Utopia: Die Verbrauchermacht - Unser Konsum verändert die Welt.
Unternehmen

Krombacher ist Changemaker!

Seit 2010 ist Krombacher Partner von Utopia. Jetzt hat die Brauerei das Changemaker Manifest unterschrieben. Lesen Sie, warum Krombacher Vorreiter in der Brauerei-Branche ist und wie man als Changemaker das Engagement für Nachhaltigkeit weiter ausbauen will.


Krombacher – ist das nicht der Riesen-Konzern, der immer vor Fußball-Übertragungen Werbung schaltet und mal ein Regenwaldprojekt am Laufen hatte? Ja und nein. Krombacher zählt zwar zu den meistverkauften Bieren in Deutschland. Aber im Gegensatz zu großen Wettbewerbskonkurrenten wie Becks oder Paulaner gehört die nordrhein-westfälische Brauerei keinem der großen internationalen Bierkonzerne an. Sie ist nach wie vor ein inhabergeführtes Unternehmen mit 866 Mitarbeitern. Dieser Geist des Mittelstands weckt bei Krombacher die unmittelbare Verantwortung für nachhaltiges unternehmerisches Handeln: „Das Selbstverständnis der Krombacher Brauerei erwächst aus der Unabhängigkeit als erfolgreiches Familienunternehmen. Im Spannungsfeld von sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Faktoren bekennt sich die Krombacher Brauerei zu einem nachhaltigen, verantwortlichen Denken und Handeln“, sagte Bernhard Schadeberg, geschäftsführender Gesellschafter der Krombacher Brauerei.

Krombacher – Vorreiter der Brauerei-Branche

Dass Krombacher verantwortungsbewusst handelt, zeigen die Vergangenheit und die erreichte gegenwärtige Unternehmenslage. Das Krombacher Regenwald-Projekt, das 2002 gemeinsam mit dem WWF ins Leben gerufen wurde, hatte nicht nur eine enorme Wirkung nach außen, sondern hat auch nach innen Anstöße für neue Entwicklungen gegeben. Parallel zum öffentlichen Engagement wurde so in den letzten Jahren der eigene Wertschöpfungsprozess, von den Rohstoffen bis hin zum Verbraucher optimiert: Der Anteil von Mehrwegprodukten (Glasflaschen) liegt derzeit bei fast perfekten 97 Prozent (während Branchenkonkurrenten die Renaissance der Bierdose heraufbeschwören), die Abfälle konnten 2010 um über 58 Prozent(!) gesenkt werden.

Und das Produkt selbst? Krombacher Bier wird selbstverständlich nach dem Deutschen Reinheitsgebot gebraut. Das gewährleistet beste natürliche Rohstoffe und Gentechnik, Aromen, Geschmacksverstärker sind tabu. Um den eigenen CO2-Ausstoß zu verringern, hat Krombacher als erste Brauerei in Deutschland für ihr wichtigstes Produkt, den 20x0,5l Kasten Krombacher Pils, einen Product Carbon Footprint ermitteln lassen.

Krombachers Ausgangslage ist gut. In der Brauerei-Branche ist man definitiv ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.

Changemaker: messbare, nachhaltige Ziele

Mit der Unterschrift des Changemaker Manifests hat sich das nordrhein-westfälische Unternehmen weitere erzgeizige Ziele gesetzt. In zehn „Commitments“ wurden konkrete, messbare Ziele und Maßnahmen formuliert, zu deren Einhaltung sich Krombacher selbst verpflichtet. So soll etwa der Energieverbrauch im Jahr 2011 durch die Realisierung von Einsparpotenzialen und technische Innovationen um 16.500 MWh gesenkt werden, der Umstieg auf Ökostrom steht 2012 auf der Agenda.

>> Das komplette Changemaker Manifest mit allen Zielen und Maßnahmen finden Sie hier <<

Als Changemaker hofft Krombacher nicht zuletzt auf einen fruchtbaren Dialog mit den Konsumenten. „Wir setzen uns ehrgeizige Ziele, deshalb treten wir in einen intensiven Dialog mit den Verbrauchern auf der Utopia-Plattform ein. Die rund 70.000 Community-Mitglieder sind wichtige Partner, wenn es um Kritik, Anregungen und Ideen geht. So können wir uns weiterentwickeln“, sagte Bernhard Schadeberg, geschäftsführender Gesellschafter der Krombacher Brauerei. Auch Utopia freut sich über ein weiteres Unternehmen in der Reihe der Changemaker: „Selten habe ich ein Unternehmen kennengelernt, das Nachhaltigkeit so ernst nimmt und den gesamten Herstellungsprozess so genau analysiert hat. Ein inhabergeführtes Unternehmen kann schnell und unbürokratisch reagieren und seine Nachhaltigkeitsziele verfolgen. Wir freuen uns auf den Dialog“, so Gründerin Claudia Langer.


