haben sich die technischen Möglichkeiten noch nicht ernsthaft herumgesprochen. Ist auch kein Wunder, denn die Architekten verdienen ja prozentual an den Baukosten und nicht an Techniken die Baumaterial oder gar Betriebsressourcen einsparen. Ich habe auch manchmal den Eindruck das Architekten Naturgesetze als unzumutbare Einschränkung ihrer gestalterischen Freiheiten begreifen. Zuerst kommen Faktoren wie Design, Prestige, Konformität mit gesellschaftlichen Normen etc. Alles muss teuer aussehen und am besten auch sein. Wer ein intelligentes und kleines Haus baut wird schief angesehen und muss sich fragen lassen ob er sich nichts “besseres” leisten kann. Wenn man dann noch von der Norm dahingehend abweicht das man mobil auf dem Wasser oder gar an Land leben will ist es endgültig aus und man bekommt bestenfalls nicht sofort die Behörden auf den Hals gehetzt. Nein, hierzulande dürfen sie doch ihre Abwässer nicht vor Ort klären oder gar die Fäkalien zu Dünger und Biogas verarbeiten. Sie haben gefälligst alles zusammen mit Unmengen von Trinkwasser bis zur Wertlosigkeit zu verdünnen und kostenpflichtig im Klärwerk zu entsorgen. Dabei wäre “Mülltrennung” in dem Bereich so einfach und effektiv. Ich arbeite seit langem an einem Wohnkonzept welches fast autark ist und nur eine Trinkwasserquelle in Form von Brunnen, Tankwagen oder Standleitung benötigt. Strom, Gas, Kanalisation... alles unnötig. Würde alles wunderbar funktionieren, wäre so kostengünstig das man mit den Hartz-V-Sätzen ein eigenes Haus mit gegen Null gehenden Unterhaltskosten bauen könnte und entspricht garantiert nirgends den hier in Bürokratien gültigen Bauvorschriften :-( Ist aber wohl meine Schuld... Musste ja statt wirtschaftswachstumsförderndem Stahlbeton unbedingt auf Strohballenbau und Lehmputz setzen. Wie töricht von mir...

    (C) 2010 SternFuchs*
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    schrieb am 02.10.2010 um 00:28
    :-)))
    ich schrieb beim "Grüne Häuser"-blog:

    powercaptor
    schrieb am 01.10.2010 um 22:59
    vllt. Aussenwände Lehm/Strohballen/Lehm und Innenwände und Tragwerk massiv Holz - bei zweigeschossigen Häusern (Doppelhäusern?)... ???
    keine Ahnung, da sind die Architekten und Bautechniker/Baupraktiker unter uns gefragt.

    so viel zu meinen Vorstellungen...
    ;-)
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    schrieb am 02.10.2010 um 00:52
    Irgendwo in Nordamerika steht seit Ende des 19. Jahrhunderts das älteste Strohballenhaus welches ganz ohne stützende Holzstruktur nach diesem Prinzip errichtet wurde. In Deutschland ist eine Stützstruktur (vorzugsweise aus Holz) vorgeschrieben und das halte ich auch für sinnvoll. Strohballen sind billig, brauchen kaum Primärenergie in der Herstellung, brennen sehr schlecht mangels Sauerstoff im Inneren und haben mit unter 0,05 W/m*K eine Wärmeleitwert welcher auch für den Passivhausbau ausreicht. Bereits eine 35cm dicke Strohwand würde den Höchstwert von 0,15W/m²*K unterschreiten. Leider steckt beim Strohballenbau und insbesondere beim Lehmputz noch sehr viel an Entwicklung in den Kinderschuhen bzw. altes Wissen ist verloren gegangen. Daraus resultieren leider sehr oft nicht sachdienliche Bauvorschriften.
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    schrieb am 02.10.2010 um 14:54
    es gibt in Kassel an der Uni den Lehmbaupapst Minke - der ist richtig fit was das betrifft...
    ;-)
    es sind ja einige Strohballenhaus-Projekte am Laufen aber das interessiert leider kaum jemanden...
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    schrieb am 06.10.2010 um 12:40
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    schrieb am 30.12.2011 um 18:55
    biete komplette konzepte unter http://89072.edicypages.com sowie Raumgestaltung, Einrichtung und Konzeption ihres Hauses,Wohnung,Büros nachFengshui,ZEN-Architektur oder individuell ...https://profiles.google.com/gerloff.f#gerloff.f/about
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