 Krombacher im Live-Chat

Im Live-Chat steht Ihnen Krombacher Geschäftsführer Bernhard Schadeberg am 17.06.2011 von 16-17 Uhr für alle Fragen zum Klimaschutzprojekt aber auch zu weiteren Fragen rund um die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens und die Unterzeichnung des Changemaker Manifests zur Verfügung. Ihre Fragen können Sie schon jetzt hier stellen.

Das Krombacher Klimaschutz-Projekt

Stand: 30.05.2011 von

Kommentare (16)   Kommentare abonnieren

alle Kommentare (16)
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 14.06.2011 um 14:11
    Hallo an das Krombacher-Team.
    wie ist das jetzt mit dem Reinheitsgebot und der Gentechnik?
    Wurde auf die heutige Situation eingegangen, gentechnisch veränderter Anbau, und dies in das Reinheitsgebot aufgenommen?
    Ganz konkret: Gibt es in dem Reinheitsgebot eine festgeschriebene Klausel, dass jetzt und zukünftig keine Zutaten aus gentechnisch veränderten Pflanzen oder Enzyme Verwendung finden?
    Wenn nein, warum nicht?

    grüne Grüße Gabi mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 14.06.2011 um 12:35
    Lieber Jeshua,
    das mit der Übertreibung kam ursprünglich nicht von uns, sondern war Volkes Stimme. Da hieß es dann plötzlich ganz salopp "Saufen für den Regenwald". Das ist so gekommen, weil die Kampagne sehr sehr schnell sehr populär wurde. Beim neuen Klimaschutzprojekt haben wir daher auch auf jede Mechanik ( 1 Kasten = 1 Quadratmeter) verzichtet. Anstelle dessen gibt es einen klar definierten Sponsoringbetrag (in Höhe von 2 Mio. Euro). Insgesamt ist es in der Tat, so dass wir Bier vekaufen wollen, aber wenn man gleichzeitig etwas Gutes tun kann, warum nicht? Hier berühren sich im Übrigen auch Ökonomie und Ökologie, die nicht unbedingt in Gegensatz zu einander stehen müssen. Nur ein wirtschaftlich gesundes Unternehmen kann sich letztendlich für Mensch und Natur einsetzen. Von daher vielen Dank für die guten Wünsche.
    mit freundlichen Grüßen aus Krombach mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 13.06.2011 um 18:35
    Ich würd sagen, gutes tun und darüber reden kann man miteinander verbinden.
    Auch, wenn man es (im Sinne des Regenwaldes) auch übertreiben kann, z. B. "ich trinke viel, damit der Regenwald geschützt wird". Das geht dann m.M. nach in die falsche Richtung.
    Da jede Firma auch Gewinn erwirtschaften muss und dennoch sich den Herausforderungen stellen kann, wünsche ich der Brauerei noch sehr viele gute Kunden und Zusammenarbeiten. mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 31.05.2011 um 15:49
    Da tut sich ja was, bei der Krombacher Brauerei!

    1.) Ökostrom
    Mich würde auch interessieren zu welchem Ökostromanbieter gewechselt wird - und ganz wichtig,
    wie von Maria schon gesagt - jetzt schon kündigen.
    unter www.atomausstieg-selber-machen.de gibt es Hilfe auch für Großkunden


    2.) Gentechnik
    Wenn schon darauf geachtet wird gentechnikfreie Rohstoffe einzukaufen, warum wird dann nicht damit geworben, mit einem "Ohne Gentechnik" Logo? mehr weniger
  • Bedenklichen Inhalt melden
    schrieb am 30.05.2011 um 13:19
    Ich sehe an anderer Stelle, daß Krombacher den Umstieg auf Ökostrom plant.
    Das war bei der von mir zitierten Frage noch nicht so deutlich und freut mich natürlich.
    Macht doch nichts, wenn ein Umstieg früherstens zum 01.01.2012 möglich ist.
    Besser später, als nie ;-)
alle Kommentare (16)
Kommentar schreiben
(5000/5000)
Mehr zu Wirtschaft & Politik
  1. Lang lebe die Ökodiktatur! Lang lebe die Ökodiktatur!

    Rätsel: Wer hat beim harmlosen Castortransport die Hosen voll? Und wer transpiriert beim kleinsten Restrisiko? Natürlich der emotionale Atomkraftgegner, dieser alte Hosenscheißer. So einfach sahen das bis vor kurzem auf jeden Fall die Freunde der Kernspaltung ...

  2. Video: Guerilla Hochschul Gardening Video: Guerilla Hochschul Gardening

    Zum grünen Hochschulranking 2011 werden Deutschlands Unis bunt – mit der Studentenblume! Video ansehen und weiter sagen!

  3. Liebe Atomkraftgegner: Kein Gänsebraten an Weihnachten! Liebe Atomkraftgegner: Kein Gänsebraten an Weihnachten!

    Jeden zweiten Dienstag gibt es ab jetzt Martin Unfrieds Kolumne "Ökosex" auf Utopia zu lesen. Diesmal wundert er sich: Alle sind gegen Atom – aber warum sind wir nicht professionell mit dem Vermeiden der Stromspitzen beschäftigt?